Das Film- und Fernsehserien-Infoportal

Log-In für "Meine Wunschliste"

Passwort vergessen

  • Bitte trage Deine E-Mail-Adresse ein, damit wir Dir ein neues Passwort zuschicken können:
  • Log-In | Neu registrieren

Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung

  • Anmeldung zur kostenlosen Serienstart-Benachrichtigung für

  • E-Mail-Adresse
  • Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
  • Fragen & Antworten
286

Magische Gärten

(Jardins d'ici et d'ailleurs) 
F, 2015–

Magische Gärten
  • 286 Fans
  • Serienwertung0 29965noch keine Wertungeigene: –

Bildergalerie zu "Magische Gärten"

  • Marqueses de Fronteira
    "Magische Gärten", "Marqueses de Fronteira." Diesmal besucht Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier den barocken Garten des Palácio dos Marqueses de Fronteira in Lissabon, welcher sich seit dem 17. Jahrhundert in Familienbesitz befindet. Der Garten besticht durch seine monumentalen, mosaikartigen Darstellungen, den berühmten Azulejos. Die kunstvollen Fliesenbilder erzählen vom ruhmreichen Kampf um die Unabhängigkeit Portugals im 16. Jahrhundert. Trotz der regelmäßigen Gliederung im französischen oder italienischen Stil erinnert die Gartenanlage mit ihren Brunnen, welche aus einem ausgeklügelten Wasserversorgungssystem gespeist werden, unweigerlich auch an maurische Gärten.
    Bild: © ORF 2
  • Daitoku-ji
    "Magische Gärten", "Daitoku-Ji - Japan." Japanische Zen-Gärten zeichnen sich durch ihre Schlichtheit, Ruhe und Symbolkraft aus. Sie verzichten oftmals vollkommen auf Bäume, Blumen und Pflanzen, teils gibt es nur Moos; Reinigungsbecken, Felsen und Flächen mit weißen Kieseln sind präzise angeordnet. Mit einem Rechen in den Kies hineingezogene Wellenlinien stehen für Wasser. Felsenformationen und Steine sind Symbol für Gebirge und Hügel. Moos steht für das Alter ein in Japan überaus ehrvoller Zustand. Im Japanischen heißt diese Spezialform des Japangartens Kare-an-sui, was übersetzt so viel bedeutet wie "trockene" oder auch "unechte Landschaft". Die Trockengärten des Daitoku-ji-Klosters in der japanischen Stadt Kyoto respektieren diese abstrakte Zen-Philosophie: Monochromie, Steine und einfache Pflanzen. Die Anlage rund um einen Haupt- und 23 Nebentempel ist von einer Ringmauer eingefasst; drei Tore ermöglichen den Zutritt. Durch den Garten führt ein Pfad der rituellen Reinigung. Die letzte Station, die Teezeremonie, trägt zur inneren Vervollkommnung bei.
    Bild: © ORF III
  • Valsanzibio - Italien
    "Magische Gärten", "Valsanzibio - Italien." Inmitten der Hügel südlich von Padua, 50 Kilometer von Venedig entfernt, erstreckt sich über acht Hektar das Anwesen von Valsanzibio. Der Garten ist das Werk der reichen venezianischen Kaufmannsfamilie Barbarigo aus dem 17. Jahrhundert. Er soll einst als Zeichen des Dankes an Gott angelegt worden sein, weil die Familie von der im Jahr 1631 wütenden Pest verschont geblieben war. Der Entwurf des Gartens von Valsanzibio wird Luigi Bernini zugeschrieben. Luigi war der Bruder des bedeutenden Barockbildhauers und -architekten Gian Lorenzo Bernini. Dieser wunderbare, in ein geschütztes Tal eingebettete Ort lädt zu einem spirituellen Spaziergang ein: Im Garten der Villa Barbarigo folgt man unterschiedlichen Perspektiven und Symbolen. So steht das berühmte Buchsbaum-Labyrinth für den unsicheren Weg jedes menschlichen Lebens.
