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Vorabendserie "Freundinnen" und drei Shows müssen weichen
Die "Freundinnen" haben ausgedient: (v.l.) Nadine (Sarah Victoria Schalow), Kaya (Shirin Soraya), Tina (Franziska Arndt) und Heike (Katrin Höft)
Bild: MG RTL D / Frank W. Hempel
RTL stellt gleich vier Formate ein/Bild: MG RTL D / Frank W. Hempel

Eine Woche nach den Screenforce Days, wo die Sender ihr Programm ab dem kommenden Herbst vorgestellt haben, wurden nun die ersten Absetzungen von Formaten der zurückliegenden TV-Saison bekannt. RTL geht dabei nicht zimperlich vor und verwehrt gleich vier Eigenproduktionen eine Fortsetzung, wie Quotenmeter zuerst berichtete. Sogar eine langjährige Erfolgssendung muss dran glauben.

Am wenigsten überrascht dabei die Einstellung der quotenschwachen Vorabendserie "Freundinnen - Jetzt erst recht". Zwischen August 2018 und April dieses Jahres zeigte man 159 Folgen im Vorfeld von "Unter uns" um 17.00 Uhr, musste allerdings in der Regel tief einstellige Marktanteile in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen hinnehmen. Ein Aufwärtstrend war nie zu erkennen, zweistellige Werte blieben die große Ausnahme. Im Herbst probiert man es auf dem Sendeplatz mit der sogenannten Crimenovela "Herz über Kopf", von der sogar 180 Folgen angekündigt sind (TV Wunschliste berichtete). Es bleibt abzuwarten, ob man damit mehr Erfolg haben wird. Bis dahin behilft sich der Kölner Sender mit alten Folgen der Scripted Reality "Meine Geschichte - Mein Leben".

Im Show-Bereich war die Absetzung der Gameshow "The Wall" mit Frank Buschmann ebenfalls zu erwarten. Gestartet im Sommer 2017 mit teils über 14 Prozent Marktanteil, lief die zweite Staffel im vergangenen Jahr zwar schwächer, aber dennoch recht solide. Dann jedoch geriet RTL in Streit mit der Produktionsfirma Endemol Shine Germany um die Rechte an "The Masked Singer", die letztendlich an ProSieben verkauft wurden (TV Wunschliste berichtete). Als Konsequenz folgte nicht nur das Aus für "The Wall", sondern auch für die im Vorjahr angekündigte Musikshow "Sing mit mir!", die nun nicht realisiert wird.

Ebenfalls nicht so schlecht lief es im Herbst 2018 am späten Freitagabend für "Showdown - Die Wüsten-Challenge". Aus dem Vorprogramm in Gestalt von "Ninja Warrior Germany" machte das Format unterm Strich aber zu wenig, zumal ist Moderator Patrick Esume mittlerweile exklusiv bei ProSiebenSat.1 unter Vertrag. Eine zweite Staffel wird es somit nicht geben.

Aus Quotensicht kaum verständlich ist hingegen die Einstellung der seit 2014 laufenden Nackt-Kuppelshow "Adam sucht Eva". Mit Marktanteilen von mehr als 16 Prozent in der Zielgruppe war das freizügige Format mit drei Promis und elf "Normalos" im Spätherbst des letzten Jahres ein Erfolg für RTL. Die Produktionsfirma Warner Bros. steckte sogar bereits in umfangreichen Planungen für eine sechste Staffel und suchte nach neuen Kandidaten, ehe der Sender einer erneuten Fortsetzung nun aus nicht näher genannten Gründen eine Absage erteilte.


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Leserkommentare

  • Marlae schrieb am 10.07.2019, 12.57 Uhr:
    Marlaeso viel Mist kann man auch nicht ertragen, was die oft so senden.
  • Der_Captain schrieb am 06.07.2019, 10.29 Uhr:
    Der_CaptainWird das Programm jetzt gegen noch schlimmere Formate ausgetauscht? 🤔
  • chris40 schrieb am 05.07.2019, 19.49 Uhr:
    chris40dem Himmel sei Dank