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Dahoam is Dahoam
D, 2007–

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- 10.08.: Neuer Kommentar: Nachteule.: Naja, das Interview ist ja schon 7 Jahre alt ...
- 10.08.: Neuer Kommentar: Nachteule.: Ich denke, dass man Talent oder Gespür für ...
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"Dahoam is Dahoam"-Serienforum
Nuntius26 schrieb am 10.08.2026, 20.43 Uhr:
Irgendwie für mich durchgängig lustig. Nur Sophie Reiml als Moderatorin versagt.
Bingo2018 schrieb am 10.08.2026, 16.01 Uhr:
Kein Vorschauwissen, meine Vermutungen: Ich denke uns wird nächsten Jahr auch wieder die Sommerpause „beehren“, dann wäre ich mal für ein Maja Spezial. Fünf ausgewählte Szenen mit Maja im Ranking. Oder ein Best of WG.Nuntius26 schrieb am 10.08.2026, 17.14 Uhr:
Bingo, ich mag das, das Sie sich so für Maja einsetzen....ich mag die Rolle auch gern und auch die Schauspielkunst der Darstellerin. Die Mimik ist sehr ausdrucksvoll. Und die Rolle durfte sich entwickeln. Sie darf auch empathisch sein. Es muss sich nicht mehr alles um sie drehen.
Nachteule. schrieb am 10.08.2026, 08.21 Uhr:
Hier wurde ja angesprochen, ob man weiß, wie Heidrun Gärtner die Figur Annalena sieht.
Ich bin auf ein Interview mit ihr gestoßen, in dem sie ein paar Worte dazu gesagt hat. Das Interview ist allerdings schon 7 Jahre alt, vom 16.07.2019.Hier ein Auszug aus dem Interview:"Gattaut: Warum glaubst Du, ist "Dahoam is Dahoam" so ein Quotenrenner bei Alt und Jung und mittlerweile zur absoluten Kultserie im bayerischen Fernsehen geworden?Heidrun Gärtner: Ich glaube, dass sich das TV-Publikum mit "Dahoam is Dahoam" sehr gut identifizieren kann. Es dreht sich alles um das ganz normale Leben. Konflikte, Missverständnisse, Versöhnungen, Liebe, Ratsch und Tratsch, alles was man eben auch von Zuhause oder seinem direkten Umfeld sehr gut kennt. "Dahoam is Dahoam" hat nicht den Anspruch, die Welt verändern zu wollen. Wir sitzen praktisch bei den Leuten mit am Tisch und sind zumindest eine halbe Stunde am Tag ein kleiner Teil von ihren Leben geworden. Selbstverständlich haben die Regisseure, Autoren und nicht zuletzt das ganze Team, inklusive uns Schauspielern, sehr viel dazu beigetragen.Gattaut: Welche Eigenschaften der Rolle Annalena Brunner magst Du besonders gerne und welche weniger bzw. überhaupt nicht?Heidrun Gärtner: Die Annalena ist wesentlich impulsiver als Heidrun Gärtner. Ich reagiere in vielen Sachen überlegter und abwartender als sie. Ihre Liebesgeschichten(Wechselspiel Tobias-Mike) hätte ich mit Sicherheit privat ganz anders gehandhabt. Das war für mich auch nicht so leicht zu spielen. Im Großen und Ganzen bin ich aber mit dem Charakter der Annalena schon sehr zufrieden."Ihr Schlusswort kann ich nur unterschreiben, deswegen stell ich es auch noch rein, so als Wort zum Montag, oder so... 😉"Gattaut: Welchen Ratschlag oder welche Lebensphilosophie willst Du unseren Lesern und Deinen zahlreichen Fans mit auf den Weg geben?Heidrun Gärtner: Verbringt viel mehr Zeit mit den Dingen, die Euch glücklich machen. Wenn Du mit Dir im Reinen bist, kannst Du für andere eine Stütze sein."https://www.ostbayern-kurier.de/interview-mit-harry-blank-und-heidrun-gaertner-aus-dahoam-is-dahoam.htmlNachteule. schrieb am 10.08.2026, 08.36 Uhr:
Hier noch ein Auszug aus dem Interview mit Harry Blank, ebenfalls unter dem o.g. Link zu finden."Gattaut: Warum glaubst Du ist "Dahoam is Dahoam" so ein Quotenrenner bei Alt und Jung und mittlerweile zur absoluten Kultserie im bayerischen Fernsehen geworden?Harry Blank: Ich glaube, weil die Serie grundehrlich ist. "Dahoam is Dahoam" ist nicht überzogen oder aufgesetzt. Ich bin seit Anfang an dabei(12 Jahre) und fahre immer noch jeden Tag mit der gleichen Freude zum Set. Es ist eine tolle Atmosphäre, und unter den Kollegen hat sich eine Freundschaft entwickelt, die schon teilweise als familiär einzustufen ist. Ich glaube, das spüren auch unsere Fans vor dem Fernseher.Gattaut: Wie viel Harry Blank steckt in Mike Preissinger und wie viel Mike Preissinger in Harry Blank?Harry Blank: Keine Rolle, die Du so lange spielst und verkörperst, ist jemand völlig anderes. Du hast nur eine Stimme und ein Gesicht. Unterschiedlich sind nur Deine geistigen Entscheidungen. Wenn ich weit zurückdenke, wäre ich bestimmt in manchen Lebenslagen schon öfters gerne mal der Mike gewesen. Der Mike ist für mich eine Mischung aus meinem Vater und guten Freunden."Ob der Harry Blank das heute noch genauso beantworten würde, dass DiD "nicht überzogen oder aufgesetzt" ist...? 🤔😉Fränkin schrieb am 10.08.2026, 09.07 Uhr:
Danke Nachteule für das Interview.
Es ist erfreulich zu lesen, dass DiD nicht die Welt verändern will, denn manche Foristen hier fürchteten ja schon, dass wir umerzogen werden sollen.Nachteule. schrieb am 10.08.2026, 09.57 Uhr:
Naja, das Interview ist ja schon 7 Jahre alt. Vielleicht ist den Schauspielern aber auch das große Ganze gar nicht bewusst - dass DiD die Weltherrschaft an sich reißen will... Ach nee, das waren ja der Pinky und der Brain... 😁😉 An die hab ich auch lang nimmer gedacht...Nuntius26 schrieb am 10.08.2026, 13.35 Uhr:
Nachteule, perfekt. Nun muss niemand mehr spekulieren und Vermutungen äußern.Altea schrieb am 10.08.2026, 14.05 Uhr:
Von mir auch ein Dankeschön für das Interview, Nachteule. Hast Du schon mal als Kind davon geträumt Schauspieler zu werden? Ich wollte nur Rallye-Fahrer oder Formel Eins Fahrer, Flugzeug- und Raketenkonstrukteur und auch einmal Astronom werden. Später kam ich nur hobbymäßig und durch die Komparserie ein wenig zur Schauspielerei, wobei mir das Coaching (das ich, sagt man, sehr gut kann) tausendmal besser gefiel als die Schauspielerei selbst. Ich habe auch lieber Leistungssportler trainiert und fühte mich viel besser, wenn meine Schützlinge gewannen, als selber zu gewinnen.Nachteule. schrieb am 10.08.2026, 14.54 Uhr:
Fränkin, der Pinky und der Brain, die doofe und die größenwahnsinnige Labormaus, die so viele Versuche gestartet hatten, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Ich hab bestimmt 20 Jahre nicht mehr an die beiden gedacht. Und DiD hat die Erinnerung wieder hochgeholt... 😊🐹🐭Nachteule. schrieb am 10.08.2026, 15.23 Uhr:
Altea, wie kommst du auf die Frage, ob ich schon mal als Kind davon geträumt hab, Schauspieler zu werden?
