Die Geschichte spielt in einem kleinen isländischen Dorf am Fuße eines Gebirges. Dort lebt der 17-jährige Nói mit seiner Großmutter. Nói ist ein Querdenker und Unruhestifter, unfähig, sich anzupassen. Die lokale Polizei hat mehr als einen Grund ein Auge auf ihn zu werfen, und die Lehrer wissen nicht, ob sie es mit einem Genie zu tun haben oder dem schlechtesten Schüler aller Zeiten. Die meiste Zeit verbringt Nói in einem Loch unter dem Haus, wo er sich in die Lektüre des isländischen Staatsrechts vertieft, während draußen unaufhörlich der Schnee fällt. Plötzlich verändern sich die Dinge schlagartig für Nói. Er wird von der Schule geworfen und verliebt sich unverhofft in Íris, die neuerdings im örtlichen Tankstellen-Restaurant arbeitet. In einem gestohlenen Wagen taucht er bei ihr auf, um für immer mit ihr abzuhauen. Sie will nicht mit ihm gehen, und Nói tritt die Reise alleine an. Schon kurz hinter dem Dorf bleibt der Wagen jedoch im Schnee stecken, und er muss umkehren. Nói nimmt einen Job als Totengräber an. Unter dem immer weiter fallenden Schnee wird es still um ihn, und er hat das Gefühl, dass jedes Grab für ihn sein könnte. Inmitten dieser bedrückenden Atmosphäre überrollt eine Lawine das gesamte Dorf. Und obwohl Nói alle ihm nahe stehenden Menschen verliert, stellt dieses Unglück auf absurde Weise seine Befreiung dar.
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