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Memory Books - Damit Du mich nie vergisst...
D, 2008
1 Fan- Wertung0 34476noch keine Wertungeigene: -
Filminfos
Die Organisation NACWOLA (National Community of Women Living with AIDS) wurde 1992 in Uganda gegründet und hilft, von Aids betroffenen Familien und verwaisten Kindern mit der Krankheit und ihren Folgen umzugehen. Die ehrenamtlichen Gesundheitshelferinnen von NACWOLA führen Kurse in den Dörfern durch. Neben Fragen zur Gesundheit, Hygiene und Pflege geht es dabei vor allem um die Zukunft der Kinder. In diesem Rahmen ist auch das Memory-Book-Projekt entstanden. Eltern, vor allem die Mütter, schreiben zusammen mit ihren Kindern Erinnerungsbücher. Offen und sensibel wird den Kindern so nahe gebracht, dass sie bald allein sein werden. Familiengeschichten, Traditionen, Märchen, Lieder, Fotos und kleine Zeichnungen, Ratschläge, Gedanken, Wünsche - alles findet Platz in den bunten Heften, die bald zum wertvollsten Besitz der Kinder werden, ein Leitfaden in ihrem Leben. Rund zwei Millionen Waisenkinder durch Aids gibt es derzeit in Uganda. Der Film begleitet Christine, eine HIV-infizierte Krankenschwester und NACWOLA-Helferin während ihrer Arbeit im Krankenhaus und beim Unterricht in den Dörfern. Christine war 42, als ihr Mann an Aids starb. Für sie brach nach dem Test eine Welt zusammen. Es dauerte lange, bis sie den Schock, die Angst und die Wut auf ihren Mann verkraftet hatte. Sie nahm ihr Leben wieder in die Hand, schrieb Erinnerungsbücher für ihre drei Kinder und setzt sich mit aller Kraft und Überzeugung für andere Mütter und Kinder ein. Oft sieht sie den 11-jährigen Dennis und seine kleine Schwester Chrissi, zwei Aidswaisen. Dennis hütet das Memory Book der Mutter wie einen großen Schatz und liest Chrissi immer wieder daraus vor. Eine Tante kümmert sich ein wenig um sie, aber für das Schulgeld reicht es oft nicht. Dennis sagt: "Das Buch hilft uns dabei, uns an all die guten Dinge zu erinnern, die sie für uns getan hat. Wenn ich Chrissi vorlese, ist es, als würde sie zu uns sprechen." Harriet schreibt ein Memory Book für die kleine Winnie, da sie nicht weiß, wieviel Zeit ihr noch bleibt. Ihre Tochter Rachel hat sie bereits durch Aids verloren, und auch Angela ist infiziert. Nur Patrick ist gesund, ihr einziger Sohn. Sie lässt Winnie nicht testen, da sie Angst vor dem Ergebnis hat. Harriet und ihre Kinder leben nicht allein in dem kleinen Haus, das ihr Mann kurz vor seinem Tod gebaut hatte. Sie muss sich den Platz mit der Zweitfrau Elisabeth und deren Kindern George und Juliette teilen. Drei Kinder hat sie in der Nähe des Hauses schon begraben. Ihr Mann leugnete bis zum Schluss, dass er beide Frauen mit dem Virus angesteckt hatte. Elisabeth weiß, wie wichtig es ist, Erinnerungsbücher für George und Juliette zu schreiben, aber sie ist dazu noch nicht in der Lage. Betty lebt in einem kleinen Dorf weit von der Hauptstadt Ugandas entfernt. Erst nach dem Tod ihres Mannes erfuhr sie von einer Krankheit namens Aids. Nur zwei Kinder sind ihr geblieben, George und Lucy. Betty hat keine Angst vor dem Tod und hofft, ihre verstorbenen Kinder dann wiederzusehen. Da sie weder lesen noch schreiben kann, diktiert sie George das Erinnerungsbuch für Lucy: "Ich hoffe, du verlierst nie den Mut und schaust vorwärts." Die Menschen in dem Film haben mit Haltung, großer Würde und Selbsthilfeinitiative einen Weg gefunden, mit der Krankheit umzugehen. Das gibt ihnen Kraft, die sie an ihre Kinder weiter geben. Dank der Memorybücher ist in Uganda ein Bewusstsein für die Krankheit entstanden, wie in keinem anderen Land in Afrika.
(arte)
Daten
Weiterer Titel: Memory Books
Länge: ca. 90 min.
| Deutscher Kinostart | Do, 01.05.2008 |
| Deutsche TV-Premiere | Mo, 01.12.2008 (arte) |
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
- Deutsche Sprecher: Eva Mattes
- Regie: Christa Graf
- Drehbuch: Christa Graf
- Produktion: Kick Film, Snakefilm, SF DRS, Jörg Bundschuh, Markus Fischer
- Produktionsfirma: ZDF
- Musik: Gert Wilden
- Kamera: Roland Wagner
- Schnitt: Carmen Kirchweger
im Fernsehen
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