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Finanzierung von Matthew Weiners "The Romanoffs" wird neu geregelt
Amazon Studios
Bild: Amazon Studios
Weinstein-Skandal: Amazon streicht DeNiro/Moore-Drama/Bild: Amazon Studios

Der Skandal um Produzent Harvey Weinstein zieht immer weitere Kreise und hat längst auch das Seriengeschäft erreicht. Nach mehrfachen Vorwürfen der Vergewaltigung und sexueller Belästigung gegen den früheren Boss der Weinstein Company zieht auch Amazon seine Konsequenzen und löst die bisherigen Geschäftsbeziehungen. Während man bei dem Matthew Weiner-Projekt "The Romanoffs" die Finanzierung neu regelt, wird ein weiteres geplantes Projekt mit Robert de Niro und Julianne Moore komplett verworfen.

Regisseur und Autor David O. Russell ("Silver Linings") entwickelte die Eventserie, die als Thriller im Polizei- und Verbrecher-Millieu der 1990er Jahre angelegt war (TV Wunschliste berichtete). Da es sich um ein äußerst kostspieliges Projekt im dreistelligen Millionenbereich handelte, sollte die Weinstein Company Amazon bei der Finanzierung unter die Arme greifen. Diese Pläne sind nun Geschichte, genau wie die Serie selbst.

"Angesichts der Nachrichten der letzten Tage befürworten wir die Entscheidung von Amazon aus Respekt für all jene, die betroffen sind", so Robert De Niro, Julianne Moore und David O. Russell in einem Statement. "Wir haben gemeinsam entschieden, dass es besser ist, die Serie nicht zu produzieren".

Auch das Prestige-Projekt "The Romanoffs" von "Mad Men"-Schöpfer Matthew Weiner ist von den Auswirkungen des Skandals betroffen. Die Weinstein Company war hier ebenfalls die verantwortliche Produktionsfirma, doch nun wird Amazon die Serie, deren Budget auf 75 Millionen Dollar geschätzt wird, alleine fertigstellen. Die ersten vier Episoden wurden bereits gedreht und die Produktion verläuft laut Medienberichten bislang problemlos. Laut The Hollywood Reporter habe Showrunner Weiner in der vergangenen Woche Amazon mitgeteilt, dass er erwarte, dass der Name Weinstein aus der Serie verschwindet. Außerdem sei bislang noch kein Geld von Weinstein an Amazon geflossen.

Am vergangenen Dienstag wurde Amazon-Studios-Vizepräsident und Programmchef Roy Price suspendiert, nachdem auch gegen ihn schwere Vorwürfe erhoben wurden. Price soll 2015 eine Produzentin von "The Man in the High Castle" sexuell belästigt haben. So überrascht es kaum, dass Amazon aktuell vor allem um Schadensbegrenzung bemüht ist und auch in einem Statement betont: "Amazon wird den Missbrauch unserer Angestellten oder unserer Geschäftspartner nicht tolerieren. Wenn wir auf einen Vorwurf aufmerksam gemacht werden, untersuchen wir ihn schnell und gründlich".

Unterdessen arbeiten andere Anbieter auf Hochtouren daran, den Namen Weinstein aus den Vor- und Abspännen kommender Serienprojekte zu streichen. Apple ging in dieser Woche noch einen Schritt weiter und hat Pläne für eine kommende Miniserie über Elvis Presley eingestampft. Das Format sollte Teil eines Vertrags über vier Serien mit der Weinstein Company sein.


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Leserkommentare

  • User_929455 schrieb am 15.10.2017, 02.15 Uhr:
    User_929455Ist es nicht einfacher dann die Weinstein Company umzubenennen was die eh machen müssen, wenn das so weitergeht.
  • kaztenkreis schrieb am 14.10.2017, 15.48 Uhr:
    kaztenkreisAlso für mich ist die Entscheidung weit über das Ziel hinausgeschossen. Zudem besteht Weinstein Company nicht nur aus Harvey Weinstein und darüberhinaus wurde er rausgeschmissen.

    DeNiro kann es sich natürlich leisten, auf den Job zu verzichten. Was ist aber mit allen anderen, die vor und auch hinter der Kamera für die Serie vorgesehen waren?
  • User_984778 schrieb am 14.10.2017, 15.22 Uhr:
    User_984778gibt es in den usa nur die weinstein company die serien finanzieren kann?