Das Film- und Fernsehserien-Infoportal

Log-In für "Meine Wunschliste"

Passwort vergessen

  • Bitte trage Deine E-Mail-Adresse ein, damit wir Dir ein neues Passwort zuschicken können:
  • Log-In | Neu registrieren

Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung

  • Anmeldung zur kostenlosen TV-Termin-Benachrichtigung für

  • E-Mail-Adresse
  • Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
  • Fragen & Antworten

"Star Trek": Einstellung der letzten laufenden Serie stellt Franchise-Zukunft infrage

von Bernd Krannich in News international
(24.03.2026, 05.30 Uhr)
"Star Trek: Starfleet Academy" wird nicht weiterproduziert
Captain Nahla Ake (M.) und die Kadetten in "Star Trek: Starfleet Academy"
Paramount+
"Star Trek": Einstellung der letzten laufenden Serie stellt Franchise-Zukunft infrage/Paramount+

Paramount+ wird die aktuelle "Star Trek"-Serie  "Star Trek: Starfleet Academy" nicht über die zweite Staffel hinaus fortsetzen und hat das Format abgesetzt. Das hat der Streamingdienst nun bestätigt. Damit ist aktuell keine "Star Trek"-Serie mehr in Produktion und das Franchise steuert auf eine ungewisse Zukunft zu.

Für "Starfleet Academy" war frühzeitig eine zehnteilige zweite Staffel bestellt worden, sie ist mittlerweile auch schon abgedreht und soll 2027 zu Paramount+ kommen. 2026 steht im Franchise noch die vierte Staffel von  "Star Trek: Strange New Worlds" um die Abenteuer der Enterprise und Captain Christopher Pike (Anson Mount) (ebenfalls 10 Folgen) an, 2027 soll die abschließende fünfte Staffel von "Strange New Worlds" zu Paramount+ kommen (6 Episoden).

Ungewisse Zukunft bei den "Trek"-Serien

Aktuell sind also noch 26 "Star Trek"-Episoden auf Lager. Ende 2026 endet auch der jüngste Fünfjahresvertrag des aktuellen Franchise-Chefs Alex Kurtzman und seiner Produktionsfirma Secret Hideout mit CBS Studios, unter dem er seit 2017 und  "Star Trek: Discovery" neue "Trek"-Serien produziert hatte. Aufgrund des Aufkaufs von Paramount durch Skydance und den jüngsten Erwerb von Warner Bros. Discovery durch Skydance ist aktuell noch nicht geklärt, ob die neuen Besitzer von "Star Trek" unter Skydance-Gründer David Ellison (Koproduzent der letzten "Star Trek"-Kinofilme) den Vertrag mit Kurtzman verlängern werden - Kurtzman war bis zuletzt mit der Produktion der zweiten Staffel von "Starfleet Academy" beschäftigt, Ellison mit den Auswirkungen seiner milliardenschweren Einkäufe.

Variety meldet zumindest, dass über einen Nachfolgevertrag verhandelt würde. Bei Secret Hideout liegen laut Kurtzman mehrere vorbereitete Projekte zur Vorlage bei den neuen Bossen. Darunter eine Comedyserie von  "Star Trek: Lower Decks"-Darstellerin Tawny Newsome, die zuletzt auch schon als Produzentin und Autorin bei "Starfleet Academy" eingestiegen war.

Gemischtes Echo zu "Starfleet Academy"

Die Auftaktstaffel von "Star Trek: Starfleet Academy" war auf gemischtes Echo gestoßen. Die Serie zeigt im 32. Jahrhundert die Wiedereröffnung der Sterneflottenakademie, die nach dem Isolationismus infolge des Burn die Rolle der Sternenflotte in der Erforschung des Weltraums stärken und Kadetten aus der Föderation wieder gemeinsam ausbilden soll. Entsprechend standen jüngere Charaktere im Zentrum.

Während die Serie in der Kritik als ordentlicher Einstieg für neue, jüngere Zuschauer gelobt wurde, waren die Zuschauer insgesamt tief gespalten zwischen Lob und Verriss. Letztendlich erreichte die Staffel ungenügende Abrufzahlen, um eine Verlängerung zu erlangen.

Die Hauptrollen in "Star Trek: Starfleet Academy" haben Holly Hunter als Akademie-Kanzlerin Captain Nahla Ake, Robert Picardo als Holo-Doc sowie Sandro Rosta als Caleb Mir, Karim Diané als Jay-Den Kraag, Kerrice Brooks als 'Series Acclimation Mil' aka Sam, George Hawkins als Darem Reymi, Zoë Steiner als Tarima Sadal und Bella Shepard als Genesis Lythe. In wiederkehrenden Rollen waren unter anderem Gina Yashere als Lura Thok, Tig Notaro als Jett Reno und Oded Fehr als Admiral Vance zu sehen. Paul Giamatti porträtierte den Gegenspieler Nus Braka.

Gaia Violo hatte die Serie entwickelt, die von Alex Kurtzman und Noga Landau als Ko-Showrunnern geführt wurde.



