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"Protokolle des Bösen": Ambitioniertes Crime-Doku-Format von A&E startet im September

"Protokolle des Bösen": Ambitioniertes Crime-Doku-Format von A&E startet im September

26.07.2016, 15.00 Uhr - Glenn Riedmeier/TV Wunschliste in National
Fritz Wepper, Uwe Ochsenknecht und Co. als Serienmörder
"Protokolle des Bösen": Profiler Stephan Harbort im Gespräch mit Michaela May
Bild: obs/PR/A&E/Getty/Koch
"Protokolle des Bösen": Ambitioniertes Crime-Doku-Format von A&E startet im September/Bild: obs/PR/A&E/Getty/Koch

Bereits Ende des vergangenen Jahres kündigte der Pay-TV-Sender A&E eine neue Eigenproduktion namens "Protokolle des Bösen" an. Nun steht fest: Das Crime-Format geht mit fünf halbstündigen Episoden am 24. September an den Start. Jeweils samstags um 21.50 Uhr ist eine neue Folge zu sehen.

Im Mittelpunkt stehen Interviews mit deutschen Serienkillern. Kriminalist und Profiler Stephan Harbort hat in Justizvollzugsanstalten oder in psychiatrischen Einrichtungen bereits über 50 mal mit Serienmördern gesprochen, um herauszufinden, was diese Menschen zu kaltblütigen Killern hat werden lassen. Fünf dieser Gespräche werden in dem Format authentisch und im O-Ton nachgestellt. Stephan Harbort spielt sich selbst, während bekannte Film- und Fernsehschauspieler in die Rolle der Mörder schlüpfen, darunter Fritz Wepper als Beziehungsmörder Joachim Stein, Sven Martinek als Raubmörder Frank Kuhlmeyer, Michaela May als Patientenmörderin Marianne Löhr, Uwe Ochsenknecht als Raubmörder Daniel Küster und Detlef Bothe als Sexualmörder Johann Fischer. Die Täternamen wurden zum Schutz der Persönlichkeitsrechte geändert.

Die als Kammerspiel inszenierten Interviews zwischen Harbort und den Serienkillern gehen der sozialen Vorgeschichte der Täter, ihren Gefühlslagen während der Taten und ihrer Sicht auf Reue und Schuld auf den Grund. In einer weiteren Erzählebene analysiert Harbort das Tatmuster der einzelnen Mörder nach kriminologischen sowie psychologischen Gesichtspunkten und kommentiert die nachgestellten Interviewsituationen.

"Protokolle des Bösen" wurde von A&E in Zusammenarbeit mit Shinyside Media ("Echtzeit", "auf und davon - Mein Auslandstagebuch") realisiert. Emanuel Rotstein, Director Production von A&E und dem Schwestersender HISTORY, ist auf Senderseite für die Produktion verantwortlich, der unter anderem bereits die Dokumentationen "Die Befreier" und "Der elfte Tag" sowie die Factual-Entertainment-Formate "Rost'n'Roll - Kasis Werkstattgeschichten" und "Alexander Hartmann - Reality Hacker" umsetzte. Auf Seiten der Produktionsfirma zeichnet Matthias Lange als Ausführender Produzent verantwortlich, Regie führte Uwe Greiner.


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