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"Wilhelmina": rbb holt Serienklassiker erstmals nach 58 Jahren aus dem Archiv

von Vera Tidona in News national
(02.03.2024, 12.00 Uhr)
Miniserie wird zum 100. Geburtstag von Günter Pfitzmann erstmals wiederholt
"Wilhelmina" mit Günter Pfitzmann und Chariklia Baxevanos (v. l.)
ARD/rbb
"Wilhelmina": rbb holt Serienklassiker erstmals nach 58 Jahren aus dem Archiv/ARD/rbb

Im April jährt sich der Geburtstag der verstorbenen Berliner Schauspieler-Legende Günter Pfitzmann zum 100 Mal. Aus diesem Anlass holt das rbb Fernsehen eines seiner Frühwerke aus dem Archiv und zeigt die fünfteilige Miniserie  "Wilhelmina" erstmals seit der Erstausstrahlung vor knapp 58 Jahren wieder im Fernsehen: Am Samstag, den 6. April sind ab 20.15 Uhr alle fünf Folgen am Stück im rbb zu sehen.

Die Handlung folgt Wilhelmina (gespielt von Chariklia Baxevanos), die als Verkäuferin in einer Berliner Buchhandlung arbeitet, während ihr Ehemann Georg (Pfitzmann) als umtriebiger Sportreporter sein Geld verdient. Gemeinsam meistern sie alle Hürden des noch jungen Ehelebens, seien es der immer wieder verschobene Kauf eines Ballkleides, ein unbekannter Verehrer - oder ein blaues Auge, das sich Georg nicht ganz so heroisch eingefangen hat, wie Wilhelmina sich das im ersten Moment vorstellt.

Trotz zahlreicher kleiner Auseinandersetzungen gelingt es den beiden immer wieder, mit Humor und Geduld alle Krisen gemeinsam zu meistern. Tatkräftige Unterstützung erhalten sie dabei von Brigitte Mira als Tante Sophie, Onkel Herbert (Kurt Pratsch-Kaufmann) und der Nachbarin Hanna Pieper (Edith Elsholtz).

Die fünfteilige TV-Miniserie wurde 1966 und 1967 im damaligen West-Berlin produziert. Entwickelt haben die Serie die Autorin Barbara Noack und Regisseur Thomas Engel ( "Es muss nicht immer Kaviar sein").

Der Schauspieler Günter Pfitzmann wurde am 8. April 1924 in Berlin-Neukölln geboren und eroberte mit seiner echten Berliner Schnauze in Serienklassikern wie  "Drei Damen vom Grill" (1977-1985),  "Praxis Bülowbogen" (1987-1996) oder  "Berliner Weiße mit Schuß" (1984-1994) die Herzen der Fernsehzuschauer im Sturm. Am 30. Mai 2003 starb der beliebte Darsteller im Alter von 79 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes.


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Leserkommentare

  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 06.04.2024, 15.11 Uhr:
    TV Wunschliste schrieb:
    Im April jährt sich der Geburtstag der
    verstorbenen Berliner Schauspieler-Legende Günter
    Pfitzmann zum 100 Mal. Aus diesem Anlass holt das
    rbb Fernsehen eines seiner Frühwerke aus dem
    Archiv und zeigt die fünfteilige Miniserie
    "Wilhelmina" erstmals seit der Erstausstrahlung
    vor knapp 58 Jahren wieder im Fernsehen: Am
    Samstag, den 6. April sind ab 20.15 Uhr alle fünf
    Folgen am Stück im rbb zu sehen.

    Zur Erinnerung: Die Serie läuft heute Abend im RBB und wird vermutlich nicht in der Mediathek zur Verfügung stehen.
    Weil es sich um eine ARD-Vorabendserie handelt, gab es in den Programmzeitschriften wahrscheinlich nicht viele Informationen darüber. Falls wider Erwarten jemand eine ausführliche Ankündigung/Inhaltsangabe ausbuddelt, wäre ich dankbar für einen Scan :) Laut https://www.fernsehserien.de/wilhelmina/im-tv lief die 1. Folge am 12.08.66 und exakt zwei Jahre später am 12.08.68 im SFB sowie am 10.12.68 im NDR.
    https://programm.ard.de/TV/Programm/Suche?suche=Zum+100.+Geburtstag+von+G%C3%BCnter+Pfitzmann
  • Besserwisserin schrieb via tvforen.de am 06.04.2024, 21.42 Uhr:
    Doch, ist in der Mediathek verfügbar.
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 09.04.2024, 02.24 Uhr:
    Besserwisserin schrieb:
    Doch, ist in der Mediathek verfügbar.

    Wunderbar, umso besser :)
    https://www.ardmediathek.de/video/film-im-rbb/wilhelmina-das-abendkleid/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYl80ZDhkYmY0Zi0yOWQ0LTRhNmItYTZjOC00YzgwZTE1MzMwN2NfcHVibGljYXRpb24
    Die Serie ähnelt tatsächlich der ZDF-Serie "Meine Frau Susanne" von 1961/63. Wilhelmina ist allerdings ein etwas modernerer Frauentyp: Sie ist berufstätig und hat einen eigenen Wagen. Und ihr Mann arbeitet als Sportreporter zum Teil im Home-Office. Ansonsten sind die Geschichten in "Wilhelmina" ähnlich heiter-belanglos wie in "Meine Frau Susanne". Aber bei solchen alten Unterhaltungsserien finde ich die dargestellten Lebenumstände eigentlich sowieso interessanter als die eigentliche Handlung. Die Zweizimmerwohnung wurde (mit geliehenem Geld vom Onkel) komfortabel ausgestattet: Fernseher, Musikanlage, Waschvollautomat und ein für die damalige Zeit wohl ungewöhnlich großer Kühlschrank. Die Küche ist groß und wirkt sehr steril, es gibt eine Durchreiche zum ebenfalls großen Wohnzimmer mit Esstisch, Schreibtisch und Couchtisch.
    Die Außenaufnahmen am Anfang jeder Folge sind an der Ecke Salzbrunner Straße / Charlottenbrunner Straße in Berlin-Schmargendorf entstanden. Baulich hat sich dort seit 1966 kaum etwas verändert. Sogar der damalige Zeitungskiosk steht noch, heute ist es ein Asia-Imbiss. Der ehemalige Damen-Salson ist jetzt eine Bäckerei.
    https://www.google.de/maps/@52.488688,13.2939237,3a,75y,252.8h,90t/data=!3m7!1e1!3m5!1sc75jOCpFgJYDRUWYsC51AQ!2e0!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.googleapis.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fpanoid%3Dc75jOCpFgJYDRUWYsC51AQ%26cb_client%3Dsearch.gws-prod.gps%26w%3D86%26h%3D86%26yaw%3D252.80022%26pitch%3D0%26thumbfov%3D100!7i16384!8i8192?entry=ttu
  • kleinbibo schrieb via tvforen.de am 10.04.2024, 02.28 Uhr:
    Spoonman schrieb:
    Wilhelmina ist
    allerdings ein etwas modernerer Frauentyp: Sie ist
    berufstätig und hat einen eigenen Wagen.

