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TV-Kritik/Review: "A Teacher": Kate Mara überzeugt als junge Lehrerin, die einen Schüler verführt
von Marcus Kirzynowski(22.11.2020)

Nach außen hin führt Claire Wilson (Kate Mara,
Was zunächst auffällt, ist die für eine Dramaserie extrem kurze Laufzeit der einzelnen Episoden: Bei den ersten drei Folgen schwankt sie zwischen 20 und knapp 30 Minuten. Gegenüber den nur 75 Minuten der Kinovorlage ergibt das bei zehn Episoden immerhin die vierfache Länge. So kann sich Fidell diesmal mehr Zeit für die Entwicklung der Beziehung zwischen Lehrerin und Schüler nehmen. Anders als im Film, der bereits mit der bestehenden Affäre begann, dauert es hier immerhin bis zu Folge 3, bis es zwischen den Beiden zum Äußersten kommt. Zunächst begleiten wir die 30-Jährige beim Antritt ihrer neuen Stelle an einer High School in einem Vorort von Austin, Texas, wo sie vom Kollegium freundlich aufgenommen wird und gleich am ersten Tag eine Freundin unter den anderen Lehrerinnen findet, Kathryn (Marielle Scott), die Französisch unterrichtet. Ihre erste Stunde beginnt Claire mit einem Gedicht von Dylan Thomas und einem einfühlsamen Appell an ihre neuen Oberstufenschüler, wie wichtig Literatur gerade als Begleiterin durch die aufregende Lebensphase sein könne, die nun für sie anfange. Nachdem die pubertierenden Jungs in der Klasse gerade noch feixten, eine so gut aussehende Lehrerin ließen sie sich gerne gefallen, wird einer von ihnen ganz ruhig, während sie das Gedicht rezitiert: der 18-jährige Eric Walker (Nick Robinson) (

Abends unterhält sich Claire mit ihrem Ehemann Matt (Ashley Zukerman,
Erzählt wird "A Teacher" recht geradlinig, ohne originelle Entwicklungen. Man könnte auch sagen: zu 100 Prozent vorhersehbar. Dank der guten Darsteller und insbesondere Kate Mara mit ihrer zerbrechlich wirkenden Schönheit ist das durchaus unterhaltsam anzusehen und aufgrund der kurzen Episodenlängen auch nie langweilig. Es bleibt aber schon die Frage, warum es eine Serie braucht, die eine schon Dutzende Male erzählte Geschichte einfach ohne Überraschungen noch einmal abhandelt. Besonders herausstechende Merkmale lassen sich jedenfalls weder an Hannah Fidells Schreibstil noch an ihrer Inszenierung erkennen. Es ist der für weite Teile des US-Independentkinos typische getragene Erzähl- und Regiestil, der etwa auch aus Serien von Sundance TV (beispielsweise dem ungleich interessanteren

Zum Teil ist "A Teacher" mit seinem zwischen Sensibilität und jugendlicher Unvernunft pendelnden Protagonisten Eric auch ein herkömmlicher Vertreter des Coming-of-Age-Genres, der alle bekannten Stationen von der verbotenen Party im Elternhaus (eines Mitschülers) bis zum Schulball abhandelt. Schauplatz des Ganzen ist eine texanische Vorstadtidylle, die hier fast noch gesichtsloser wirkt als in manchen Filmen des Independentregisseurs Richard Linklater, die ebenfalls in und um Austin spielen (
Dieser Text basiert auf der Sichtung der ersten drei Episoden von "A Teacher".
"A Teacher" hat noch bis zum Jahreswechsel seine Weltpremiere beim Streaming-Dienst Hulu. Ein deutscher Sender oder eine Deutschlandpremiere stehen noch nicht fest.
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