Ich kann mich ehrlich gesagt nicht besonders gut an meine Kindheit erinnern und hab keine Ahnung, was ich als Kind werden wollte. Ich hab, glaub ich, nie in Erwägung gezogen oder davon geträumt, Schauspielerin zu werden. Dafür wäre ich nicht geeignet gewesen. Mir ist es völlig schleierhaft, wie man es schafft, sich komplett in eine Rolle zu begeben und alles um sich rum zu vergessen... Aber ich finde den Schauspielberuf und alles drumherum total spannend und interessant.
Ich hab auch immer sehr gern geholfen und erklärt. Hab ca. 10 Jahre Nachhilfe gegeben. Hat sehr viel Spaß gemacht. 😊
Golowin schrieb am 09.08.2026, 11.42 Uhr:
Generell zu Unterhaltungsserien. Natürlich gibt es bei uns (noch) keine Humor- oder Geschmackspolizei. Jeder kann lustig finden was er mag. Und das ist gut so. Die einen kriegen sich nicht mehr ein, wenn in den alten Pauker-Filmen Pepe Nietnagel Theo Lingen ein Pupskissen auf den Stuhl legt. Andere wieder würden am liebsten „Schni-Schna-Schnappi“ zu ESC schicken. So verschieden sind die Geschmäcker. Historiker haben dazu einmal angemerkt, dass man hierzulande anscheinend den Kinderschuhen nicht so recht entwachsen möchte. Manchen Programmplanern in Funk und Fernsehen kann man das deutlich anmerken. Im Film „Kein Pardon“ mit H.P. Kerkeling ist der Erfolg einer Show abhängig von einem fragwürdigen Management, das schließlich eine Nummer favorisiert, in der eine geltungssüchtige Mutter ihrer Tochter eintrichtert: „Mein Vater hat drei grunzende Schweine...“. Was als Satire verkauft wird, scheint in Wahrheit bittere Realität zu sein. Andere wieder bemängeln, dass es immer dann peinlich wird, wenn das Publikum mitentscheiden darf. Das ist dann wohl Vielfalt. In vielen Theatern wird von tollen Künstlern großartige Arbeit geboten und mitleidig Kleinkunst genannt. Andere füllen die Boulevardblätter und sozialen Medien fast ausschließlich mit privaten Belanglosigkeiten. Dazu fällt mir ein Zitat von Erwin Bootz ein, dem Pianisten der „Comedian Harmonists“: „Wir hatten eine Perfektion, die heute noch nicht einmal mehr angestrebt wird“. In einer Zeit, in der es anscheinend nur noch Stars gibt, muss man offensichtlich nichts mehr können. Es genügt ein schützender Mentor. Was die Qualität nicht unbedingt hebt. Aber das wird wohl einkalkuliert. Schade für viele Darsteller, die bestimmt gerne „was Gscheits“ spielen würden. Wie sagte schon Konrad Adenauer: „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“
BvV-Bier vor Vier schrieb am 09.08.2026, 07.36 Uhr:
Nach Sichtung einiger weiterer Best-Ofs gefällt mir Heidrun Gärtner mit ihren Reaktionen am besten. Für mich kommt ihre Ausgelassenheit natürlich rüber, sie lässt raus was ihr grad in den Sinn kommt. Harmoniert auch gut mit Harry Blank.
Werner Rom immer schön zu sehen und hören, altersbedingt eher ruhig, wirkt gelegentlich gar weise.
Angenehm auch Holger Wilhelm, Bernhard Ulrich und Anita Eichhorn.
Weniger gut kommen die anderen rüber, wahrscheinlich hauptsächlich wegen ihrem gespreizten Getue in Hochdeutsch. Besonders unangenehm empfinde ich Sophie Reiml, sie wirkt richtiggehend verkrampft, zu kontrolliert und auf ihre Wirkung bedacht, ebenso Carina Dengler.
Aber Gott sei dank ist zumindest die Waury nicht dabei.Altea schrieb am 09.08.2026, 10.00 Uhr:
Danke für die Analyse. Ich fand Eichhorn schon bei einem speziellen Interview mit ihr sehr sympathisch. Sie ist für mich wirklich sehr anziehend. In Folge 1400 sah Heidrun Gärtner auch umwerfend schön aus. Da hatte sie noch keine Krähenfüße (woher die wohl kommen?). Reiml sagte ja auch schon selbst, dass sie viele Anteile ihrer Persönlichkeit in ihre Rolle einbringt – und dieses unnötig komische, schamhafte G'schau, als hätte man sie bei einem unerlaubten Griff in die Keksdose erwischt, scheint tatsächlich ein Wesenszug von ihr zu sein, der sich in sozialen Interaktionen zeigt. Waury tät ich mal gern boarisch sprechen hören. Angeblich sollen gute Schauspieler sich sehr leicht tun, einen Dialekt zu lernen und makellos zu sprechen.Nuntius26 schrieb am 09.08.2026, 14.23 Uhr:
Eichhorn ist mir immer sympathisch. Ich mag ihre Sprache, ihr Aussehen.In m. Augen perfekt symmetrische Gesichtszüge. ..die Rolle Tina ist sehr empathisch, verleugnet keineswegs ihre Freude an Sex und hat endlich eine unkomplizierte Beziehung gefunden. Nur ihr Intellekt- den ich wegen ihres langjährigen Studiums voraussetze- ist m E etwas unterbelichtet.Nuntius26 schrieb am 09.08.2026, 22.33 Uhr:
Altea, einen Dialekt überzeugend zu lernen ist schier unmöglich. Für den Film" Teufelsbraten", der unweit von Köln spielt, musste die Schauspielerin Broich den kölschen Dialekt der Arbeiterklasse ganz neu lernen. Ich fand dies gut gelungen, aber angelernt. Kein Zuschauer würde es akzeptieren, wenn Vera Bayrisch radebrechen würde.Nachteule. schrieb am 09.08.2026, 22.58 Uhr:
Mir fallen da spontan 2 Beispiele ein, die mich als Fränkin total überzeugt haben: Christiane Blumhoff als Helga Bamberger und Elmar Wepper mit seinem Fränkisch in "Dreiviertelmond". Ich war baff, hätte ich in beiden Fällen nicht erwartet.
Es gab auch Schauspieler, bei denen ich mich schwer getan hab mit ihrem offensichtlich angelernten Fränkisch. Mir fällt grad aber keiner ein.Christiane Blumhoff beherrschte laut Wikipedia neben Fränkisch außerdem noch Bairisch, Allgäuerisch, Hessisch, Schwäbisch, Sächsisch und Österreichisch.Sybille Waury möchte ich lieber nicht Bairisch sprechen hören... 😉Die Neanderin schrieb am 10.08.2026, 06.01 Uhr:
Nachteule: "... Sybille Waury möchte ich lieber nicht Bairisch sprechen hören... "Ich fand bzw finde es eher süß, wenn Germanen außerhalb der Weißwurscht-Linie" versuchen bairisch zu sprechen. Naja, es klingt gleich, als wenn ein urbairischer Mensch sich der deutschen Hochsprache bedient: Einfach niedlich.Hacke schrieb am 10.08.2026, 08.20 Uhr:
Dialekte lernen stelle ich mir schwierig vor. Hat nicht Trixi anfangs " bairisch" gesprochen? Das hörte sich furchtbar an, die Schauspielerin konnte es einfach nicht.Nachteule. schrieb am 10.08.2026, 09.41 Uhr:
Ich denke, dass man Talent oder Gespür für andere Dialekte braucht. Die Christiane Blumhoff hatte das anscheinend.Die Trixi kam ja aus Sachsen. Ich hab nicht mitgekriegt, warum sie immer wieder a bissl Bairisch gesprochen hat.
