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"Thirtysomething(else)": "Die besten Jahre"-Fortsetzung vor Serienbestellung bei ABC

Die Michael and Elliot Company steht vor ihrer Wiedereröffnung bei ABC: Der Sender, der zwischen 1987 und 1991 die Serie "Thirtysomething" (in Deutschland:
Produziert wird die Serie wie das Original von MGM Television sowie den Produzenten Marshall Herskovitz und Edward Zwick (Oscar für
Wie jetzt bekannt wurde, hatte sich ABC das Projekt wohl schon im November gesichert, das endgültige grüne Licht aber auch noch davon abhängig gemacht, dass vier der alten Darsteller für eine Rückkehr engagiert werden konnten ("cast-contingent") - was nun geschehen ist. Neben einem Serienpiloten wurden auch weitere Drehbücher beauftragt - was eher ungewöhnlich ist. Es könnte sein, dass auch ABC sich hier gegen einen möglichen Streik der Drehbuchautoren ab 1. Mai absichern will und schon mal Drehbücher bunkert, um nicht unmittelbar von einem Streik getroffen zu werden (ähnliches war bei der Massenverlängerung von The CW auch vermutet worden; TV Wunschliste berichtete).
"Thirtysomething" begründete ein bisschen das Genre der einfachen Familiendrama-Soaps, bei dem es nicht um Ruhm, Geld und Kontrolle ging, sondern um die alltäglichen Herausforderungen - und die Angst vor der unwägbaren Zukunft: Eheprobleme, Umweltbewusstsein, Firmenpleiten, Fehlgeburt, Krebs, Torschlusspanik und Unfalltod gehörten zu den Themen, die über vier Jahre vorkamen. Damit stand man in Kontrast zu den Drama-Soaps wie
Wieder mit dabei...
Im Zentrum der Serie standen die Geschäftspartner und Freunde Michael Steadman (Ken Olin) und Elliot Weston (Timothy Busfield) sowie deren Familien und Arbeit in der Werbebranche. Der etwas jüngere Michael war dabei stets der Problembewusstere und Verantwortungsvolle, während Elliot eher sprunghaft war, aber in der rechten Sekunde mit an Ignoranz grenzendem Mut und Genialität aufblitzen konnte.
Michael war mit der ehemaligen Journalistin Hope (Mel Harris) verheiratet, die beiden hatten im Verlauf der Serie die beiden Kinder Janey und Leo. Elliotts Ehe zu Nancy (Patricia Wettig) war wegen seiner Unstetigkeit und auch einem Seitensprung deutlich wackliger, die beiden hatten schon vor Serienbeginn Sohn Ethan und Tochter Brittany. Olin, Harris, Busfield und Wettig sind die vier Altdarsteller, die in der Fortsetzung zurückkehren werden.
Ihre (mindestens) vier Kinder - für die neue Darsteller gesucht werden - werden zusammen mit ihren Eltern im Zentrum der neuen Serie stehen. Die will thematisieren, dass das "Elternsein" eben nie aufhört, auch wenn die Kinder selbst erwachsen sind.
Gastauftritte der anderen früheren Hauptdarsteller sind nicht ausgeschlossen. Zum damaligen Hauptcast gehörten noch Melanie Mayron als Michaels Cousine Melissa, Polly Draper als Hopes Collegefreundin Ellyn (mittlerweile in der Stadtverwaltung beschäftigt) sowie Michaels Kumpel Gary Shepherd (Peter Horton) - ein unsteter Literaturprofessor, der zum Ende der Serie bei einem Autounfall starb.
Viele der Darsteller haben in der Serie auch das Regiehandwerk erlernt: Olin, Busfield, Mayron und Horton sind mittlerweile gut beschäftigte Fernsehregisseure, Olin (
Ein immer wieder gern wiederholter Fun Fact ist, dass Ken Olin und Patricia Wettig im realen Leben verheiratet sind und dies auch schon vor Thirtysomething waren. So bewarben sie sich auf die Rollen als Michael und Hope, also als Ehepaar. Allerdings waren die Produzenten nicht überzeugt, dass die beiden vor der Kamera überzeugend ein Ehepaar spielen könnten...
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Leserkommentare
User 681209 schrieb am 11.01.2020, 07.11 Uhr:
Hoffentlich werden zuvor alle ursprünglichen Folgen wiederholt!
Ansonsten stimme ich @User_766212 voll und ganz bei.Nele84 schrieb am 05.02.2020, 01.26 Uhr:
Das hoffe ich auch, mir fehlen nämlich leider etliche Folgen. User_766212 schrieb am 09.01.2020, 17.02 Uhr:
Hoffentlich ist die Fortsetzung genauso interessant und gut gemacht wie die ursprüngliche Serie und wird vor allem auch synchronisiert im "normalen" Fernsehen gesendet werden und nicht womöglich nur von einem Streaming Dienst gekauft. Die Serie ist ja vermutlich mehr für "altere Semester" interessant und da ist lineares Fernsehen noch immer gefragt.
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