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TV-Kritik/Review: So endet die erste Staffel von "Star Trek: Discovery"

TV-Kritik/Review: So endet die erste Staffel von "Star Trek: Discovery"

von Ralf Döbele (12.02.2018)
Das Recap zur Folge "Nimm meine Hand" (1x15)
"Star Trek: Discovery"
Bild: CBS All Access
TV-Kritik/Review: So endet die erste Staffel von "Star Trek: Discovery"/Bild: CBS All Access

Mit dem aufsehenerregendsten Cliffhanger seit "Wer schoss auf J.R.?" schrieb "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert" 1990 Fernsehgeschichte. Die bereits beliebte Serie wurde durch die Enthüllung von Captain Picard als assimilierter Borg zu einem regelrechten Popkultur-Phänomen. Fortan waren dramatische Staffelenden bei "Star Trek" die Regel. Am gestrigen Sonntagabend konnte nun auch "Star Trek: Discovery" zum ersten Mal zeigen, was die jüngste Serie des Franchise für das Finale ihrer ersten Staffel an Überraschungen in petto hatte. Tatsächlich endete auch hier die Episode mit einem gewaltigen Cliffhanger und mit einem wunderschönen Bild, das so manchen Fan mit offenem Mund und/oder einem breiten Grinsen auf dem Gesicht zurückgelassen haben dürfte.

Während sich die klingonische Flotte der Erde nähert, hat Philippa Georgiou (Michelle Yeoh) mit der Billigung von Admiral Cornwell (Jayne Brook) das Kommando der U.S.S. Discovery übernommen. Auf der Brücke wissen lediglich Michael (Sonequa Martin-Green) und Saru (Doug Jones), dass hier die frühere Imperatorin des Paralleluniversums auf dem Stuhl des Captains sitzt.

Der offiziell abgesegnete Plan ist es, das Terrain der klingonischen Heimatwelt Qo'nos mit Drohnen zu vermessen und damit den Weg für einen breiten Angriff durch die Sternenflotte zu ebnen. Hierfür muss die Discovery per Sporenantrieb in eine unterirdische Höhle des Planeten springen. Michael traut Georgious Absichten jedoch nicht und stellt sie zur Rede. Die frühere Regentin lässt sich aber nicht so leicht in die Karten schauen und wirft Michael vor, nicht das zu Ende bringen zu wollen, was sie mit ihrer Rettung begonnen habe.

Georgiou verhört L'Rell (Mary Chieffo) um Informationen über einen möglichen Landeort für die Außenmission zu erhalten und schreckt nicht davor zurück die Klingonin zu verprügeln. Dennoch kommt sie nicht weiter. Michael schlägt vor sich an Lt. Tyler (Shazad Latif) zu wenden, der noch immer Voqs Wissen und dessen Erinnerungen in sich trägt. Ash ist bereit zu helfen - jedoch nicht um Georgious Willen, sondern für die Sternenflotte. Er empfiehlt Georgiou und Michael eine alte Kultstätte als Zugang zu einem Vulkanschacht zu nutzen, über den die Vermessungsdrohnen ins Planeteninnere gelangen würden.

Star Trek Discovery USS Discovery

Der Discovery gelingt der Sprung in die Höhle im Inneren von Qo'nos, ein Außenteam bestehend aus Georgiou, Burnham, Tyler und Tilly (Mary Wiseman) beamt sich an den von Ash vorgeschlagenen Ort. Aus dem ist aber inzwischen ein zwielichtiges Vergnügungsviertel des Orion-Syndikats geworden. Um an Informationen über den Zugang zu der alten Kultstätte zu gelangen, nutzt Ash seine Klingonisch-Kenntnisse in einem Spiel, was bei Michael Erinnerungen an den brutalen Tod ihrer Eltern weckt. Georgiou versucht über zwei exotische Tänzer vom Orion an Informationen zu gelangen, während Tilly mit der Drohne bei einem grünhäutigen Drogenhändler zurückbleibt - wunderbar verkörpert von Clint Howard, der als Kind bereits in der "Raumschiff Enterprise"-Episode "Pokerspiele" zu sehen war.

Nachdem sie Drogenrauch eingeatmet hat, wird Tilly ohnmächtig und muss beim Erwachen feststellen, dass die Drohne verschwunden ist. Mehr noch, Tilly realisiert, dass es sich gar nicht um eine Drohne gehandelt hat, sondern um eine Bombe, die Georgiou in dem alten Vulkanschacht platzieren will um Kronos in Schutt und Asche zu legen. Michael muss erkennen, dass der Plan, der einem Völkermord gleichkommt, von Admiral Cornwell und der Sternenflotte abgenickt worden ist. An Bord der Discovery stellt Burnham Cornwell zur Rede und appelliert an die Prinzipien der Föderation, die man gerade in besonders verzweifelter Lage nicht aufgeben dürfe. Saru und die Discovery-Crew stellen sich hinter Burnham, sind notfalls zur Meuterei bereit um den Plan zu stoppen.