Meistens bleibt man ja beim eigenen Dialekt und übernimmt nicht den Dialekt der neuen Heimat, es sei denn, man ist zum Zeitpunkt des Umzugs noch ein Kind...Altea schrieb am 10.08.2026, 10.37 Uhr:
Trixis bayrisch fand ich ganz okay. Es ist ja auch normal, dass manche, die von auswärts kommen, den Dialekt ein wenig oder mehr annehmen. Manche begabte Schauspieler können einen Dialekt relativ schnell lernen, und es hört sich dann aucn noch authentischer an, als bei so manchen Einheimischen. Und nicht wenige mischen ein wenig hochdeutsch mit ihrer Dialektsprache. Der Ernst Cohen, bekannt auch als Bertl Gruber in der Reihe Die Hausmeisterin, den ich gut kenne, kann den Hans Moser nicht nur imitieren, er spricht ihn sogar noch deftiger und irgendwie besser als der Moser selber. Ein japanischer Elvisimitator singt sogar auch noch besser als Elvis damals gesungen hat ... hört sich sozusagen sogar noch mehr nach Elvis an, als Elvis selbst es konnte.User 1938659 schrieb am 10.08.2026, 12.30 Uhr:
Altea, schön dass sie wieder die Hausmeisterin erwähnen. Schaue sie mir immer wieder gerne an. Was wurde aus Ernst Cohen, arbeitet er nicht mehr als Schauspieler?Altea schrieb am 10.08.2026, 13.45 Uhr:
KI-Eintrag bei Google: "Der deutsche Schauspieler Ernst Cohen (* 1951), bekannt aus der Serie Die Hausmeisterin, musste sich Ende der 1990er Jahre wegen eines Gehirntumors einer Operation unterziehen. Aufgrund dieser Erkrankung und der Folgen zog er sich weitestgehend aus der aktiven Schauspielerei zurück und stand seitdem nur noch selten für kleine Rollen vor der Kamera."
Fränkin schrieb am 08.08.2026, 19.59 Uhr:
Ich finde, Ihr interpretiert da viel zuviel in alles rein, insbesondere Golowin, d‘Annamial (formerly known as Neanderin) und Altea. Betrachtet DiD doch einfach als seichte Unterhaltung, Slapstick, entspannendes Gschmarri am Vorabend. Es hat keine höhere Message oder Bedeutung.
Und die SchauspielerInnen spielen nur Rollen und folgen Regieanweisungen, mehr ist da nicht.Resi2005 schrieb am 08.08.2026, 20.34 Uhr:
Ein großes Jawoll aus der Oberpfalz zur Fränkin👍
Für mich ist es einfach eine leichte Unterhaltung (und a manchmal a Gschmarri) am Abend.Die Neanderin schrieb am 08.08.2026, 21.50 Uhr:
Seids doch froh, wenn Euer geliebtes DiD auch einmal mit einer anderen Betrachtungsweise - und nicht immer nur durch Schimpfereien und banales Schönreden - kommentiert wird!
Ich versteh ehrlich gesagt diese ganze merkwürdige Aufgeregtheit überhaupt nicht..🤔Altea schrieb am 09.08.2026, 01.00 Uhr:
Wenn jemand eine für andere nicht nachvollziehbare Sichtweise hat und sie offenlegt, schlage ich vor, es dabei bewenden zu lassen und Toleranz zu üben. Jeder sieht die Dinge nun mal nicht gleich oder ähnlich, und sie sind für jeden unterschiedlich wichtig. Im Grunde genommen meckert ihr die ganze Zeit über Eindrücke und Schlussfolgerungen der anderen, die aus eurer Sicht nicht nachvollziehbar sind. Ihr könnt ja ruhig weitermeckern. Die Sichtweisen, die ihr nicht mit uns teilt, werden trotzdem dieselben bleiben. Wozu also das Ganze, dieses ständige Rumreiten darauf, wie angeblich unangemessen andere sich äußern, nur weil sie anders denken, empfinden und womöglich andere Wertvorstellungen haben? Ehrlich gesagt kann ich euch nicht wirklich verstehen. Dass ihr im Grunde genommen intolerant seid, erkenne ich leider dadurch.Resi2005 schrieb am 09.08.2026, 15.01 Uhr:
Wenn jemand Annalena hässlich findet und ich antworte, dass ich ihr Aussehen mindestens normal finde, ist das intolerant?
Wenn jemand DiD Schei.e findet und ich frage, warum er/sie es dann ansieht, ist das intolerant?
Und meine Erfahrung: wenn jemand anderen Intoleranz vorwirft, ist er es selber am meisten.Fränkin schrieb am 09.08.2026, 17.00 Uhr:
Resi2005, das sehe ich auch so.
Manchen Foristen ist halt so langweilig, dass sie ihre Zeit mit ellenlangen pseudowissenschaftlichen Beiträgen füllen müssen und diese - vermutlich durch KI gewonnenen Erkenntnisse - auf DiD übertragen (Rolle der Frau in der Menschheitsgeschichte, Verhältnis Mann und Frau heute, Ästhetik und Rollenverhalten von Frau Gärtner usw.) Das sind Klugschaizer und Selbstdarsteller, die sich selbst gerne hören/lesen.
Vielleicht möchten diese gerne unter sich sein. Wir andere, die sich für das Gwaaf nicht interessieren, sind dann intolerant.Nuntius26 schrieb am 09.08.2026, 22.54 Uhr:
...E u e r geliebtes DiD...Annamial.(21.50) Versteh ich das richtig, dass Sie DiD gar nicht schauen? Hm. 🤔Maxxi schrieb am 10.08.2026, 02.22 Uhr:
@Fränkin:
"formerly known as Neanderin" ist meiner Ansicht nach eher die Userin Altea. Neanderin wurde in früheren Zeiten mehrmals als "die Spanierin" bezeichnet. Und:
Altea=Automodell von SEAT (Spanien) und zugleich Stadt in Spanien (Costa Blanca).Mein Feund, der "Seppi" ist gleicher Meinung.Nachteule. schrieb am 10.08.2026, 02.33 Uhr:
Ich dachte ehrlich gesagt, dass jedem, der länger als 2 oder 3 Monate im Forum ist, schon seit Wochen klar ist, dass Annamial = Neanderin. Altea schreibt völlig anders.Ich könnte unzählige Eigenheiten der User aufzählen... 😉Die Neanderin schrieb am 10.08.2026, 05.53 Uhr:
Wenn Euch die Neanderin lieber ist: Bitteschön, da habt Ihr's'!Aber es ändert nichts an dem Gesagten über die Lansingerinnen und DiD. Und auch nicht daran, dass ich weiterhin das schreiben werde, was ich denke! Dazu ist das Forum ja da - und es ist kein Wunschkonzert!Ansonsten widme ich mich jetzt dem Ärger mit einer Versicherung und der Urlaubsvorbereitung! Regt Euch nicht zu sehr auf. Gerade bei der Hitze ist das nicht ügesund, gell...😉😁🌞🏖
Golowin schrieb am 08.08.2026, 18.12 Uhr:
d'Annamial 08.08.2026, 16.15 Uhr:Wieder ein guter Kommentar. Es ist tatsächlich zu beobachten, dass bei DiD die Konfrontationen zwischen Mann und Frau schon im Drehbuch angelegt sind. Ob „Ideen“ im handwerklichen Bereich, Erledigungen oder sonstige „Aufträge“, die Rollen sind so angelegt, dass immer die gleichen Frauen überlegen sind.Hubert z.B. brüstet sich damit die Vorhangschiene in fünf Minuten aufzuhängen. Uschi weiß genau, dass er´s nicht kann und lässt es ihn dreifach spüren. Dazu müssen die Landfrauen wieder alle wissen, dass sie den tölpelhaftesten Mann hat und was sie alles mitmachen müsste. Dann müssen die Lansingerinnen auch ständig beweisen, dass sie alles mindestens genau so gut können. Ob bei der Feuerwehr oder beim Sackhüpfen. Als ginge es darum, eine Frau als Weltsensation zu präsentieren, die ein Ersatzrad wechseln kann.Aber haben Frauen das nötig? Ständig den Beweis anzutreten, dass sie das auch können? Oder glauben das nur die Regisseure?Und zwangsläufig kommen wir wieder zum Sodbrennengesicht. Mike mag nicht zum Partneryoga und wird in Dauerschleife mit Sätzen attackiert wie: „Aber Spotzl, du weißt doch, wie wichtig mir das ist“. Und so gäb´s noch mehr Beispiele.Übrigens, ich hätte den Begriff „Sodbrennengesicht“ auch ersetzen können durch „Leichenbittermine“ oder „Siebentageregenwettergesicht“. Aber grade bei AL zeigt sich wunderbar diese Mischung aus Sauertöpfigkeit und Zorn im Gesicht. Als hätte sie wirklich körperliche Schmerzen.Wenn das gelegentlich in ein oder Zwei Episoden zum Thema wird, ist es ja ok. Aber in Dauerschleife kann´s schon nervig sein. Nach dem Motto: „Ach, der Hubert wieder…“.Uschi´s Kochkünste hingegen werden nicht so oft thematisiert und Vera überzeugt sowieso auf allen intellektuellen Ebenen.Hacke schrieb am 08.08.2026, 19.08 Uhr:
Ein "Siebentageregenwettergeschicht" wäre heuer ein strahlendes, sonniges Lächeln!Altea schrieb am 09.08.2026, 01.10 Uhr:
Gut erklärt, Golowin. Hoffentlich kommt es auch gut an. Die drei Alternativen erinnern mich auch an Kathis Schmollen. Ja, und diese Überlegenheit der Frauen ... man stelle sich mal das umgekehrt vor, wär doch äußerst schäbig und ein Nogo - Mike und Hubert lachen Annalena und Uschi aus, weil sie sich bei einer Feuerwehrübung oder beim Darten, oder beim Kegeln ungeschickt anstellen - oder Uschi ungeschickt bei einem Kundengespräch ist - oder Annalena, weil sie sich beim Nachbestellen von Obst und Gemüse wegen einer Neigung zur Dyskalkulie oft verrechnet.