    Bild: © ORF III
  • Die Agdal-Gärten von Marrakesch
    Bild: © ORF/ARTE France/Bo Travail
  • Botanischer Garten von Padua
    "Magische Gärten", "Botanischer Garten von Padua." Der Botanische Garten von Padua ist der älteste botanische Garten der Welt. Der in Nordostitalien gelegene Garten wurde 1545 zur Zeit der Republik Venedig angelegt. Seine Entstehung verdankt er der sich herausbildenden Botanik. Fortan sollte der Garten treuer Begleiter und Spiegelbild dieser Wissenschaftsdisziplin sein. Mit seinen Pflanzen aus der ganzen Welt und seinen jahrhundertealten Bäumen aus Asien ermöglicht der Botanische Garten von Padua eine Reise in andere Länder und Zeiten. Die Bestände seiner Bibliothek reichen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Auf dem Gelände des Gartens wurde kürzlich ein Gewächshaus der biologischen Vielfalt erbaut. Der Ort lädt seine Besucher dazu ein, über die zukünftigen Beziehungen zwischen Mensch und Natur nachzudenken.
    Bild: © ORF III
  • Die Agdal-Gärten von Marrakesch
    "Magische Gärten", "Die Agdal-Gärten von Marrakesch - Marokko." Vogelgezwitscher, viele Farben, Klänge, Gerüche und Bäume, die sich in Wasserbecken spiegeln: Im Süden der Stadt Marrakesch zwischen dem schneebedeckten Atlasgebirge und der Djebilet-Wüste erstrecken sich die riesigen Agdal-Gärten über eine Fläche von rund 500 Hektar. Umgeben von alten Befestigungsmauern kann man einen paradiesischen Park und eine wahre technische Meisterleistung bestaunen: Im 12. Jahrhundert ließ die Almohaden-Dynastie Wasser aus dem Gebirge in Kanäle leiten und speichern, um so den Ort mit dem lebenswichtigen Rohstoff zu versorgen. So entstanden die Obsthaine der Agdal-Gärten, deren Orangen-, Oliven-, Granatapfel- und Aprikosenbäume den Bedarf der wachsenden Stadt deckten. Um den Garten vor Wüstenwinden, aber auch vor verfeindeten Stämmen zu schützen, umgaben sie ihn mit einer hohen Mauer. Fortan wurde der Park "Agdal" genannt, was in der Berbersprache "umzäunte Wiese" bedeutet. Der Erfindungsreichtum der Almohaden sicherte den Agdal-Gärten jahrhundertelang ihr Überleben. Heute führt der Wassermangel zur Abnahme der Erträge, und der Garten ernährt Marrakeschs Bevölkerung nicht mehr. Jedoch wird die Hälfte seiner Produktion nach wie vor in Marokko verbraucht, die andere ist für den Export bestimmt. Die Agdal-Gärten bleiben ein frühes Vorbild der Gartenbaukunst.
    Bild: © ORF III
  • Marqueses de Fronteira
    Jean-Philippe Teyssier.
    Bild: © ORF 2
  • Peterhof
    "Magische Gärten", "Peterhof." Schloss Peterhof am Finnischen Meerbusen wird auch das "russische Versailles" genannt. Zar Peter der Große ließ sich hier im 18. Jahrhundert eine Residenz errichten, die den Rang Russlands als neue europäische Großmacht widerspiegeln sollte. Der Zar hatte 1717 den Palast und die Gärten des Sonnenkönigs besucht und wollte sie an Prunk noch übertreffen. Er beauftragte den französischen Architekten Jean-Baptiste Alexandre Le Blond, einen Schüler Le Nôtres, und schuf dieses ehrgeizige Projekt eins zauberhaften Barockgartens mit spektakulären Wasserspielen und Kaskaden, das dem rauen Klima des russischen Nordens angepasst werden musste.
