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Social Media für alle - ist das in Deutschland bald auch Vergangenheit? SPD und CDU sprechen sich für eine gesetzliche Altersgrenze ab 14 Jahren aus. Das Bundesbildungsministerium lässt derzeit mögliche Schritte durch eine Expertenkommission prüfen. Doch wird hier wirklich im Sinne der Betroffenen gehandelt? Die ZAPP-Autorinnen Julia von Buddenbrock und Hannah Krämer haben mit jungen Menschen darüber gesprochen, u.a. an einer Hamburger Schule. Hier sind die Schüler*innen von einem Verbot wenig überzeugt, für sie bedeuten die Plattformen auch ein Stück gesellschaftliche Teilhabe. Doch es gibt auch andere Stimmen: Die 16-jährige Greta sieht ihren frühen Einstieg in die Sozialen Medien und die Konfrontation mit extremen Schönheitsidealen rückblickend kritisch. Hätte sie ohne die Plattformen vielleicht nie Probleme mit ihrem Körperbild entwickelt? Aber was sagt eigentlich die vom Bildungsministerium eingesetzte Expertenkommission? ZAPP konnte mit dem Co-Vorsitzenden Olaf Köller noch vor Erscheinen ihres Berichts sprechen, in dem sowohl Chancen als auch Grenzen digitaler Teilhabe festgehalten werden sollen. Bildungsexpertin Silke Müller betont die Bedeutung flächendeckender Medienbildung an Schulen, die Kinder und Jugendliche auf den Content im Netz vorbereitet. Denn die Gefahren von beispielsweise Cybermobbing, Cybergrooming und Suchtverhalten sind belegt. Über die technischen und rechtlichen Hürden eines Verbots spricht ZAPP außerdem mit dem Journalisten Sebastian Meineck von Netzpolitik. Und schnell wird klar: Ein Verbot allein löst noch keine Probleme.
(Phoenix)




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