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206

Zeugin der Anklage

(Witness For the Prosecution) USA, 1957

AGENTUR: CINETEXT Bild- und Text
  • Platz 1008206 Fans
  • Wertung5 54155.00Stimmen: 6eigene: -

Filminfos

Originalpremiere: 1957
28.02.1958
FSK 12
In Billy Wilders perfekt inszeniertem Gerichtsdrama nach einem Stück von Agatha Christie spielt Marlene Dietrich eine ihrer wenigen dramatischen Rollen. Als "Zeugin der Anklage" scheint sie, ihren des Mordes verdächtigen Mann vor Gericht schwer zu belasten. Zu spät erkennt Starverteidiger Sir Wilfrid, welch raffinierten Plan sie verfolgt. Von seinem Arzt hat der berühmte Strafverteidiger Sir Wilfrid den Rat bekommen, sich aus Gesundheitsgründen zurückzuziehen. Da berichtet ihm ein befreundeter Rechtsanwalt von einem nahezu aussichtslosen Mordfall. Ein gewisser Leonard Vole soll die reiche Witwe Mrs.
French aus Habgier ermordet haben. Vole bestreitet die Tat, hat aber kein Alibi. Alle Indizien sprechen gegen ihn. Sir Wilfrid übernimmt den Fall, bedeutet er doch eine echte Herausforderung für einen Profi wie ihn, der es der Welt noch einmal beweisen will. Christine Vole, die in Deutschland geborene Frau des Angeklagten, scheint die einzige Person zu sein, die den Verdächtigen entlasten kann. Doch merkwürdigerweise weigert sie sich - im Gegenteil, sie will als "Zeugin der Anklage" auftreten.
Leonard soll ihr die Tat gestanden haben. Sir Wilfrid scheint am Ende, der Fall Vole droht zu seinem "Waterloo" zu werden. Doch dann werden ihm Liebesbriefe zugespielt, die nachweislich von der Belastungszeugin verfasst worden sind. Also hat sie einen Geliebten und damit einen triftigen Grund, ihren Mann Leonard loswerden zu wollen. In einem glänzenden Kreuzverhör erschüttert er die Glaubwürdigkeit der "Zeugin der Anklage". Ein Pyrrhus-Sieg, wie er feststellen muss.
Billy Wilders exzellentes Gerichtsdrama "Zeugin der Anklage" gehört zu den späten Marlene-Dietrich-Filmen. Sie entstanden zu einer Zeit, da der Superstar im Triumph die Konzertsäle der Welt als Sängerin eroberte. Wilder erfand mit seinem Ko-Autor Harry Kurnitz die Figur der energischen Krankenschwester Plimsoll, die ihren unwilligen Patienten Sir Wilfrid "bespitzelt, nervt und hätschelt" (Motion Picture Guide), um Leben in die starren Riten des Gerichtssaals zu bringen - eine Affäre der besonderen Art, hinreißend gespielt von dem miteinander verheirateten Paar Elsa Lanchester (1902 - 1986) und Charles Laughton (1899 - 1962), die beide mit einer Oscar-Nominierung bedacht wurden. Auch Wilder als Regisseur und "Zeugin der Anklage" als "bester Film" wurden in den Hauptkategorien nominiert. Doch kein Oscar fiel für sie ab. Auch wenn die Oscar-verleihende Akademie Wilders Lieblings-Filmarchitekten Alexandre Trauner übersah, seine Arbeit wäre einen Oscar wert gewesen.
Trauner zeigte einmal mehr sein Genie bei der Rekreation eines britischen Gerichtssaals. Nach etlichen detailgetreuen Zeichnungen, er durfte nicht fotografieren, errichtete er für Wilder für 75 000 Dollar einen idealen Set für einen superb inszenierten Gerichtsfilm. "Mitreißender und dabei witziger Gerichtskrimi ... Durch die schauspielerischen Leistungen, vor allem von Charles Laughton und Marlene Dietrich, und die kühl-perfekte Inszenierung Billy Wilders, die die Spannung des klassischen 'Courtroom Drama' buchstäblich bis zum letzten Moment aufrechterhält, ein Meisterwerk seiner Gattung" (LIF)...
(BR Fernsehen)
Der Film entstand nach einem Roman von Agatha Christie. Charles Laughton und seine Ehefrau Elsa Lanchester, die die strenge Krankenschwester Miss Plimsoll verkörperte, erhielten 1958 eine Oscar-Nominierung. Zudem wurden auch Billy Wilder als Regisseur, "Zeugin der Anklage" als bester Film, Daniel Mandell für den Filmschnitt, Arthur Hornblow jr. für die Produktion und Gordon Sawyer für den Ton nominiert. Den Oscar bekam schließlich niemand von ihnen. Elsa Lanchester erhielt zumindest im gleichen Jahr einen Golden Globe. Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt: "Durch die schauspielerischen Leistungen, vor allem von Charles Laughton und Marlene Dietrich, und die kühl-perfekte Inszenierung Billy Wilders, die die Spannung des klassischen "courtroom drama" buchstäblich bis zum letzten Moment aufrechterhält, ein Meisterwerk seiner Gattung.".
(SWR)
Cast & Crew

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Kommentare, Erinnerungen und Forum

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  •  
  • Nostalgie schrieb am 12.06.2024, 01.03 Uhr:
    Charles Laughton und Elsa Lanchester waren im wahren Leben bis 1962 verheiratet. 1962 starb Charles Laughton.
  • Nostalgie schrieb am 12.06.2024, 02.10 Uhr:
    Charles Laughton soll homosexuell gewesen sein.
    "Charles Laughton war ein dickes Kind und er mochte sich nicht. Schon gar nicht konnte er zugeben, dass er homosexuell war. Nur als Schauspieler war es ihm möglich, sich den unterdrückten Seiten seines Wesens zu nähern."
    Quelle: deutschlandfunk.de

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