Das Film- und Fernsehserien-Infoportal

Log-In für "Meine Wunschliste"

Passwort vergessen

  • Bitte trage Deine E-Mail-Adresse ein, damit wir Dir ein neues Passwort zuschicken können:
  • Log-In | Neu registrieren

Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung

  • Anmeldung zur kostenlosen TV-Termin-Benachrichtigung für

  • E-Mail-Adresse
  • Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
  • Fragen & Antworten

"Tatort": Beschwerdebrief an Maria Furtwängler

von Michael Brandes in Vermischtes
(18.03.2009, 00.00 Uhr)
Politiker und Verfassungsschutz beklagen Realitätsferne
Bild:NDR/Christine Schröder

8,79 Millionen Zuschauer sahen am Sonntag den NDR- "Tatort" "Das Gespenst". Einer davon war Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU), und er war nicht begeistert. Es sei der schlechteste "Tatort", den er je gesehen habe, äußerte der Politiker und erregte sich vor allem über die Darstellung des niedersächsischen Verfassungsschutzes: "Das hatte mit der Realität überhaupt nichts zu tun".

Verfassungsschutz-Chef Günther Heiß schrieb sogar einen Protestbrief - adressiert an "Tatort"-Kommissarin Maria Furtwängler. Durch die Darstellung eines Verfassungsschützers, der unter anderem eine Mörderin eigenmächtig in die Freiheit entließ und Polizeitelefone abhören ließ, sei ein völlig falscher Eindruck in der Öffentlichkeit entstanden, so Heiß. Er lud Furtwängler und den Drehbuchautoren Stefan Hähnert zu einem Besuch beim Verfassungsschutz in Hannover ein und bietet für zukünftige "Tatort"-Folgen eine "Zusammenarbeit im Sinne einer professionellen Beratung hinsichtlich der medialen Darstellung der Arbeit des Verfassungsschutzes an".

In einer Stellungnahme gegenüber der "NWZ" reagiert NDR-Sprecher Martin Gartzke auf die Kritik mit einem Verweis auf die guten Quoten: "Bei den Zuschauern ist dieser 'Tatort' offensichtlich so gut angekommen, dass sie bis zum Ende drangeblieben sind". Zudem habe es sich nicht um eine Dokumentation gehandelt: "Unsere Zuschauer können zwischen Realität und Fiktion unterscheiden."


auch interessant

Beitrag melden

  •  

Leserkommentare

  • Migge schrieb via tvforen.de am 22.03.2009, 13.03 Uhr:
    Was soll bloß dieser Aufreger über den Brief ?
    Soviel ich mitbekommen habe war der doch nur ironisch gemeint.
  • tristan schrieb via tvforen.de am 21.03.2009, 17.09 Uhr:
    Treffender fände ich:
    "Durch die Darstellung einer Kommisarin, die eigenmächtig von der Ärztin Maria Furtwängler "gespielt" wiurde, sei ein völlig falscher Eindruck vom Beruf des Schauspielers in der Öffentlichkeit entstanden, so Heiß. Er lud Furtwängler zu einem Besuch bei einer Schule für Schauspielkunst ein und bietet für zukünftige "Tatort"-Folgen eine "Zusammenarbeit im Sinne einer professionellen Beratung hinsichtlich der medialen Darstellung der Arbeit einer profesionellen Schauspielerin an".
  • icki schrieb via tvforen.de am 21.03.2009, 18.41 Uhr:
    tristan schrieb:
    Treffender fände ich:
    "Durch die Darstellung einer Kommisarin, die
    eigenmächtig von der Ärztin Maria Furtwängler
    "gespielt" wiurde, sei ein völlig falscher
    Eindruck vom Beruf des Schauspielers in der
    Öffentlichkeit entstanden, so Heiß. Er lud
    Furtwängler zu einem Besuch bei einer Schule für
    Schauspielkunst ein und bietet für zukünftige
    "Tatort"-Folgen eine "Zusammenarbeit im Sinne
    einer professionellen Beratung hinsichtlich der
    medialen Darstellung der Arbeit einer
    profesionellen Schauspielerin an".

