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TV-Kritik/Review: $#*! My Dad Says
(28.09.2010)

Es ist eine Bilderbuchkarriere, wie sie vor fünf Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Damals schlug sich der 25-jährige Justin Halpern in Hollywood als Kellner durch während er versuchte Drehbücher an den Mann zu bringen - leider ohne großen Erfolg. Schließlich arbeitete er als Online-Redakteur für das Männermagazin 'Maxim' und zog wieder zu seinen Eltern nach San Diego. Bereits als Kind hatte er begonnen die politisch inkorrekten und gewitzten Aussagen und Flüche seines Vaters festzuhalten und im August 2009 öffnete Halpern schließlich einen Twitter-Account, der ganz im Zeichen der "Scheiße" steht, die sein Vater Tag für Tag von sich gibt.
Bevor er merkte, wie ihm geschieht, explodierte die Sache: Noch im August hatte Halpern über 100.000 Followers bei dem Kurznachrichtendienst, im Oktober folgte ein Buchdeal mit dem Verlag Harper Collins, im November hatte sich Warner Bros. die Fernsehrechte gesichert. Justin Halpern ist nun doch in Hollywood angekommen, als Co-Produzent seiner eigenen Sitcom!

Edison Milford Goodson, III, kurz "Ed" (William Shatner), ist 71 und hat zu allem und jedem eine Meinung. Er ist bereits zum dritten Mal geschieden und hat nicht unbedingt das wärmste Verhältnis mit seinen beiden Söhnen Henry (Jonathan Sadowski) und Vince (Will Sasso). Immerhin, Vince hat es gemeinsam mit seiner bildschönen Frau Bonnie (Nicole Sullivan) zu einigem Wohlstand gebracht. Beide verkaufen als Immobilienmakler in San Diego Häuser, die kurz zuvor noch Tatorte waren. Das verdient Eds Respekt. Bei Henry sieht die Sache dagegen eher düster aus. Direkt nach dem Studium hatte er einen guten Job als Autor bei einem Magazin in Chicago gefunden, doch dort wurde er gerade entlassen. Von seinen Ersparnissen ist ihm nichts mehr geblieben, jetzt muss er seinen Vater, den er seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hat, um Geld bitten. Von dem Mann, der nicht mal Pfadfinderinnen Kekse abkaufen will: "Nichts als Bettler mit Abzeichen!"
Entsprechend eingeschüchtert drückt sich Henry um sein eigentliches Anliegen herum, so dass Ed ihn zunächst missversteht: "Ist das dein Coming Out? Denn in der Welt würdest du nicht eine Minute überleben. Deine Haut ist zu blass und du kannst nicht tanzen!" Henry: "Ich bin nicht schwul, aber danke, dass Du mir gleich klar machst, dass ich schlecht darin wäre." Auch weitere Versuche unter vier Augen mit seinem Dad zu sprechen schlagen eher fehl: "Warum? Sollen wir uns die Haare machen und über Jungs reden?" Aber vielleicht findet es sein Dad ja wenigstens cool, dass er für ihn das Haus ein bisschen auf Vordermann bringt: "Setz dich hin, das Haus ist sauber genug! Wir haben nicht aus Versehen ?ne Nutte umgebracht, wir haben nur was gegessen!"Schließlich wird Ed aber doch klar, warum sich sein Sohn urplötzlich um ihn kümmert: "Wenn es wie Mist aussieht und wie Mist riecht, dann ist es entweder Wolf Blitzer oder Mist!" Er macht Henry Vorhaltungen. Hätte er gleich gesagt, was er wollte, hätte er mehr Respekt für ihn aufbringen können. Henry dagegen hätte eine Geste von seinem Vater erwartet, stattdessen lässt der ihn auf einem alten Klappbett schlafen, auf dem in Vietnam ein Kamerad seines Dads das Zeitliche segnete. Dabei ist unklar ob es sich bei dem dunklen Fleck um Blut oder etwas anderes handelt. Seine Schwägerin Bonnie macht Henry aber klar: "Die einzige Geste, die dein Dad macht, passiert auf der Autobahn wenn ihn jemand schneidet."
Neben der schlechten Beziehung zu Henry hat Ed aber noch ein weiteres Problem. Er wird bald 72 und so muss er erneut einen theoretischen Führerscheintest ablegen, sonst wird ihm der Lappen für fünf Jahre entzogen. Nur um Haaresbreite entkommt er dieser Katastrophe und plötzlich wird ihm klar, dass er die Beziehung zu Henry kitten muss. Gerade als der seine Sachen holen und das Weite suchen will steht die von ihm herbeigesehnte Geste in Form einer brandneuen Matratze vor der Tür: "Warum würde ich wollen, dass du hier lebst? Du bist genau wie eine Pfadfinderin nur ohne die verdammten Kekse!" Dann kann ja nichts mehr schief gehen!
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