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Interview zu Drehs unter Corona-Bedingungen, "Julia - Wege zum Glück" und "How to Sell Drugs Online (Fast)"
Sonja Baum (M.) ist die neue Chefin bei der "SOKO Köln"
ZDF/Lars Laison
Neue "SOKO Köln"-Chefin Sonja Baum: "Sie ist schon sehr eigen und ein bisschen speziell"/ZDF/Lars Laison

Am Dienstag, 22. September beginnt im ZDF um 18.00 Uhr die 19. Staffel von  "SOKO Köln". Nachdem in der vorherigen Staffel Diana Staehly ihre Rolle als Teamchefin Anna Maiwald an den Nagel hing, begrüßt die langjährige ZDF-Vorabend-Krimiserie nun eine neue Kriminalhauptkommissarin: Sonja Baum verkörpert Helena Jung, die vom LKA Düsseldorf zurück in ihre Heimatstadt zieht und dort von ihren Kollegen gespannt erwartet wird. Viel Zeit zum gemütlichen Kennenlernen im Biergarten bleibt jedoch nicht, als Helena plötzlich angeschossen wird...

Anlässlich ihres Einstands sprach TV Wunschliste-Redakteur Glenn Riedmeier mit der gebürtigen Bonnerin und Wahlkölnerin über ihre neue Rolle, die Vorteile eines festen Engagements bei einer Serie und die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Dreharbeiten. Darüber hinaus erläutert Sonja Baum, was sie vor 15 Jahren bei ihrer ersten Serienhauptrolle in der Telenovela  "Julia - Wege zum Glück" gelernt hat und inwiefern sich die Arbeit an einer jungen Netflix-Serie wie  "How to Sell Drugs Online (Fast)" davon unterscheidet.

TV Wunschliste: Liebe Frau Baum, Sie stoßen in der 19. Staffel von "SOKO Köln" als neue Teamchefin Helena Jung zur Serie. Wie wurden Sie von dem bestehenden Ensemble aufgenommen?

Sonja Baum: Ich wurde sehr freundlich und mit offenen Armen empfangen! Es ist uns allen bewusst, dass die Serie ein Ensemble-Spiel ist und deshalb auch viel davon abhängt, wie man miteinander umgeht. Die Kollegen waren auch bei dem letzten Casting von mir dabei. Ich weiß zwar nicht, inwieweit sie ein Stimmrecht hatten, als es um die Entscheidung ging, wer aus den letzten Fünf es letztendlich werden soll. Aber sie haben sicher ihre Tendenzen geäußert. Ich glaube, wenn sie da gesagt hätten: Mit der geht es gar nicht, dann hätte man schon auf sie gehört.

Die neue Teamchefhin Helena Jung (Sonja Baum, l.) trifft auf ihre neuen Kollegen.
Die neue Teamchefhin Helena Jung (Sonja Baum, l.) trifft auf ihre neuen Kollegen. ZDF/Martin Rottenkolber

Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet?

Sonja Baum: Ich habe mir natürlich einige "SOKO Köln"-Folgen mit meiner Vorgängerin Diana Staehly angeguckt. Aber irgendwann kam ich an den Punkt, an dem ich lieber damit aufgehört habe. Ansonsten wäre ich irgendwie unfrei geworden. Denn einerseits will man ja das erfüllen, was für die Rolle gewünscht ist, aber andererseits auch keine Kopie sein, sondern etwas Neues erfinden. Da befinde ich mich immer noch in einem Prozess. Aber ich glaube, das ist ganz normal.

Wie würden Sie Ihre Rolle beschreiben? Was ist Helena für ein Typ?

Sonja Baum: Sie ist schon sehr eigen und ein bisschen speziell. Ihre Einstiegsfolge ist so geschrieben, dass man nicht so recht weiß, wo sie eigentlich herkommt und was sie zuletzt getan hat. Es gibt in mehreren Folgen Momente, in denen man erstaunt denkt: Aha, mit dem hatte sie in der Vergangenheit auch zu tun oder Aha, das macht sie also auch noch. Sie hat Züge einer Einzelgängerin und trotzdem weiß sie ihr Team durchaus zu schätzen.

Die erste Folge beginnt hochdramatisch: Es stellt sich heraus, dass Helena fast selbst ein Mordopfer wurde - und offenbar irgendwie in einen komplizierten Fall verwickelt ist.

Sonja Baum: Ja, die Einstiegsfolge dreht sich vor allem um die Frage, was es damit eigentlich auf sich hat. Das Team lernt seine neue Chefin näher kennen, indem es gleich einen Fall lösen muss, in den Helena stark involviert ist. Das ist ganz clever geschrieben.

Die neue Teamchefin Helena Jung gerät an ihrem ersten Tag in große Schwierigkeiten.
Die neue Teamchefin Helena Jung gerät an ihrem ersten Tag in große Schwierigkeiten. ZDF/Martin Rottenkolber

Was war für Sie der ausschlaggebende Punkt, sich mit der festen Rolle an die Serie "SOKO Köln" zu binden?

Sonja Baum: Da gibt es ganz viele Gründe. Es ist für mich als Schauspielerin grundsätzlich toll, einfach mal für ein paar Jahre eine feste Arbeitsstelle zu haben. Das birgt ganz neue Chancen und Herausforderungen, als wenn man immer nur für ein befristetes Projekt mit einer Gruppe von Leuten zusammen ist. In einem festen Team zu arbeiten, das man über viele Jahre regelmäßig sieht, ist wie in einer langen Beziehung zu stecken. Im Idealfall wächst man immer mehr zusammen.

Würden Sie deshalb sagen, dass es Ihnen mehr liegt, Serien zu drehen als Filme?

Sonja Baum: Film und Serie sind zwei verschiedene Dinge, die beide ihre Vor- und Nachteile haben. Für mich hat "SOKO Köln" in diesem Moment nur Vorteile. Ich war so lange freiberuflich und bin hier und dort gewesen. Aber für mich ist es jetzt total super, mal ein längerfristiges Engagement zu haben. Die Tatsache, dass ich privat auch in Köln lebe, ist noch dazu ein großes Glück, weil ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren kann. Dadurch bekommt es für mich so eine alltägliche Normalität, die der Schauspielberuf oft so gar nicht an sich hat. Aber genauso schön finde ich es auch, für Drehs in andere Länder zu reisen. Letztes Jahr habe ich in der Nähe von Prag gedreht und bin in eine ganz andere Welt eingetaucht. Das möchte ich auch nicht missen. Mal gucken, wie sich alles so entwickelt.

Auf der nächsten Seite spricht Sonja Baum über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Dreharbeiten bei "SOKO Köln". Darüber hinaus erläutert sie, was sie vor 15 Jahren bei ihrer ersten Serienhauptrolle in der Telenovela "Julia - Wege zum Glück" gelernt hat und inwiefern sich die Arbeit an einer jungen Netflix-Serie wie "How to Sell Drugs Online (Fast)" davon unterscheidet.


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Leserkommentare

  • Sentinel2003 schrieb am 21.09.2020, 21.27 Uhr:
    danke für das echt tolle interview
 

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