    *lol*
  • klas schrieb via tvforen.de am 19.03.2009, 11.00 Uhr:
    ...na ja der BND ist schon was besonderes und nicht wie z.B. die Polizei ein Querschnitt Bevolkerung! ;;-)))
    ...und Banküberfälle werden auch von Polizisten ausgeführt!
    ...Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU), ist wie auch Verfassungsschutz-Chef Günther Heiß OHNE FEHL UND TADEL!!!
    in diesem Sinne
    mfG
    Klas
    P.S.
    der Tatort ist ein TV-Krimi!
    -------------------------------
  • Sir Hilary schrieb via tvforen.de am 19.03.2009, 12.17 Uhr:
    klas schrieb:
    ...na ja der BND ist schon was besonderes und
    nicht wie z.B. die Polizei ein Querschnitt
    Bevolkerung! ;;-)))
    ...und Banküberfälle werden auch von Polizisten
    ausgeführt!
    ...Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann
    (CDU), ist wie auch Verfassungsschutz-Chef
    Günther Heiß OHNE FEHL UND TADEL!!!
    in diesem Sinne
    mfG
    Klas
    P.S.
    der Tatort ist ein TV-Krimi!
    -------------------------------
    Schön Schön - nur gehts hier nicht um den Bundesnachrichtendienst - sondern um das Landesamt für Verfassungsschutz Niedersachsen....
  • celia schrieb via tvforen.de am 19.03.2009, 03.22 Uhr:
    Was heisst den hier unrealistisch dargestellt?
    Pappalapapp!!!
    demnächst sagen die noch das es beim FBI gar keine düsteren ,rauchenden, in der dunklen Ecke stehenden Gestalten gibt...................
  • icki schrieb via tvforen.de am 21.03.2009, 18.39 Uhr:
    celia schrieb:
    Was heisst den hier unrealistisch dargestellt?
    Pappalapapp!!!
    demnächst sagen die noch das es beim FBI gar
    keine düsteren ,rauchenden, in der dunklen Ecke
    stehenden Gestalten gibt...................
    ;o)))))))))))))))
  • Werderaner schrieb via tvforen.de am 19.03.2009, 17.37 Uhr:
    Warum nur WUSSTE ich, dass unser selbsternannter Beauftragter für das "Beamten-Bashing" gleich wieder angerannt kommt.
    Wenn also dieser Berufststand also ANGEBLICH über jeden Verdacht erhaben ist, bist du es OFFENBAR schon lange, denn so selbstgerecht ist mir noch kein User hier vorgekommen!
  • Pete Morgan schrieb via tvforen.de am 19.03.2009, 09.24 Uhr:
    Oh menno - du weißt doch: Der DEUTSCHE Beamte (hier: Verfassungsschützer) ist IMMER über jeden Verdacht erhaben und würde NIE so vorgehen wie in diesem Tatort. Da lassen wir nix über unsere Beamten kommen, nichtwahrnich? Und deshalb sollten Drehbuchautoren sich gefälligst auch dran halten und nicht am Heiligenschein des deutschen Beamtentums kratzen. Tut man einfach nicht, sowas.
    Der Lonewolf Pete
  • Pete Morgan schrieb via tvforen.de am 19.03.2009, 02.25 Uhr:
    Und was bitte soll ein Brief an Maria Furtwängler bewirken? Sie ist Darstellerin und weder für das Drehbuch noch für dessen realitätsnahe oder -fernen Inhalt verantwortlich. Sie spielt nur die Kommissarin, die Rolle des verfassungsschützers spielt jemand anders. Ja, und so viel Hintergrundinfo wird Frau Furtwängler als Schauspielerin und Verlegersfrau nun nicht unbedingt über den niedersächsischen Verfassungsschutz haben, dass sie hier irgendwelche Misstände während des Drehs anprangern und Änderungen fordern könnte.
    Da sieht man mal wieder, wie bescheuert manche Politiker sind - statt an den zuständigen Redakteur zu schreiben, muss man die Person angehen, die an wenigstens mit der Problematik betraut ist und am wenigsten Einfluss hat - die Hauptdarstellerin.
    Hoffentlich hat Frau Furtwängler den Brief mit einem Achselzucken an ihren Redakteur weitergegeben oder gleich in Ablage P. befördert. Sie hat schließlich schon wieder für ihre nächste Rolle zu lernen und sich nicht mit sowas auch noch rumzuschlagen...
    Der Lonewolf Pete
  • moviefreak schrieb via tvforen.de am 21.03.2009, 18.55 Uhr:
    Pete Morgan schrieb:
    Und was bitte soll ein Brief an Maria Furtwängler
    bewirken?
    Vielleicht spekulierte Innenminister Uwe Schünemann darauf, daß der Name Burda mehr Gewicht und Autorität bei den ARD-Funktionären haben würde als das Amt eines Innenministers von Niedersachsen. Ansonsten: Ich hatte meinen Arte-Abend und die Frau Burda/Furtwängler ist als Polizistin sowieso nicht mein Fall.
  • Wolkenreiter schrieb via tvforen.de am 18.03.2009, 22.28 Uhr:
    Ist doch klar, das die paranoiden Dumpfbacken vom Verfassungsschutz sich selbst immer im besten Licht sehen wollen.
  • Darkness schrieb via tvforen.de am 18.03.2009, 22.26 Uhr:
    da ich schon ewig kein Tatort mehr gucke kann ich mir Maria Furtwängler als Kommissarin schwer vorstellen.*ich finde die langweilig als Schauspielerin*
  • Mark08 schrieb via tvforen.de am 18.03.2009, 20.34 Uhr:
    TATORT ist schon lange nicht mehr sehenswert. Nur noch Filme mit "Problemthemen" wie Ausländerhass, Altendiskriminierung, Gewalt in der Famile usw. usw.
    Wo sind die "normalen" Krimis mit Mörder und Täter, einfach so spannend ohne diese Hintergrundthemen, die nur noch deprimieren?
    Sehe nur ich das so?
  • Sir Hilary schrieb via tvforen.de am 22.03.2009, 09.09 Uhr:
    beiderbecke schrieb:
    Unser Verfassungsschutz (um den ging es ja) ist
    nun mal ein Geheimdienst, der keine
    Polizeibefugnisse hat. – Insofern war der "Fall"
    schon etwas arg abwegig.
    zum schluss wurde es ja richtig dargestellt - als Die Kommisarin mit iohrem vorgesetzten ins krankenhaus ging und dort zunächst aufgehalten wurde - stellte sie klar das der Verfassungsschutz keine polizeihoheit hat.........
  • beiderbecke schrieb via tvforen.de am 22.03.2009, 03.54 Uhr:
    Unser Verfassungsschutz (um den ging es ja) ist nun mal ein Geheimdienst, der keine Polizeibefugnisse hat. – Insofern war der "Fall" schon etwas arg abwegig.
  • HenryTT schrieb via tvforen.de am 22.03.2009, 00.08 Uhr:
    Die neu Tatort-Themen werden doch nicht frei erfunden, sondern sind das Abbild unserer immer mehr verkorksten Gesellschaft. Und dazu gehört trotz Ende des kalten Krieges immer noch eine weltweite Aufrechterhaltung der Geheimdienste. Und ich glaube, dass die Realität in diesen geheimen Kreisen viel viel schlimmer ist, als ein Tatort sie darstellen kann. Mir machen Geheimdienste und ihre ethische Verdorbenheit Angst. Und ich frage mich oft: welcher "normal" entwickelte, normal gebildete Mann (oder Frau) begibt sich aktiv freiwillig in diese Unterwelt.
  • icki schrieb via tvforen.de am 21.03.2009, 18.37 Uhr:
    Mark08 schrieb:
    Wo sind die "normalen" Krimis mit Mörder und
    Täter, einfach so spannend ohne diese
    Hintergrundthemen, die nur noch deprimieren?
    Sehe nur ich das so?