    Bild: © ORF III
  • Der Garten von Ninfa
    "Magische Gärten", "Der Garten von Ninfa - Italien." Schon in der Antike florierte die südlich von Rom gelegene Stadt Ninfa. In den Schriften von Plinius dem Älteren ist von einem wunderbaren Ort mit vielen Wasserquellen die Rede. Nicht von ungefähr leitet sich der Name "Ninfa" von den Nymphen der Antike ab, den guten Geistern des Wassers. Eine weitere Blüte erlebte Ninfa als Sitz der Adelsfamilie Caetani im 12. Jahrhundert. Doch 200 Jahre später lag die Stadt am Boden, denn fast alle Einwohner waren Bürgerkriegen oder der Malaria zum Opfer gefallen. Erst im 20. Jahrhundert entdeckten Frauen aus drei Generationen der Caetani-Familie Ada, Marguerite und Lelia die Schönheit dieses Ortes wieder und legten einen idyllischen Garten auf den mittelalterlichen Ruinen der Stadt an. Seitdem ranken sich Gewächse verschiedenster Farben und Formen, wilde Natur und Zierpflanzen um die malerischen Mauerreste. Durch den Garten fließt der Fluss Ninfa. Um den Flusslauf und den Grundriss der mittelalterlichen Stadt herum erstreckt sich der Garten: im Norden begrenzt durch das große Staubecken und ringsum von den ehemaligen Stadtmauern eingefasst. Die Wege führen zu den wichtigsten Bauwerken wie dem Wehrturm, dem Rathaus oder den Kirchen San Giovanni und San Biagio, zum Zollgebäude oder zur Schlachthofbrücke dem Abschluss des Gartens im Süden. Lelia war Malerin, deshalb war für sie Ninfa eine Art Laboratorium: ein lebendiges, freies, spontanes und natürliches Labor, in dem es keine Regeln gibt. So ist auch kein formaler italienischer Garten entstanden, sondern verschiedenste Einflüsse spiegeln sich darin wider. Die drei Frauen pflanzten neben Zypressen, Eichen, Pappeln und Zedern auch viele exotische Arten wie japanischen Fächerahorn, chinesischen Bambus oder amerikanische Magnolien. Seit Lelias Tod im Jahre 1977 wird der Garten von einer Stiftung instand gehalten.
    Bild: © ORF III
  • Dumbarton Oaks
    "Magische Gärten", "Dumbarton Oaks - USA." Die Gärten von Dumbarton Oaks befinden sich in Georges Town, einem Viertel mit schönen individuellen Villen. 1920 erwarb das Diplomatenpaar Robert und Mildred Bliss ein Grundstück mitten in der amerikanischen Hauptstadt Washington D.C. und ließ es von der revolutionären Landschaftsarchitektin Beatrix Farrand in eine grüne Oase verwandeln. So entstanden die Gärten, die sich über vier Hektar erstrecken und aufgrund ihrer Hanglage terrassenförmig angelegt sind. Weitere elf Hektar Parkanlagen und Wälder kamen im Laufe der Zeit hinzu. Obwohl die Gärten im Herzen von Washington D.C. gelegen sind, hat der Besucher zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, in einer Stadt zu sein. Es herrscht Ruhe. Fast 1.400 Bäume stehen in dem Garten: Eichen, Ahorne, Buchen und Obstbäume. Der Waldpark gibt dem Besucher das Gefühl, auf dem Land zu sein. Beatrix Farrand verband die verschiedenen Terrassengärten durch die Wege, durch das Baumaterial der Mauern, dem Gefühl der Bew
    Bild: © ORF III
  • Bois des Moutiers
    "Magische Gärten", "Bois des Moutiers - Frankreich." Im 19. Jahrhundert erwarb der Bankierssohn Guillaume Mallet an der normannischen Küste ein weitläufiges, naturbelassenes Terrain. Mit der Gestaltung beauftragte der passionierte Gartenliebhaber im Jahr 1898 zwei hervorragende britische Spezialisten: die berühmte Gartengestalterin Gertrude Jekyll und den jungen Architekten Edwin Lutyens. Jekyll entwickelte im Bois des Moutiers ihr Konzept der "Mixed Border", jener leicht ansteigenden Rabatte, die aus Blumen, Stauden und Sträuchern gebildet wird. Darin mischen sich alle Blumen, um Räume zu begrenzen und gleichzeitig blühende Bilder zu ergeben, die sich im Laufe der Jahreszeiten verändern. Die damaligen Besitzer waren Anhänger der Theosophie. Dieser Lehre folgend stimmten sie Haus und Garten, Innen- und Außenräume harmonisch aufeinander ab. Durch das perfekte Zusammenspiel aller Elemente gewinnt dieser einzigartige englische Garten an der französischen Atlantikküste seine charakteristische Note.
