Log-In für "Meine Wunschliste"

Passwort vergessen

  • Bitte trage Deine E-Mail-Adresse ein, damit wir Dir ein neues Passwort zuschicken können:
  • Log-In | Neu registrieren

Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung

  • Anmeldung zur kostenlosen TV-Termin-Benachrichtigung für

  • E-Mail-Adresse
  • sobald ein neuer Termin feststeht (ca. 3-6 Wochen vorher)
  • einen Tag vor der Ausstrahlung
  • täglich im "TV-Planer" für alle ausgewählten Serien und Filme
  • wöchentlich im Newsletter mit allen Serienstarts der Woche (Änderung/Löschung ist jederzeit unter www.wunschliste.de/login möglich)
  • Ich willige ein, dass ich kostenlos per E-Mail informiert werde. Diese Benachrichtigungen (z.B. TV-Sendetermine, Streaming-Tipps und Medien-Neuerscheinungen) können jederzeit geändert und deaktiviert werden. Mit der Speicherung meiner personenbezogenen Daten bin ich einverstanden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Ich kann die Einwilligung jederzeit per E-Mail an kontakt@imfernsehen.de oder per Brief an die imfernsehen GmbH & Co. KG, Aachener Straße 364-370, 50933 Köln widerrufen. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen und erkläre dazu mein Einverständnis.
  • Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
  • Fragen & Antworten

"Auf schlimmer und ewig": Inoffizeller Bundys-Nachfolger bald bei Nitro

"Auf schlimmer und ewig": Inoffizeller Bundys-Nachfolger bald bei Nitro

13.07.2018, 17.00 Uhr - Glenn Riedmeier/TV Wunschliste in National
Derbe Sitcom wird ab August wiederholt
"Auf schlimmer und ewig"
Bild: MG RTL D
"Auf schlimmer und ewig": Inoffizeller Bundys-Nachfolger bald bei Nitro/Bild: MG RTL D

Der Spartensender Nitro erweitert sein Sitcom-Angebot und nimmt demnächst eine Serie ins Nachmittagsprogramm, die schon länger nicht mehr im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Ab dem 6. August gibt es ein Wiedersehen mit "Auf schlimmer und ewig". Montags bis freitags werden um 15.25 Uhr zwei Folgen am Stück gezeigt. Die Serie wird öfter als inoffizieller Nachfolger von "Eine schrecklich nette Familie" bezeichnet, weil sie ihr in puncto Derbheit und Absurdität in nichts nachsteht und sogar noch einige Schippen drauflegt.

Im Mittelpunkt steht die Familie Malloy mit Gebrauchtwagenverkäufer Jack (Geoff Pierson) als Familienoberhaupt, der sich nach 16 Jahren von seiner Frau Jennifer (Stephanie Hodge) scheiden ließ. Er zieht in ein verkommenes Appartement und lässt seine Frau und ihre gemeinsamen Kinder Tiffany (Nikki Cox), Ryan (Kevin Connolly) und Ross (Justin Berfield) zurück. Jack wird in seinem neuen Zuhause schizophren und beginnt, mit einem Plüschhasen namens Mr. Floppy zu sprechen, den er von seinem Sohn Ross geschenkt bekam. Mr. Floppy ist eine notgeile, sexistische Antwort auf "ALF" - der in der deutschen Fassung passenderweise von Tommi Piper synchronisiert wurde. Jack glaubt, dass Mr. Floppy sein altes, schlechtes Ego darstellt und ist bereit, von den Ratschlägen des Plüschhasen zu lernen. In der zweiten Staffel beschließen Jack und Jennie, es noch mal miteinander zu probieren und Jack zieht wieder zurück in sein altes Haus. Fortan wohnt er mit dem Hasen im Keller.

Die Familienmitglieder keifen sich gegenseitig an, doch die Kinder lernen schnell, dass eine Scheidung durchaus auch Vorteile mit sich bringen kann. Durch geschicktes Ausspielen der elterlichen Schuldgefühle bekommen sie alles, was sie wollen. Der Vergleich mit den Bundys drängt sich auch in Bezug auf die Kinder auf, denn die Konstellation dummes Kind/kluges Kind findet sich auch bei "Auf schlimmer und ewig" wieder. In diesem Fall ist allerdings Sohn Ryan nicht der Hellste, während Tochter Tiffany gleichzeitig Sexbombe und Intelligenzbeste ist. In der deutschen Synchronfassung sprechen zudem Dominik Auer und Claudia Lössl die beiden Kinder, die zuvor auch als Synchronsprecher von Bud und Kelly Bundy fungierten.

Dass die Serie so sehr der "schrecklich netten Familie" ähnelt, ist kein Zufall. Denn hinter der Sitcom stand Ron Leavitt, einer der Erfinder der Bundys. Für das ehemalige US-Network The WB sollte er eine neue Serie kreieren, die den gleichen Humor teilt. Die Charaktere sind gnadenlos überzeichnet, zudem nimmt sich die Serie selbst nicht ernst. So unterhalten sich die Figuren hin und wieder freimütig über den Inhalt der "Episoden" und in einigen Szenen ist das Studioset relativ deutlich zu erkennen. Ab Folge 60 "Das Haus der lebenden Toten" ist Mutter Jennie nicht mehr dabei - sie verbrannte im Solarium unter einer Sonnenbank. Danach tritt sie als Geist auf, um ihre Familie zu nerven. In der nächsten Folge "Zurück ins Leben" verkündet ein Mitarbeiter der Serie, dass sie ab jetzt wieder lebt... nur um sich in Folge 78 erneut zu verabschieden - weil ihre Familie nicht wollte, dass sie weiterlebt.

Ein durchschlagender Erfolg war "Auf schlimmer und ewig" zwar nicht, dennoch sind zwischen 1995 und 1999 insgesamt 100 Folgen in fünf Staffeln produziert worden. Die ersten 40 davon waren hierzulande 1997 und 1998 bei RTL zu sehen, die weiteren Folgen ab 2000 bei RTL II. Zuletzt lief eine Hand voll Episoden 2013 bei Das Vierte, kurz vor der Einstellung des Senders. Für Nikki Cox war die Serie ein Sprungbrett - und im Verlauf der Staffeln wurde ihre Figur Tiffany immer mehr in Mittelpunkt gerückt. Bis 1998 war sie mit ihrem Serien-Bruder Ryan (Kevin Connolly) im echten Leben liiert. Der

Titelsong der Serie ist der bekannte Oldie "Hit the Road Jack" von Ray Charles:


Beitrag melden

  •  

Leserkommentare

  • Pilch schrieb via tvforen.de am 06.08.2018, 07.37 Uhr:
    Pilchzur Erinnerung: heute um 15:25 gehts los!
  • hazev schrieb am 21.07.2018, 11.16 Uhr:
    hazevFand ich damals super und war reichlich verschnupft als es auf einmal aus dem Verkehr gezogen wurde. Ob ich es heute auch noch lustig finde, weiss ich nicht. Mal sehen.