Cornwell stimmt schließlich einer von Michael vorgeschlagenen Alternative zu. In der Höhle der alten Kultstätte hat Georgiou gerade die Bombe im Vulkanschacht platziert, als sie plötzlich Michael gegenüber steht. Burnham macht deutlich, dass die frühere Regentin nur an ihr vorbeikommt, wenn sie sie umbringt. Georgiou reagiert pragmatisch und ist bereit ihren Plan im Tausch gegen ihre Freiheit aufzugeben. Michael droht ihr, sie solle sich in Zukunft anständig verhalten, sonst würde sie sich an ihre Versen heften.

Burnham entschärft die Bombe nicht. Vielmehr präsentiert sie den Zünder L'Rell und macht ihr unmissverständlich klar, dass dies der Ort sei, an dem das Klingonische Reich geschlagen wurde. Ash überzeugt L'Rell davon, dass sie mit diesem Instrument der Macht die zerstrittenen Häuser des Reichs hinter ihr als Anführerin vereinigen kann. Voq habe an sie geglaubt und es sei Zeit für sie, aus dem Schatten zu treten. Der Plan geht auf, die klingonische Flotte zieht sich aus dem irdischen Sonnensystem zurück.

An der Oberfläche von Qo'nos teilt Ash Michael mit, dass er sich entschlossen habe, L'Rell zu begleiten. Es kommt zu einem emotionalen Abschied der beiden früheren Geliebten und Michael erlaubt sich die Feststellung, dass sie Ash, und nur Ash, in Tylers Augen sieht.
Star Trek Discovery
Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) und Sarek (James Frain)

Zurück auf der Erde trifft Michael in Paris auf Sarek (James Frain) und Amanda (Mia Kirshner). Sarek teilt seiner Ziehtochter mit, dass sie offiziell begnadigt wurde und dass sie ihren Rang als Commander zurückerhält. Die restliche Discovery-Crew wird mit der Ehrenmedaille der Sternenflotte ausgezeichnet, während Stamets den Rang eines Lt. Commanders erhält und Tilly in das Kommando-Trianingsprogramm aufgenommen wird. In einer Rede während der Zeremonie beschwört Burnham den Forschergeist der Sternenflotte und den Mut zur Überwindung der eigenen Angst. Sie erhält dafür tosenden Applaus.

Später macht sich die Discovery mit Sarek an Bord auf den Weg nach Vulcan, wo sie ihren neuen Captain abholen soll. Der Sporenantrieb bleibt zunächst außer Betrieb, bis ein nicht-menschliches Inferface entwickelt wurde. Unterwegs empfängt die Discovery ein Sternenflotten-Notsignal. Es wurde von Captain Pike abgesetzt, dem Captain der U.S.S. Enterprise, die auch sogleich in all ihrer majestätischen Schönheit vor dem Bug der Discovery auftaucht. Die Episode endet mit der Titelmusik der Originalserie über dem Abspann.
Star Trek Discovery Enterprise
Die U.S.S. Discovery trifft auf die U.S.S. Enterprise

So lässt uns "Star Trek: Discovery" bis vermutlich Anfang 2019 mit einer ganzen Reihe offener Fragen zurück. Wer wird der neue Captain des Schiffs? Wird Sarek an Bord der Enterprise seinen Sohn Spock wiedersehen - bei der Erwähnung der Enterprise hatten sich der Vulkanier und Michael einen vielsagenden Blick zugeworfen? In welcher Notlage befindet sich Captain Pike, der einen Notruf höchster Priorität abgesetzt hatte? Welche Uniform wird er auf der Brücke der Enterprise tragen? Vielleicht eines jener Sternenflotten-Outfits, die bereits bei der Medaillen-Zeremonie unscharf im Hintergrund zu sehen waren und die durchaus an die aus dem "Star Trek"-Piloten "Der Käfig" angelehnt zu sein scheinen?

Wird Lt. Commander Stamets zumindest in Staffel zwei endlich Gelegenheit erhalten um seinen Lebensgefährten zu trauern? Die von den Produzenten in Interviews viel beschworene Geduld im Bezug auf das weitere Schicksal von Stamets und Culber (Wilson Cruz) ist bislang kaum belohnt worden. Haben Shazad Latif und Michelle Yeoh die Serie mit dem Schicksal ihrer Figuren dauerhaft verlassen oder werden wir sie schon bald wiedersehen? Liegt in Ash Tyler/Voq vielleicht der Schlüssel zum veränderten Aussehen der Klingonen in der Originalserie? Lange Monate des Wartens liegen nun vor dem "Star Trek"-Franchise, dem der Diskussionsstoff keinesfalls ausgehen wird.