    Bild: © ORF III
  • Mount Stewart
    "Magische Gärten", "Mount Stewart - Irland." In Nordirland, südlich von Newtownards, liegt am Ufer des Strangford Lough der herrschaftliche Sitz der Familie Stewart. Das prächtige Anwesen besticht durch ein traumhaftes neoklassizistisches Herrenhaus und grandiose Gärten. Lady Edith Londonderry eine englische Lady, die im Ersten Weltkrieg viel geleistet hatte schuf dort 1921 einen Ort des Friedens, weit weg von London und ihren gesellschaftlichen Pflichten. Sie empfing hier regelmäßig bedeutende Persönlichkeiten wie Winston Churchill oder James Ramsay MacDonald. Die Anlage spiegelt die exzentrische Persönlichkeit der freiheitsliebenden Lady wider: Der avantgardistisch angelegte Garten ist reich an üppigen Pflanzen und fantasievollen Tierskulpturen. Sie sind humorvolle Anspielungen auf die Menschen aus Lady Londonderrys Umfeld. Vom Shamrock Garden über den Sunken Garden und Woodland Garden bis hin zum Garten mit urwüchsigen Baumfarnen ihre Fantasie schien keine Grenzen zu kennen. Die prä
    Bild: © ORF III
  • Dumbarton Oaks
    "Magische Gärten", "Dumbarton Oaks - USA." Die Gärten von Dumbarton Oaks befinden sich in Georges Town, einem Viertel mit schönen individuellen Villen. 1920 erwarb das Diplomatenpaar Robert und Mildred Bliss ein Grundstück mitten in der amerikanischen Hauptstadt Washington D.C. und ließ es von der revolutionären Landschaftsarchitektin Beatrix Farrand in eine grüne Oase verwandeln. So entstanden die Gärten, die sich über vier Hektar erstrecken und aufgrund ihrer Hanglage terrassenförmig angelegt sind. Weitere elf Hektar Parkanlagen und Wälder kamen im Laufe der Zeit hinzu. Obwohl die Gärten im Herzen von Washington D.C. gelegen sind, hat der Besucher zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, in einer Stadt zu sein. Es herrscht Ruhe. Fast 1.400 Bäume stehen in dem Garten: Eichen, Ahorne, Buchen und Obstbäume. Der Waldpark gibt dem Besucher das Gefühl, auf dem Land zu sein. Beatrix Farrand verband die verschiedenen Terrassengärten durch die Wege, durch das Baumaterial der Mauern, dem Gefühl der Bew
    Bild: © ORF III
  • Courances
    "Magische Gärten", "Courances." In dem südlich von Paris gelegenen Park von Courances, dessen Name "Fließgewässer" bedeutet, ist das Wasser allgegenwärtig, zum Beispiel in den zahlreichen Wassergräben, Kanälen und Springbrunnen. Darüber hinaus strukturiert das Wasser die gesamte Landschaft. Die Kombination aus Nutz- und gestalteten Elementen macht den Park lebendig. Vom 16. Jhdt bis heute wird an dem Park von der ansässigen Familie jeweils gestaltet.