auch interessant

Beitrag melden

  •  

Leserkommentare

  • Chuck_E schrieb am 30.03.2026, 15.59 Uhr:
    Dass die Zuschauer "tief gespalten zwischen Lob und Verriss" sind, ist wahrlich nichts Neues. Seit TNG findet das Gemecker bei jeder neuen Star-Trek-Serie statt, meist ausgehend von den so genannten "Fans". Diese sind häufig nicht in der Lage, unvoreingenommen auf Neues zu reagieren. Als TNG startete, wünschte man sich Captain Krik zurück. Ähnlich ging es zu, als DS9 und STV starteten, da fand man Picard & Co mittlerweile ganz toll. Usw. Ich kann es nicht mehr hören.
  • der_alte_oesi schrieb am 29.03.2026, 03.05 Uhr:
    Heutzutage würde auch TNG oder Voyager (um im Star Trek Universum zu bleiben) nicht über die erste Staffel hinauskommen. Abgesehen von den wenigen Folgen einer Staffel (früher hatte eine Staffel um die 20 Folgen) benötigt eine Serie etwas Zeit, sich zu entwickeln. Bei nur 10 Folgen pro Staffel kann das nicht wirklich funktionieren. Heute ist alles nur noch auf kurzfristige Gewinne ausgerichtet. Wobei ich das Geschäftsmodell, alles nur noch als Abo anzubieten, generell fragwürdig finde.
  • chris40 schrieb am 27.03.2026, 19.04 Uhr:
    Die sollen einfach mal DS9 neu auflegen, mit Kardasianern, Ferengi usw. Das würde bestimmt Anklang finden! Und bitte als fortlaufende Handlung!
  • hfrmobile schrieb am 26.03.2026, 00.22 Uhr:
    Enough Woke Sh*t. Das trifft es tatsächlich auf den Punkt. Vielleicht lernt Paramount+ daraus, vielleicht auch nicht...
  • eugenebordeaux schrieb am 26.03.2026, 20.25 Uhr:
    Sie sollten Sarkasmus lieber kennzeichen ;-)
  • Vritra schrieb am 26.03.2026, 01.08 Uhr:
    Ja, das war echt nichts für *ECHTE MÄNNER!*
  • Grummler schrieb am 25.03.2026, 16.10 Uhr:
    Sehr schade! Ich fand die Serie gut.
  • Stadtreinigung schrieb am 25.03.2026, 01.48 Uhr:
    Die wollen kein Geld verbraten und deshalb ist der Schritt vernünftig. Schauen wir mal was zb nächstes Jahr neues kommt.
  • 7even schrieb am 26.03.2026, 14.53 Uhr:
    Tolle Antwort!
    Stimme vor allem dem Letztgenannten absolut zu: mehr Story, weniger Effekthascherei
  • eugenebordeaux schrieb am 25.03.2026, 12.04 Uhr:
    Tja, ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass zuwenige Leute extra deswegen Paramount+ abonnieren, damit sich das rentiert. Vor allem die Zielgruppe (Jugendliche und junge Erwachsene) hat das Geld ja oft nicht. Das ist ein richtiges Vermarktungsproblem. Vielleicht bekommt die Plattform in Zukunft mehr Reichweite, wenn Paramount mit Warner Brothers zusammengelegt ist (so fragwürdig das aus kartellrechtlicher Sicht auch ist, und so schmerzhaft die aus Eigentümerwechsel und Fusionierung folgenden Einschnitte für neue Produktionen sein werden). Aber das Streaming-Modell hat eben auch für die Studiofinanzierung erhebliche Nachteile im Vergleich zu althergebrachten Modellen mit Fernsehsendern. Trotzdem tut man heute so, als müsste jede gute SciFi-Serie immer visuelle Effekte von Blockbuster-Filmqualität haben. Vielleicht sollte man hier einfach hochwertige Geschichten priorisieren, und die krassen VFX den Blockbustern überlassen, die es ja auch weiterhin geben wird.
  • DerGlotzer schrieb am 25.03.2026, 00.01 Uhr:
    Nu ja, stimmt mich persönlich jetzt nicht sonderlich traurig. Unter dem Strich blieben für mich aus der ersten Staffel vier ansehbare Folgen. Wobei ich zugegebenermaßen aber auch nicht die Zielgruppe sein dürfte. Da die Serie aber auch in der Zielgruppe durchgefallen ist, sagt dann doch einiges aus.
    Inhaltlich fand ich das Ganze etwas dünn. Oder wie es die SerienChecker ausdrückten, was haben die in einem Jahr Akademie eigentlich sinnvolles gemacht und gelernt?
    Ich könnte mir eine neue Serie in einem Raumstationssetting vergleichbar DS9 vorstellen oder vor allem auch eine Serie mit der Enterprise G unter Captain Seven (s. Finale vion Picard). 
    Prinzipiell bin ich auch guten Animationsserien aufgeschlossen, wie bspw. Rebels oder Bad Batch aus Star Wars, die mir sehr gut gefielen.
  • Sumsemaus schrieb am 24.03.2026, 23.38 Uhr:
    Mein Leben lang hat mich Star Trek begleitet (Jahrgang 67) und mir gefiel eigentlich jede Serie auf ihre Art, obwohl das Original mein all time Favorit bleiben wird. Jedoch bei Starfleet Academy habe ich noch nicht mal die erste Folge durchgehalten. Dieses ganze neue Zeitalter hat mich einfach von Beginn an nicht sonderlich gefesselt und scheinbar ja auch fast alle Fans nicht, warum zum Henker produziert man dann ausgerechnet eine neue Serie in diesem Universum anstatt sich auf die Anfänge zu konzentrieren? Hat doch recht gut bei SNW funktioniert
  • eugenebordeaux schrieb am 26.03.2026, 18.10 Uhr:
    Paramount wird gerade massiv umgebaut. Auch alle anderen laufenden Star Trek Serien wurden in den letzten 2-3 Jahren vorzeitig vom Studio abgewürgt! (abgesehen von Picard, der niemals für mehrere Staffeln angelegt war). Selbst Strange New Worlds, obwohl das der derzeitige Publikumsliebling war. Das zeigt doch, dass besser Ratings für Starfleet Academy wahrscheinlich auch nichts geändert hätten. 
    Wohlgemerkt: Ich sage nicht, dass die Serie kein Nischenprodukt ist. Aber das allein ist nichts Besonderes: Star Trek ist in den letzten 60 Jahren immer ein Nischenprodukt und konnte fast nie mit Star Wars etc mithalten. Ich sage aber, dass der online verbreitete Eindruck, alle oder fast alle würden die Serie hassen, verzerrt ist - durch "Rage Baits" und "Engagement Farming". Falls das nicht rüberkommt: Als "Farmtiere" für "Engagement Farming" werden die wutentbrannt klickenden Online-User benutzt. Diese Art der Gewinnerzielung durch Aufwiegelung ist ebenso verwerflich, wie Mindestrentner zu beklauen.
  • Chewie schrieb am 25.03.2026, 22.03 Uhr:
    Und dass die Leute die Serie nicht geschaut haben, ist dann wohl ein Mythos oder wie?
    Oder anders gefragt: Warum genau wurde die Serie nun abgesetzt? Weil sie SOOO erfolgreich war??
  • eugenebordeaux schrieb am 25.03.2026, 12.15 Uhr:
    "Die Anfänge" sind doch in den letzten 60 Jahren so breit ausgeleuchtet worden, irgendwann wird dieses Universum zu eng für neue Geschichten, darum lieber die Zukunft.
    Wegen "fast alle": Ich nehme an, Du beziehst Dich auf diejenigen, die online am lautesten sind. Aber kommerzielle Youtube-Videos sind nicht repräsentativ. Der Algorithmus belohnt emotional polarisierende Inhalte, besonders wenn sie Wut und Hass verbreiten. Das führt zu mehr Werbeeinnahmen. Haben wir ja schon oft erlebt und nennt sich "Rage Bait" oder "Engagement Farming".
  • Roman1976 schrieb am 24.03.2026, 18.17 Uhr:
    Gibt schlimmeres, welches immer noch produziert wird.
  • 7even schrieb am 24.03.2026, 17.41 Uhr:
