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"Astronaut" Max Mutzke gewinnt erste Staffel der ProSieben-Show
Gewann als Astronaut das Finale von "The Masked Singer": Max Mutzke
Bild: ProSieben/Julia Feldhagen
38,5 Prozent! "The Masked Singer"-Finale spielt in einer eigenen Liga/Bild: ProSieben/Julia Feldhagen

Am Ende hat sich dann doch der Favorit durchgesetzt: Im knapp vierstündigen Finale der ProSieben-Musikrateshow "The Masked Singer" ging am gestrigen Donnerstagabend der Astronaut als Sieger hervor, unter dessen Helm sich der Singer-Songwriter und ehemalige ESC-Achtplatzierte Max Mutzke verbarg. Zweiter wurde mit Gil Ofarim als Grashüpfer ebenfalls ein professioneller Sänger. Größter Gewinner dürfte allerdings ProSieben selbst sein, das mit dem Finale die sensationellen Quoten der Vorwochen noch einmal in den Schatten stellte.

Unglaubliche 38,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen wurden erzielt, 2,67 Millionen junge Zuschauer sahen die Demaskierungen der letzten fünf Promis. Insgesamt fieberten 4,34 Millionen mit, das entsprach genau 20 Prozent - damit war die Show sowohl in der Zielgruppe als auch beim Gesamtpublikum die meistgesehene Sendung des Tages.

Ein riesiger Erfolg für den Sender aus Unterföhring, der selbst die famosen Werte der ersten Staffel von "The Voice of Germany" vor mittlerweile acht Jahren übertrumpfte. "red." meldete sich im Anschluss ein letztes Mal live von der "TMS"-Bühne und konnte mit 28,2 Prozent bei den Werberelevanten sogar einen neuen Allzeitrekord aufstellen. Der 15-minütige Vorbericht um 20.00 Uhr war mit 11,0 Prozent zwar auf deutlich niedrigerer Flughöhe unterwegs, doch auch damit lag man über dem Senderschnitt.

Wie ProSieben auf Twitter mitteilte, standen in dem Moment, als sich Gewinner Max Mutzke zu erkennen gab, sogar phänomenale 54,0 Prozent zu Buche - mehr als jeder Zweite unter 50 Jahren, der um kurz nach Mitternacht noch vor dem Fernseher saß, ließ sich die letzte Demaskierung somit nicht entgehen.

In der ersten Runde der Finalshow traten alle fünf verbliebenen Promis einzeln an, derjenige mit den wenigsten Zuschaueranrufen musste seine Maske abnehmen. Es war "taff"-Moderator Daniel Aminati, der sechs Wochen lang den Kudu verkörpert hatte. Anschließend duellierten sich je zwei der übriggebliebenen Kandidaten, wovon einer in die Finalrunde einzog. Dabei mussten sich das Monster, hinter dem sich Boxweltmeisterin Susi Kentikian versteckte, und der Engel, der sich als Comedian Bülent Ceylan herausstellte, geschlagen geben. In der letzten Entscheidung gaben Grashüpfer Ofarim mit "Shallow" von Lady Gaga und Bradley Cooper und Astronaut Mutzke mit "Tears in Heaven" von Eric Clapton noch einmal ihre persönlichen Lieblingssongs der Staffel zum Besten.

Angesichts des bombastischen Zuschauerzuspruchs ist es kaum vorstellbar, dass sich ProSieben ein ganzes Jahr Zeit bis zur zweiten Staffel lassen wird. Da der Donnerstagssendeplatz von Februar bis Mai jedoch von "Germany's Next Topmodel" belegt ist, könnte man entweder erst Ende Mai/Anfang Juni auf Sendung gehen - oder aber man wagt den Schritt und wechselt auf den Samstagabend. Hierin besteht sowohl Chance als auch Risiko: Sicherlich kann man mit einer klassischen Samstagabendshow ein noch größeres Publikum erreichen, andererseits ist die Konkurrenz hier in der Regel auch deutlich stärker. Da ProSieben per se ein sehr junges Publikum anspricht, sollte ebenfalls bedacht werden, dass dieses am Wochenende häufig aushäusigen Aktivitäten nachgeht.

Andererseits ist dem Sender mit "The Masked Singer" in Zeiten der immer weiter fortschreitenden Fragmentierung des TV-Marktes etwas gelungen, was heutzutage kaum noch für möglich gehalten wird: Mit einer frischen Idee Jung und Alt gleichermaßen anzusprechen und eine vielzitierte "Lagerfeuerstimmung" zu verbreiten. Die Messlatte für die zweite Staffel liegt in schwindelerregender Höhe, doch wenn man hinsichtlich neuer Promi-Kandidaten, Sendeplatz, Rateteam und Moderation erneut ein glückliches Händchen beweist, sollte einer Wiederholung des Riesenerfolgs nichts im Wege stehen.

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Leserkommentare

  • Marlae schrieb am 04.08.2019, 16.47 Uhr:
    Marlaewirklich eine tolle Sendung. Schade nur, das wir wieder 1 Jahr warten müssen. Ich frage mich, was der Trend seit Jahren soll, das man auf jede gute Serie z.B.TWD, Chicago Fire oder Med (je Staffel) , jeden guten Film (Mehrteiler), jede gute Show immer 1 ganzes Jahr warten muss. Man weiß doch gar nicht, ob man das nächste Jahr noch erlebt. Bin nicht mehr die Jüngste (64). :-))
  • hazev schrieb am 03.08.2019, 09.57 Uhr:
    hazevPromi Kandidaten? Wo? Hab nur welche gesehen die eh ständig im Fernsehen zu sehen sind, außer Schenkenberg.
    Die Jury ist mir auf den Zeiger gegangen mit ihrem Gegackere. Außerdem so in die länge gezogen und ständig von Werbung unterbrochen werden, muß auch nicht sein. Erinnert mich an Schlag den Star o,ä. Das nervt auch gewaltig.
    Ansonsten war das Konzept ja mal was neues. Bitte nächstes Jahr wirkliche Promis nehmen.
  • MS72 schrieb am 03.08.2019, 09.02 Uhr:
    MS72Oh ja, bitte eine neue Jury - bis auf Max Giesinger und den Gast-Juroren war es extrem nervig!