    Bild: © ORF/ARTE France/Bo Travail
  • María Luisa
    Bild: © ORF III
  • Der botanische Garten von Bogor
    Bild: © ORF/ARTE France/Bo Travail
  • Freÿr
    "Magische Gärten", "Fre˙r - Südbelgien." Eine Reihe schwindelerregend hoher Felsen in den belgischen Ardennen, der sich durch das Tal schlängelnde Fluss Maas und ein großer Wald rings umher sind die Merkmale des Naturstandortes, in dessen Mitte sich das Schloss Fre˙r mit seiner zeitlosen Gartenanlage befindet. Seit Jacques de Beaufort das Schloss im Jahr 1410 erwarb, befindet es sich im Besitz ein und derselben Familie. Frankreichs Sonnenkönig Ludwig XIV. wohnte während der Belagerung von Dinant in diesem Schloss. Auch die Erzherzogin Maria Christina von Österreich und ihr Mann Albert Kasimir von Sachsen-Teschen waren dort zu Gast. Während der Französischen Revolution wäre das Anwesen beinahe zerstört worden. Im Ersten Weltkrieg wurde es von den Deutschen besetzt. Das Billardzimmer diente als Operationssaal. Von der Zerstörung verschont blieb das Anwesen nur dank seiner außergewöhnlichen Orangenbäume. Diesen uralten Bäumen in der Orangerie, die zum Teil mehr als 300 Jahre alt sind, las
    Bild: © ORF III
  • Het Loo
    "Magische Gärten", "Het Loo - Niederlande." Im 17. Jahrhundert erwarben Wilhelm III. von Oranien-Nassau und seine Gattin Maria II. das Anwesen Het Loo nordwestlich der niederländischen Stadt Apeldoorn. Sie ließen auf dem 650 Hektar großen Park- und Waldgelände einen außergewöhnlichen Garten nach dem Vorbild der französischen Barockgärten anlegen. Die Blumenbeete sollten dabei nicht nur Schmuckelemente fürs Auge sein, sondern auch den Macht- und Ruhmeswillen des niederländischen Herrscherhauses demonstrieren. Im 19. Jahrhundert wurde der königliche Garten in einen Park im romantischen Stil umgestaltet. Im Jahr 1970 erwarb der niederländische Staat das Anwesen Het Loo und beschloss, dem Garten sein ursprüngliches Aussehen zurückzugeben. Seit 1984 ist der inzwischen öffentlich zugängliche Schlosspark der Stolz der Niederländer.
    Bild: © ORF/ARTE France/Bo Travail
  • Der botanische Garten von Bogor
    Bild: © ORF III
  • Courances
    "Magische Gärten", "Courances." In dem südlich von Paris gelegenen Park von Courances, dessen Name "Fließgewässer" bedeutet, ist das Wasser allgegenwärtig, zum Beispiel in den zahlreichen Wassergräben, Kanälen und Springbrunnen. Darüber hinaus strukturiert das Wasser die gesamte Landschaft. Die Kombination aus Nutz- und gestalteten Elementen macht den Park lebendig. Vom 16. Jhdt bis heute wird an dem Park von der ansässigen Familie jeweils gestaltet.
    Bild: © ORF/ARTE France/Bo Travail
  • Murin-an
    "Magische Gärten", "Murin-An - Japan." Im Herzen von Kyoto befindet sich der Garten Murin-an. Er wurde im späten 19. Jahrhundert von Aritomo Yamagata angelegt, einem bedeutenden japanischen Staatsmann, der auch als talentierter Gärtner in die Geschichte einging. Für seinen Park in Kyoto erwarb er von den Mönchen des Nanzenji-Tempels ein circa 3.000 Quadratmeter großes Grundstück. Bei der Gestaltung wurden Elemente der umliegenden bergigen Landschaft optisch in den Garten miteinbezogen ein Konzept, das in Japan "Shakkei" ("geliehene Landschaft") heißt. Ferner spielen Steine in Murin-an eine wichtige Rolle: Sie begrenzen die Wege, führen über das Flüsschen und schaffen kleine Strände. Besonders bekannt ist der Garten für die vielen verschiedenen Moose, die dort zu finden sind. Es gibt dort circa 80 verschiedene Moosarten. Bei der Pflege und beim Anbau der Moose arbeiten die Gärtner eng mit einer Universität zusammen. Die Gestaltung mit Moosen folgt dem ästhetischen Konzept des Wabi-Sabi,
    Bild: © ORF III
  • Murin-an