    Hoffnung auf Kurtzman-befreiten neuen Trek! 🙊
  • eugenebordeaux schrieb am 26.03.2026, 20.28 Uhr:
    Leseempfehlung:
    Letter from Alex Kurtzman and Noga Landau 
    It’s been my and Noga’s joy and privilege to help carry Gene Roddenberry’s extraordinary vision forward with Starfleet Academy, thanks to the hundreds of hardworking humans who pour every ounce of their talents into the work daily with imagination and reverence. We are in post-production now on what will be the second and final season. We’re so proud of what we’ve accomplished together on this show, and the world will get to see the work of these extraordinary artists when season two airs. We will finish strong.
    Whether you’re working on Star Trek or part of the marvel that is Star Trek fandom — its very heart, soul, and conscience —the joy comes from adventuring across boundaries of time, space, and the humanly possible in service to Roddenberry’s transformative vision of the future. That incomparable vision was fueled by an inexhaustible optimism. Star Trek places its bet on the best in human nature. It dares to imagine a society of “infinite diversity in infinite combinations,” free of war, hate, poverty, disease, and repression, and dedicated to the spirit of scientific inquiry and respect for all life, whether carbon or silicon-based, green-skinned or blue.
    But make no mistake: Gene Roddenberry wasn’t some starry-eyed dreamer. He was a decorated Army bomber pilot in the Pacific Theater. He had seen first-hand the grim consequences of the worst of human nature. And his vision of the future wasn’t just a promise of hope. It was also a warning. In a fraught, frightening time of intolerance and violence, Star Trek said: Look! We made it! But just barely. First, we had to put all those ancient scourges behind us. It said that what makes us glorious as a species, and gives us hope for the future and the galaxy is inextricably linked to what makes us dangerous to each other, to this one world we presently inhabit, and to ourselves. That dual message—of hope and of warning—isn’t just a pretty dream but a call to action, to think about who we are in a different way.
    Please don’t take our word for it. Take Gene’s:
    “Star Trek was an attempt to say that humanity will reach maturity and wisdom on the day that it begins not just to tolerate, but take a special delight in differences in ideas and differences in life forms. […] If we cannot learn to actually enjoy those small differences, to take a positive delight in those small differences between our own kind, here on this planet, then we do not deserve to go out into space and meet the diversity that is almost certainly out there.”
    With enduring hope that his vision of the future is possible, for our children, their children, and every future cadet in Starfleet Academy:
    Live Long and Prosper.
  • Batman schrieb am 24.03.2026, 17.06 Uhr:
    war doch klar das die eingestellt wird, Star Trek ist momentan ziemlich tot ... eigentlich traurig, aber können wir nichts dran ändern ...
  • User 914250 schrieb am 24.03.2026, 16.37 Uhr:
    Gott seid Dank erste folge noch nicht mal 10 min geschaut
  • Blue_Jazzmann schrieb am 24.03.2026, 16.21 Uhr:
    Für mich verbindet StarTrek Starfleet Academy die schlechten Schauspieler von Voyager und die Statik von Deep Space Nine. So sehr ich auch Strange New Worlds mag, Starfleet Academy ist ein Schuss in den Ofen.
  • Tom_Cat schrieb am 24.03.2026, 14.51 Uhr:
    Star Trek ist unter Kurtzman Schrott. Sollten mal lieber alle, die sich dauerberieseln lassen möchten, Ernst nehmen.
    Das hat nix mit alt oder neu zu tun, sondern mit gut und mies.
  • eugenebordeaux schrieb am 26.03.2026, 20.34 Uhr:
    Deine Formulierung erschließt sich mir nicht, daher die Verständnisfrage: Findest Du, es gibt derzeit zuwenig Dauer-Berieselung in Star Trek, oder es gibt zu viel davon?
  • Darmok auf dem Ozean schrieb am 24.03.2026, 13.44 Uhr:
    Es ist ausnahmslos immer schade, wenn man einer Serie keine Chance gibt, sich anhand von Kritiken verbessern zu können. Was wir hier als Zwei Staffeln vorgesetzt bekommen, ist in Wahrheit eigentlich auch nur eine. Gibt es Raum für Kritik? Definitiv! Gibt es hier die typischen Murxman-muster? Aber auf jeden Fall! Ich muss aber tatsächlich sagen, dass ich mit dem Ansatz und bis zu einem gewissen Punkt auch mit dem Kindergartengehabe meinen Frieden machen konnte. Man darf sich nun mal keinerlei ilusionen hingeben, wer hier am Drücker sitzt. Und wenn man  das weis, weis man eben auch, was man bekommt. SFA hatte wenigstens den Mut, konsequent in die Zukunft zu gehen und das faaaaaaaast ohne irgendwelche Altlasten. Ja, der bekloppte Brand is nun mal da. Und vor so schlau hielt ich die Idee des ausgebuddelten Docs auch nicht. Aber trotzdem steht oder stand diese Serie auf ihrem eigenen Fundament. Und das kann ich durchaus respektieren! Auch, wenn ich vieles gern anders gesehen hätte. Und die Ausgangssituation hätte das auf jeden Fall hergegeben!
  • eugenebordeaux schrieb am 26.03.2026, 18.20 Uhr:
    Ehrlich, wieviel hast Du gesehen? Eine Episode, zwei? Oder nur eine kurze Youtube-Kompilation?
    Man muss das Young Adult Serien ja nicht mögen; aber wenn man das Starfleet Academy Konzept eigentlich spannend findet, wie stellt man sich das vor, dass da nur gedämpfte Menschen mittleren Alters sind? Und z.B. Caleb Mir und Jay-Den Kraag als überprivilegiert zu bezeichnen, deutet ja auch darauf hin, dass Du die Serie nicht wirklich verfolgt haben kannst.
  • Vritra schrieb am 26.03.2026, 01.35 Uhr:
    Ich fand die Idee bei der Vorstellung des Konzepts großartig. Dass aber dann eine nahezu generische bekloppte Teenie-Highschool-Serie daraus würde, wie ich sie in zig Genres schon unzählige Male gesehen habe, das hätte ich mir in meinen schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen können.
    Da war dann zwar schon auch die Sozialkritik von Star Trek dabei, aber ich hatte nicht den Eindruck in einer zivilisatorisch und sozial hochentwickelten Zukunft das heranreifen der jungen Elite der Föderation der Planeten zu beobachten, sondern ein paar überprivilegierten Drecksbratzen zuzusehen, wie sie nicht mit ihren Hormonschüben klarkommen. Und die erwachsenen Charaktere waren kein Stück reifer...
  • Vritra schrieb am 26.03.2026, 01.25 Uhr:
    "ohne irgendwelche Altlasten. Ja, der bekloppte Brand is nun mal da."
    Muss er ja nicht bleiben. Kurtzman und Orci haben in den Abrams-Filmen noch die Kelvin-Zeitlinie ins Multiversum gequetscht. Und ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber man könnte einfach mit einer anderen Serie in diesem Zeitstrang weitermachen.
