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Der Knochenmann

(The Bone Man)A, 2009
Der Knochenmann
Bild: arte
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Filminfos

Deutsche Erstausstrahlung: 15.08.2012 (arte)
Ein "Herr" Horvath zahlt die Leasingraten für sein Auto nicht - so fängt das Schlamassel für Ex-Polizist Simon Brenner (Josef Hader) an. Widerwillig hilft er seinem Freund Berti (Simon Schwarz) und sucht den säumigen Zahler in der niederösterreichischen Provinz. Weder Auto noch Schuldner kann Brenner auf die Schnelle finden, so quartiert er sich im Gasthof Löschenkohl ein. Und bald schon wird aus Brenners Routineauftrag ein skurriler Kriminalfall um tiefsitzende Familienkonflikte und die Liebe. Die Idee, in die niederösterreichische Provinz zu fahren, nur um das Auto eines säumigen Leasingzahlers aufzustöbern, gefällt Ex-Polizist Simon Brenner (Josef Hader) so gar nicht. Aber um seinem Freund Berti (Simon Schwarz) einen Gefallen zu tun, macht er sich trotzdem auf den Weg ins Gasthaus Löschenkohl, die letzte bekannte Adresse des Schuldners. Auf Unterstützung hofft er hier allerdings vergebens. Aber durch so ein bisschen Unfreundlichkeit lässt sich Brenner nicht abwimmeln und mietet sich im Löschenkohl ein. Bald wird er von Juniorchef Pauli (Christoph Luser) angeheuert, um herauszufinden, was sein Vater, der alte Löschenkohl (Josef Bierbichler) mit den Einnahmen aus dem Wirtshaus macht. Der neue Auftrag kommt Brenner höchst gelegen, denn längst hat er sich in die Küchenchefin Birgit (Birgit Minichmayr) verliebt. Die ist zwar mit dem Juniorchef verheiratet - aber offensichtlich nicht besonders glücklich. Und so versucht Brenner sein Glück. Auch bei seinen Ermittlungen kommt Brenner gut voran. Schnell stellt sich heraus, dass der Vater in großen Schwierigkeiten steckt. Denn der hat eine Prostituierte als Geliebte, die wiederum einen Zuhälter und der wiederum einen Bruder - und alle zusammen stecken in einem vertuschten Kriminalfall, mit dem Vater Löschenkohl erpresst wird. Als dieser immer mehr in die Enge getrieben wird, ermordet er seinen Erpresser und "entsorgt" die Leiche fachgerecht u. a. mithilfe einer Knochenmehlmaschine in seinem Wirtshaus. Doch damit sind seine Probleme noch nicht aus der Welt. Auf dem Faschingsball im Gasthof kommt es zum Showdown aller Beteiligten. Berti sucht den säumigen Zahler "Horvath" selbst. Totgeglaubte stehen plötzlich inmitten des Dorffestes, tiefsitzende Familienkonflikte kommen ans Tageslicht und auch die Liebe spielt eine große Rolle. Am Donnerstag, 17.01.2019, zeigt das BR Fernsehen mit "Das ewige Leben", einen weiteren skurrilen Krimi um den kauzigen Ermittler Simon Brenner. Was bereits bei "Komm, süßer Tod" und "Silentium!" höchst erfolgreich war, hat sich auch bei dieser Zusammenarbeit als geniale Mischung erwiesen. Das Dreigespann aus Romanautor Wolf Haas, Regisseur Wolfgang Murnberger und Hauptdarsteller Josef Hader wurden für "Der Knochenmann" gemeinsam mit dem Fernsehpreis Goldene Romy für das beste Drehbuch eines Kinofilms ausgezeichnet. Zusätzlich wurde Josef Hader auf dem Grazer Filmfestival Diagonale mit dem Großen Diagonale-Schauspielpreis geehrt. Und auch Birgit Minichmayr erhielt hier 2009 den Preis für die beste Darstellerin. Entstanden ist der Film in nur wenigen Wochen im niederösterreichischen Dorf Enzenreith. Die Backhendlstation Löschenkohl wurde im Café-Restaurant am Schrammelteich eingerichtet, das auch heute noch in Betrieb ist. "Der Knochenmann ist Murnbergers dritte Verfilmung eines Brenner-Buchs von Haas und die bisher beste: viel Gespür für die Figuren, dialogische Brillanz und ein feiner Seiltanz zwischen Groteskem und Alltäglichem machen den Film - der von der Vorlage sehr stark abweicht - zur so opulenten wie lakonischen Horrorkomödie ..." Markus Keuschnigg (diepresse.com)
(BR Fernsehen)
