Vom "Verstummen der Intellektuellen" ist heutzutage immer häufiger die Rede. Viele haben es bereits vergessen, und junge Menschen können es sich meist gar nicht mehr vorstellen, wie das eigentlich ist, wenn ein Autor "teilnimmt" an seiner Zeit und für seine Mitmenschen zu einer wichtigen Stimme wird. Der Schriftsteller und Architekt Max Frisch war nach Friedrich Dürrenmatt und Niklaus Meienberg so etwas wie der letzte Schweizer Intellektuelle, der eine solche Rolle bewusst wahrnahm und von seiner Umwelt - im Inland wie im Ausland - auch so wahrgenommen wurde. Was hat Max Frisch ausgemacht, dass er zu einer solch prägenden Figur werden konnte, die bis heute national und international immer wieder zitiert wird? Vor dem Hintergrund des ausgehenden 20. Jahrhunderts spürt die Dokumentation Max Frisch als wachem und neugierigem Zeitgenossen nach. Sie nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch Frischs Texte und Reden, die zwischen Poesie und Politik immer nach der eigenen Haltung, nach dem eigenen Urteil suchen. Gleichzeitig erzählen wichtige Freunde und Bekannte wie Peter Bichsel, Günter Grass, Christa Wolf, Helmut Schmidt und Henry Kissinger, wie sie Frisch und dessen Engagement erlebt haben. Daraus entsteht das Bild eines Autors, der nicht nur Theaterstücke und Romane verfasst, sondern auch sein Leben lang teilnimmt am Geschehen seiner Zeit, der Stellung bezieht und dadurch zu einer bedeutenden Stimme wird.
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