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Enttarnter Roboter im Kurzinterview nach der ProSieben-Musikrateshow
Caroline Beil war der Roboter
ProSieben/Willi Weber
Caroline Beil nach "The Masked Singer": "Ich bin eigentlich Klaustrophobikerin"/ProSieben/Willi Weber

Am gestrigen Dienstagabend wurde bei  "The Masked Singer" die nächste Maske gelüftet. In der finalen Abstimmung entschied es sich zwischen Roboter, Wuschel und Chamäleon. Am Ende erhielt der Roboter die wenigsten Stimmen und musste deshalb seine Maske abnehmen. Dahinter verbarg sich Caroline Beil. Die Schauspielerin und Moderatorin erläutert im ProSieben-Interview, wie sie die Zeit bei der Musikrateshow erlebt hat.

Liebe Frau Beil, wie geht es Ihnen nach der Enthüllung?

Caroline Beil: Ich bin eigentlich ein bisschen erleichtert und natürlich auch traurig, dass es zu Ende ist. Aber ich bin weit gekommen. Am Anfang hätte ich gar nicht gedacht, dass ich es weiter als die erste Runde schaffe, da ich diese Arie gesungen habe und dachte: Oh, das finden die Leute vielleicht nicht so toll. Insofern bin ich stolz, dass ich es so weit geschafft habe.

Wie waren die zwei Wochen Zwangspause? Was haben Sie in der Zeit gemacht?

Caroline Beil: Ich war mit meiner Familie zusammen. Es war schade, dass man so einen Break hatte. Die Routine, die man über die Wochen entwickelt hat, war ganz schön. Dann so draußen zu sein, war gar nicht so einfach. Das habe ich schon gemerkt, als wir nach drei Wochen das erste Mal wieder auf der Bühne standen. Ich war echt aufgeregt. Das war ich vorher nicht. Das hat was mit mir gemacht.

Haben Sie sich auf die Fortsetzung der Show ebenso gefreut wie die Zuschauer?

Caroline Beil: Klar! Als ich erfahren habe, dass es weitergeht, habe ich mich sogar sehr gefreut!

ProSieben/Wili Weber

Warum haben Sie sich entschieden, bei "The Masked Singer" mitzumachen?

Caroline Beil: Weil das ein tolles Projekt ist und eine verrückte Sache, eine verrückte Show. Und für verrückte Sachen bin ich immer zu haben.

Was hat Ihnen an der Show am meisten Spaß gemacht?

Caroline Beil: Am meisten Spaß macht, dass ich mich von einer ganz anderen Seite präsentieren konnte und mich keiner erkannt hat. Und das Rateteam rätseln zu sehen. Ich habe mich schief gelacht, wenn ich im Internet gelesen habe, welche Namen da ins Rennen geworfen wurden. Das hat echt Spaß gemacht.

Wie ist das, wenn man "Helene Fischer" liest?

Caroline Beil: Das ist wirklich verrückt und ein Riesenkompliment. Sie ist ja wahnsinnig erfolgreich und eine tolle Sängerin. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Ist Ihnen die Geheimhaltung schwergefallen?

Caroline Beil: Das ist mir wirklich schwergefallen, besonders innerhalb der Familie und auch bei meinen besten Freunden. Ich hasse Lügen. Und ich kann auch nicht gut lügen. Ich habe mir vorher mit meinem Mann zusammen was zurechtgelegt und versucht, mich immer daran entlangzuhangeln. Aber es ist mir wirklich schwergefallen. Bestimmt sind jetzt auch ein paar Leute sauer auf mich...

Caroline Beil als Roboter in Aktion
Caroline Beil als Roboter in Aktion ProSieben/Willi Weber

Was hat Ihnen an Ihrem Kostüm besonders gut gefallen?