    "Magische Gärten", "Murin-An - Japan." Im Herzen von Kyoto befindet sich der Garten Murin-an. Er wurde im späten 19. Jahrhundert von Aritomo Yamagata angelegt, einem bedeutenden japanischen Staatsmann, der auch als talentierter Gärtner in die Geschichte einging. Für seinen Park in Kyoto erwarb er von den Mönchen des Nanzenji-Tempels ein circa 3.000 Quadratmeter großes Grundstück. Bei der Gestaltung wurden Elemente der umliegenden bergigen Landschaft optisch in den Garten miteinbezogen ein Konzept, das in Japan "Shakkei" ("geliehene Landschaft") heißt. Ferner spielen Steine in Murin-an eine wichtige Rolle: Sie begrenzen die Wege, führen über das Flüsschen und schaffen kleine Strände. Besonders bekannt ist der Garten für die vielen verschiedenen Moose, die dort zu finden sind. Es gibt dort circa 80 verschiedene Moosarten. Bei der Pflege und beim Anbau der Moose arbeiten die Gärtner eng mit einer Universität zusammen. Die Gestaltung mit Moosen folgt dem ästhetischen Konzept des Wabi-Sabi,
    Bild: © ORF III
  • Muskau
    "Magische Gärten", "Bad Muskau - Deutschland." Im Jahr 1811 beschloss Hermann von Pückler-Muskau, Schriftsteller, Weltreisender und einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten des 19. Jahrhunderts, sein Leben der Einrichtung eines idealen Parks zu widmen, eines öffentlichen Gartens, in dem er mit neuen Landschaftsformen experimentierte. Hermann von Pückler-Muskau war stark von den englischen Gärten beeinflusst, befreite sich aber von diesem Vorbild, um seinen Park zu entwickeln. 1834 veröffentlichte er die Abhandlung "Andeutungen über Landschaftsgärtnerei[,] verbunden mit der Beschreibung ihrer praktischen Anwendung in Muskau" mit dem Ziel, andere von seinen Erfahrungen profitieren zu lassen und zur Nachahmung anzuregen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erstreckt sich das Areal, das von der UNESCO zum Welterbe erklärt wurde, diesseits und jenseits der Neiße über die deutsch-polnische Grenze hinweg. Der deutsche Teil heißt seit dem 1. April 1992 offiziell Fürst-Pückler-Park Bad M
    Bild: © ORF III
  • Marqueses de Fronteira
    "Magische Gärten", "Marqueses de Fronteira." Diesmal besucht Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier den barocken Garten des Palácio dos Marqueses de Fronteira in Lissabon, welcher sich seit dem 17. Jahrhundert in Familienbesitz befindet. Der Garten besticht durch seine monumentalen, mosaikartigen Darstellungen, den berühmten Azulejos. Die kunstvollen Fliesenbilder erzählen vom ruhmreichen Kampf um die Unabhängigkeit Portugals im 16. Jahrhundert. Trotz der regelmäßigen Gliederung im französischen oder italienischen Stil erinnert die Gartenanlage mit ihren Brunnen, welche aus einem ausgeklügelten Wasserversorgungssystem gespeist werden, unweigerlich auch an maurische Gärten.
    Bild: © ORF 2
  • La Roche Guyon
    "Magische Gärten", "La Roche Guyon - Frankreich." Das Schloss von La Roche-Guyon wurde teilweise in die weiße Kreidesteilküste hineingebaut, die sich an einer Seine-Windung erhebt. Das Bauwerk überragt einen außergewöhnlichen Obst- und Gemüsegarten, dessen Anfänge im 18. Jahrhundert liegen. Die Anlage geht auf den Herzog Alexandre de la Rochefoucauld zurück. Der Garten diente dem Vergnügen, der Produktion von Nahrungsmitteln sowie landwirtschaftlichen Experimenten, die den Geist der Aufklärung widerspiegelten. Innovation in Hinblick auf die Auswahl der Pflanzungen und Gartenbautechniken wird in diesem streng geometrisch gegliederten Garten auch heute noch großgeschrieben. Die gesamte Architektur des Gartens beruht auf großen Buchsbaumhecken. Diese fast 60.000 Quadratmeter angepflanzten Buchses müssen mehr als zehn Monate im Jahr beschnitten werden.