Die Neanderin schrieb am 08.08.2026, 16.15 Uhr:
Es ist merkwürdig, klar, bei DiD wird viel über die weiblichen Figuren gesprochen.
Ich überlege, warum die Lansingerinnen so schlecht wegkommen:Aus meiner Sicht ist schon vom Drehbuch her eine gewisse Konfrontationslinie zwischen den Geschlechtern gelegt:
Hubert, Mike, Benedikt, Gregor usw haben zumeist schlechte Karten, sie werden als Versager (Mike), Schlappschwänze (Hubert), minderbemittelte Bauern (Benedikt) und schlampge Loser (Gregor) dargestellt. Wer muss da noch eins draufgeben? Die Lansinger Männer sind gestraft Männer zu sein, aber auch gutmütige Trottel. Keiner kommt gut weg. Vielleicht noch Leon, aber so richtig glänuend ist auch diese männliche Figur nicht.Anders die Frauen: Aufgeweckt, klug, aktiv, stets die Männer anfeuernd und belehrend. Den Lansinger Frauen gehört die Welt, so scheint es und sie haben ihre Männer im Sack. Es geschieht nichts ohne sie.Vermutlich ist das alles ein Fest für Frauen, die in der Realität unter partriarchalen Verhältnissen gelitten haben bzw noch leiden.
Ich erinnere mich aber an meine Mutter, die auch (mit fast schon sadistischer Lust) meinen eingeschüchterten Vater im Sack hatte, ihn bei jeder Gelegenheit seine Unterlegenheit spüren ließ, ihn fertig machte, bis zum Magengeschwür.Das bringt mich zur 'vielleicht!!-Beantwortung' der Frage, warum so sehr auf die weiblichen Rollen in DiD eingdroschen wird:Ich nehme an, die Zuschauer und Zuschauerinnen sind verschieden sensibilisiert und empfinden Ungerechtigkeiten eben jeweils anders.Man soll aber nie vergessen, dass die Lansinger beiderlei Geschlechtes NUR Figuren sind, alles sind Masken, die uns Realität nur vorspielen.
Und man DARF Figuren lieben, hassen, verabscheuen, vergöttern, loben, beschimpfen, aber man soll um Himmels Willen nichts ernst nehmen! Es ist alles nur Spiel! Auch wenn die Zähne echt sind, so werden sie doch nur IM SPIEL gezeigt!!
Golowin schrieb am 07.08.2026, 17.55 Uhr:
d'Annamial 07.08.2026, 12.54 Uhr: Toller Kommentar. Man braucht nur mal bei den diversen Dating-Formaten in den Privaten rein zu schauen. Überwiegend junge Frauen sind sofort bereit, die Konkurrentinnen übelst auszubooten, sobald auch nur der Verdacht aufkommt, sie hätten ein Auge auf ihren Mr. Right geworfen. Einmal rein geschaut und nie wieder. Die Dauerbegriffe „Bitch“ und „Fake“ waren noch die harmlosesten. Ein typisches Verhalten aus der Steinzeit? Oder nur in Dörfern mit Männerüberschuss? Eher nicht. Viel zu lange hat man den Mädchen eingepaukt, dass sie ohne Mann nichts sind. Ganze Rituale werden danach ausgerichtet. Frau ist angehalten eine „Gute Partie“ zu machen, bevor es zu spät ist. Und schon geht man in die Falle. Oft keinen Beruf gelernt, die Handschellen am Herd und mit Kindererziehung oft allein gelassen. Der Alpha-Mann bringt das Geld heim, die Frau darf halbtags mitverdienen für Darlehen, Auto oder Urlaub. Dann die Belohnung: 500,- € Rente. Ich kenne noch Frauen, die sich gebrüstet haben, mit dem Begriff “schuldlos geschieden“. Frauen wurden schon immer argwöhnisch beobachtet, wenn sie entgegen dem klassischen Weg einen eigenen gegangen sind. Ich kann mich auch noch erinnern, dass Frauen aus der DDR oft belächelt wurden, weil die Scheidungsrate bei über 60% lag. In Wahrheit ein Beweis dafür, dass man nicht jahrzehntelang in einer – wie man heute sagt – toxischen Abhängigkeit ausharren musste. Eine wunderbare Sendung kann ich dazu empfehlen: „Reschke Fernsehen Hochzeit“. Ein irrwitziger Beitrag über Modeerscheinungen in Sachen Heirat. Vom Antrag bis zum „schönsten Tag“. Sehr empfehlenswert.
Sorry für die Ausschweifung. Aber gut dass in Lansing alles seine Ordnung hat.
Die Neanderin schrieb am 07.08.2026, 17.16 Uhr:
Nuntius, heute, 13:57:Ich gehe nach oben, weil ich diese Diskussion um Annalena interessant finde:Nuntius, auch das, Annnalenas "Empfangslächeln" in ihrem Laden, darf man nicht nur als lieblich-positiv sehen!
Könnte es nicht sein, dass Frau Gärtner "ihre" Annalena Preissinger nicht so lieblich, gütig, positiv sieht, wie viele Foristinnen das gerne sehen würden? Frau Gärtner gibt dieser Figur viele Facetten und nur so, denke ich, kann sie die Figur mit Leben füllen. Und nur so kann sie die Zuschauer dazu bringen, dass sie Annalena lieben, hassen, beschimpfen und mit ihr mitleiden..Weiß man, wie Frau Gärtner Annalena sieht?Hat noch niemand den kurzemn lauernden Blick Annalenas gesehen, wenn die passende, neuen Tratsch verheißende Kundin (Moni, Gundi, Erika, Uschi..?) den Laden betritt?
Nur kurz, denn schon überzieht das strahlendste Lächeln Annalenas Gesicht..
