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Pufpaff über Raab: "Wir sind extrem oft aneinandergerasselt"

von Glenn Riedmeier in News national
(28.01.2026, 18.52 Uhr)
"TV total"-Moderator spricht über Zerwürfnis mit seinem Vorgänger
Stefan Raab und Sebastian Pufpaff wurden zu Konkurrenten
RTL/Raab Entertainment/Julia Feldhagen/ProSieben
Pufpaff über Raab: "Wir sind extrem oft aneinandergerasselt"/RTL/Raab Entertainment/Julia Feldhagen/ProSieben

Im November 2021 kehrte die Comedyshow  "TV total" auf ProSieben zurück auf die Bildschirme - mit Sebastian Pufpaff als neuem Moderator. Zwei Jahre lang fungierte auch Showerfinder Stefan Raab noch als Produzent. Doch hinter den Kulisen brodelte es - bis es Ende 2023 schließlich zum großen Zerwürfnis kam und sich die Wege trennten. Bislang konnte nur darüber spekuliert werden, was genau dahintersteckt. In einem Podcast gewährte Sebastian Pufpaff nun erstmals Einblicke, was genau zu diesen Problemen geführt hat.

Pufpaff war zu Gast im Podcast "Zwischen den Zeilen" der ehemaligen WDR-Talkmasterin Bettina Böttinger und stand Rede und Antwort. Als der Komiker die Möglichkeit bekam, "TV total" zu moderieren, habe er sofort zugesagt, weil er wusste: Diese Chance bekomme ich nie wieder im Leben. Das sei sein  "Wetten, dass..?"-Moment gewesen. Böttinger habe sich jedoch damals gewundert, als sie davon erfuhr, dass Pufpaff in die Fußstapfen von Stefan Raab bei "TV total" treten soll - weil der Humor seines Vorgängers nicht nur derb, sondern auch oft mit Häme garniert gewesen sei. Genau dies habe laut Pufpaff dann auch zu Meinungsverschiedenheiten geführt.

Auf die Frage, ob er denn Angst davor hatte, die Erwartungen des Publikums nicht zu erfüllen, meint Pufpaff: Vor dem Publikum hatte ich keine Angst, aber vor demjenigen, der für diese Sendung stand. Stefan Raab habe damals ein klares Bild gehabt, wie diese Sendung wieder aus der Asche emporsteigen sollte - und da haben wir beide komplett andere Ansätze, gerade auch, was den Humanismus anbelangt. Ich weiß gar nicht, ob er weiß, was das bedeutet.

Offen führt Pufpaff weiter aus: Da sind wir dann tatsächlich extrem oft auch aneinandergerasselt. Seiner Ansicht nach hatte "TV total" eine Auffrischung verdient, während es Stefan Raab nur darum gegangen sei, die Show von früher noch mal zu kopieren. Aber das wollte ich nicht. Zeitweise habe Pufpaff der Druck so sehr zugesetzt, dass seine Ehefrau ihm dazu riet, sich aus der Show zurückzuziehen.

Die Situation habe sich laut Pufpaff allerdings verbessert, seitdem wir uns darauf geeinigt haben, dass wir für unterschiedliche Teams spiele - also Herr Raab jetzt für RTL und ich für ProSieben. Seitdem laufe es sehr, sehr gut, denn er und Raab haben "unterschiedliche Ansichten.

Bettina Böttinger habe zunächst Zweifel gehabt, aber dann gemerkt, dass Pufpaff es ganz anders als Raab und Witze auf eigene Kosten mache. Daran merke man, dass er Menschen mag. Das ist extrem wichtig. Am allerwichtigsten ist es aber, dass man ein Interesse daran hat, zuzuhören, so Pufpaff. Meiner Meinung nach sind die erfolgreichsten und beliebtesten Komikerinnen und Komiker die, die bereit sind, sich selber nicht zu ernst zu nehmen.

Stefan Raab verließ Ende 2023 nicht nur "TV total" als Produzent, sondern trennte sich nach 25 Jahren auch von der Produktionsfirma Brainpool. Stattdessen gründete der Entertainer mit Raab Entertainment eine neue Firma, mit der er nun im Rahmen eines Fünf-Jahres-Exklusivvertrags für den Konkurrenzsender RTL mehrere Shows produziert. Obwohl Raab eigentlich nie wieder vor die Kamera treten wollte, kam es im September 2024 zum großen TV-Comeback. Mit einer neuen wöchentlichen Show wollte Raab ursprünglich direkt gegen seinen Widersacher Pufpaff senden - doch der wechselte mit "TV total" kurzfristig den Wochentag. Während sich Pufpaff ein treues Publikum aufbauen konnte, tut sich Raab seit seinem Comeback quotentechnisch deutlich schwerer. Die Sendung  "Du gewinnst hier nicht die Million" wurde nach weniger als einem Jahr wieder eingestellt. Das im September 2025 gestartete Nachfolgeformat  "Die Stefan Raab Show" ist bislang ebenfalls kein Erfolg.



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Leserkommentare

  • Winslow schrieb am 28.01.2026, 20.04 Uhr:
    Wow, dachte nicht, dass er sich doch dazu äußern würde. Raab wirkte bisher wie eine Art Lord Voldemort für Pufpaff.
    Ich finde es toll, dass Puffi da seiner Linie so treu bleibt und finde, man merkt der Show auch an, dass da noch viel Menschlichkeit stecken soll. Puffi, bleib wie du bist!