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Neues Buch von Margaret Atwood könnte ins Serienuniversum eingebunden werden
Szenenbild aus "The Handmaid's Tale"
Bild: Hulu
Kommt ein "The Handmaid's Tale"-Spin-Off?/Bild: Hulu

Am 10. September erscheint in den USA das Buch "The Testaments" von Margaret Atwood (deutscher Titel: "Die Zeuginnen"). Dabei handelt es sich um eine indirekte Fortsetzung der Geschichte ihres Romans "The Handmaid's Tale". Die Macher der aktuellen Serie "The Handmaid's Tale" haben sich die Rechte gesichert und prüfen laut Deadline aktuell, ob und wie der Inhalt in die Serie oder das Serienuniversum integriert werden kann.

In ihrem Roman "The Handmaid's Tale" zeichnete Atwood im Jahr 1985 eine düstere Geschichte der amerikanischen Zukunft, in der sich auf dem Gebiet der USA das reaktionäre Land Gilead ausgebreitet hat, in dem die wenigen verbliebenen fruchtbaren Frauen zu Staatssklaven gemacht wurden. Seinerzeit hatte Atwood die Filmrechte an dem Stoff komplett an MGM verkauft, für das Volker Schlöndorff 1989 den Film "Die Geschichte der Dienerin" schuf.

Als MGM aus dem Stoff dann vor wenigen Jahren in Zusammenarbeit mit dem Streamingdienst Hulu eine sehr erfolgreiche Serie machte, ging Atwood leer aus. Das neu entfachte Interesse an dem Stoff - das auch damit kam, dass gerade reproduktive Rechte in den USA aktuell deutlich zurückgeschnitten werden - führte dazu, dass Atwood nun das neue Buch verfasste. Darin soll das Universum aus dem Roman "The Handmaid's Tale" erneut besucht werden, genauer gesagt wird die Geschichte dreier Frauen aus deren Blickwinkel erzählt, die Handlung setzt 15 Jahre nach Offreds letzter Szene im Original-Buch ein. Einerseits handelt es sich dabei um eine Frau, die in Gilead aufgewachsen ist, andererseits um Aunt Lydia - sowohl im Buchoriginal wie auch in der Serie und von Ann Dowd dargestellt die Antagonistin - und schließlich einen weiblichen Teenager, der in Kanada aufgewachsen ist, aber nun erfährt, dass sie aus Gilead stammt.

Aktuell laufen Gespräche zwischen MGM, Hulu und "The Handmaid's Tale"-Showrunner Bruce Miller, wie man mit den neu erworbenen Rechten am besten umgehen sollte.


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