  • Phantomias schrieb am 25.03.2026, 06.16 Uhr:
    Volle Zustimmung, ohne Altlasten einer neue Generation beim Heranwachsen (oder besser Hineinwachsen) zuzusehen, die Idee hatte was. Leider war die Umsetzung dann Murx.
  • Stephan Zürich schrieb am 24.03.2026, 13.43 Uhr:
    Und das wird immer mehr kommen da in allen diesen Diensten nicht mehr gute Geschichten das Sagen haben sondern es muss schon nach der ersten vier Folgen zur eierlegenden Wollmichsau mutieren. Frührer waren bessere Zeiten da hatte man 24 Folgen Zeit um Caraktere und Geschichte Tiefgang zu geben. Heute erwarten alle es leider schon nach der ersten Folge.
  • eugenebordeaux schrieb am 24.03.2026, 12.45 Uhr:
    Als Hardcore-Trekkie seit den 1990ern - mit kurzer Unterbrechung in den 2000er Jahren (Nemesis+ ENT) - kann ich den ganzen Hass nicht ernst nehmen. Bei den J.J. Abrams-Filmen war ich noch teilweise skeptisch, aber ab 2017/2018 war ich begeistert, wie Discovery Star Trek erfolgreich ins Streaming-Zeitalter herüberbrachte. Die späteren Serien waren teils besser, teils schlechter, insgesamt aber habe ich die letzten 9 Jahre hinsichtlich Star Trek als immens bereichernd und belebend empfunden. Die Starfleet Academy finde ich bisher die beste Serie. Sie ist unglaublich mutig, spannend, witzig, mit gut geschriebenen Charakteren. Das Konzept zu einer Young Adult-Star-Trek-Produktion wird seit den 1980ern regelmäßig immer wieder aufgebracht, es ist über die Jahrzehnte sehr hartnäckig gewesen, und hat es bisher schon in haufenweise Romane, Comics und auch Computerspiele geschafft. Ich bin sehr froh, dass es nun endlich den Weg auf den Bildschirm fand, noch dazu in einer insgesamt derart gelungenen Form. Die Schauspieler leisten hier auch tadellose Arbeit. Aber wenn wir ehrlich sind: Alleine die Tatsache, dass Stephen Colbert den Dean spricht, nachdem er von Paramount geschasst wurde, dürfte für die Chefetage schon eine Provokation gewesen sein. Dass der Bösewicht an mancherlei narzisstische Möchtegern-Autokraten erinnert, dürfte auch den starken Gegenwind aus dieser Ecke erklären. Es ist völlig legitim, verschiedene Meinungen zu haben. Niemand soll gezwungen werden, eine Serie anzusehen, und niemand muss sie mögen. Aber es gibt viele Leute, die haben die Serie nicht einmal gesehen und lassen sich von Vorurteilen so sehr vereinnahmen, dass sie nicht nur für sich selbst möglicherweise etwas Tolles versäumen, sondern auch anderen mit ihrem Genörgel fast den Spaß verderben. Das finde ich traurig. Ich denke, Star-Trek-Fans sollten klüger sein, als sich auf Hörensagen durch leider sehr oft gewinnorientierte Click-Baits von fragwürdigen Influencern zu verlassen, sondern sich selbst ein Bild machen. Und jedenfalls anderen ihren Spaß gönnen.
  • eugenebordeaux schrieb am 26.03.2026, 19.21 Uhr:
    - Schau die letzte Folge nochmal. Dass Anisha ihre Verantwortung erstmal nicht einsieht und sich zum Schuldspruch hinreißen lässt, bevor ihr eigener Sohn Caleb ihr nochmal ne Standpauke hält, damit sie endlich das Ruder rumreißt und aufhört die Sternenflotte zu verteufeln und sich als reines Opfer zu inszenieren. Das finde ich für den Charakter eine sehr glaubwürdige Wendung. 
    Du ignorierst das aber - oder, was ich eher glaube, Du hast die Serie nicht so genau angesehen, sondern lässt dich von Ragebait-Youtubevideos leiten. Dass Anisha am Schluss frei ist, ist doch logisch: Ich 
    wiederhole mich, Anishas seinerzeitige Tat wurde einhellig als falsch betrachet, das hohe Strafmaß damals aber auch einhellig als unverhältnismäßig, folgerichtig wurde es verkürzt, das ist nach anderthalb Jahrzehnten Verbüßung auch ethisch vertretbar. Ich verstehe Dein Problem nicht. Nirgendwo wird ihr ein lebenslanges Opfer-Abo zugestanden! Es geht darum, von Entweder-Oder-Schubladendenken wegzukommen.
    - Sam: Ich weiß nicht, ich kenne die genauen Regeln nicht, es ist ein fiktives Studenten-Spiel in einer fiktiven Welt, es ist mir nicht so wichtig. Was den Raumanzug betrifft, halte ich für plausibel, dass Sam sich auch anpassen will bzw. sogar muss zwecks gleicher Voraussetzungen in der Trainingseinheit. Aber ich werde mir die Sequenzen nochmal genauer ansehen, vielleicht habe ich etwas übersehen. Natürlich kann man Kostüm-Entscheidungen und etwaige Regiefehler etc hinterfragen, daher muss ich Dir gar nicht in jedem Detail widersprechen. Aber das ist etwas anderes als zu sagen, die Charaktere sind schlecht geschrieben. Das ist mein Hauptpunkt. Du sagst, die Charaktere sind schlecht geschrieben, bringst aber nur Beispiele, wo Du die Entscheidungen von Kostümdesign und Regie nicht nachvollziehen kannst. Kann es sein, dass Du den Unterschied nicht verstanden hast? 
    - Mit "unsachlich" / "stichelnd" meinte ich z.B. diese spöttelnde (aber leider nicht einmal witzige) Anspielung auf Akes Füße. 
    - The Orville ist eine Hommage an TNG, eh lieb, aber leider gar nicht originell - und hat genauso auch Probleme sich zu halten. Aber gut, wenn wir über Geschmack reden: Du sagst, Star Trek wird von den Machern gegen die Wand gefahren, gibst aber zu, dass die Hälfte der Serien dir eigentlich eh gefällt (du nennst Lower Decks, Prodigy und teils SNW). Wie jetzt? Ich denke, die derzeitigen Macher haben sehr gut verstanden, worum es bei Star Trek geht. Ich empfehle dazu den offenen Brief zu lesen, den sie am Montag veröffentlicht haben!
  • Chewie schrieb am 25.03.2026, 18.37 Uhr:
    Die Antwort kann doch jetzt nicht dein ernst sein, oder?
    - Ja, Ake weist sie verhältnismäßig klug zurecht, dennoch schafft Anisha es nicht, ihre Schuld einzusehen und spricht Ake schuldig. Was wäre passiert, wenn sie sie freigesprochen hätte? 
    Und natürlich war, ist und bleibt sie ein Opfer, denn warum ist sie am Ende der Staffel frei anstatt ihr restliches Strafmaß zu verbüssen? Sie ist immerhin ausgebrochen. Aber das haben die Autoren und wohl auch die Schauspielerin vergessen oder ignoriert.
    - Angenommen, Sam hat die ersten Runden fair gespielt und sich bei einem Treffer aus dem Spiel genommen... Dann bleibt die Frage, was das denn bei der letzten Runde soll, wo sie sich als Maskottchen ausgibt und nicht zu treffen ist? Das ist dann doch wohl offensichtlich Cheaten und ein ganz billiger Ausweg der Autoren, um Genesis als kluge Strategin zu verkaufen.
    - Auf die Sache mit Sam und Raumanzug bist du natürlich nicht eingegangen.
    - Und zu guter Letzt: "Übertriebene Schimpftirade" lass ich mal gelten, weil ich nicht ausführlichst geschildert habe, was an dieser Serie alles schlecht ist, da kann man mir das vielleicht vorhalten. Aber unsachlich und Sticheleien... Wo genau bin ich unsachlich oder stichele?

