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"Ransom Canyon": Kurzer Prozess mit Romantik-Western nach Staffel 2

von Bernd Krannich in News international
(11.09.2026, 10.23 Uhr)
Eingebrochene Zuschauerzahlen sorgen für Absetzung
Staten (Josh Duhamel) und Quinn (Minka Kelly) in der zweiten Staffel von "Ransom Canyon"
Jeff Neumann/Netflix

Was nach abgemagertem Zuschauerinteresse zum Auftakt der zweiten Staffel von  "Ransom Canyon" schon zu befürchten stand, ist nun Gewissheit: Netflix hat die Serie abgesetzt und wird keine dritte Staffel bestellen.

Immerhin: Die Macher hatten in dieser Staffel auf größere Cliffhanger verzichtet und auch das zentrale Paar war am Staffelende glücklich liiert - und bekommt somit nun ein Happy End.

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Insgesamt reiht sich "Ransom Canyon" damit bei Netflix in eine Phalanx an namhaften Serien ein, deren Zuschauerzahlen in der zweiten Staffel gegenüber ihrer Auftaktstaffel deutlich eingebrochen waren - darunter  "Running Point" (43 Prozent Verlust),  "The Four Seasons" (63 Prozent),  "Avatar: Der Herr der Elemente" (59 Prozent),  "Beef" (knapp 60 Prozent) und  "A Good Girl's Guide to Murder" (mehr als 76 Prozent) (TV Wunschliste berichtete).

"Ransom Canyon" basiert auf einer Buchreihe der erfolgreichen Autorin Jodi Thomas und erzählt von den Bewohnern der namensgebenden Ortschaft in Texas, allen voran dem verwitweten Rancher Staten Kirkland (Josh Duhamel) und der in den Ort zurückgekehrten Pianistin Quinn O'Grady (Minka Kelly).

Schon die erste Staffel konnte bei Netflix nicht die erhofften Zahlen bringen - in der ersten Woche standen lediglich 7,1 Millionen Views zu Buche, insgesamt konnte sich die Serie vier Wochen in Netflix' weltweiten Top 10 halten. Staffel 2 brachte es nun auf nur 4,1 Millionen Views und hielt sich drei Wochen in der Bestenliste.

Nach der ersten Staffel war bereits am Cast der wichtigeren Nebenfiguren geschraubt worden: Eoin Macken und Andrew Liner hatten als Vater-und-Sohn-Gespann Davis und Reid Collins die Serie verlassen. Davis ist der Bruder von Statens verstorbener Frau gewesen, konkurrierte mit ihm um die Zuneigung von Quinn und führte daneben eine der drei Ranches der Stadt.

"Ransom Canyon" wurde von Showrunnerin April Blair entwickelt, Duhamel und Kelly gehörten zu den ausführenden Produzenten.



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Leserkommentare

  • User_1514571 schrieb am 11.09.2026, 16.46 Uhr:
    Es ist einfach zum K.....
    Da die zweite Staffel schon so lange gedauert hat, war mein Bauchgefühl bereits ungut.
    Zumindest gab es keinen unaufgelösten Cliffhanger, aber trotzdem jammerschade.
    Mir hat die Geschichte, Atmosphäre und die Mitwirkenden sehr gut gefallen.
    Endlich mal kein Geballer und Gewalt gegen Frauen.
    Schade
  • Tin Star 2 schrieb am 11.09.2026, 12.40 Uhr:
    „Wen wunderst?“ Ransom Canyon versprach viel, geliefert wurde vor allem endloses Liebesgekasper. Die Figuren drehten sich im Kreis, jede Folge brachte neue Missverständnisse, aber kaum echte Entwicklung.Kann man nett finden, muss man aber nicht. Der Titel klang jedenfalls deutlich spannender als das Ergebnis.
  • Vritra schrieb am 12.09.2026, 13.13 Uhr:
    Damit hast du leider Recht. Es war außerdem weder originell, damit meine ich, dass es nichts Eigenständiges brachte und nur generische Klischees wiederkäute und trotz sympathischer Charaktere immer nur Durchschnittsware blieb.
    Ich bin nach dem ersten Drittel der ersten Staffel schon ausgestiegen.