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"Babylon Berlin"-Recap zu Staffeln 1 bis 4: So geht es in der finalen fünften Staffel weiter

von Vera Tidona
(18.09.2026)
Rückblick auf die vergangenen Staffeln der ARD-Erfolgsserie
"Babylon Berlin" blickt der fünften Staffel und dem großen Finale entgegen.
ARD Degeto/Frédéric Batier

Der international gefeierte und mit Preisen überhäufte Serienhit  "Babylon Berlin" ist eine der teuersten deutschen Serienproduktionen, basierend auf der Gereon-Rath-Romanreihe von Volker Kutscher. Den Serienmachern, Produzenten und Regisseuren Tom Tykwer, Achim von Borries und Hendrik Handloegten wurde allein für die ersten beiden achtteiligen Staffeln ein Budget von rund 40 Millionen Euro von der ARD in Zusammenarbeit mit dem Pay-TV-Sender Sky zugesprochen. Die dritte und vierte Staffel wurde aufgrund des enormen Erfolgs sogleich auf jeweils zwölf Episoden massiv aufgestockt.

Dementsprechend aufwendig und hochwertig gestaltet und umgesetzt ist die Serie, die neben der (fiktiven) Krimihandlung um die beiden zentralen Ermittler Gereon Rath (Volker Bruch) und Charlotte Ritter (Liv Lisa Fries) auch historische und geschichtliche Ereignisse und Personen in Berlin der 1920er und 1930er Jahre während der Weimarer Republik und der Machtergreifung der Nationalisten vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs aufarbeitet.

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Doch nun, nachdem zuvor Sky aus der Produktion ausgestiegen ist, wird die Serie nach einer vierjährigen Pause am 19. und 25. September ab 20.15 bzw. 22.20 Uhr (jeweils im Viererpack) mit einer finalen fünften Staffel abgeschlossen. Frei nach den Romanen "Der nasse Fisch" (Staffel 1 und 2, 2017), "Der stumme Tod" (Staffel 3, 2020) und "Goldstein" (Staffel 4, 2022), wobei man sich hier nicht an die Reihenfolge der Buchreihe gehalten hat, bildet "Märzgefallene" als fünfte Staffel nun den Abschluss der Handlung - nach 9 Jahren und insgesamt 48 Episoden seit dem Serienstart im Oktober 2017.

Um nach einer so langen Pause wieder in die fortlaufende Handlung der Serie einsteigen zu können, wollen wir hier einen Blick zurück auf die wichtigsten Ereignisse der vergangenen Staffel(n) werfen.

Was bisher geschah

"Babylon Berlin" setzt zu Beginn in Berlin des Jahres 1929 ein und führt den Kölner Kommissar Gereon Rath in die Handlung ein, der sich nach Berlin versetzen lässt. Hier im Polizeipräsidium "Rote Burg" lernt er neben seinen neuen Kollegen auch die junge und engagierte Stenotypistin Charlotte Ritter kennen, die sich für die Arbeit der Kriminalistik interessiert und das Zeug zur hervorragenden Kommissarin hat. Entgegen den allgemeingültigen gesellschaftlichen Bestimmungen setzt sie alles daran, auch mit Unterstützung des Kommissars die Ausbildung zur Kommissarin zu machen, angefangen als offiziell anerkannte Kriminalassistentin.

Während der Zeit der Weimarer Republik und der zunehmenden wirtschaftlichen Probleme des Landes kämpfen an verschiedenen Fronten die Kommunisten, Kaisergetreuen und die aufstrebenden Nationalisten um die Vorherrschaft im Land. Unterdessen versucht die Bevölkerung im glamourösen Nachtleben, etwa im legendären Nachtclub Moka Efti, die herrschende Armut und den Schrecken des vergangenen Krieges zu vergessen. Dazu zählt auch Rath, der als Kriegsveteran unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet und sich mit Drogen betäubt, die ihm eine geheimnisvolle Geheimorganisation verabreicht.

Der Polizeialltag der Mordermittler wird massiv durch Korruption und politische Machtspiele in den eigenen Reihen erschwert, die im Laufe der Zeit (Staffeln) zunehmen bis hin zur Machtergreifung der Nationalsozialisten unter Adolf Hitler.

In den ersten beiden Staffeln gilt es, die Umstände zum blutigen Aufstand der Kommunisten am 1. Mai 1929 aufzuklären und einen Putschversuch der Angehörigen der Schwarzen Reichswehr abzuwehren, deren ranghohe Mitglieder auch die Rote Burg unterwandern. Dabei spielt ein geheimnisvoller Güterzug eine wichtige Rolle, der neben Giftgas auch tonnenweise Goldbarren enthalten soll, auf den es gleich mehrere Gruppierungen abgesehen haben. In die Mühlen der politischen Machtspiele gerät auch Charlottes Freundin Greta (Leonie Benesch) als Hausmädchen im Hause Benda, die auf heimtückische Art und Weise für einen geglückten Mordanschlag auf August Benda (Matthias Brandt), Regierungsrat der Polizei, und seine Familie verführt wird. Noch vor Ort wird sie verhaftet und vor Gericht zum Tode verurteilt. Unterdessen setzen Charlotte und Gereon alles daran, die politischen Drahtzieher hinter dem feigen Anschlag dingfest zu machen, allen voran Oberst Wendt (Benno Fürmann) und die Nationalsozialisten. Schließlich wird Wendt zum Regierungsrat und neuen Chef der Politischen Polizei ernannt, der seine Macht als Mitglied der Schwarzen Reichswehr für eigene politische Pläne mit den Nationalsozialisten verfolgt.



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