    Bild: © ORF III
  • Sacro Bosco
    "Magische Gärten", "Sacro Bosco - Italien." Der Sacro Bosco zu Deutsch "heiliger Wald" ist ein geheimnisvoller Garten nordöstlich von Rom. Geschaffen hat ihn eine Ausnahmepersönlichkeit der italienischen Renaissance: Vicino Orsini, Feudalherr von Bomarzo. Nach einer langen Laufbahn als Offizier und Söldner lässt er am Fuße seines Schlosses einen Waldpfad anlegen, in dem sich bis heute seine nonkonformistischen Ansichten widerspiegeln. Jedes Gestaltungselement des Gartens wird präzise inszeniert. Seine ersten Werke erschuf Vicino Orsini in den 1550er Jahren; bis zu seinem Tod 1585 verschönert er den Garten immer wieder. Auf einem labyrinthischen Pfad wandelt der Besucher vorbei an rund 30 überraschend geformten Skulpturen und Bauwerken. Es ist kein regelmäßiger Garten, sondern eher ein Waldweg, ein Pfad mit einem Anfang und einem Ende. Vicino Orsini nannte ihn "mein Wäldchen". Er sprach nie von seinem Garten, sondern von seinem Wäldchen. Die Bäume, die in diesem Wald wachsen Eichen, Lorbeer- und Kastanienbäume , sind von der Form her ziemlich knorrig. Der Besucher bekommt das Gefühl, in ein Märchen einzutauchen. Der Besucher folgt einem Weg, der mit Haltepunkten in Form von Statuen versehen ist. Sie geben dem Pfad einen emotionalen Gehalt. Vicino Orsini schöpfte dabei aus einer Fülle von Elementen aus seiner Fantasie, die sich aus Asien, aus der Neuen Welt, aus mittelalterlichen Stichen, aber auch aus etruskischen Tempeln speist. Im Wald verteilt befinden sich viele Inschriften, die alle elf Silben lang sind. Vicino Orsini wollte mit dieser Besonderheit verdeutlichen, dass die Welt zwar voller Wunder ist, aber der Skulpturenwald Sacro Bosco, sein Wäldchen, mit nichts zu vergleichen und in seiner Schönheit einzigartig ist.
    Bild: © ORF III
  • Muskau
    "Magische Gärten", "Bad Muskau - Deutschland." Im Jahr 1811 beschloss Hermann von Pückler-Muskau, Schriftsteller, Weltreisender und einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten des 19. Jahrhunderts, sein Leben der Einrichtung eines idealen Parks zu widmen, eines öffentlichen Gartens, in dem er mit neuen Landschaftsformen experimentierte. Hermann von Pückler-Muskau war stark von den englischen Gärten beeinflusst, befreite sich aber von diesem Vorbild, um seinen Park zu entwickeln. 1834 veröffentlichte er die Abhandlung "Andeutungen über Landschaftsgärtnerei[,] verbunden mit der Beschreibung ihrer praktischen Anwendung in Muskau" mit dem Ziel, andere von seinen Erfahrungen profitieren zu lassen und zur Nachahmung anzuregen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erstreckt sich das Areal, das von der UNESCO zum Welterbe erklärt wurde, diesseits und jenseits der Neiße über die deutsch-polnische Grenze hinweg. Der deutsche Teil heißt seit dem 1. April 1992 offiziell Fürst-Pückler-Park Bad M
    Bild: © ORF III
  • Het Loo
    Jean-Philippe Teyssier.
    Bild: © ORF/ARTE France/Bo Travail
  • Rayol (Frankreich)
    Bild: © ORF/ARTE France/Bo Travail
  • Jnan Sbil (Marokko)
    Bild: © ORF III
  • Jnan Sbil (Marokko)
    "Magische Gärten", "Jnan Sbil - Marokko." Vogelgezwitscher, viele Farben, Klänge, Gerüche und Bäume, die sich in Wasserbecken spiegeln: Im Süden der Stadt Marrakesch zwischen dem schneebedeckten Atlasgebirge und der Djebilet-Wüste erstrecken sich die riesigen Agdal-Gärten über eine Fläche von rund 500 Hektar. Umgeben von alten Befestigungsmauern kann man einen paradiesischen Park und eine wahre technische Meisterleistung bestaunen: Im 12. Jahrhundert ließ die Almohaden-Dynastie Wasser aus dem Gebirge in Kanäle leiten und speichern, um so den Ort mit dem lebenswichtigen Rohstoff zu versorgen. So entstanden die Obsthaine der Agdal-Gärten, deren Orangen-, Oliven-, Granatapfel- und Aprikosenbäume den Bedarf der wachsenden Stadt deckten. Um den Garten vor Wüstenwinden, aber auch vor verfeindeten Stämmen zu schützen, umgaben sie ihn mit einer hohen Mauer. Fortan wurde der Park "Agdal" genannt, was in der Berbersprache "umzäunte Wiese" bedeutet. Der Erfindungsreichtum der Almohaden sicherte den Agdal-Gärten jahrhundertelang ihr Überleben. Heute führt der Wassermangel zur Abnahme der Erträge, und der Garten ernährt Marrakeschs Bevölkerung nicht mehr. Jedoch wird die Hälfte seiner Produktion nach wie vor in Marokko verbraucht, die andere ist für den Export bestimmt. Die Agdal-Gärten bleiben ein frühes Vorbild der Gartenbaukunst.