    Und natürlich zwingt mich niemand, diese Serie zu schauen. Aber ich finde es schade, dass Star Trek derzeit so gegen die Wand gefahren wird. Für mich persönlich habe ich Discovery, Picard und SFA aus meinem Kanon gestrichen, allein SNW, Lower Decks und Prodigy sind gute Serien (SNW mit Abstrichen... ich hoffe, sie versauen die beiden letzten Staffeln nicht total). Ich hätte gerne wieder eine gut geschriebene, ausgefeilte Serie mit halbwegs nachvollziehbaren SciFi-Elementen und glaubwürdigen Charakteren, die eine sympathische Crew bilden, die auch zusammenarbeitet.
    Und gutes Star Trek ist auch heute noch möglich, siehe The Orville!
  • eugenebordeaux schrieb am 25.03.2026, 11.17 Uhr:
    @Chewie:
    - Calebs Mutter ist nicht "fortwährend das Opfer". Nur das Strafmaß wird als unverhältnismäßig beschrieben, aber noch in der letzten Folge weist Ake sie klug zurecht, die Opferhaltung zu überwinden, weil sie selbstverständlich trotzdem verantwortlich ist für die Folgen ihrer Taten,
    - Wenn Hologramm Sam sich z.B. bei Trainingseinheiten wie ein organisches Lebewesen verhält, können wir darüber diskutieren, ob das undurchdachte Fehler in der Produktion sind oder konsistente Anpassungsleistungen der Rolle (die Regeln des Laster-Tag verlangen es,  sich bei Treffern "wegbeamen" zu lassen, auch wenn Sam dem ausweichen könnte). 
    Was es aber nicht ist: Ein schlecht geschriebener Charakter. Sam durchläuft eine sehr profilierte Entwicklung in der Geschichte, vom emotionalen "Kleinkind" (weil ihre Programmierung erst ein paar Monate alt ist und sie noch keine Kindheit hatte) zur dank Holodoc tatsächlich jungen Erwachsenen. 
    Nochmals: Niemand zwingt Dich, die Serie zu schauen. NIemand spricht Dir ab, unzufrieden zu sein. Aber anstatt Dich in übertriebene Schimpftiraden, unsachliche Sticheleien und Pauschalurteile hineinzusteigern -die darauf hinauslaufen, anderen Leuten Deine Sicht aufzuzwingen - , solltest Du lieber ruhig überlegen, was genau Du gut und was Du schlecht findest. Momentan scheinst Du ja nicht einmal den Unterschied zu kennen zwischen etwaigen Kostüm- oder Regiefehlern und schlecht geschriebenen Charakteren.
  • Phantomias schrieb am 25.03.2026, 06.22 Uhr:
    Es freut mich aufrichtig, dass du Spaß an der Serie hast.
    Ich gebe grundsätzlich nix auf die Meinung von irgendwelchen Influencern, oder (um innerhalb der ST-Bubble zu bleiben) selbsterannten Wächtern des Old Trek.
    Ich habe Disco in der vierten Staffel abgebrochen. STA hab ich nach der zweiten Folge abgebrochen, es hat mir einfach nicht gefallen. Wobei ich du Grundidee sehr interessant finde (ich zitiere mal mich selbst) ohne Altlasten einer neue Generation beim Heranwachsen (oder besser Hineinwachsen) zuzusehen.
    SNW gefällt mir dagegen ziemlich gut, und Lower Decks hab ich gefeiert.
  • Chewie schrieb am 24.03.2026, 18.02 Uhr:
    Ich will gar nicht groß auf dein Posting eingehen, weil ich sonst einen Roman verfassen müsste, daher nur eine kurze Antwort auf "gut geschriebene Charaktere":
    - Calebs Mutter ist mitverantwortlich für den Tod eines Offiziers, dennoch ist sie fortwährend das Opfer
    - Sam wird beim Laser-Tag-Spiel auf die Strafbank gebeamt, obwohl sie nicht getroffen werden kann
    - Sam trägt in der Folge mit den Furien einen Raumanzug