Caroline Beil: Besonders gut hat mir gefallen, dass der Roboter eine starke Figur ist. Der Roboter ist tough, hat aber gleichzeitig etwas ganz Warmes, etwas Weiches und Zerbrechliches. Ich finde, das ist eine reizvolle Figur. So ist das auch im Leben. Man ist ja nicht immer nur tough, oder dies oder das, sondern man hat verschiedene Facetten. Und dass ich diese Facetten musikalisch ausdrücken konnte, das hat mir sehr gut gefallen.

War es für Sie eine besondere Herausforderung, unter der Maske zu singen?

Caroline Beil: Ja, das ist tatsächlich nicht so einfach. Man ist unheimlich beengt, hört sich gedämpft, und ich bin eigentlich Klaustrophobikerin. Für mich war das nicht einfach. Ich musste super bei mir bleiben und meine innere Mitte finden. Die Kostümbildnerinnen haben in einem Interview gesagt, es sei das schwierigste Kostüm. Am Anfang habe ich das nicht verstanden. Jetzt weiß ich, was sie gemeint haben. Es ist tatsächlich schwierig, weil ich mich kaum bewegen kann! Ich kann die Beine nicht wirklich bewegen. In den Schuhen kann man nicht gut gehen. Die Arme kann ich nicht höher heben, weil die ganzen Elektroden in den Schultern sind. Also das Kostüm ist wirklich eine Herausforderung gewesen!

Haben Sie einen Favoriten, und wenn ja: wen?

Caroline Beil: Ich habe im Laufe der Wochen alle singen gehört und finde alle großartig. Aber ich glaube, dass das Faultier mein Favorit ist: Das hat unheimlich viel drauf. Der Promi unter der Maske kann tierisch geil singen und ist eine Sympathiefigur. Das Faultier ist cool. Es verbreitet gute Laune und man fragt sich: Was macht es diese Woche? Ich glaube, das Faultier wird gewinnen.

Das Rateteam und die Zuschauer hatten Sie gar nicht auf dem Schirm, dachten an Blümchen, Judith Williams oder Helene Fischer. Wie war es für Sie, das zu hören?

Caroline Beil: Das war natürlich lustig. Aber das liegt daran, dass die meisten Leute gar nicht wissen, dass ich singen kann und ich als Sängerin schon auf der Bühne stand. Ich habe z. B. eine Musicaltournee gemacht.

Wie sind sie zum Singen gekommen?

Caroline Beil: Ich habe immer schon gesungen. Aber den ersten Gesangsunterricht habe ich auf der Schauspielschule bei Lee Strasberg genommen. Ich liebe Singen. Singen ist das Schönste, was es gibt.

Vielen Dank für das Gespräch!

In den kommenden zwei Wochen sind die letzten beiden Ausgaben der aktuellen "The Masked Singer"-Staffel zu sehen, jeweils dienstags um 20.15 Uhr auf ProSieben.


 

Über den Autor

  • Glenn Riedmeier
Glenn Riedmeier ist Jahrgang '85 und gehört zu der Generation, die in ihrer Kindheit am Wochenende früh aufgestanden ist, um stundenlang die Cartoonblöcke der Privatsender zu gucken. "Bim Bam Bino", "Vampy" und der "Li-La-Launebär" waren ständige Begleiter zwischen den "Schlümpfen", "Familie Feuerstein" und "Bugs Bunny". Die Leidenschaft für animierte Serien ist bis heute erhalten geblieben, zusätzlich begeistert er sich für Gameshows wie z.B. "Ruck Zuck" oder "Kaum zu glauben!". Auch für Realityshows wie den Klassiker "Big Brother" hat er eine Ader, doch am meisten schlägt sein Herz für Comedyformate wie "Die Harald Schmidt Show" und "PussyTerror TV", hält diesbezüglich aber auch die Augen in Österreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten offen. Im Serienbereich begeistern ihn Sitcomklassiker wie "Eine schrecklich nette Familie" und "Roseanne", aber auch schräge Mysteryserien wie "Twin Peaks" und "Orphan Black". Seit Anfang 2013 ist er bei TV Wunschliste vorrangig für den nationalen Bereich zuständig und schreibt News und TV-Kritiken, führt Interviews und veröffentlicht Specials.

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