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"Chicago Fire" verliert in Staffel 15 einen der vier letzten Ur-Darsteller

von Bernd Krannich in News international
(30.07.2026, 10.53 Uhr)
Serie des "One Chicago"-Franchises muss sich von Feuerwehrmann verabschieden
"Chicago Fire"
NBC
"Chicago Fire" verliert in Staffel 15 einen der vier letzten Ur-Darsteller/NBC

Im Mai sah die Welt für "One Chicago"-Fans noch rosig aus: Alle zentralen Darsteller hatten bereits Verträge für die Season 2026/27, niemand würde "über den Sommer" überraschend eine Serie verlassen müssen. Mittlerweile hat sich die Situation etwas geändert und nun steht fest, dass auch  "Chicago Fire"-Urgestein Joe Miñoso seine Serie bald verlassen wird (wie zuvor auch für LaRoyce Hawkins bei  "Chicago P.D." angekündigt; TV Wunschliste berichtete).

Wie Deadline meldet, wird Joe Miñoso seinen Charakter Joe Cruz nur noch in einer Handvoll Episoden der 15. Staffel von "Chicago Fire" spielen, bevor er seinen Abschied nimmt. Das lässt immerhin Raum, diesem einen würdigen Abschied zu geben.

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Miñoso ist aktuell einer von nur noch vier Schauspielern bei "Fire", die seit dem Serienpiloten an Bord waren. Dabei war er damals noch als Gastdarsteller beschäftigt, trat aber in den meisten Folgen der Auftaktstaffel auf. Erst in Staffel 2 wurde er dann zum Hauptdarsteller befördert. Eine ähnliche Karriere legte Christian Stolte (Randall "Mouch" McHolland) hin. Die anderen beiden Urdarsteller sind Taylor Kinney (Severide) und David Eigenberg (Herrmann).

Wie es bei den langlebigen Drama-Serien von Erfolgsproduzent Dick Wolf üblich ist, gibt es neben Abschieden etablierter Charakter (inklusive ihrer Darsteller mit hochdotierten Verträgen) auch junge Neuzugänge, deren Salär dann deutlich geringer ist: Kürzlich wurde die Verpflichtung von Da'Vinchi verkündet, der einen Feuerwehrmann in der Probezeit spielen wird (TV Wunschliste berichtete).

In den USA läutet der Start von "Chicago Fire" im Herbst 2012 einen zweiten Frühling in der Karriere von dessen Produzenten Dick Wolf ein - zu einer Zeit, als seine  "Law & Order"-Serien sich dem Ende entgegen zu neigen schienen: Daraus entwickelte sich ein Serien-Universum mit zeitweise bis zu vier Serien ("Chicago P.D.",  "Chicago Med" sowie  "Chicago Justice") und ermöglichte auch, dass Wolf unter dem Dach von NBCUniversal das  "FBI"-Franchise für CBS auf die Beine stellte. Ganz zu schweigen davon, dass sich das "Law & Order"-Franchise im Umfeld von  "Law & Order: Special Victims Unit" wieder berappelte.



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Leserkommentare

  • Elwood73 schrieb am 30.07.2026, 20.32 Uhr:
    Ich bin ein absoluter Fan der "Chicago-Franchise" und freue mich immer auf neue Staffeln der jeweiligen Serien. Zum Glück ist nach etlichen Jahren auch wieder Chicago P.D. bei Sky (auf AXN BLACK) zu sehen. Man wurde in den letzten Jahren nur noch mit den Nonstop-Wiederholungen von Staffel 1 bis 8 (auf UniversalTV) abgespeist.
  • User 1275222 schrieb am 30.07.2026, 15.17 Uhr:
    Die Serien mit Dick Wolf sind im Gegensatz zu deutschen Krimis, allen voran Tatort, meist doch sehr spannend, auch die jeweiligen Fälle sind gut.
  • BigApple schrieb am 30.07.2026, 21.42 Uhr:
    Bei "Chicago Fire" geht es schon lange fast nur noch um private Dinge. Einsätze sind nach 5 min erledigt, wobei ich die Feuer-Einsätze sehr merkwürdig finde (Bewohner bleiben im Haus, statt die meist kleine Wohnung zu verlassen). Dann geht es weiter mit Adoption, Kinder- oder Eheprobleme, Spielchen in der Bar oder die Trottel von der Nachbarwache.
  • Torsten S schrieb am 30.07.2026, 17.15 Uhr:
    Absolut und was mir bei deutschen Krimis aufgefallen ist, egal welche Filme oder Serien, es geht immer auch sehr um das Private. Bei den US-Krimis (nicht unbedingt Dick Wolf) liegt der Schwerpunkt generell auf die Fälle. Das Privatleben der Ermittler spielt kaum eine Rolle und deshalb wird es nicht Langweilig.
  • Torsten S schrieb am 30.07.2026, 13.14 Uhr:
    Klingt vielleicht komisch und unverständlich, aber ich schaue nur Med und P. D. nicht Fire. Außer es kommt zum Crossover. Es liegt daran, das es bei Fire nicht unbedingt viel Neues gibt, immer das gleiche Haus brennt und es mehr und mehr um das private Leben ging. Daher hol ich mir nur die Folgen wenn es Crossovers mit Med oder P.D. gibt. 
    Aber davonangesehen ist das Dick Wolf Universum, meiner Meinung nach, immer noch sehenswert. FBI hat sich etabliert und Law & Order: SVU macht immer noch Spaß. Das es zwischendurch Flops gab ist verständlich, wie z. B. Law & Order: Trail by Jury oder Chicago Justice. Auch nachdem Julian McMahon alias LaCroix FBI: Most Wanted verliess, war es nur noch schwach und kein wirklichen Most Wanted Fälle mehr. Das waren nur noch normale Fälle die auch das eigentliche FBI hätte lösen können. Schade war nur was Stabler bei Law & Order: Organized Crime nun erleiden mußte, dass die Serie abgesetzt wurde. Da lag eine Menge Potential drin und war mal etwas anderes.
  • Serien Liebhaber schrieb am 30.07.2026, 11.58 Uhr:
    Mittlerweile ist bei den ganzen "Wolf" Serien die Luft raus, aber bei den ganzen anderen Serien & Serienmachern sieht es nicht besser aus. Selbst neue Serien sind meist so Langweilig das ich froh bin eine Stattliche Sammlung guter alter Serien zu haben.
  • Blue7 schrieb am 30.07.2026, 11.01 Uhr:
    Doch nicht Joe
  • Schmitti1976 schrieb am 30.07.2026, 13.14 Uhr:
    Habe ich mir auch gedacht. Von mir aus hätten Mouch und Herrmann schon vor ewigen Zeiten aussteigen sollen 😒