Und wie schnell der freundliche Vorhang fällt, wenn Unliebsames zur Sprache kommt! Vielleicht würdigt man die hervorragende Darstellung dieser Annalena Preissinger viel zu wenig, wenn man immer nur das Gute in der Figur sucht.Und ich bin sicher, dass passende Schminke für Frau Gärtner bereit stünde, wenn Annalena als strahlende Mitdreissigerin auftreten soll. Aber nein, sie stelkt die Frau dar, die Annalena ist. Vielleicht betont man sogar die Falten, wer weiß?Annalena ist lebendig dargestellt, auch ihr "Sodbrenngesicht"! Über sie zu schimpfen ist vermutlich sogar ein Kompliment für Frau Gärtner...
Man denke an die Volksbühnen früher, als besonders gut gespielte negative Figuren mitunter sogar mit Mord bedroht wurden! Was wünscht sich ein guter Schauspieler mehr als aufgewühle Gemüter im Publikum!Altea schrieb am 07.08.2026, 19.54 Uhr:
Anfangs war sie sozusagen als Rückkehrerin in Lansing wie eine Hauptdarstellerin. Die Bevormundung von Mike, welche ihn in die Arme von Eva geradezu trieb, war brillant gespielt. Nur das übertriebene, übers ganze Gesicht strahlen (was halt einige nervt). Hat sie sicherlich schon seit der Kindheit, kriegt man wahrscheinlich nicht mehr so leicht los. Dabei denke ich auch an den zweifellos hochbegabten Till-Darsteller. Ach ja, und die fünfziger Jahre Klamotten, hätte der Regisseur ihr nicht antun sollen - das macht ihr Aussehen unnötig lächerlich, finde ich.Nachteule. schrieb am 07.08.2026, 20.55 Uhr:
Mir ist bei Annalena noch kein "lauernder Blick" aufgefallen, wenn jemand den Dorfladen betritt. Könnte es nicht sein, dass sie erst mal ernst schaut, weil sie noch in Gedanken ist, vielleicht gespannt, wer reinkommt? Und wenn sie denjenigen dann sieht, begrüßt sie ihn mit einem Lächeln?Ich finde es gut, dass Heidrun Gärtner so breit lächelt und lacht. Warum sollte sie das Lächeln oder Lachen künstlich einschränken? Sie hat die Physionomie, die sie nun mal hat und das ist völlig in Ordnung so.Die Klamotten, die sie als Annalena trägt, gefallen mir sehr gut. Für mich sind sie oft eine Wohltat für's Auge. Das war auch schon so bei ihren Klamotten, die dann leider bei der Explosion der Preissinger Wohnung vernichtet wurden. Ich fand's damals total schade, die Kleidung nicht mehr regelmäßig sehen zu können...Die Neanderin schrieb am 07.08.2026, 21.39 Uhr:
Mir gefiel Annalenas Kleidung bis sie Mike geheiratet hat. Merkwürdigerweise, so ist mein Eindruck, wurde da die Figur Annalena völlig umgeschrieben. Sie wirkte plötzlich auch so bieder. Haben andere Autoren es übernommen, der Annalena ihr Leben als Frau Preissinger zu gestalten? Sie wurde auch so kindisch, ständig gab es Rachespiele und Dablecken. Und sie trug so furchtbare Kleider.Die Neanderin schrieb am 07.08.2026, 21.48 Uhr:
Altea, Annalenas Lachen, wennes nicht von Bosheit beim Dableckn gezeichnet ist, finde ich erfrischend un nett. Ich mochte sie gar nicht, als sie anfing Mike so zu dominieren und zu triezen. Und als sie sich wegen Mikes Seitensprung (den sie ja selbst ausgelöst hat!) so hysterisch aufheführt hat, hätte ich sie gerne zum Mond geschossen. Wer schickt seinen Ehemann, der das gar nicht will, seiner Bekannten hinterher? Sie hätte in jedem Ort einen Handwerker anheuern können. Frauen können übel, aber auch so verflixt naiv sein...Merke:
3 Dinge leiht man als Frau nicht her:
Geliebte Bücher, das Auto und den MANN!!!😉Altea schrieb am 07.08.2026, 22.32 Uhr:
Hat Frau Gärtner also kein krampfhaftes, über das ganze Gesicht strahlendes Lachen, das einen erzwungenen, unnatürlichen Gesichtsausdruck erzeugt, bei dem die Freude extrem überzeichnet wird und dadurch mechanisch, starr oder aufgesetzt wirkt (anstatt echte, innere Fröhlichkeit zu spiegeln)?Nuntius26 schrieb am 07.08.2026, 22.49 Uhr:
Was halten Sie von Julia Roberts' Lachen? Manche haben halt mehr Zähne als andere im Mund( Klopp) und zeigen sie ständig her. Auch Frau Dahlmeier schaute auf keinem Foto entspannt. Die Augen blieben ernst.Altea schrieb am 08.08.2026, 00.05 Uhr:
Gärtners, sowie Roberts Lächeln sieht auf den Fotos im Netz kontrolliert aus (beim Dreh ist Gärtners Mimik beim Lächeln (wie auch Marinus Hohmann 'Till') übertrieben überzogen. Das hat mit Zähne herzeigen weniger zu tun, wenn man über das ganze Gesicht jeden Gesichtsmuskel überdehnt.Nachteule. schrieb am 08.08.2026, 00.10 Uhr:
d'Annamial 21:39Annalenas Klamotten gefallen mir seit ich DiD schaue, also seit 2014. Vielleicht täuscht mich aber auch meine Erinnerung... Aber es gab ne Zeit, in der mir ihre Klamotten (zumindest aus heutiger Sicht) nicht so gefallen haben. Das war irgendwann in der Anfangszeit von DiD, die ich immer wieder mal ausschnittsweise gesehen hab. Ich erinnere mich an eine rote Bluse (mit leichter Raffung?), die war nicht mein Fall...Ich empfinde Annalena nicht als bieder. Bieder war die Margot...Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Figur Annalena umgeschrieben wurde. Vielleicht würde ich aber zu ner anderen Einschätzung kommen, wenn ich ein paar alte Folgen anschauen würde.Irgendwie sind gefühlt so ziemlich alle Figuren immer wieder kindisch. Und Rache und Derblecken gehört doch bei allen dazu, oder? In der Hinsicht übertreiben es die Autoren leider "etwas"... Man könnte meinen, es gibt pro Rachegeschichte ne separate Prämie für die Autoren...PS: Dass für mich Annalenas Klamotten ne Wohltat für's Auge sind, liegt auch an Heidrun Gärtners toller Figur. Sie ist für mich insgesamt einfach ein sehr stimmiger, angenehmer Anblick... 🤩😊Nachteule. schrieb am 08.08.2026, 00.42 Uhr:
Ich mag Annalenas Lächeln und Lachen. Für mich ist da nix überdehnt o.ä.Was ich weniger mag und oft etwas übertrieben finde, ist, wenn sie vor Lachen so nach vorne kippt, sich quasi "wegschmeißt vor Lachen" - und das in Situationen, die aus meiner Sicht nicht sooo lustig sind, dass man sich da so kaputtlacht. Vorwiegend, wenn ihre Freundinnen ihr was erzählen, glaub ich...
Aber diese Kritik hat nichts mit Heidrun Gärtners Mimik beim Lachen, also mit ihrem Lachen an sich, zu tun.Julia Roberts' Lachen ist ihr Markenzeichen und absolut umwerfend... ☺️Kakkadu schrieb am 09.08.2026, 19.24 Uhr:
Nachteule 00.42
Das Lachen ist meistens Ausdruck der Persönlichkeit. Wird aber auch durch die Anatomie des Gesichtes beeinflußt.
Annalena kann ihre (Pferde)zähne nicht verbergen (Scheußliich !!)
