Im Januar 2013 wird eine Bärin an der Grenze zu Tschechien tot aufgefunden, wahrscheinlich erschossen. Die Spuren der Bärin führen im Schnee zu einer Felshöhle, in der zwei Jungtiere liegen. Die werden zu Vaclav Chaloupek (im Bild), einem tschechischen Tierschützer und Naturfotografen, der schon mehrfach verwaiste Bären aufgezogen hat, gebracht.
Eines der seltsamsten Geschöpfe der Erde ist das Faultier. Von Mittelamerika bis ins südliche Brasilien findet man es in den Baumkronen der Regenwälder. Im Bild: ein Dreifingerfaultier.
Bayerisches Fernsehen WELT DER TIERE, "Kraftprotze im Urwald - europäische Bisons", am Sonntag (20.01.13) um 15:00 Uhr.
Während des Sommers sind sie im dichten Urwald kaum zu entdecken, obwohl sie die größten Tiere sind, die in Europa leben. Im Winter stehen die Chancen besser: Im frischen Schnee sind ihre Fährten nicht zu übersehen, und weit hinten zwischen den Bäumen lassen sich ihre massigen schwarzen Silhouetten erkennen: europäische Bisons - Wisente - noch höher gewachsen als ihre amerikanischen Verwandten.
Die Morgenstunden gehören zu den schönsten auf Maratua, der kleinen indonesischen Insel vor der Ostküste Borneos - wären da nicht die Angst einflößenden Begegnungen der Kinder mit den bedrohlich blickenden und auch schon einmal zähnefletschenden Affen.
Eines der seltsamsten Geschöpfe der Erde ist das Faultier. Von Mittelamerika bis ins südliche Brasilien findet man es in den Baumkronen der Regenwälder. Im Bild: ein Dreifingerfaultier.
Der Gorongosa National Park ist über 4000 km_ groß und liegt am südlichen Ende des Afrikanischen Grabenbruches. Sein Gebiet umfasst sowohl die Ebenen mit Flüssen und dem Lake Urema, die Hochplateaus wie auch den über 1800 Meter hohen Mount Gorongosa.
In Flachwassergebieten, die für die Meeresschildkröten oft wichtige Fressgründe sind, lauern noch immer Gefahren. Immer wieder finden die Artenschützer große Netze, in denen sich dutzende verfangen haben. Bis nach China wird das Fleisch der sanften Meeresreptilien geschätzt.
Im Oktober werden die Bären in der russischen Tundra müde. Vor ihnen liegt eine 6 Monate lange Winterruhe - entweder unter einer Baumwurzel vom Schnee begraben oder mehr geschützt in einer Höhle. Doch bevor sich die großen Raubtiere zum Schlafen zurückziehen, müssen Vorkehrungen getroffen werden: graben, polstern und vor allem Dickwerden, dickwerden, dickwerden...
Die südafrikanische Organisation SANCCOB sammelt jeden Herbst Pinguin-Küken ein, um sie in ihrem Pinguinwaisenhaus auf ein Leben in der Wildnis vorzubereiten. Drei Monate lang werden die Waisen von Hand aufgezogen, bis sie wieder in ihre Kolonien ausgewildert werden können.
Wo Biber Dämme bauen und aktiv ihren Lebensraum gestalten, kehren Wasser und die Dynamik wieder in unsere Landschaft zurück. Er gestaltet um und schafft dabei neue Strukturen. Biotope wie Großseggenriede entstehen, in die bald Vögel wie die Wasserralle einwandern. Zahllose gebänderte Prachtlibellen tanzen entlang des Biberbachs und sind gleichzeitig wichtige Nahrung für Zwergtaucher und Barbe.
Eine neu eingelieferte Affenfamilie im Aufwachraum der Affenauffangstation. Die Affen können zu ihrer eigenen Sicherheit über lange Strecken nur schlafend transportiert werden.