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Quo vadis, Bewerberfrage?
Bild: RTL

Wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet, hat der Kommunikationswissenschaftler Hans-Jürgen Weiss Kritik an den Teilnahmebedingungen für das neue RTL-Wissensquiz "5 gegen Jauch" geübt und den Sender aufgefordert klarzustellen, dass die von den Bewerbern eingesandten Fragen "nicht für andere Zwecke" (z.B. für "Wer wird Millionär?") verwendet würden.

Bis 12. Juli konnten sich potentielle "5 gegen Jauch"-Kandidaten Online mit einer Frage (inklusive vier Antwortmöglichkeiten) beim Sender bewerben, von der sie glauben, "dass Günther Jauch sie niemals richtig beantworten kann" (wunschliste.de berichtete). Unter den Teilnahmebedingungen auf rtl.de findet sich auch folgender Punkt:

"[...] Mir ist ferner bewusst und ich bin einverstanden, dass alle Rechte an meiner eingereichten (unveränderten und/oder bearbeiteten/veränderten) Frage einschließlich der vier Antwortmöglichkeiten umfassend auf den Produzenten übergehen, das heißt dem Produzenten das Recht zur umfassenden zeitlich, örtlich und inhaltlich unbeschränkten Nutzung in allen Medien und in allen Verwertungsformen zusteht. Dies gilt ausdrücklich auch dann, wenn ich nicht als Kandidat für die Sendung '5 gegen Jauch' ausgewählt werden sollte. Ich versichere, zu der Rechteübertragung auch berechtigt zu sein."

Hans-Jürgen Weiss erklärte gegenüber der "Frankfurter Rundschau", diese Teilnahmebedingungen seien offenkundig so angelegt, "dass sich der Sender kostenfrei viele kreative Fragen sichern will, die meisten Einsender jedoch nicht wirklich eine Chance haben, gegen Jauch anzutreten". Als Einsender der Fragen wisse man nicht, "ob die eingereichte Frage samt Antwort-Alternativen nicht für das RTL-Hauptformat 'Wer wird Millionär?' verwendet" werde. Für Weiss ist die Tatsache, "wie unsensibel in einer Zeit, in der sich die Medienhäuser gegen die Verrohung im Umgang mit dem geistigen Eigentum wehren, mit dem geistigen Eigentum der Interessenten an dieser Sendung umgegangen wird", sehr befremdlich.

Für Andreas Jaik, Geschäftsführer und Chefredakteur der Kölner Produktionsgesellschaft I & U, die die "5 gegen Jauch" und viele andere Formate wie "stern TV" für Günther Jauch produziert, ist die Kritik nicht nachvollziehbar. Die Teilnahmebedingungen, zitiert ihn die "Frankfurter Rundschau", seien "ja auch, wie es sich gehört, klar und deutlich nachzulesen".


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Leserkommentare

  • Anonymer Teilnehmer schrieb via tvforen.de am 23.08.2009, 11.41 Uhr:
    Anonymer TeilnehmerHallo,

    ich verstehe ohnehin nicht das was der Zauber mit "stellen sie eine Frage die Herr Jauch nicht beantworten kann" soll? Den wenn ich es darauf anlegen würde, könnte man sich zum Beispiel hieran http://de.wikipedia.org/wiki/Ungel%C3%B6ste_Probleme_der_Mathematik orientieren von daher sehe ich das etwa als Witzlos an, genauso gut könnte man so tief in ein bestimmtes Fachgebiet einsteigen das er Jauch ins schwimmen geraten wird, den wer ausser einem Arzt kennt sich wirklich bis ins letzte Detail in der Humanmedizin aus?
    Ich habe zwar den leisen verdacht das solche Fragen gar nicht erst zugelassen werden, allerdings soll dieser Beitrag auch eher meinen Unmut darüber zum ausdruck bringen das es einfach Fragen gibt die nicht lösbar sind.
    viele Grüsse
    Dan
  • The Fan schrieb via tvforen.de am 23.08.2009, 11.16 Uhr:
    The FanIst wie bei dem Instant Messanger ICQ. Wer den benutzt verliert auch sein geistiges Eigentum an den Unternehmer und könnte zum Beispiel seine gepostete Filmidee bei Time Warner sehen. ;-)
    Immer schön die AGB ganz genau durchlesen!
  • Quasselkasper schrieb via tvforen.de am 23.08.2009, 10.46 Uhr:
    Quasselkasperworum geht es hier überhaupt? um fragen oder themen die bereits irgendwo nachzulesen sind. geistiges eigentum wäre es doch nur dann wenn vorher diese ´frage noch nie gestellt worden wäre.
  • Brioni schrieb via tvforen.de am 23.08.2009, 10.19 Uhr:
    BrioniJa, schaut nach Fragensammlerei aus.
    Genial daneben ist ja auch eine Volksvera.... geworden!