Julia Roberts hat einen Mund der von einem Ohr bis zum anderen Ohr geht. Das wirkt wie übertriebenes Lachen. Aber ihr Gesicht schaut ohne Lächeln so aus (Froschmaul !!)Altea schrieb am 09.08.2026, 20.10 Uhr:
Ja mei, Aussehen ist halt auch aus der Perspektive des Betrachters Geschmacksache. Ich halte Roberts, sowie auch Gärtner für auffallend besonders attraktive, schöne Frauen und die schauspielerischen Leistungen finde ich bei beiden auch sehr beeindruckend. Tinas schönes Gesicht finde ich besonders beeindruckend - und Trixie, schad wegen dem Botox und so, hat ja mit Abstand die attraktivste Figur gehabt - ich fand sie äußerst sexy und kann mich echt auch nicht erinnern, welche deutsche Schauspielerin mit ihr, was ihre Figur betrifft, mithalten könnte (zugegeben, dann müssten alle sehr enge Kleider tragen um einen Vergleich ziehen zu können). Aber sonst, sollte uns das Äußere nicht allzu sehr als Thema hier aufhalten - ich finde, es sind die Drehbücher und weniger die schauspielerischen Leistungen, die ein offenkundiges Problem bei DiD darstellen. Vielleicht auch die Regiearbeit, wie es Golowin schon erwähnt hat.Altea schrieb am 10.08.2026, 13.48 Uhr:
Apropos Regiearbeit: der bestimmt ja auch was die Schauspieler und Komparsen tragen sollen. Dabei denke ich an die Klamotten von Gärtner. Passt doch gar nicht zu ihr.Nachteule. schrieb am 10.08.2026, 15.33 Uhr:
Altea, die Klamotten sind toll und passen wunderbar zur Heidrun Gärtner...! 😉Nachteule. schrieb am 10.08.2026, 17.11 Uhr:
Altea, welche Kleidung würde denn deiner Meinung nach zur Heidrun Gärtner passen?Altea schrieb am 10.08.2026, 18.50 Uhr:
Na ja, auf keinen Fall solche Muster, wie sie sie in letzter Zeit sehr oft trägt, das passt ja eher zur Therese Brunner, doch aber nicht zu einer schönen Frau in den besten Jahren.User 1938659 schrieb am 10.08.2026, 19.14 Uhr:
Altea, ich kann mich noch erinnern, AL trug früher Jeans und sportliche Kleidung. Wer hat sie bloß in diese Altfrauenkleider gesteckt? Ich möchte keine älteren Frauen beleidigen, aber für AL passen diese Kleider nicht. Dazu möchte ich noch feststellen, die Ulla und die Rosi tragen immer Dirndlkleidung. Bei uns in Oberbayern tragen eigentlich nur Bedienungen als Arbeitskleidung Dirndl.Nachteule. schrieb am 10.08.2026, 19.27 Uhr:
Das sind keine Altfrauenkleider. 😆 Für mich hat die Heidrun Gärtner die perfekte Figur, die richtige Größe und genau das richtige Alter für diese Kleider. Sie könnte auch 5 Jahre jünger sein und es würde passen.Aber bei dem Thema kommen wir wohl nicht zam... 😉
simla schrieb am 07.08.2026, 14.54 Uhr:
Hi,
die Erinnerungen gehen bis in die Anfänge zurück. Ich war damals entsetzt, wie bigott und scheinheilig frömmelnd dieser katholische Pfarrer, dieser Pfarrer Neuner, dargestellt wurde, wie oft dieser seine Schäfchen zum Beichten, Vater-unser- und Ave-Maria-Beten verdonnert hat – einfach schrecklich. Aber Hallo, so hat sich keiner mehr, nicht einmal in den 50er Jahren im Bayrischen Wald, aufgeführt, wo ich zu der Zeit die ersten 10 Jahre meines Lebens aufwuchs. Schließlich hat DiD 2007 angefangen und seither mussten oder durften wir die Geschichten dieser „urbairischen“ dörflichen Idylle miterleben. Die Kirche ist inzwischen ausgeblendet worden, die gibt es halt nicht mehr und somit fallen auch viele Feste und Brauchtum einfach weg. Die meisten Brauchtümer sind oft eng mit der Kirche verbunden. Doch jetzt hams nicht einmal einen Pfarrer in Lansing, außer dem vertrottelten sowieso, den man selten sieht. Das kirchliche Mädchen für alles, Moni, war wochenlang mit der Haxn von Kathi beschäftigt, während sie den eigen auskuriert hat.
Was ist aus der Blasmusik, der Feuerwehr, dem Trachtenverein geworden? Vereinzelt taucht mal ein (1 !!!) Dorfjugend auf. Wir werden mit Großaufnahmen der gfalterten Gfrieser, der einzelnen Protagonisten konfrontiert, die mit der Serie entsprechen gealtert sind, blöden Gschichteln und noch blöderen Dialogen.Frage auch, warum muss es eine Vorstadt Hochzeit sein? Warum keine Bauernhochzeit?Jedenfalls wird uns mit diesem Rückblick, auch in die fernere Vergangenheit, vor Augen geführt, dass es auch anders ginge, wenn man mögen täte…Der BR muss sparen!!!!! Ha,ha,ha, usw…. Der BR hofft, dass er das Bundesverdienstkreuz für die Beschäftigung untalentierter Möchtegernkomiker bekommt, die seit der Corona Krise wie Unkraut, Entschuldigung wie Beikräuter aus der Erde geschossen sind. Krampfhaft versucht man ihnen Bühnen zu schaffen, damit sie überhaupt eine Daseinsberechtigung haben.
Aber das ist ein ganz anderes Thema.User 1938659 schrieb am 07.08.2026, 16.30 Uhr:
Simla, und ich denke mit Schrecken zurück, die Uri hat ihre erwachsenen Familienangehörigen zum Beichten geschickt. Alle sind sie brav gegangen, ihre "Vater unser, Ave Maria und sonstiges gebetet.Die Neanderin schrieb am 07.08.2026, 16.42 Uhr:
Simla, Ihr Kommentar ist perfekt alles umfassend und eine Wohltat zu lesen🌻!!Nachteule. schrieb am 07.08.2026, 17.43 Uhr:
Ich hab mit der Kirche nix am Hut, vermisse aber bei DiD einen Pfarrer am meisten. Ich würde den Pfarrer Hofer gern öfter sehen - oder den Pfarrer Burman wieder zurückhaben. Wobei es vielleicht besser ist, wenn er nicht zurückkommt. Lieber denk ich mit a bissl Wehmut an die Zeit mit ihm zurück, als dass ein "Comeback" vielleicht schiefgeht...Wenn es schon keinen Pfarrer mehr unter den Hauptfiguren gibt, würde ich mir wünschen, dass die Geschichten insgesamt wenigstens mehr Hand und Fuß hätten und konsequent weiter- und zu Ende erzählt werden...Und ich würde mir wünschen, dass man den Pauli mal wieder sieht - oder dass er zumindest mal erwähnt wird und wir erfahren, was er so macht. Der dürfte ja jetzt ungefähr 18-20 Jahre alt sein. Eine der Landfrauen könnte doch mal erzählen, was sie Neues vom Pauli mitgekriegt hat...Altea schrieb am 07.08.2026, 20.12 Uhr:
Simla, Du schreibst mir wieder einmal aus der Seele. Ja, das weckt auch in mir wieder Wehmut darüber, wie schön DiD damals im Vergleich zu heute war. Kummeth war ja schon damals ein Publikumsmagnet, ebenso wie Michael Grimm, der mich in Rosenmüllers „Schwere Jungs” auch schon beeindruckt hat. Werner Rom von der „Löwengrube”, damals Bäcker, hat den mauschelnden Schattenhofer (tolle Namenserfindung) überzeugend gespielt. Und dann der Gerstl mit seinen zum Amtsmissbrauch neigenden Gemeinheiten: herrlich. Der Dorfpfarrer ist für ein typisches bayrisches Dorf unentbehrlich. Was haben die DiD-Macher dabei nur gedacht, den so einfach hoppla hopp rauszuschreiben?Resi2005 schrieb am 07.08.2026, 20.41 Uhr:
Wo lebt's ihr denn? Jedem Dorf ein Dorfpfarrer - das war vor Jahrzehnten so.