    Jetzt habe ich auch mal hineingesehen: Noch phantastischer fände ich es, wenn der Einblick in die damalige Zeit farbig wäre. Aber es ist dennoch interessant anzusehen. Was ich komisch finde: Die Tapete in der Küche ist ultrascheußlich, also das passt irgendwie nicht zu Wilhelmina. Dabei ist das Wohnzimmer schon grenzwertig mit seiner ungemütlichen Einrichtung. So ein Volkswagen Cabriolet war ja schon gehobener Standard, da scheint man als Buchhändlerin nicht völlig schlecht verdient zu haben. Wie lukrativ war wohl so ein Dasein als Sportreporter damals, hat da jemand von euch eine Ahnung? Eigenartig sind die Phantasiekennzeichen: OV am Volkswagen und OJ am Opel Kapitän des Onkels. Warum haben die nicht einfach was mit B genommen, zumal da doch niemand aus dem Umland kommen kann?! Ach ja, beim Zweifinger-Schreiben des Sportreporters habe ich mich mal wieder gefragt: Wieso lernen solche Leute nicht das Maschinenschreiben? Aber so war das damals wirklich!
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 10.04.2024, 14.21 Uhr:
    kleinbibo schrieb:
    Spoonman schrieb:
    --------------------------------------------------
    > Wilhelmina ist
    > allerdings ein etwas modernerer Frauentyp: Sie ist
    > berufstätig und hat einen eigenen Wagen.
    Jetzt habe ich auch mal hineingesehen: Noch
    phantastischer fände ich es, wenn der Einblick in
    die damalige Zeit farbig wäre.

    Da empfehle ich die Serie "Ein Jahr ohne Sonntag" von 1970 (auf YouTube zu finden).
    Was ich komisch finde: Die Tapete in der Küche ist
    ultrascheußlich, also das passt irgendwie nicht
    zu Wilhelmina.

    Die Küche ist ja insgesamt sehr steril eingerichtet, dazu passt eine karierte Tapete eigentlich ganz gut. Richtig hässlich wird es für mich erst durch die Bordüre oben. In den 60ern und 70ern war es aber wahrscheinlich auch gar nicht so einfach, unhässliche Tapeten zu bekommen :)
    Dabei ist das Wohnzimmer schon
    grenzwertig mit seiner ungemütlichen Einrichtung.

    Dafür, dass es als Wohn-, Ess- und Arbeitszimmer genutzt wird, finde ich es gar nicht so ungemütlich.
    So ein Volkswagen Cabriolet war ja schon gehobener
    Standard, da scheint man als Buchhändlerin nicht
    völlig schlecht verdient zu haben.

    Vielleicht wurde das Cabrio auch von Onkel und Tante gesponsert.
    war wohl so ein Dasein als Sportreporter damals,
    hat da jemand von euch eine Ahnung? Eigenartig
    sind die Phantasiekennzeichen: OV am Volkswagen
    und OJ am Opel Kapitän des Onkels. Warum haben
    die nicht einfach was mit B genommen, zumal da
    doch niemand aus dem Umland kommen kann?!

    Das hab ich mich auch gefragt. Das Kennzeichen am Cabrio wechselt auch noch. In anderen Folgen ist es OF-389, also ohne Buchstaben hinter dem Trennstrich.
    Ach ja, beim Zweifinger-Schreiben des Sportreporters habe
    ich mich mal wieder gefragt: Wieso lernen solche
    Leute nicht das Maschinenschreiben? Aber so war
    das damals wirklich!