    Wenn ich Zeit und Lust hätte, könnte ich endlos weitermachen damit. Die Schauspieler haben sich NULL mit ihren Charakteren beschäftigt und wissen weder, was diese können noch was sie 10 Minuten vorher gesagt haben.
    Kurz gesagt: Die Charaktere sind genau so schlecht geschrieben wie die Drehbücher insgesamt!
    Ich bin sehr, sehr froh, dass diese Serie abgesetzt wurde. Wenn man unter einer neuen Franchise-Führung Kurtzman-Trek dekanonisieren würde, also insbesondere Discovery, Picard und diesen Brechunfall Starfeet Academy (die Weglassung des L's ist beabsichtigt, kleiner Verweis auf die Kanzlerin Ake), wäre ich mehr als glücklich!
  • S-Markt schrieb am 24.03.2026, 12.41 Uhr:
    war nette unterhaltung, ist aber auch kein großer verlust und keine große überraschung. weniger globale katastrophen und mehr schulspeziefische erkundung von planeten wäre wohl trekiger gewesen. wenn ich wählen könnte zwischen academy und prodigy, würde ich prodigy wählen.
  • eugenebordeaux schrieb am 26.03.2026, 19.00 Uhr:
    Ich finde, die Star Trek-Philosophie kommt sehr gut in der Serie rüber. Das wird eben teilweise anhand von Lektionen abgehandelt, zum Beispiel humorvoll beim Prank War. Oder es kommt dadurch hervor, dass die Föderation sich erst noch postapokalyptisch wiederfinden muss und dabei dazulernt und ihre eigenen Fehler (z.B. das übertriebene Strafmaß im Pilotfilm) erkennt und darüber hinauswächst. Oder am Schluss: Ake setzt sich nicht durch Gewalt gegen Braka durch, sondern mittels guter Argumente und aufrichtiger Wahrheitssuche. Während die Kadetten durch sinnvolle Anwendung von Wissenschaft und Technologie seine Bomben entschärfen.
  • Vritra schrieb am 26.03.2026, 01.56 Uhr:
    Also *ich* hatte mir eine stärkere Zuwendung zu der ursprünglichen Roddenberry-Philosophie erwartet und das wäre ganz ohne die wöchentliche Rettung des Universums gegangen. Wie man das hinbekommt, hat uns DS9 vorgemacht! Stattdessen hat man uns einen unreifen Haufen Teenager mit übersteigertem Geltungsdrang und gestörter Impulskontrolle mit psychisch auffälligen erwachsenen Nebenrollen vorgesetzt und das als Star Trek bezeichnet.
  • Vritra schrieb am 26.03.2026, 01.52 Uhr:
    Für Prodigy war ich einfach nicht mehr als Zielgruppe geeignet, ich glaube das war FSK6 und das schien an allen Kanten durch den Stoff. Aber - auch wenn es für mich nichts war, ich fand es grundsätzlich für diese Zielgruppe gut gemacht und habe die Absetzung deshalb ein wenig bedauert. Dasselbe traf in den 70ern übrigens auch auf TAS zu, auch das war prinzipiell gut gemacht, kam aber nicht gut genug an.
    Auch wenn Prodigy in der Biden-Ära war, Trump 1 war vom 20. Januar 2017 bis zum 20. Januar 2021. Also noch vor "Prodigy". Da hatte die gesellschaftliche Disruption der USA also bereits begonnen.
  • eugenebordeaux schrieb am 24.03.2026, 17.40 Uhr:
    Prodigy hatte ja leider das gleiche Problem mit Canceln. Hier hat Paramount ja sogar, um mit der Steuer zu tricksen, die Serie komplett von der Plattform entfernt. Die "üblichen Verdächtigen" mieden die Serie auch damals, weil sie es nicht mit ihrer Weltanschauung vereinbaren konnten, dass Star Trek auch einmal auf Jugendliche ausgerichtet sein kann. Der Unterschied ist, dass damals der Trumpismus noch nicht im Weißen Haus war. Bei Academy haben halt auch Leute wie Elon Musk sowie Trumps Homeland Security Advisor Stephen Miller eine  Diffamierungskampagne gefahren.
  • Stephan Zürich schrieb am 24.03.2026, 13.45 Uhr:
    Was erwarten Sie in der Ausbildung. Das Sie in jeder Folge das Universum retten. Haben Sie in Ihrer Ausbildung auch in jedem Jahr das Ei des Kolumbus endeckt.
  • Andreas Janke schrieb am 24.03.2026, 12.19 Uhr:
    Ich bin seit viele Jahrzehnten Star Trek Fan und bin mit TNG, Deep Space Nine und Voyager aufgewachsen. All die neuen Serien und die drei letzten Kinofilme, haben für mich persönlich rein gar nichts mehr mit Star Trek wie ich es kennen und lieben gelernt habe zu tun.
    Trotz allem waren die Filme/Serien unterhaltsames Scifi-Popcorn-Kino (viel Action mit guten Special Effects aber kaum einer sinnvollen Geschichte).
    Mir haben die Serien ganz gut gefallen. Von der Serie "Starfleet Academy" kenne ich bisher nur die erste Episode, da ich keine Streaming nutze. Aber die war doch gar nicht mal so schlecht. Wenn die beiden Staffel irgendwann im Free-TV laufen, werde ich sie mir auf jeden Fall anschauen.
  • SerienFan_92 schrieb am 24.03.2026, 11.15 Uhr:
    Keine traurige Entscheidung, sondern die richtige Entscheidung.

