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Preisträger der Gegenveranstaltung zum 'Deutschen Fernsehpreis'
"Unsere Mütter, unsere Väter"
ZDF / David Slama

Am Vorabend der Verleihung zum 'Deutschen Fernsehpreis' wurden in Köln erstmals die Auszeichnungen der 'Deutschen Akademie für Fernsehen' (DAfF) vergeben. Aus der inoffiziellen Gegenveranstaltung zu der von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 gemeinsam veranstalteten Glitzer-Gala sollen einmal die "neuen deutschen Emmys" werden.

Gegründet wurde die Akademie im Dezember 2010 von Fernsehmachern verschiedener Produktionszweige, die sich nach der kommerziellen Neuausrichtung des 'Deutschen Fernsehpreises' dort nicht mehr vertreten sahen. Die Preisstifter der vier großen deutschen TV-Sender hatten in der Hoffnung auf bessere Einschaltquoten künstlerisch-kreative Kategorien gestrichen. Diese Rechnung ging nicht auf. Zusätzliche Negativschlagzeilen bescherten dem 'Deutschen Fernsehpreis' die Zensur kritischer Äußerungen und die nun von Sat.1 betriebene Verlegung der Aufzeichnung ins Spätprogramm, was der Veranstaltung weitere Relevanz nimmt. Die Nominierung von Formaten wie  "Berlin - Tag & Nacht" unterstreicht zudem, dass beim 'Fernsehpreis' inzwischen weniger die künstlerische Qualität, sondern vermehrt der kommerzielle Erfolg für eine Auszeichnung entscheidend ist.

Bei der ersten von Burghart Klaußner moderierten Verleihung wurden Preisträger in 20 Kategorien geehrt. Wahlberechtigt waren alle Akademie-Mitglieder. Großer Gewinner des Abends war der ZDF-Mehrteiler  "Unsere Mütter, unsere Väter" mit sieben Auszeichnungen, unter anderem für Hauptdarsteller Tom Schilling und Regisseur Philipp Kadelbach. Zu den weiteren Preisträgern zählten  "Pelzig hält sich" in der Kategorie 'Unterhaltung' und die ARD-Doku "Der Fall Mollath" in der Kategorie 'Fernseh-Journalismus'.

Vor Beginn der Abendveranstaltung diskutierten Fernsehschaffende in fünf Talkrunden unter dem Motto "Geht's noch? - Fernsehen am Limit" über ihre Arbeit und die zunehmend schlechteren Arbeitsbedingungen. Der Schauspieler Hans Werner Meyer, einer der Moderatoren der Talkrunden, wiederholte noch einmal die Kritik an den Stiftern des 'Deutschen Fernsehpreises', die mit ihrem neuen Auszeichnungsmodell den Blick auf preiswürdiges Fernsehen verwässern.

Die DAfF-Preisträger 2013:

* Bildgestaltung: Thomas Benesch, "Mord in Eberswalde"
* Casting: Sarah Lee und Nina Haun,  "Unsere Mütter, unsere Väter"
* Dokumentarfilm: Eric Schulz, "Karajan - Das zweite Leben"
* Drehbuch: Beate Langmaack, "Blaubeerblau"
* Fernseh-Journalismus: Monika Anthes & Eric Beres, "Der Fall Mollath"
* Fernseh-Unterhaltung: Frank-Markus Barwasser,  "Pelzig hält sich"
* Filmschnitt: Jens Klüber,  "Der Turm"
* Kostümbild: Wiebke Kratz, "Unsere Mütter, unsere Väter"
* Maskenbild: Gerhard Zeiß, "Unsere Mütter, unsere Väter"
* Musik: Irmin Schmidt, "Mord in Eberswalde"
* Produktion: Uli Putz & Jakob Claussen & Anja Föringer, "Mobbing"
* Redaktion: Barbara Buhl, "Im Netz"
* Regie: Philipp Kadelbach, "Unsere Mütter, unsere Väter"
* Schauspieler (Hauptrolle): Tom Schilling, "Unsere Mütter, unsere Väter"
* Schauspielerin (Hauptrolle): Judy Winter, "Mutter muss weg"
* Schauspielerin (Nebenrolle): Katharina Thalbach, "Der Minister"
* Schauspieler (Nebenrolle): Christian Redl,  "Marie Brand und die offene Rechnung"
* Stunt: Sandra Barger & Wanja Götz, "Unsere Mütter, Unsere Väter"
* Szenenbild: Thomas Stammer, Szenenbild für "Unsere Mütter, Unsere Väter"
* Tongestaltung: Jan Petzold & Gerald Cronauer, "Im Netz"


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Leserkommentare

  • DHahne schrieb via tvforen.de am 03.10.2013, 14.36 Uhr:
    Was? "Berlin Tag und Nacht" hat keinen Preis bekommen? Wie kann man dieses "Highlight" im deutschen Fernsehen unberücksichtigt lassen?

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