    Naja, es gibt ja im Grunde keine "normalen" Mörder, außer im per se kriminellen Milieu. Aber die ewige Rotlicht- oder Russenmafia-Schiene ging einem nach X Folgen ja auch reichlich auf den Keks.
    Ich finde, unsere TATORT-RedakteurInnen sollten mal kräftig nach England schielen zur alten Mutter BBC. Was die da so an Krimis auf die Beine stellen, ist einfach seit Jahren vorbildlich. Die haben auch nicht so alberne "Betroffenheits"-Kommissarinnen und Kommissare wie bei uns, sondern zeigen Profis, die schon Einiges an Grauenvollem in der Welt gesehen haben: Die zittern nicht jedesmal gutmenschelnd mit der Unterlippe, wenn sie mit schlimmen Zuständen konfrontiert sind.
    Frau Furtwängler soll z.B. mittels Kleinkind und Omi penetrant "lieb" dargestellt werden (im Kontrast zu ihrem "harten" Alltag). Aber der Schuss geht m.E. total nach hinten los, weil man die Absicht dahinter bemerkt und einfach nur abwinkt, wenn wieder Dutzi-Dutzi-time ist.
    Zum Verfassungsschutz-Plot kann ich nur sagen: Nicht alles, was man bei den Amis abkupfert, ist auch BRD-kompatibel...
    Gruß iCKi
  • Sir Hilary schrieb via tvforen.de am 19.03.2009, 12.16 Uhr:
    Mark08 schrieb:
    TATORT ist schon lange nicht mehr sehenswert. Nur
    noch Filme mit "Problemthemen" wie Ausländerhass,
    Altendiskriminierung, Gewalt in der Famile usw.
    usw.
    Wo sind die "normalen" Krimis mit Mörder und
    Täter, einfach so spannend ohne diese
    Hintergrundthemen, die nur noch deprimieren?
    Sehe nur ich das so?
    Nein - siehst Du nicht ! ! ! - ich finde es uwar wichtig das man auch politisch brisante und geselschaftliche themen verarbeitet - mittlerweile scheint das aber zur manie zu werden.....
    ab und an mal wieder einfach nur ne ordentliche gangsterstory - das wärs.......