    Stimmt, bei meinem Vater, der über 40 Jahre lang im Büro gearbeitet hat, war das auch so. Für die Routine-Schreibarbeiten wird es Schreibkräfte gegeben haben, aber er saß im Büro auch sicher mal selbst an der Schreibmaschine, weil seine Abteilung nur aus 2-3 Leuten bestand. Auch zu Hause hat er öfter auf eine mechanische Schreibmaschine eingehämmert (sowohl beruflich als auch privat), und das immer im Zwei- bis Drei-Finger-Suchsystem. Dabei war er allerdings relativ schnell und hat wenig Fehler gemacht.
    Meine Mutter hatte vor der Hochzeit als Schreibkraft in einem Krankenhaus gearbeitet und konnte natürlich blind mit zehn Fingern schreiben. Ich hab noch während meines Zivildienstes einen Schreibmaschinenkurs gemacht, den ich mir zur Hälfte vom Bund bezahlen lassen konnte.
  • Wilkie schrieb via tvforen.de am 11.04.2024, 00.13 Uhr:
    Spoonman schrieb:
    > Was ich komisch finde: Die Tapete in der Küche
    ist
    > ultrascheußlich, also das passt irgendwie
    nicht
    > zu Wilhelmina.
    Die Küche ist ja insgesamt sehr steril
    eingerichtet, dazu passt eine karierte Tapete
    eigentlich ganz gut. Richtig hässlich wird es
    für mich erst durch die Bordüre oben. In den
    60ern und 70ern war es aber wahrscheinlich auch
    gar nicht so einfach, unhässliche Tapeten zu
    bekommen :)
    > Dabei ist das Wohnzimmer schon
    > grenzwertig mit seiner ungemütlichen
    Einrichtung.
    Dafür, dass es als Wohn-, Ess- und Arbeitszimmer
    genutzt wird, finde ich es gar nicht so
    ungemütlich.
    Die karierte Tapete in der Küche könnte aus einem abwaschbaren Material gewesen sein, für solche Tapeten war die Auswahl sehr gering, ich meine hauptsächlich karierte. Viele Küchen hatten damals auch karierte Vorhänge. An runde Lichtschalter erinnere ich mich gut, allerdings nur mit Kippfunktion, nicht zum Drehen. Das Küchengerät in der Ecke kann ich nicht identifizieren, vielleicht ein Minibackofen zum schnellen Aufwärmen?
    So schlecht fand ich solche zusammengewürfelten Küchen eigentlich gar nicht. Alleine dass man die Küchenmöbel umstellen konnte, war doch ein Vorteil. Das Fernsehtischchen wirkt altmodisch, da gab es 1966 sicherlich schon modernere Sachen, mir gefällt es aber.
  • Besserwisserin schrieb via tvforen.de am 11.04.2024, 00.58 Uhr:
    kleinbibo schrieb:
    Ach ja,
    beim Zweifinger-Schreiben des Sportreporters habe
    ich mich mal wieder gefragt: Wieso lernen solche
    Leute nicht das Maschinenschreiben?
    Besorg Dir mal eine mechanische Schreibmaschine und betätige Dich dort im Zehnfingersystem. Dann weißt Du es. Besonders spaßig ist es, den im Deutschen häufig verwendeten Buchstaben A mit dem kleinen Finger zu bedienen. Und auch eine schöne Übung: die Bedienung der Umschalttaste.
    Nebenher: Wenn man nicht abtippt, sondern einen Text schafft, bringt es wenig, wenn man schneller tippen kann als denken. Und auch wenn es heutzutage als ultrauncool und voll daneben gilt: Mit zwei Fingern kann man, mit entsprechender Übung, ungefähr genauso schnell sein wie mit zehn.
  • Wilkie schrieb via tvforen.de am 11.04.2024, 09.36 Uhr:
    Besserwisserin schrieb:
    kleinbibo schrieb:
    --------------------------------------------------
    -----
    > Ach ja,
    > beim Zweifinger-Schreiben des Sportreporters
    habe
    > ich mich mal wieder gefragt: Wieso lernen
    solche
    > Leute nicht das Maschinenschreiben?
    Besorg Dir mal eine mechanische Schreibmaschine
    und betätige Dich dort im Zehnfingersystem. Dann
    weißt Du es. Besonders spaßig ist es, den im
    Deutschen häufig verwendeten Buchstaben A mit dem
    kleinen Finger zu bedienen. Und auch eine schöne
    Übung: die Bedienung der Umschalttaste.
    Nebenher: Wenn man nicht abtippt, sondern einen
    Text schafft, bringt es wenig, wenn man schneller
    tippen kann als denken. Und auch wenn es
    heutzutage als ultrauncool und voll daneben gilt:

    Mechanische Maschinen waren in der Tat eigentlich unmöglich, in den Zeigefingern hat man entsprechende Kraft, aber die meisten anderen Fingergelenke müssen auf Dauer doch sehr geschmerzt haben. Die Umstellung auf elektrische Maschinen war schon eine kleine Revolution in den Büros; in der TV-Serie "Büro, Büro" kommt es etwas zur Geltung, wie sehr Bürokräften an guten Maschinen gelegen war.
    Mit zwei Fingern kann man, mit entsprechender
    Übung, ungefähr genauso schnell sein wie mit
    zehn.

    Nicht, wenn längere Texte ohne Nachzudenken stupide vom Diktiergerät geschrieben werden müssen. Nach über 40 Jahren schaffe ich mit 2 Fingern (wobei ich den linken Zeigefinger ausschließlich für die Shift-Taste nutze) über einen längeren Zeitraum ca. 200 fehlerfreie Anschläge pro Minute, eine professionelle Schreibkraft schafft 400 - 500. Dass man diesen Wert mit 2 Fingern schaffen kann, halte ich für ausgeschlossen.
    Seltsam finde ich es, dass mein rechter Zeigefinger genau weiß, wo die einzelnen Tasten liegen. Wenn man mich aber ohne Blick auf die Tastatur nach der Lage einzelner Tasten fragen würde, so könnte ich nur vage Angaben machen.
  • U-56 schrieb via tvforen.de am 11.04.2024, 13.09 Uhr:
    Wilkie schrieb:
    Seltsam finde ich es, dass mein rechter
    Zeigefinger genau weiß, wo die einzelnen Tasten
    liegen. Wenn man mich aber ohne Blick auf die
    Tastatur nach der Lage einzelner Tasten fragen
    würde, so könnte ich nur vage Angaben machen.

    Das ist bei mir auch so. Ich merke es immer im Dunkeln, wenn ich die Buchstaben nicht sehe, aber trotzdem erstaunlich oft die richtige Taste treffe.
    Viele Tätigkeiten laufen ja automatisch ab. Wenn das nicht so wäre, könnten wir beispielsweise nicht sprechen. Wir müssten dann ja bei jedem Wort erst überlegen, wie wir die Zunge bewegen und wie weit wir den Mund öffnen müssen, um einen bestimmten Laut hervorzubringen.
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 11.04.2024, 22.24 Uhr:
    Wilkie schrieb:
    Besserwisserin schrieb:
    --------------------------------------------------
    > Besorg Dir mal eine mechanische Schreibmaschine
    > und betätige Dich dort im Zehnfingersystem. Dann
    > weißt Du es. Besonders spaßig ist es, den im
    > Deutschen häufig verwendeten Buchstaben A mit dem
    > kleinen Finger zu bedienen. Und auch eine schöne
    > Übung: die Bedienung der Umschalttaste.
    >
    > Nebenher: Wenn man nicht abtippt, sondern einen
    > Text schafft, bringt es wenig, wenn man schneller
    > tippen kann als denken. Und auch wenn es
    > heutzutage als ultrauncool und voll daneben gilt:
    Mechanische Maschinen waren in der Tat eigentlich
    unmöglich, in den Zeigefingern hat man
    entsprechende Kraft, aber die meisten anderen
    Fingergelenke müssen auf Dauer doch sehr
    geschmerzt haben. Die Umstellung auf elektrische
    Maschinen war schon eine kleine Revolution in den
    Büros; in der TV-Serie "Büro, Büro" kommt es
    etwas zur Geltung, wie sehr Bürokräften an guten
    Maschinen gelegen war.

