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Serienpremieren am Freitag von "Magnum P.I." und "Bosch" gehen unter
Logo der Fußball-Europameisterschaft 2020
UEFA
Quoten: König Fußball regiert zum EM-Auftakt auf niedrigem Niveau/UEFA

Erwartbar stand am Freitagabend der Start der  "UEFA Fußball-Europameisterschaft" mit dem 3:0-Sieg von Italien über die Türkei im Zentrum des Zuschauerinteresses. Für die anderen blieb in der Primetime nicht viel zu holen.

Durchschnittlich 9,83 Millionen Zuschauer verfolgten die Übertragung der späten Eröffnungspartie der "EM 2020" (die wegen Corona um ein Jahr verschoben wurde) durch Das Erste ab 21.00 Uhr vor den heimatlichen TV-Geräten. Und in dieser Formulierung liegt auch das Problem der Zuschauermessung bei den in der Regel alle zwei Jahre stattfindenden Fußball-Großereignissen: Hier ist die Zahl derjenigen groß, die in Kneipen, bei Nachbarn oder anderen Gruppenveranstaltungen gemeinsam schauen und die durch die klassische Quotenerfassung eben nur sehr schwer "hochzurechnen" sind. Dazu kommt, dass die an Markteinfluss gewinnenden Livestreams des ARD-Programms über diverse Anbieter wie etwa die eigene Mediathek nicht miteinbezogen werden.

Beim Gesamtpublikum reichte das für einen Marktanteil von 36,9 Prozent. Bei den jungen Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren wurde ein Marktanteil für das Spiel von 48,0 Prozent ausgewiesen. Vor fünf Jahren, bei der letzten EM, waren beim Eröffnungsspiel noch 15,50 Millionen Zuschauer dabei.

Das Erste hat die Vor- und die Nachberichterstattung zum Spiel mit nur einem Quotenwert ausgewiesen, was den Aussagewert natürlich minimiert, da die beiden Teile auch schon wegen der unterschiedlichen Uhrzeiten sehr unterschiedliche Zuschauerzahlen gehabt haben dürften: Durchschnittlich 5,10 Millionen Zuschauer waren also vor dem Spiel (zwischen 20.15 Uhr und 21.00 Uhr) sowie nach dem Spiel (Sendungsdauer bis 23.30 Uhr) dabei.

Die  "Tagesschau" als "Vorprogramm" kam auf durchschnittlich 4,29 Millionen Zuschauer insgesamt, der  "Sportschau-Club" als Nachfolgeprogramm unterhielt ab 23.30 Uhr für eine weitere Dreiviertelstunde durchschnittlich 1,71 Millionen Deutsche.

Die anderen Sender

Die öffentlich-rechtliche Konkurrenz des ZDF setzte auf eine Krimi-Wiederholung:  "Der Staatsanwalt" erreichte ab 20.15 Uhr in Spielfilmlänge 4,96 Millionen Zuschauer und damit gestern einen Gesamtmarktanteil von starken 19,3 Prozent. Bei den jungen Zuschauern hingegen musste man mit 5,6 Prozent deutlich kleinere Brötchen backen. RTL schickte einen Aufguss der  "Ultimativen Chart Show" ins Rennen, blieb aber bei insgesamt 1,12 Millionen und 7,3 Prozent in der Zielgruppe hängen.

Auf ProSieben kam eine Wiederholung des Films  "Transformers 3 - Die dunkle Seite des Mondes" auf einen Marktanteil bei den Jungen von 5,2 Prozent. Für Sat.1 gingen  "111 verrückte Verkehrskracher!" um 20.15 Uhr auf Sendung und fuhren bis 22.30 Uhr einen Marktanteil von 5,0 Prozent ein. RTL Zwei setzte ebenfalls auf Spielfilmunterhaltung und strahlte  "Die Bestimmung - Insurgent" aus: Nur 2,8 Prozent der werberelevanten Zuschauer wählten den Film. Noch schlechter lief es für VOX, wo  "Magnum P.I." nur unterirdische 1,9 und 1,5 Prozent Marktanteil erreichte - die erste Folge war dabei eine Deutschlandpremiere.

Bei Kabel Eins liefen hingegen die x-ten Wiederholungen von  "Criminal Minds"-Folgen aus der zehnten Staffel vor ähnlichen Werten: Drei Episoden erreichten ab 20.15 Uhr zwischen 1,8 und 2,2 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Im Anschluss zeigte der Sender den Auftakt der Free-TV-Premiere der zweiten Staffel von  "Bosch": Sie kam auf Marktanteile von 2,7 und 1,7 Prozent, wobei nach der Auftaktfolge dann auch wirklich mehr als die Hälfte der jungen Zuschauer abschaltete. Letztendlich sind diese geringen Quoten (der Senderschnitt liegt momentan bei 4,6 Prozent bei den jungen Zuschauern) kein Wunder, ist die Staffel doch seit fünf Jahren dauerhaft im Angebot von Prime Video und wurde auch schon im Pay-TV gezeigt.


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