"Der Knochenmann" ist die dritte erfolgreiche Zusammenarbeit des Trios Wolf Haas (Autor), Wolfgang Murnberger (Regisseur) und Hauptdarsteller Josef Hader und basiert auf einer Romanvorlage von Wolf Haas. Alle der insgesamt sieben Brenner-Romane waren Bestseller. Genauso erfolgreich sind auch die aus der Zusammenarbeit entstandenen Filme: Die Vorläufer "Komm, süßer Tod" (2000) und "Silentium!" (2004) waren mit jeweils über 200.000 FernsehzuschauerInnen die erfolgreichsten österreichischen Filme ihres Jahres. Die Brenner-Fälle sind spannend, witzig und ein bisschen melancholisch. So kommt auch dieses jüngste Haas-Murnberger-Hader Projekt, das auf der Berlinale 2010 Premiere hatte, hochkomisch und skurril-böse daher und brilliert insgesamt mit einer erstklassigen Besetzung. Star-Kabarettist Josef Hader, der auch am Drehbuch mitarbeitete, spielt die Rolle des kauzigen Privatdetektivs "Brenner" zum dritten Mal. Hader wurde 1962 in Waldhausen in Oberösterreich geboren und schrieb bereits mit 20 Jahren sein erstes Kabarettprogramm. 1985 erhielt er für sein zweites Programm "Der Witzableiter und sein Feuer" den internationalen Kabarettpreis "Salzburger Stier". 1992 begann Hader seine Filmkarriere als Hauptdarsteller in dem Fernsehfilm "Capuccino Melange". Ein Jahr später wurde sein Stück "Indien" zusammen mit Alfred Dorfer in der Regie von Paul Harather verfilmt. Parallel verfolgte Hader seine Kabarettkarriere und sein Programm "Privat", mit dem er 1999 durch Österreich, Deutschland und die Schweiz tourte. Mit über 350.000 Zuschauern wurde "Privat" zum meistgesehenen Kabarettprogramm in Österreich. 2007 war Hader in der Tragikomödie "Jagdhunde" (2007, Regie: Ann-Kristin Reyels) zu sehen; ARTE zeigte außerdem zuletzt die schwarze Komödie "Aufschneider" (2010, Regie: David Schalko) mit Hader als Chefpathologen Fuhrmann in der Hauptrolle. Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises im April 2012 war der Kabarettist und Schauspieler zudem einer der Laudatoren. Schauspielkollegin Birgit Minichmayr, die im "Knochenmann" die desillusionierte Küchenchefin Birgit spielt, überzeugt nicht nur im Film, sondern auch am Theater. Minichmayr wurde bereits zweimal mit dem Nestroy Theaterpreis ausgezeichnet, jeweils für eine Darbietung am Burgtheater Wien - das erste Mal im Jahre 2000 für den besten Nachwuchs in "Der Färber und sein Zwillingsbruder" (Regie: Karlheinz Hackl), das zweite Mal vier Jahre später als beste Hauptdarstellerin in Grillparzers "Das Goldene Vlies". Im Kino war sie 2008 in dem bisher erfolgreichsten deutschen Arthouse-Film "Kirschblüten - Hanami" (Regie: Doris Dörrie) zu sehen. 2009 überzeugte Minichmayr in dem mit der goldenen Palme ausgezeichneten Haneke-Drama "Das weiße Band - eine deutsche Kindergeschichte". Für ihre Rolle in Maren Ades "Alle Anderen" (2009) erhielt sie 2010 den Silbernen Bären. Ihr Auftritt in Matthias Glasners Film "Gnade" (2012) verschaffte ihr kürzlich eine Nominierung in der Kategorie, "Beste darstellerische Leistung - weibliche Hauptrolle" für den Deutschen Filmpreis 2013. Josef Bierbichler, in der Rolle des alten Löschenkohl alias "Der Knochenmann", wurde 1948 auf einem Bauernhof in Amberg am Starnberger See geboren und kam schon früh mit dem Theater in Berührung. Mit 23 Jahren nahm Bierbichler schließlich seine Ausbildung an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule auf. Mitte der 70er Jahre lernte Bierbichler den Dramatiker und Regisseur Herbert Achternbusch kennen. Beide verband eine intensive Zusammenarbeit, die mit den Filmen "Atlantikschwimmer" (1975), "Bierkampf" (1977) und "Servus Bayern" (1977) begann und in zahlreichen Filmen fortgesetzt wurde. Des Weiteren arbeitete Bierbichler mit Regisseuren wie Werner Herzog, Michael Haneke, Jan Schütte und Tom Tykwer zusammen. 2008 war er in Caroline Links Drama "Im Winter ein Jahr" zu sehen und 2009 spielte er, auch hier zusammen mit Birgit Minichmayr, in Michael Hanekes "Das weiße Band".
(BR Fernsehen)
Rubriken: Krimi, Komödie
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  • Ivan Shvedoff (Igor).
    Ivan Shvedoff (Igor).
    Bild: © BR Fernsehen
  • Martina Zinner (Isabelle), Simon Schwarz (Berti).
    Martina Zinner (Isabelle), Simon Schwarz (Berti).
    Bild: © BR Fernsehen
  • Josef Hader (Brenner).
    Josef Hader (Brenner).
    Bild: © ORF
  • Josef Bierbichler (Löschenkohl), Josef Hader (Brenner).
    Josef Bierbichler (Löschenkohl), Josef Hader (Brenner).
    Bild: © ORF
  • Birgit Minichmayr (Birgit).
    Birgit Minichmayr (Birgit).
    Bild: © ORF

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