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Preisträger am 6. Oktober zu Gast bei "Aktenzeichen XY...ungelöst"
Ralf Döbele

"Gerechtigkeit, Opferschutz und Zivilcourage": das waren die Schlagworte, die auch bei der inzwischen neunten Verleihung des "XY Preises - Gemeinsam gegen das Verbrechen" im Mittelpunkt standen. Die Auszeichnung der Fahndungsreihe  "Aktenzeichen XY...ungelöst" wurde 2002 vom ZDF und der Produktionsfirma Securitel ins Leben gerufen. Erstmals überreiche Bundesinnenminister Thomas de Maizière als Schirmherr die mit je 10.000 Euro dotierten Preise im Innenhof des ZDF-Hauptstadtstudios.

De Maizière erinnerte in seiner Laudatio daran, dass Deutschland zwar ein sicheres Land sei, es aber dennoch Bürgermut im Alltag brauche. Außerdem gebe es viele "Menschen, von denen wir nichts wissen, die hier ebenfalls geehrt werden könnten". Für ZDF-Fernsehfilmchef Reinhold Elschot, in dessen Verantwortungsbereich "XY" fällt, ist anderen beherzt zu helfen "eine wirklich Tugend, und darauf kann das öffentlich-rechtliche Fernsehen nicht oft genug hinweisen". Die Preisträger wurden von einer Fachjury aus 180 Einsendungen ausgewählt. Die stammten von Zuschauern, Angehörigen und Freunden der Opfer, sowie von Polizeidienststellen.

Den ersten Preis erhielten die Studentin Sonia Idir (26) und ihr Freund, der Finanzberater Oliver Düll (31) aus Eppstein in Hessen. Auf der nächtlichen Heimfahrt von einer Karnevalsparty sehen sie, wie ein Mann mit einer Eisenstange zusammengeschlagen wird. Beide fahren zum Tatort zurück und ziehen den mit Blut überströmten Mann in ihr Auto. So retten sie ihm vermutlich das Leben.

Die Fotografin Caroline Küchle-Maas (47) aus Würzburg besucht ihre Eltern in einem kleinen Ort in Franken, als ihr in der Nachbarschaft die Sonnwendfeier einer Gruppe jugendlicher Neonazis auffällt. Als in der Nacht die Hasstiraden gegen Ausländer und Randgruppen immer heftiger werden, hat die Frau genug. Sie sammelt unauffällig Beweise und erstattet Anzeige wegen Volksverhetzung. Der Haupttäter wird verurteilt und muss ein hohes Bußgeld zugunsten einer jüdischen Synagoge zahlen.

Özlem Sibein (Foto), Rechtsanwaltsgehilfin aus Stadl, verbringt den Tag gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern an einem gut besuchten Badesee in Regensburg. Plötzlich wird die 34-jährige auf einen älteren Mann aufmerksam, der in der Begleitung zweier Kinder ist. Zunächst fotografiert er eines der Mädchen nackt, bei weiterem, körperlichem Kontakt mit dem Mädchen ist er offensichtlich sexuell erregt. Als einzige unternimmt Frau Sibein etwas, sie verständigt die Polizei. Ihre Brüder behalten den Mann in der Zeit weiter im Auge. Die Festnahme des 61-jährigen, bei dem es sich um einen Freund der Familie handelte, beendet den wiederholten sexuellen Missbrauch des kleinen Mädchens.

Zwei der genannten Fälle waren bislang noch nicht in "Aktenzeichen XY" zu sehen, was sich am 6. Oktober um 20.15 Uhr ändern wird. Die Preisträger sind dann bei Rudi Cerne im Münchner Studio zu Gast und berichten über ihr mutiges Handeln.


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