    Ich hab den Unterschied damals auch selbst "erfühlen" können: Mein Schreibmaschinenkurs in der Volkshochschule fand mit elektrischen Maschinen statt, und zu Hause habe ich auf einer mechanischen geübt - auf einer grünen "Olympia Monica", wahrscheinlich aus den späten 70ern, die schon einigermaßen leichtgängig war. Mit etwas mehr Übung wäre ich damit wohl auch im Zehnfingersystem klargekommen. Wir hatten aber auch noch eine (nach meiner damaligen Wahrnehmung) uralte Olympia-Maschine zu Hause, bei der erheblich mehr Kraftaufwand nötig war. Vermutlich stammte die aus den 30ern oder aus den ersten Nachkriegsjahren, sie sah ähnlich aus wie diese hier: https://www.pamono.de/schreibmaschine-von-olympia-1930er
    > Mit zwei Fingern kann man, mit entsprechender
    > Übung, ungefähr genauso schnell sein wie mit
    > zehn.
    Nicht, wenn längere Texte ohne Nachzudenken
    stupide vom Diktiergerät geschrieben werden
    müssen. Nach über 40 Jahren schaffe ich mit 2
    Fingern (wobei ich den linken Zeigefinger
    ausschließlich für die Shift-Taste nutze) über
    einen längeren Zeitraum ca. 200 fehlerfreie
    Anschläge pro Minute, eine professionelle
    Schreibkraft schafft 400 - 500. Dass man diesen
    Wert mit 2 Fingern schaffen kann, halte ich für
    ausgeschlossen.

    Das denke ich auch. Bei den gängigen Online-Tests (die natürlich nicht realistisch sind, weil sie nur relativ einfache Wörter und keine Ziffern oder Sonderzeichen enthalten) komme ich je nach Tastatur und Tagesform auf 380 bis 480 Anschläge.
    https://typing-speed.net/
    https://10fastfingers.com/typing-test/german
    Und ich würde sagen, mit dem Zehnfingersystem spart man auch dann Zeit, wenn man beim Tippen immer wieder Pausen macht und über Formulierungen nachdenkt.
  • kleinbibo schrieb via tvforen.de am 11.04.2024, 22.34 Uhr:
    Besserwisserin schrieb:
    Besorg Dir mal eine mechanische Schreibmaschine
    und betätige Dich dort im Zehnfingersystem.

    Musst mich daran erinnern, dass ich schon sooo alt bin, dass ich noch mit einer mechanischen Schreibmaschine schreiben kann? Ich könnte natürlich etwas von einer verweichlichten Jugend erzählen, aber die Wahrheit ist: Meine Fähigkeit ist vollkommen nutzlos geworden. Gibt es hier wenigstens Forenmitglieder, die noch virtuos mit dem Rechenchieber umgehen können? Dann käme ich mir nämlich weniger alt vor ….
    Nebenher: Wenn man nicht abtippt, sondern einen
    Text schafft, bringt es wenig, wenn man schneller
    tippen kann als denken.

    Sicher, aber die Grenze liegt etwa bei 250/s, bei mir jedenfalls
    heutzutage als ultrauncool und voll daneben gilt:
    Mit zwei Fingern kann man, mit entsprechender
    Übung, ungefähr genauso schnell sein wie mit
    zehn.

    Auch wenn man eine beachtliche Geschwindigkeit erreichen mag, stellt man sich damit selber ein Bein. Mit allen Fingern geht es nämlich ungleich müheloser
  • kleinbibo schrieb via tvforen.de am 12.04.2024, 00.07 Uhr:
    250/min sollte das natürlich heißen
  • jeanyfan schrieb via tvforen.de am 12.04.2024, 01.31 Uhr:
    Spoonman schrieb:
    > Nicht, wenn längere Texte ohne Nachzudenken
    > stupide vom Diktiergerät geschrieben werden
    > müssen. Nach über 40 Jahren schaffe ich mit 2
    > Fingern (wobei ich den linken Zeigefinger
    > ausschließlich für die Shift-Taste nutze)
    über
    > einen längeren Zeitraum ca. 200 fehlerfreie
    > Anschläge pro Minute, eine professionelle
    > Schreibkraft schafft 400 - 500. Dass man diesen
    > Wert mit 2 Fingern schaffen kann, halte ich
    für
    > ausgeschlossen.
    Das denke ich auch. Bei den gängigen Online-Tests
    (die natürlich nicht realistisch sind, weil sie
    nur relativ einfache Wörter und keine Ziffern
    oder Sonderzeichen enthalten) komme ich je nach
    Tastatur und Tagesform auf 380 bis 480
    Anschläge.
    https://typing-speed.net/
    https://10fastfingers.com/typing-test/german
    Und ich würde sagen, mit dem Zehnfingersystem
    spart man auch dann Zeit, wenn man beim Tippen
    immer wieder Pausen macht und über Formulierungen
    nachdenkt.
    Also ich komm im Zweifingersystem mit diesen Seiten bei den ersten beiden Versuchen auf rund 350 korrekt getippte Anschläge. Ließe sich sicherlich noch etwas optimieren, waren einige Vertipper drin und sicher könnte man das damit wohl auch noch auf etwa 400 kriegen. Aber ich geb zu, dass es auf diese Art wohl anstrengender sein wird als mit zehn Fingern zu tippen, wenn man es seitenlang macht. Allerdings geh ich auch davon aus, dass das immer mehr über Spracherkennung laufen wird in Zukunft und du wohl kaum noch jemanden brauchst, der dir seitenweise Text abtippt, sondern "nur" noch jemanden, der das Korrektur liest, was da ausgegeben wird und einzelne Fehler ausmerzt.
  • kleinbibo schrieb via tvforen.de am 12.04.2024, 01.34 Uhr:
    U-56 schrieb:
    Das ist bei mir auch so. Ich merke es immer im
    Dunkeln, wenn ich die Buchstaben nicht sehe, aber
    trotzdem erstaunlich oft die richtige Taste
    treffe.

