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"One Day at a Time": Netflix-Aus nach drei Staffeln

15.03.2019, 10.47 Uhr - Ralf Döbele/TV Wunschliste in International
Kritikerliebling sucht nach neuem Zuhause
"One Day at a Time" sucht nach einer neuen Heimat
Bild: Netflix
"One Day at a Time": Netflix-Aus nach drei Staffeln/Bild: Netflix

Familie Alvarez hat ihr Zuhause bei Netflix verloren. Der Streaming-Riese wird keine vierte Staffel von "One Day at a Time" mehr bestellen. Die mit reichlich Kritikerlob bedachte Sitcom-Neuauflage endet damit nach drei Jahren und 39 Episoden. Das verantwortliche Produktionsstudio Sony Television will sich damit nicht abfinden und sucht nun nach einem neuen Zuhause für die Serie.

Dieses neue Zuhause könnte durchaus abseits von Streaming-Diensten liegen. Vor allem US-Networks haben mit Neuauflagen klassischer Sitcoms wie "Roseanne" (ABC) (beziehungsweise "Die Conners") oder "Will & Grace" (NBC) große Erfolge erzielt. Auch FOX konnte mit der Rettung der eigentlich bereits abgesetzten Tim Allen-Sitcom "Last Man Standing" punkten.

"One Day at a Time" erhielten nicht nur für die Behandlung gesellschaftsrelevanter Themen Kritikerlob, sondern auch für die schauspielerischen Leistungen der Hauptdarstellerinnen Justina Machado und Rita Moreno. Zugleich steht bei der Sitcom eine Latina-Familie im Zentrum - selbst in der heutigen US-Serienlandschaft noch immer eine absolute Seltenheit.

Netflix begründete das Aus mit schwachen Abrufzahlen: "Es ist zwar enttäuschend, dass nicht mehr Zuschauer 'One Day at a Time' für sich entdeckt haben, aber ich glaube, die Serie wird die Zeit überdauern", so Ted Sarandos, Chef Content Officer bei Netflix in einem Statement. "Dies war eine sehr schwierige Entscheidung und wir danken den Fans, welche die Serie unterstützt haben, unseren Partnern bei Sony und allen Kritikern, die sie wohlwollend aufgenommen haben."

"One Day at a Time" ist ein Reboot der gleichnamigen Erfolgs-Sitcom aus dem Jahr 1975, die in Deutschland leider nie zu sehen war. Auf CBS brachte es das Format von Comedy-Legende Norman Lear aber auf neun Staffeln und über 200 Episoden. Genau wie andere Erfolge von Lear, nahm sich auch "One Day at a Time" einer ganzen Reihe sozialkritischer Themen an, eine Tradition, die von der neuen Serie fortgeführt wird.

In der Neuauflage spielt die aus "Six Feet Under" und "Missing - Verzweifelt gesucht" bekannte Justina Machado die Hauptfigur Penelope. Die war als Krankenschwester bei der Armee und wurde dadurch häufiger versetzt. Nun hat sie die Streitkräfte verlassen und lebt mit ihren Kindern in der Nähe ihrer Mutter Lydia, verkörpert von der legendären Oscar-, Emmy-, Tony- und Golden-Globe-Gewinnerin Rita Moreno. Penelope arbeitet nun in der Arztpraxis von Dr. Berkowitz (Stephen Tobolowsky, "Californication"). Unterstützung erhält sie vom Manager ihres Apartment-Gebäudes, Mr. Schneider (Todd Grinnell). Marcel Ruiz und Isabella Gomez spielen die beiden Kinder von Penelope, Sohn Alex und Tochter Elena.


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Leserkommentare

  • mynameistv schrieb am 15.03.2019, 11.27 Uhr:
    mynameistv"Auch FOX konnte mit der Rettung der eigentlich bereits abgesetzten Tim Allen-Sitcom „Last Man Standing“punkten."


    Irre ich mich oder sind die Quoten nicht zuletzt sehr stark eingebrochen?