    Gruß Sir Hilary
  • Leo schrieb via tvforen.de am 18.03.2009, 20.15 Uhr:
    Ich fand diesen Tatort auch ausgesprochen lausig (vor allem die Schlussszene mit den schießwütigen Waffenträgern im OP !!!). Und wie genau oder aber wirklichkeitsfremd der Verfassungsschutz dargestellt war, kann ich nicht beurteilen.
    Aber was die Trennung zwischen Fiktion und Realität angeht, hat wohl vor allem der Herr Oberverfassungsschützer ein heftiges Problem. Oder weshalb sonst schreibt er eine inhaltliche Kritik an diesem Film an die Hauptdarstellerin???
  • chn schrieb via tvforen.de am 19.03.2009, 17.51 Uhr:
    Komme jetzt erst dazu.
    War da nicht mal ein Sprichwort,
    wer sich verteidigt, klagt sich an?
    Aber ich habe um 21. Uhr umgeschaltet, weil ich mir das Ende denken konnte,
    so war es dann auch, als ich kurz vor Schuss wieder aufs Erste ging.
    Mit dem OP, das war allerdings ein Witz - aber wie war das? Ach ja fiktiv eben!
  • Launchen schrieb via tvforen.de am 19.03.2009, 17.31 Uhr:
    *lol*
    ich komm dir dann beim
    http://www.youtube.com/watch?v=SZLhoVTtmr4
    helfen.
  • Leo schrieb via tvforen.de am 19.03.2009, 17.18 Uhr:
    *kau* Stimmt. Hatte. :o)
  • Launchen schrieb via tvforen.de am 19.03.2009, 17.06 Uhr:
    Ärgerlich. Dabei hattest du doch bestimmt die Schokolade dabei :D
  • Leo schrieb via tvforen.de am 19.03.2009, 13.53 Uhr:
    Beschwer Dich nicht. Du hast Chevron Sechs falsch eingestellt. Ich stand eben bei Dir vor verschlossener Iris.
  • Launchen schrieb via tvforen.de am 19.03.2009, 11.34 Uhr:
    Ich muss auch mal an Richard Dean Anderson schreiben: Mein Stargate im Garten will nicht so wie ich das will. ;-)
  • Werderaner schrieb via tvforen.de am 19.03.2009, 01.23 Uhr:
    böklunder schrieb:
    ich fand den tatort ausgesprochen schwach, er
    reichte schon fast an die letzte leipziger folge
    heran. ...

    Das war aus der schnellen Erinnerung heraus wirklich die schlechteste Doublette meiner Lieblingskrimiserie.
    3/10 Punkte! (Die Ossis sogar nur 2/10)
    Was mir generell bei den Episoden der jüngeren Vergangenheit immer böser aufstößt: Es scheint nicht mehr möglich, Krimis ohne persönliche Verwicklungen der Ermittler in ihre Fälle zu konstruieren!
  • Blondino schrieb via tvforen.de am 18.03.2009, 20.43 Uhr:
    Naja, das mit dem herrischen Ton finde ich schon realistisch. Das scheint mir entweder ein Einstellungskriterium - neben dem Oberlippenbart - bei der Polizei zu sein oder man legt sich diesen Ton im Laufe der Zeit zu, weil man ständig mit irgendwelchen Gaunern oder Spinnern zu tun hat.
  • böklunder schrieb via tvforen.de am 18.03.2009, 20.31 Uhr:
    ich fand den tatort ausgesprochen schwach, er reichte schon fast an die letzte leipziger folge heran. absolut realitätsfern udn gekünstelt.
    was mich vor allen dingen immer wieder stört, das gilt für frau furtwängler, wie auch ganz besonders für sawatzki ffm und die bremer kommissarin, dass die damen immer außerhalb der vorschriften ermitteln und dazu einen absolut herrischen umgangston am leib haben, ist dies ausdruck falsch verstandener emanzipation oder was soll das
  • MonaSchnute schrieb via tvforen.de am 18.03.2009, 20.21 Uhr:
    Leo schrieb:

    Oder weshalb sonst schreibt er eine inhaltliche
    Kritik an diesem Film an die Hauptdarstellerin???
    Vielleicht "mit der Bitte um Weiterleitung" :-)))))))))))