Wir sind ein Dorf mit ca 1700 Einwohnern und haben, seit der letzten gestorben ist, keinen mehr. Und ringsherum die anderen Dörfer auch nicht mehr. Es gibt nur noch Pfarrverbände und der Pfarrer, der unser Dorf betreut, hat wahnsinnig viel zu tunAltea schrieb am 08.08.2026, 00.07 Uhr:
Geht doch nicht darum, wo wir leben, sondern wie wir uns ein gemütliches bayrisches Dorf vorstellen. Darf man das jetzt aufeinmal nicht mehr?BvV-Bier vor Vier schrieb am 08.08.2026, 09.17 Uhr:
simla schrieb am 07.08.2026, 14.54 Uhr:
"Ich war damals entsetzt, wie bigott und scheinheilig frömmelnd dieser katholische Pfarrer, dieser Pfarrer Neuner, dargestellt wurde..."
__________________________________________________Ich mochte Pfarrer Neuner sehr, er hatte den Schalk im Nacken, kein Pfarrer seither war so von Natur aus witzig angelegt. Gar nicht bigott und scheinheilig, im Gegenteil, er war selber nie um eine Ausrede verlegen, hat sich durchgeschnorrt, Ge- und Verbote sehr großzügig ausgelegt, vermeintliche Regeln gedehnt, oft im Anschluss mit einem verschmitzten entschuldigenden Blick nach oben Richtung Himmel. Das war umwerfend lustig dargestellt.
Werner Rom sagte selbst, er als Schattenhofer und der Darsteller von Pfarrer Neuner hätten das in Richtung Don Camillo und Peppone angelegt. Das machte es so genial.Nuntius26 schrieb am 08.08.2026, 11.11 Uhr:
Altea, fällt Ihnen etwas auf? Sie zählen nur männliche Schauspieler / Protagonisten auf.
Die weiblichen sind eher Projektionsfläche für negative Kritik.
Die Fieslinge werden bewundert( Gerstl, Schattenhofer) , die Frauen- sind sie mal nicht lieblich- werden negativ kritisiert.Altea schrieb am 08.08.2026, 13.12 Uhr:
Mir fiel auf, dass ich Gärtner für ihre schauspielerische Leistung in einer meiner jüngsten Kommentare gelobt hatte. Hätte ich das nicht tun sollen?Resi2005 schrieb am 08.08.2026, 14.07 Uhr:
Altea, einerseits mehr Realitäten einfordern, andererseits soll das bayerische Dorf den alten Heimatfilmen entsprechen.
Ich bin in einem Dorf geboren und aufgewachsen und lebe jetzt in einem größeren Nachbarsdorf. Überall ist das 21. Jahrhundert eingekehrt.
Im übrigen stimme ich Nuntius zu, die Frauen werden ganz schön garstig kommentiert.
gummibärle schrieb am 07.08.2026, 14.35 Uhr:
ist euch auch schon aufgefallen dass bei den Kommentaren der Schauspieler zu den einzelnen Szenen z.B. Tommy Schwimmer oder der "Hubert / Gregor" so was von Hochdeutsch sprechen?
Müssen wir Bayern uns denn immer und überall verleugnen nur damits ned gor so auffällt dass es einige in der Serie gibt die der bayerischen Sprache überhaupts nicht mächtig sind. Ich bin sonst was unsere Sprachkultur betrifft nicht pedantisch aber in dem Fall schon weil es ist schließlich und endlich eine bayerische Serie vor dem Herrn.
Schaut Euch andere Mundart-Serien an, vorwiegend ältere - da fällt gleich auf das der kmpl. Text in der jeweiligen Region gesprochen wird.
Leider muss ich zugeben das die Fallers auch langsam in diese hochdeutsch Falle tappen.Altea schrieb am 08.08.2026, 13.23 Uhr:
Mit gehts da auch so, gummibärle. Ich mag den bayrischen Dialekt, wenn er schön gesprochen wird, so wie zB bei den Ludwig Thoma Geschichten (Ich mag besonders gern: 'Gelähmte Schwingen' und 'Erster Klasse') - oder wie halt DiD am Anfang noch war. Gern hätt ich auch einen deftigen berliner Dialekt von einem Auswärtigen im Dorf oft gehört, so als Kontrast, und einen deftig Schwäbisch Sprechenden. Natürlich meistens boarisch. Aber das norddeutsche hört sich für mich nicht schön an, besonders, wenn mans dann auch noch so oft nach der Schrift wie Vera spricht - da verstehe ich nicht die Drehbuchautoren, dass sie Waury nicht wenigsten mehr in der Umgangssprache sprechen und sie so akademisch anhören lassen. Ich muss aber jetzt auch irgendwie lachen, Gummibärle, einer unserer Foristenkollegen hat den bayrischen Dialekt sogar beanstandet und wünscht sich offensichtlich, dass alle hochdeutsch sprechen. Ich wiederhole das mal übertrieben, um es lustig klingen zu lassen: "Das hochdeutsch, dass der Benediktdarsteller in dieser Sendung gesprochen hat, war wunderschön. Ich versteh nicht, warum der bei DiD in so einer entsetzlichen Sprache spricht." Ja, jetzt spaltet sich die Gesellschaft auch schon wegen des Dialekts, ... Sachen gibts!Bergfee_User_1127014 schrieb am 08.08.2026, 15.04 Uhr:
Gerade denke ich zurück an den Mehrteiler SACHRANG, den ich als junge Frau mit meiner Mutter angeschaut habe. Dem Sprecher H.-R. Müller hätte ich stundenlang zuhören können. Was für eine Stimme, sie füllte den ganzen Raum.Nachteule. schrieb am 08.08.2026, 16.18 Uhr:
Altea, so wie ich es verstanden hab, wurde von dem Foristenkollegen nicht Benedikts Bairisch beanstandet, sondern dass er bei DiD anscheinend Schwierigkeiten hat, seinen Text flüssig zu sprechen. Flüssig sprechen ist ihm in der anderen Sendung wohl gelungen, dort halt auf Hochdeutsch... (Mir selber ist das noch nicht aufgefallen, dass er diese Schwierigkeiten hat.)PS: Mir fehlt ein Franke bei DiD...! 😉User 1938659 schrieb am 08.08.2026, 16.40 Uhr:
Altea, ich nehme an sie beanstanden meinen Kommentar. Ich habe geschrieben, Herr Geiss hat in der Sendung mit dem Moderator Hochdeutsch gesprochen. Was ich kritisch betrachte, ist nicht das der Darsteller bayerisch spricht, sondern so abgehackt, kein Satz wird flüssig gesprochen. Da ich selbst Dialekt spreche, freue ich mich immer wenn in Sendungen echter Dialekt gesprochen wird.Altea schrieb am 08.08.2026, 17.01 Uhr:
Achsoooo, 659, fast schad, i hätts lustig g'fundn, wenn sich eine Hochdeutschfraktion gebildet hätte, die mit den Dialektpflegeanhängern eine Debatte vom Zaun ... dann hab ichs missverstanden. Ja mei ... dann auch noch die HitzUser 1938659 schrieb am 08.08.2026, 17.16 Uhr:
Altea, können sie sich noch an den Julian, Ehemann der Sophia erinnern? War doch ein Landwirt aus der Eifel glaube ich. Die Familie hatte den Hof doch schon seit mehreren Generationen. Dieser Julian hat Hochdeutsch gesprochen darüber habe ich mich jedesmal geärgert. Spricht man in der Eifel keinen Dialekt?Die Neanderin schrieb am 08.08.2026, 18.14 Uhr:
Bergfee, Sachrang, das war eine so wunderbare Verfilmung des Buches von Carl Oskkar Renner und einer tatsächlichen Geschichte!