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Leserkommentare

  • TomK schrieb am 17.05.2018, 16.48 Uhr:
    TomKZwölf viel zu lange Jahre haben wir gewartet... und dann DAS.
    Feministen Propaganda der übelsten Sorte.
    Hauptsache Politisch korrekt, völlig übertrieben dargestellt, wofür man sogar neue Wörter erfindet. Oder wer hat das Wort "Meuterin" vorher schon mal gehört oder gelesen ?
    Einfach nur Lächerlich. Eine solche Überanpassung schadet nur und hat keinerlei Nutzen.

    In Star Trek gab es schon immer jede Menge "starke Frauen". Gut besetzte Rollen,
    überzeugend gespielt und dargestellt. Das war glaubhaft und hatte Vorbildfunktion.
    Hier, in STD, wirkt die Frauenpower nur noch lästig und Oberlehrerhaft. Unerträglich.
    Auf SIXX unter einem anderem Titel ausgestrahlt hätte diese Serie besser gepasst.
    Als Star Trek Serie ist sie aber leider durchgefallen. Gretchen vom Berg: 6, setzen.

    Das Finale der 1. Staffel war so schlecht und unlogisch, das mehrere Pausen nötig waren,
    um meinen Blutdruck wenigstens etwas zu senken. Hoffe, das die Verantwortlichen
    überwiegend ausgetauscht werden und dadurch die 2. Staffel deutlich besser wird.
  • Brunnenwasser schrieb am 17.02.2018, 15.55 Uhr:
    BrunnenwasserUnd nach diesem Finale bin ich erst recht enttäuscht. Tolle Charaktere und die beste erste Star Trek Staffel aller Zeiten, aber der Sporenantrieb ist schon Geschichte und der Krieg mit den Klingonen in einer einzigen Folge beendet. Das ist keine Tragödie, das ist ein Armutszeugnis !
    So wie man bei ST:Enterprise die Handlung für 3-4 Staffeln in eine einzige letzte Staffel 4 gequetscht hat, wurde auch hier alles mal schnell zu Ende gebracht weil die Drehbücher geschrieben werden mußten bevor die Entscheidung für eine zweite Staffel getroffen wurde.
    Es ist ARMSELIG und haben die Fans wirklich nicht verdient. Danke für nichts, ich will gar nicht mehr wissen wie Discovery seine weitere Existenz rechtfertigen will !
  • User_883999 schrieb am 17.02.2018, 14.51 Uhr:
    User_883999Das Staffelfinale ist aus meiner Sicht nicht gelungen. Man hat den Eindruck, dass die Autoren nicht so recht wussten, wo sie mit der zweiten Staffel inhaltlich hinwollen und dem entsprechend viele Fäden mit offenem Ende haben liegen lassen.

    Der Kampf um die grundsätzliche Ausrichtung der Serie geht in die nächste Runde.
  • Vritra schrieb am 14.02.2018, 00.20 Uhr:
    VritraWas für ein lahmes Staffelfinale. Da denkt man gegen Ende der Staffel, endlich geht's los und dann so ein Finale voller logischer Brüche und unplausiblen Wendungen. Und langweilig war es dazu noch. Für mich die schlechteste Star Trek Serie aller Zeiten, wenn man von TAS absieht!

    Eine Staffel gebe ich denen noch, denn alle ersten Staffeln bei ST waren schwach, wenn dann aber nicht geliefert wird, stelle ich ST höchstpersönlich den Totenschein aus.
 

Über den Autor

  • Ralf Döbele
Ralf Döbele ist Jahrgang 1981 und geriet schon in frühester Kindheit in den Bann von "Der Denver-Clan", "Star Trek" und "Aktenzeichen XY…ungelöst". Davon hat er sich als klassisches Fernsehkind auch bis heute nicht wieder erholt. Vor allem US-Serien aus allen sieben Jahrzehnten TV-Geschichte haben es ihm angetan. Zu Ralfs Lieblingen gehören Dramaserien wie "Friday Night Lights" oder "The West Wing" genauso wie die Prime Time Soaps "Melrose Place" und "Falcon Crest", die Comedys "I Love Lucy" und "M*A*S*H" oder das "Law & Order"-Franchise. Aber auch deutsche Kultserien wie "Derrick" oder "Bella Block" finden sich in seinem DVD-Regal, das ständig aus allen Nähten platzt. Ralf ist seit 2006 als freier Redakteur für TV Wunschliste tätig und kümmert sich dabei hauptsächlich um tagesaktuelle News und um Specials über die Geschichte von deutschen und amerikanischen Kultformaten.