    Ja, bei den Buchstaben der Grundstellung: asdf-gh-jklö könnte ich sagen, mit welcher Hand und welchem Finger sie gedrückt werden. Bei den anderen wüsste ich das nicht. Und welche Zeichen über den Zahlen stehen, bekäme ich auch nicht hin.
  • kleinbibo schrieb via tvforen.de am 12.04.2024, 01.56 Uhr:
    Spoonman schrieb:
    kleinbibo schrieb:
    --------------------------------------------------
    -----
    > Spoonman schrieb:
    Da empfehle ich die Serie "Ein Jahr ohne Sonntag"
    von 1970 (auf YouTube zu finden).

    Da scheint ja die Farbe ungewöhnlich gut erhalten zu sein. Ich sehe es mir demnächst einmal genauer an.
    eigentlich ganz gut. Richtig hässlich wird es
    für mich erst durch die Bordüre oben.

    Die setzt dem ganzen noch die Krone auf, das ist richtig. Kariert muss wohl in Mode gewesen sein, im Flur hängt ja auch so etwas herum. Aber da im unseren Haus öfter mal tapeziert wurde, kenne ich den Urzustand nicht und kann das nicht einschätzen.
    Ansonsten kommt mir die Küche recht groß vor, das ist aber vermutlich aus dramaturgischen Gründen so gemacht worden. Habt ihr eigentlich so eine Durchreiche zum Wohnzimmer schon einmal live gesehen? Ich war noch in keiner derartigen Wohnung.
    Dafür, dass es als Wohn-, Ess- und Arbeitszimmer
    genutzt wird, finde ich es gar nicht so
    ungemütlich.

    Mir kommt es wie eine Abteilung im Kaufhaus vor, in der Kleinmöbel angeboten werden, die einfach so herumstehen. Vermutlich hat man sich als Billigproduktion nicht viel Mühe gegeben. Zeitgenössisch wäre der skandinavische Stil gewesen, mit diesen regalartigen Hängeschränken.
    Vielleicht wurde das Cabrio auch von Onkel und
    Tante gesponsert.

    Daran habe ich nicht gedacht!
  • kleinbibo schrieb via tvforen.de am 12.04.2024, 02.20 Uhr:
    Wilkie schrieb:
    hatten damals auch karierte Vorhänge. An runde
    Lichtschalter erinnere ich mich gut, allerdings
    nur mit Kippfunktion, nicht zum Drehen. Das

    Wir hatten noch Drehschalter im Keller, ansonsten runde Schalter mit durchsichtigen Ringen (Tapetenschoner) drumherum. Die hatten kleine Kippschalter, die blaß hellgrün waren und vermutlich bei Dunkelheit noch ein wenig leuchten sollten. Um 1970 waren dann runde Schalter in eckigen Blenden mit größeren weißen Kippschaltern en Vogue und dann komplett eckige Schalter. Drehschalter in der Wohnung sind noch aus den 50er Jahren.
    Küchengerät in der Ecke kann ich nicht
    identifizieren, vielleicht ein Minibackofen zum
    schnellen Aufwärmen?

    Würde ich auch sagen, bestimmt mit Grill zum Überbacken- das leckere Toast Hawaii war ja schon erfunden.
    So schlecht fand ich solche zusammengewürfelten
    Küchen eigentlich gar nicht. Alleine dass man die
    Küchenmöbel umstellen konnte, war doch ein
    Vorteil.

    Diese nach Einbauküche aussehenden aneinanderreihbaren Möbel mit Schubladen gab es bei uns auch, das war sozusagen der Vorläufer der Einbauküche.
    Das Fernsehtischchen wirkt altmodisch, da
    gab es 1966 sicherlich schon modernere Sachen, mir
    gefällt es aber.

    Das ist ein tragbarer Blaupunkt Fernseher, ich kenne ihn noch vom Besuch bei der Verwandschaft. Den haben sie einfach auf ein Beistelltisch gesetzt.
  • kleinbibo schrieb via tvforen.de am 12.04.2024, 02.34 Uhr:
    Wilkie schrieb:
    -----------------------------------------------------
    So schlecht fand ich solche zusammengewürfelten
    Küchen eigentlich gar nicht. Alleine dass man die
    Küchenmöbel umstellen konnte, war doch ein
    Vorteil.

    So einfach war das nun auch wieder nicht, der Herd braucht den Herdanschluss in der Wand, die Spüli den Wasserhahn darüber und den Abwasseranschluss darunter und wir hatten trotz Zentralheizung einen Kohleofen, der kein einziges Mal benutzt wurde, aber neben dem Kamin stand. Also ich halte die Einbauküche für keine schlechte Erfindung, finde sie im Holzdekor aber scheußlich.
  • Wilkie schrieb via tvforen.de am 12.04.2024, 12.56 Uhr:
    jeanyfan schrieb:
    Allerdings geh ich auch davon
    aus, dass das immer mehr über Spracherkennung
    laufen wird in Zukunft und du wohl kaum noch
    jemanden brauchst, der dir seitenweise Text
    abtippt, sondern "nur" noch jemanden, der das
    Korrektur liest, was da ausgegeben wird und
    einzelne Fehler ausmerzt.