    Bild: © ORF III
  • Courances
    Jean-Philippe Teyssier (re.).
    Bild: © ORF III
  • Het Loo
    "Magische Gärten", "Het Loo - Niederlande." Im 17. Jahrhundert erwarben Wilhelm III. von Oranien-Nassau und seine Gattin Maria II. das Anwesen Het Loo nordwestlich der niederländischen Stadt Apeldoorn. Sie ließen auf dem 650 Hektar großen Park- und Waldgelände einen außergewöhnlichen Garten nach dem Vorbild der französischen Barockgärten anlegen. Die Blumenbeete sollten dabei nicht nur Schmuckelemente fürs Auge sein, sondern auch den Macht- und Ruhmeswillen des niederländischen Herrscherhauses demonstrieren. Im 19. Jahrhundert wurde der königliche Garten in einen Park im romantischen Stil umgestaltet. Im Jahr 1970 erwarb der niederländische Staat das Anwesen Het Loo und beschloss, dem Garten sein ursprüngliches Aussehen zurückzugeben. Seit 1984 ist der inzwischen öffentlich zugängliche Schlosspark der Stolz der Niederländer.
    Bild: © ORF 2
  • María Luisa
    "Magische Gärten", "María Luisa - Spanien." Auf 34 Hektar im Zentrum von Sevilla gelegen, bildet der aus einem Mosaik von Gärten bestehende Parque de María Luisa die grüne Lunge der südspanischen Stadt. Pferdekutschen und Spaziergänger durchqueren die riesigen baumgesäumten Alleen. Die sandige, gelbe Erde der Wege verleiht den Schatten ein ganz besonderes Licht, und die Brunnen ragen majestätisch auf. Der Park wurde 1914 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Er veranschaulicht die landschaftsgestalterischen Theorien des Landschaftsarchitekten Jean-Claude Nicolas Forestier, der die großzügige Anlage entworfen hat. Der Städteplaner und Botaniker war davon überzeugt, dass Grünflächen in den Städten notwendig seien. Er kam nach Spanien, nachdem er einen Teil seiner Laufbahn in Marokko verbracht und dort die arabische Gartenkultur entdeckt hatte. Diese Kultur passte er dem größten öffentlichen Park Sevillas an und begründete dort den neoarabischen Stil.
    Bild: © ORF III
  • Gravetye
    Jean-Philippe Teyssier (re.)
    Bild: © ORF III
  • Der botanische Garten von Bogor
    "Magische Gärten", "Bagh-e Fin." Die Stadt Kaschan liegt inmitten einer Wüstenlandschaft. Der Bagh-e Fin im Süden der Stadt ist eine Oase: wie eine Fata Morgana aus Wasser und Grünflächen. Schah Abbas I. ordnete 1587 den Bau von Bagh-e Fin rund um seine Residenz an. Er wünschte sich eine Anlage nach dem Vorbild der im Koran beschriebenen Gärten: eine Allegorie des Paradieses. Die zwei Hektar große Fläche des Gartens ist von Außenmauern umgeben. Im Bagh-e Fin ist überall Wasser. Es ist für alle da, sehr einladend und nicht nur zur Zier. Die Besucher dürfen die Füße darin baden, damit spielen, seine Frische genießen und seiner Musik lauschen. Auch die schattigen Alleen des Fin-Gartens, die von Wasserläufen gesäumt werden, sind ein Hort der Kühle und locken viele Besucher an.
    Bild: © arte