    Es ist traurig, was für eine alberne, woke Kinderserie sie aus Star Trek damit gemacht haben.

    Immerhin gibt es noch SNW, das ist um Welten besser.
  • Vritra schrieb am 26.03.2026, 02.03 Uhr:
    Das "Woke" (Ich mag diesen Begriff nicht, wie er heute als Schimpfwort umgedeutet wird!) stört mich nicht. Wir sind da schließlich im 32. Jahrhundert und als Sittengemälde stelle ich mir die Zukunft lieber "woke" vor, als in das finstere zivilisatorische Mittelalter zurückgeworfen zu sein.
    Die Kurtzman-Trek-Serien sind einfach alle schlecht - auch das hier oft hochgelobte SNW kann ich nur auf Drogen ertragen - und es baut bereits auch noch ab.
  • User 600110 schrieb am 24.03.2026, 12.14 Uhr:
    Starfleet Academy ist absoluter Müll, SNW bis Mitte Staffel 2 ganz OK, allerdings wird es auch hier immer alberner. Hoffe sie bekommen noch die Kurve.
  • Zeus2001 schrieb am 24.03.2026, 11.08 Uhr:
    Bin Star Trek/Star Wars Fan der ersten Stunde und verstehe nicht das es "Fans" gibt die ewig den alten Serien nachtrauern und nichts neues wollen. z.B. im Bereich Star Wars war ein riesiger Aufschrei wegen Episode 1 und JarJar Binks, wenn man heute junge Star Wars Fans fragt welche Filme die besten sind werden meistens die Episode 1-3 genannt. Die ursprüngliche Serie wurde erst mit den Wiederholungen in den kleinen Sendern zum Kult. Selbst DS 9 wurde damals zerrissen (Kein Raumschiff etc.) und meiner Meinung die beste aller StarTrek Serien. Ich selbst bin offen für neue Ansätze, freue mich auch auf die zweite Staffel, leider nun die letzte. Ja auch Discovery mag ich. Wem etwas nicht gefällt soll einfach nicht zuschauen und andere Ihren Spaß lassen. Werde auch nie über Bachelor,DSDS und diesen Kram mich beschweren, scheint genügend zu geben die das mögen, sollen sie glücklich werden.
  • Phantomias schrieb am 25.03.2026, 06.29 Uhr:
    Vornweg, mit Discovery und Academy kann ich nix anfangen. Aber das ist mein persönlicher Geschmack :-)
    SNW und Lower Decks mag ich dagegen sehr.
    Was mir in der ganze Diskussion immer gegen den Strich geht, ist das undifferenzierte Wettern gegen Wokeness. Star Trek war schon immer woke, im besseren Sinne des Wortes.
    Und diejenigen, die immer sagen, Roddenberry würde im Grab rotieren, vergessen oder unterschlagen, dass TNG erst richtig gut wurde, nachdem Roddenberry keinen Einfluss mehr darauf genommen hat.
    Bei Star Wars ist und bleibt Episode V mein All Time Favorit, Episode 1 - 3 ist okay, die neue Trilogie stand leider unter keinem guten Stern, was man der Reihe anmerkt.
    Rogue One rangiert bei mir kurz hinter Episode V, und den Solo-Film finde ich unnötig aber sehr unterhaltsam.
  • Stephan Zürich schrieb am 24.03.2026, 13.48 Uhr:
    Das besste finde ich noch immer man muss doch mit der Zeit gehen. Und das wegen Star Wars. Aufschrei das nicht Ford in Star Wars Story Solo gespielt hat. Wie sollte Er auch ist im Alter von einem Rentner. Oder der unsprüngliche Kirk wolle immer weiter die Rolle spielen nur war Er langsam so alt das es immer komischer wurde das so ein alter Mann ein Raumschiff komandiert.
  • User 600110 schrieb am 24.03.2026, 12.31 Uhr:
    Bei DS9 und Episode 1 gebe ich dir vollkommen Recht, der Unterschied hier ist jedoch das bei diesen Filmen und Serien, ich beziehe mich jetzt mal nur auf Star Trek, bis Enterprise mit Captain Archer und auch noch die Filme der Calvin Timeline die Struktur und fast alles andere was Star Trek ausgemacht hat berücksichtigt haben und auch weitergeführt haben. Ab Discovery beginnt meiner Meinung nach der Verfall von Star Trek. Klar die Serie hat zu Beginn noch ein wenig der Struktur von Star Trek, was jedoch von Staffel zu Staffel weniger wird. Die Serie Picard, naja hier wird eine einst so großartige Figur zerstört meiner Meinung nach. 