    So wird es wohl kommen. Irgendwann macht sich der Mensch auf dieser Welt wohl selber überflüssig ...
    Ich habe mal eine autobiographische Erzählung aus der Zeit um 1880 - 1900 gelesen: Sie handelte von einem Mann, der in einem Schreibkontor arbeitete, einem Raum mit zahlreichen Schreibtischen oder -pulten. Die Arbeit begann morgens ca. 7 Uhr und ging bis in den Abend. Die gesamte Arbeitszeit musste handschriftlich geschrieben werden, nicht nur Mitschriften oder krakelige Entwürfe wurden in Reinschrift übertragen, sondern auch seitenlange Verträge und sonstige Dokumente abgeschrieben. Eine wichtige Erfindung war das Durchschlag- bzw. Pauspapier, das wenigstens das doppelte Abschreiben erübrigte.
    In den Behörden wurde so ca. 1910 - 1920 auf Schreibmaschine umgestellt, bei den Firmen wird es wohl ähnlich gewesen sein. Was aber war anstrengender, 10 Stunden mit der Hand schreiben oder 10 Stunden auf einer mechanischen Schreibmaschine tippen? Vielleicht bedeutete die Schreibmaschine für die Arbeitskräfte sogar einen Nachteil.
  • Doktor_Klinker-Emden schrieb am 04.03.2024, 10.45 Uhr:
    Super Serien-Hinweis, vielen Dank!
  • kaztenkreis schrieb am 02.03.2024, 16.12 Uhr:
    Naja, in der Beschreibung von einem Frühwerk des RBB zu sprechen, obwohl es diesen noch gar nicht gab.
    Interessant ist aber das, das in der Beschreibung der fünften Folge steht: Am nächsten Samstag, 13.04., wird es spannend. Ulli Zelle präsentiert zwei Folgen aus der legendären TV-Reihe "Peter Strohm". In der Rolle des coolen Privatdetektivs: Klaus Löwitsch."
  • User 130749 schrieb am 02.03.2024, 16.44 Uhr:
    "… eines seiner Frühwerke …" bezieht sich natürlich auf Günter Pfitzmann und nicht auf den rbb!
    Allerdings finde ich den Ausdruck "Frühwerk" in diesem Zusammenhang trotzdem unpassend, weil Pfitzmann zu der Zeit bereits über 40 Jahre alt war und ab 1952 schon in mehr als 20 Filmen und einigen Serien mitgespielt hatte.
    Den Programmhinweis auf den 13.04. hat wunschliste.de übrigens inzwischen aus der (vermutlich automatisiert vom rbb übernommenen) Beschreibung für die fünfte Folge entfernt.
  • Marcus Cyron schrieb am 04.03.2024, 02.23 Uhr:
    Naja, laut dem Artikel hat er ja auch erst mit den Serien ab Mitte der 1970er die Herzen "im Sturm erobert". Da hätte der Sturm aber lange gebraucht ....
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 02.03.2024, 14.51 Uhr:
    Sehr interessant, von der Serie hatte ich noch nie was gehört. Ich hab jetzt rausgefunden, dass es sich um eine Vorabendserie mit 25-minütigen Episoden handelt, die ab 12.8.68 im SFB und ab 10.12.68 im NDR lief. Der RBB gibt allerdings 1966 als Produktionsjahr an.
    Inhaltlich könnte das Ganze an "Meine Frau Susanne" (ZDF 1963, Produktion von 1961) erinnern.
    Eigentlich erstaunlich, dass der RBB die Serie nicht schon früher mal wiederholt hat, nachdem sie schon 2013 auf DVD erschienen ist.
    https://programm.ard.de/TV/Programm/Sender?sender=-28205&datum=06.04.2024
    https://www.fernsehserien.de/wilhelmina/im-tv
  • Sir Hilary 2.0 schrieb via tvforen.de am 02.03.2024, 22.19 Uhr:
    Das ist ja toll! Ich sehe übrigens gerade auf ARD Plus Praxis Bülowbogen wieder. Die meisten Folgen schaue ich wieder zum ersten mal seit der Erstausstrahlung. Obwohl ich damals, als die Serie startete, gerade mal 11-12 Jahre war, hat mich die Serie auch damals schon begeistert. Pfitzmann ist einfach ein grandioser Schauspieler gewesen, aber auch die anderen Rollen wie etwa Anita Kupsch, Carola Höhn, Dieter-Thomas Heck-der hier eine Art Berliner J.R. spielt-sind perfekt besetzt. Zusätzlich sieht man immer mal wieder Schauspieler die man primär durch ihre Stimmen kennt. So hat Roland Nitschke ( Tommy Lee Jones ) eine feste Rolle im Hauptcast, und Manfred Lehmann ( Bruce Willis ) sieht man auch in mindestens zwei Folgen. Und viele viele andere.
    Die Serie macht mir heute noch mehr Spaß als bei der Erstsichtung. Und es hat sich fast ein Suchfaktor eingestellt, den man sonst nur von den neuen Streaming Serien kennt. Inzwischen war ich-als regelmäßiger Berlin Besucher-auch an einigen Hauptdrehorten der Serie, wie etwa der Zietenstraße 22, wo Brockmann seine Praxis hat, und wo vor dem berühmten Hauseingang mit den zwei Säulen und der Straße immer mal wieder Szenen gedreht wurden. Inzwischen befindet sich dort auch eine Erinnerungsplakete an Günter Pfitzmann
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 02.03.2024, 22.48 Uhr:
    Sir Hilary 2.0 schrieb:
    Das ist ja toll! Ich sehe übrigens gerade auf ARD
    Plus Praxis Bülowbogen wieder. Die meisten Folgen
    schaue ich wieder zum ersten mal seit der
    Erstausstrahlung. Obwohl ich damals, als die Serie
    startete, gerade mal 11-12 Jahre war, hat mich die
    Serie auch damals schon begeistert. Pfitzmann ist
    einfach ein grandioser Schauspieler gewesen, aber
    auch die anderen Rollen wie etwa Anita Kupsch,
    Carola Höhn, Dieter-Thomas Heck-der hier eine Art
    Berliner J.R. spielt-sind perfekt besetzt.