Durch diese Verfilmung lernte ich die wunderbare Musik des Peter Huber, genannt der Müllner-Peter von Sachrang, kennen, die das Ensemble Hans Berger vor allem zur Weihnachtszeit immer aufführt! Es ist eine wundervolle Musik, eine Verbindung zwischen Klassik und alter alpenländischer Volksmusik.
Aber auch die Geschichte war spannend, in der Zeit der Franzosenkriege, eine schreckliche Zeit.Altea schrieb am 09.08.2026, 09.44 Uhr:
659, darüber hatten wir damals auch schon diskutiert. Jedoch hatte er eine sehr schöne, tiefe, männliche Stimme und sprach die Worte auch irgendwie weicher, fast sexy aus - so dass das hochdeutsch nicht so arg störte, wie bei den anderen. Wie schon vorher erwähnt, hätt ich gern als Kontrast zum bayrisch gern ein deftiges berlinerisch und schwäbisch von Zugereisten zwischen den boarischredenden gehört ... natürlich nur in Maßen. Anfangs tat ich mich mit Kummeths fränkischen Dialekt, der ja früher ein sehr schönes bayrisch (Hans im Glück, Wildbach) drauf hatte, nicht so leicht. Nach der vielleicht zehnten Folge hatte ich mich allmählich dran gewöhnt. Dialekt hören find ich halt auch generell schöner als dieses sterile hochdeutsch. Willi Reicherts deftiges Schwäbisch (Herr Schäufele und Herr Fleiderer) fand ich früher auch immer sehr amüsant. Und das Berlinern von so manchen Taxifahrern, ist für mich, fast schon so etwas wie eine angenehme Musik, der ich gern lange zuhören möchte.
Golowin schrieb am 07.08.2026, 09.31 Uhr:
Die Sparsamkeit gebietet´s wohl, dass man uns zum Wochenausklang exakt die gleiche Konserve aus der Sommerpause vom letzten Jahr beschert hat. Mit gleichen Promis und gleicher Reihenfolge. So liegt auch der BR voll im Trend. Von Mai bis September gehen viele in die Sommerpause und Wiederholungen haben Hochkonjunktur. Wie z.B. der Sonntagsstammtisch. Pfingstpause, dann drei Sendungen und Sommerpause. Weiter geht’s nach der Wiesn. Zum besseren Verständnis:
In vielen Szenen als AL, nehme ich ihr Sodbrennengesicht einfach nur als Ausdruck ihrer Übellaunigkeit wahr, wenn ihr Spozerl nicht „parriert“. Das passt dann halt zur Rolle. Bei der Privatperson Gärtner würde ich mich nicht zu Aussehen oder Gebiss äußern.Nuntius26 schrieb am 07.08.2026, 11.04 Uhr:
Golowin, nichts für ungut. Mir ging es um das Thema Annalena Rolle oder/ und Darstellerin der Annalena. Zu all den bisherigen Schmähungen gerade dieser Person kam nun auch noch das Sodbtennengesicht. Auch andere, zu gefühlt 90 % weibliche Rollen / Schauspielerinnen werden harsch kritisiert. Ist das ein Spiegel der misogynen Gesellschaft? Auch durch Frauen repräsentiert?Die Neanderin schrieb am 07.08.2026, 12.54 Uhr:
Nuntius, so einfach ist das wohl nicht!Seit der neuen gesellschaftlichen Ordnung vor 10.000 bis 80.000 Jahren ist die natürliche Rivalität zwischen den Frauen, die es, wie bei allen Primaten, schon seit Ur-Ur-Zeiten gegeben hat, zu einen fatalen Rennen um die besten Plätze und die Gunst an der Seite der dominierenden Männchen gekommen! Frau gegen Frau!
Die Frau wurde Eigentum des Mannes, Töchter wurden bei Heirat von ihren weiblichen Verwandten getrennt. Für die neue, angeheiratete weibliche Verwandtschaft aber war sid Fremde, Konkurrenz.
So zerbrachen nach und nach alle natürlichen Frauennetzwerke..Und das hat sich in heutiger Zeit, trotz Erkenntnis der Unsinnigkeit weiblicher "Konkurrenz bis aufs Blut" eher verschärft als vermindert. Die Medien machen es möglich und Schönheits- und Textilindustrie machen aus jedem vermeintlichen Entlein einen ebenfalls vermeintlichen Schwan.Aber auch schon vor 50 Jahren, trotz Emanzipation, wurden Frauen, die nicht dem Schönheitsideal entsprachen, vorallem von Geschlechtsgenossinnen gemobbt! Den Männern spielte das in die Hände, denn ein in sich verzoffter Gegner ist leicht zu unterjochen.Aber haben wir Frauen dazugelernt?
Und dabei geht es mir weniger um die stillen nicht Schönen, sondern um die, die die Konkurrenz anheizen! Gepuscht werden diese von einer Industrie, die am Konkurrenzdruck richtig gut verdient!Bei Frauen, die nicht mithalten können, entsteht tiefer Frust und sie hacken aber nicht auf die Schönen ein, sondern suchen noch vermeintlich "hässlichere" als sie selbst sind!
Wenn dann auch noch eine Figur wie Annalena negative Eigenschaften zeigt, ist das Maß voll! Auch Männer gehen dann auf zur Hässlichen erklärten Frau los. Es ist ein Teufelskreis, den nicht eine Frau alleine lösen kann, sondern nur die gesamte Gesellschaft. Aber zu glauben, dass das je umfassend geschieht ist eine Illussion.
Frau bleibt nur der Weg zum gesunden Selbstbewußtsein, an dem die Abwertung abprallt. Und auch das Bewußtsein, dass nur durch eigenes Denken Unabhängigkeit vom alten Rollenbild erreicht werden kann.
Die Umstände sind heute zum Glück aber schon anders als noch vor 8.000 Jahren, Frauen dürfen unabhängig sein, haben eigenes Geld, kein Mann darf sie einschränken.
Aber man muss das auch wollen und bereit sein, evtl auf Luxus zu verzichten, mit dem dominante Männchen immer noch locken...Nuntius26 schrieb am 07.08.2026, 14.37 Uhr:
Annamial, seeehr gut dargestellt. Bist Soziologin? Antropologin?Resi2005 schrieb am 07.08.2026, 15.43 Uhr:
Komisch, ich habe immer gedacht, Golowin ist ein Mann. Jetzt aber denke ich, eher eine Frau. Nur Frauen reden so abfällig über andere Frauen.
Was ist eigentlich ein Sodbrennengesicht?
Nein, Neanderin, ich denke, das ist nicht nur auf Menschen beschränkt, sondern liegt in der Natur. Noch nie eine Alpha-Hündin erlebt?
Pusteblume36 schrieb am 07.08.2026, 08.38 Uhr:
Best of schau ich nicht. Ansonsten ist DID für mich Belustigung und Spannung, was in diesem bayerischen Dorf mit diesen seltsamen , Bewohnern noch passieren wird. Gar keine QualResi2005 schrieb am 07.08.2026, 09.52 Uhr:
Ich hab am Montag die erste "Best of" angesehen und dann beschlossen, das nicht mehr zu tun. Gestern trotzdem kurz rein geschaut und den Beschluss erneut gefasst. So ein Krampf 😖Altea schrieb am 08.08.2026, 13.33 Uhr:
Sehe ich auch so, Resi. Und dieses auswendig gelernte Daherreden, der jetzt plötzlich moderierenden DiD-Darsteller ... und das Nachgeäffe von anderen Fernsehformaten bezüglich dem Zusammenanschauen und spontan kommentieren mancher Szenen, um auch ja zu sehen, dass die Schauspieler auch wirklich natürliche Menschen sind, die sich natürlich verhalten können ... oh je ... oh je ... ist des bleeeeed. Also ich finds halt bled und nachgmacht - man hätt doch auch mal was eigenes erfinden können, um das originell zu verpacken ... aber nein, ois muas ma den Amerikanern nachmacha.
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