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Netflix verliert Horrorprofi Mike Flanagan ("Spuk in Hill House") dauerhaft an Konkurrenten

"Carrie"-Adaption nach Stephen King erstes Projekt der neuen Partnerschaft
Mike Flanagan (M.) am Set von "Doctor Sleeps Erwachen"
Warner Bros.
Netflix verliert Horrorprofi Mike Flanagan ("Spuk in Hill House") dauerhaft an Konkurrenten/Warner Bros.

Netflix muss den Verlust eines in den letzten Jahren hochproduktiven Horrormachers verkraften. Mike Flanagan, der 2019 einen langfristigen Exklusivvertrag mit dem Streamingdienst vereinbart hatte, bindet sich, wie nun bekannt wurde, für mehrere Jahre fest an die zum Amazon-Konzern gehörende Firma Amazon MGM Studios.

Für das Studio wird der US-Amerikaner mit seinem eigenen Unternehmen Red Room Pictures in Zukunft Originalserien entwickeln und produzieren. Mit  "Carrie", einer von Prime Video in Auftrag gegebenen Neuinterpretation von Stephen Kings Debütroman, wurde jüngst bereits das erste Projekt im Rahmen der neuen Partnerschaft abgedreht.

Im Auftrag des nun in die Röhre schauenden Konkurrenten Netflix verantwortete Flanagan als kreativer Kopf die Horrorserien  "Spuk in Hill House", basierend auf Shirley Jacksons gleichnamigem Roman,  "Spuk in Bly Manor", die auf das Werk von Henry James zurückgreift,  "Midnight Mass",  "Gänsehaut um Mitternacht" nach den Erzählungen von Christopher Pike und  "Der Untergang des Hauses Usher" nach Motiven und Figuren von Edgar Allan Poe. Hinzu kommen die beiden Filme  "Still" und  "Das Spiel", eine Bearbeitung eines Stephen-King-Romans.

Auch im Kino hinterließ der Gruselexperte schon einige Spuren. Als Drehbuchautor und Regisseur legte er neben  "Before I Wake" und  "Ouija: Ursprung des Bösen" unter anderem auch die beiden Stephen-King-Adaptionen  "Doctor Sleeps Erwachen" (gleichzeitig eine Fortsetzung von Stanley Kubricks King-Verfilmung  "Shining") und  "The Life of Chuck" vor. Für das Studio Universal Pictures und die Produktionsfirma Blumhouse schreibt, inszeniert und produziert Mike Flanagan aktuell eine neue Version von "Der Exorzist". Gelobt werden seine Horrorarbeiten vor allem deshalb, weil sie ihren Figuren oft Raum zum Atmen lassen und, im Gegensatz zu vielen anderen düsteren Genrewerken, nicht auf pausenlose Jump-Scare-Attacken setzen.



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Leserkommentare

  • Torsten S schrieb am 11.03.2026, 13.55 Uhr:
    Carrie als Serie? Also Bitte. Das kann doch nichts werden. Die Story passt als Film, aber bestimmt nicht als Serie. Man kann sich wohl dann drauf einstellen, dass dort alles wie ein Kaugummie langgezogen wird.