    Hm, "Praxis Bülowbogen" könnte ich auch mal wieder gucken. Hab ich damals auch ganz gerne gesehen, obwohl ich die Intrigen im Maerker/Saalbach-Clan immer ein bisschen albern fand. Diese Handlungsstränge waren irgendwie ein Fremdkörper in der ansonsten ziemlich bodenständigen Serie. Quasi Denver-Clan für Kassenpatienten :)
    und Manfred Lehmann
    ( Bruce Willis ) sieht man auch in mindestens zwei Folgen.

    Komisch, ich hätte schwören können, dass der öfter dabei war. War er nicht Chauffeur oder Gärtner bei den Markers? Oder verwechsle ich da was?
  • Sir Hilary 2.0 schrieb via tvforen.de am 03.03.2024, 00.02 Uhr:
    Spoonman schrieb:
    Sir Hilary 2.0 schrieb:
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    > Das ist ja toll! Ich sehe übrigens gerade auf
    ARD
    > Plus Praxis Bülowbogen wieder. Die meisten
    Folgen
    > schaue ich wieder zum ersten mal seit der
    > Erstausstrahlung. Obwohl ich damals, als die
    Serie
    > startete, gerade mal 11-12 Jahre war, hat mich
    die
    > Serie auch damals schon begeistert. Pfitzmann
    ist
    > einfach ein grandioser Schauspieler gewesen,
    aber
    > auch die anderen Rollen wie etwa Anita Kupsch,
    > Carola Höhn, Dieter-Thomas Heck-der hier eine
    Art
    > Berliner J.R. spielt-sind perfekt besetzt.
    Hm, "Praxis Bülowbogen" könnte ich auch mal
    wieder gucken. Hab ich damals auch ganz gerne
    gesehen, obwohl ich die Intrigen im
    Maerker/Saalbach-Clan immer ein bisschen albern
    fand. Diese Handlungsstränge waren irgendwie ein
    Fremdkörper in der ansonsten ziemlich
    bodenständigen Serie. Quasi Denver-Clan für
    Kassenpatienten :)
    > und Manfred Lehmann
    > ( Bruce Willis ) sieht man auch in mindestens
    zwei Folgen.
    Komisch, ich hätte schwören können, dass der
    öfter dabei war. War er nicht Chauffeur oder
    Gärtner bei den Markers? Oder verwechsle ich da
    was?

    Du hast meinen Text nicht richtig gelesen;-) Du meinst Roland Nitschke, die Stimme von Tommy Lee Jones. Die Story um den Maerker-Saalbach Clan war ja ein fortlaufendes handlungselement der Serie, somit war Praxis Bülowbogen seiner Zeit weit voraus. Im Nachhinein wirkt die Saalbach Figur etwas überzeichnet, Heck legt hier aber eine große Spielfreude an den Tag, man merkt das er einfach auch mal über einen längeren Zeitraum zeigen wollte, das er eben auch ein guter Schauspieler ist.
  • Norbert schrieb via tvforen.de am 03.03.2024, 01.12 Uhr:
    Ronald Nitschke hat den Chauffeur gespielt und war in der Serie "Moonlighting - Das Model und der Schnüffler" der deutsche Sprecher von Bruce Willis.
  • Sir Hilary 2.0 schrieb via tvforen.de am 03.03.2024, 02.07 Uhr:
    Norbert schrieb:
    Ronald Nitschke hat den Chauffeur gespielt und war
    in der Serie "Moonlighting - Das Model und der
    Schnüffler" der deutsche Sprecher von Bruce
    Willis.

    Aber DIE Stimme von Willis ist nun mal seit Jahrzehnten Manfred Lehmann, und da Bruce ja aus den bekannten traurigen Gründen seine Karriere beendet hat, wird sich daran auch nichts mehr ändern. Ronald kennen die meisten wohl als Tommy Lee Jones, den er seit den 90'er fest spricht.
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 03.03.2024, 02.33 Uhr:
    Sir Hilary 2.0 schrieb:
    Du hast meinen Text nicht richtig gelesen;-) Du
    meinst Roland Nitschke, die Stimme von Tommy Lee
    Jones.

    Gelesen hab ich ihn schon, aber den Namen Roland (oder Ronald) Nitschke konnte ich mit keinem Gesicht verbinden. Nachdem ich ihn gegoogelt habe, ist mir wieder klar, dass er den Chauffeur gespielt hat. Vielleicht hatte ich Manfred Lehmann in diese Rolle "hineingedacht", weil ich ihn aus "Drei Damen vom Grill" in Erinnerung habe.
    Da ich kein Synchron-Fan bin, vergesse ich meistens sofort wieder, wer irgendwann mal welche Rollen gesprochen hat.
    Die Story um den Maerker-Saalbach Clan war
    ja ein fortlaufendes handlungselement der Serie,
    somit war Praxis Bülowbogen seiner Zeit weit
    voraus. Im Nachhinein wirkt die Saalbach Figur
    etwas überzeichnet, Heck legt hier aber eine
    große Spielfreude an den Tag, man merkt das er
    einfach auch mal über einen längeren Zeitraum
    zeigen wollte, das er eben auch ein guter
    Schauspieler ist.

    Das ist natürlich Geschmackssache. Ich fand es auch damals schon überzeichnet und schauspielerisch nicht besonders dolle ;)
  • Chris7 schrieb am 03.03.2024, 12.51 Uhr:
    Nicht nur das. Nitschke sprach in über 1.400 Folgen (!!) "Cruz Castillo" in der US-Soapera SANTA BARBARA (DT: California Clan).
    Gruß
    Chris7
  • Don (1977) schrieb via tvforen.de am 03.03.2024, 19.02 Uhr:
    Was mich etwas gestört hat, war, dass die Macher der Serie meinten, Vetter Saalbach am Ende dann doch als irgendwie einen der Guten darzustellen. Da wurde Brockmann urplötzlich zu einem Fürsprecher von ihm und ein Patient Brockmanns sagte, dass er auf ausdrücklicher Empfehlung von Saalbach hier in die Praxis kam. Und das alles in einer Folge, in der Dieter Thomas Heck meiner Erinnerung nach noch nichtmal auftrat.
    Für mich kam dieser 180-Grad-Schwenk in der Figurenzeichnung doch etwas sehr kurzfristig.
  • Snake Plissken schrieb via tvforen.de am 03.03.2024, 22.23 Uhr:
    Auf PlutoTV kann man sich ebenso die ganze Serie ansehen.
    Ich feiere ja immer die kleinen Auftritte von Herbert Weissbach :-D
    Snake
  • Sir Hilary 2.0 schrieb via tvforen.de am 04.03.2024, 00.40 Uhr:
    Snake Plissken schrieb:
    Auf PlutoTV kann man sich ebenso die ganze Serie
    ansehen.
    Ich feiere ja immer die kleinen Auftritte von
    Herbert Weissbach :-D
    Snake
    Ick habe Zeit, Ick kann warten ... ;-)
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 04.03.2024, 14.01 Uhr:
    Sir Hilary 2.0 schrieb:
    Snake Plissken schrieb:
    --------------------------------------------------
    > Auf PlutoTV kann man sich ebenso die ganze Serie
    > ansehen.
    > Ich feiere ja immer die kleinen Auftritte von
    > Herbert Weissbach :-D
    >
    > Snake
    Ick habe Zeit, Ick kann warten ... ;-)

    Mit ähnlichem Text saß er ja auch ein paar Mal in der "Lindenstraße" im Wartezimmer von Dr. Dressler :)
  • Sir Hilary 2.0 schrieb via tvforen.de am 04.03.2024, 23.42 Uhr:
    Spoonman schrieb:
    Sir Hilary 2.0 schrieb:
    --------------------------------------------------
    -----
    > Snake Plissken schrieb:
    >
    --------------------------------------------------
    > > Auf PlutoTV kann man sich ebenso die ganze
    Serie
    > > ansehen.
    > > Ich feiere ja immer die kleinen Auftritte von
    > > Herbert Weissbach :-D
    > >
    > > Snake
    >
    > Ick habe Zeit, Ick kann warten ... ;-)
    Mit ähnlichem Text saß er ja auch ein paar Mal
    in der "Lindenstraße" im Wartezimmer von Dr.
    Dressler :)
    Daran kann ich mich nicht mehr erinnern, oder habs nicht gesehen. Was mir jetzt aber bzgl. von Saalbach aufgefallen ist, und was mir als 12-13 jährigen nicht klar war: Der Mann ist psychisch krank! Die Art und Weise wie er sich in alles reinsteigert, überall nur Verrat und Verschwörungen gegen ih sieht, ist völlig irrational. Seine Frau als auch sein Schwager haben ihn eigentlich immer gut behandelt. seine Frau hat lange zu ihm gestanden versucht ihn zu verstehen. Doch er ist total geblendet von seinen regelrechten Wahnvorstellungen.
  • Wilkie schrieb via tvforen.de am 05.03.2024, 13.17 Uhr:
    Spoonman schrieb:
    Sir Hilary 2.0 schrieb:
    --------------------------------------------------
    -----
    > Du hast meinen Text nicht richtig gelesen;-)
    Du
    > meinst Roland Nitschke, die Stimme von Tommy
    Lee
    > Jones.
    Gelesen hab ich ihn schon, aber den Namen Roland
    (oder Ronald) Nitschke konnte ich mit keinem
    Gesicht verbinden. Nachdem ich ihn gegoogelt habe,
    ist mir wieder klar, dass er den Chauffeur
    gespielt hat.

    Ronald Nitschke ist mir vor allem in seiner Rolle im NDR-Tatort "Pleitegeier"(1988) bekannt (Leibwächter von Horst Frank, der in Jogginghosen rumläuft). Das war ein sehr gut besetzter Tatort mit u. a. noch Hans-Helmut Dickow, Dieter Landuris und Eleonore Weisgerber. Heidi Kabel und Jürgen Roland spielten ja auch mit, ob das so gut passte, ist mir bis heute nicht ganz klar.
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 05.03.2024, 13.45 Uhr:
    Wilkie schrieb:
    Ronald Nitschke ist mir vor allem in seiner Rolle
    im NDR-Tatort "Pleitegeier"(1988) bekannt
    (Leibwächter von Horst Frank, der in Jogginghosen
    rumläuft). Das war ein sehr gut besetzter Tatort
    mit u. a. noch Hans-Helmut Dickow, Dieter Landuris
    und Eleonore Weisgerber. Heidi Kabel und Jürgen
    Roland spielten ja auch mit, ob das so gut passte,
    ist mir bis heute nicht ganz klar.

    Ich würde sagen: eher nicht :) Jürgen Roland wirkte auf mich immer sehr hölzern, wenn er irgendwo mitspielte.
    Holger Mahlich war in dieser Folge auch dabei (als schmieriger Anwalt). Mahlich hatte, nachdem er 1982 aus der DDR übergesiedelt war, eine Zeitlang ein Abonnement auf Tatort-Rollen - vor allem in den Stoever-Folgen. Und Ronald Nitschke wiederum hat auch schon im allerersten Stoever-Fall "Haie vor Helgoland" mitgespielt.
  • Chris7 schrieb am 02.03.2024, 14.30 Uhr:
    Zitat: "Die fünfteilige TV-Miniserie wurde 1968 im damaligen West-Berlin produziert."
    Nein, es wurden die ersten 2 Folgen 1966 und 3 weitere Folgen in 1967 produziert. Die erste Ausstrahlung (= der ersten 2 Episoden) erfolgte demnach auch bereits Ende 1966 in den ARD-Regionalprogrammen.
    Daher ist die gesamte 5-tlg. Serie auch in schwarzweiß, ab 1968 hätte man bereits in Farbe produziert.
    Gruß
    Chris7
  • SAMMALONE schrieb am 02.03.2024, 18.33 Uhr:
    Den Kommissar hat man auch nach dem Farbfernsehen noch in schwarz-weiß produziert… 😉
  • Chris7 schrieb am 04.03.2024, 12.51 Uhr:
    "Der Kommissar" hätte in Farbe gedreht werden können (ab Staffel 2), aber man entschied sich explizit dagegen. ;-))