    Dann starte SNW und ich war anfangs begeistert, doch in der 2 Staffel fing auch hier der Bruch und die Albernheiten an und zu guter Letzt kam das letzte SFA, hier ist einfach nichts mehr von Star Trek zu erkennen. 

    Du schreibst DSDS und solche Formate, ja schön und gut. Wenn man sowas mag bitte schön. Jedoch reden wir hier über Star Trek und nicht DSDS und beides zu versuchen zu verbinden macht absolut keinen Sinn. Zum Glück endet es mit Staffel 2 , schade das sie schon produziert wird oder ist. 

    Und nein gegen neue Ansätze habe ich überhaupt nichts. Es sollte aber immer noch zu erkennen sein in welchem Genre wir uns befinden auch ohne das es oben drauf steht. 

    Es wie mit einem Produkt, Gegenstand oder einem Restaurant. Wo man über Jahre hinweg immer sein lieblings Stück oder Gericht bekommen hat. Z.b in einer angenehmen ruhigen Atmosphäre, auch wenn immer wieder kleine Nuancen geändert wurden konnte man jedoch immer noch erkennen daß es das gleiche Restaurant oder Produkt ist. Wenn jetzt aber der Besitzer Wechselt und die komplette Atmosphäre ändert in ein Restaurant für Familien mit Clown und Bällebad usw. Dann kann man hier nicht mehr vom gleichen Restaurant oder Produkt reden das sich nur etwas verändert hat. Das ist dann etwas ganz anderes etwas neues.
  • Andreas Janke schrieb am 24.03.2026, 12.20 Uhr:
    Da gebe ich Ihnen absolut Recht.
  • ProMovieKino schrieb am 24.03.2026, 10.47 Uhr:
    Ich werde sie nicht vermissen! Hab nach ein paar Folgen abgebrochen. Das zweit schlechteste was ich bisher im Star Trek Universum gesehen habe, gefolgt von Sektion 31.
  • SerienFan_92 schrieb am 24.03.2026, 11.17 Uhr:
    Genauso ist es.
  • Alex Scheidel schrieb am 24.03.2026, 10.30 Uhr:
    Das ist eine sehr gute Serie! Man kann verstehen das sie angesetzt wird, wenn man  die Kommentare hier liest. Echt ekelhaft was weiße alte Schmierlappen sich hier erlauben. Die nächste Generation wird besser wenn dieses komischen Opas weg sein. Trotzdem schade um eine innovative Serie.
  • eugenebordeaux schrieb am 24.03.2026, 10.13 Uhr:
    Die Trollfabrik ist auch schon wieder früh wach heute. Wieviel verdient ihr eigentlich? Und seid ihr bei GiantFreakingRobot angestellt oder gibt es da mehrere Vertragspartner?
  • Beitrag entfernt
    Beitrag redaktionell entfernt.
  • Otto542 schrieb am 24.03.2026, 07.55 Uhr:
    Wenn man versucht mit einer Saga die viele Trekkies der älteren Semester mitbringt zwingend die junge Generation anzusprechen kann man sicher das mutige Konzept loben, aber verprellte die Leute die mit TNG und DS9 groß geworden sind. Die Timeline hat schon bei Discovery für Beef gesorgt... das war einfach zu viel Teenieweenie Kram anstatt ernste und anspruchsvolle Unterhaltung. Wenn ich nur an zeitlose Folgen wie TNG "Das zweite Leben" denke oder DS9 "Inter arma enim silent leges" und dann diesen woken Mist sehe ... selber Schuld.
  • Vritra schrieb am 26.03.2026, 02.07 Uhr:
    Star Trek ist eigentlich der Prototyp der Wokeness. 😂 Wollen einige hier bloß ums Verrecken nicht erkennen.
  • eugenebordeaux schrieb am 24.03.2026, 13.06 Uhr:
    Also, ich bin auch ein "alter Trekkie", aber finde es sehr toll, wenn sie etwas Neues probieren. Wenn ich die alten Serien wieder sehen will (was regelmäßig vorkommt) kann ich sie ja trotzdem immer noch anschauen. Picard S3 sehe ich ich leider als einen langatmigen, nostalgischen, schlecht geschriebenen Fanmovie (auch wenn ich die Darsteller sehr gerne mag). Ich bin von Academy unter anderem deshalb so begeistert, weil es die Star Trek-Botschaft von Aufklärung, Gesellschaftskritik "Infinite Diversity in Infinite Combinations" hervorragend für die neue Zeit vermittelt. Und dabei auch sehr unterhaltsam ist, tolle Schauspieler hat, (sowohl die jungen als auch die alten leisten großartige Arbeit)..
  • Phantomias schrieb am 24.03.2026, 10.54 Uhr:
    Bis auf den Teil "diesen woken Mist" stimme ich dir zu.
    Abgesehen davon, dass Star Trek schon immer woke im besseren Sinne war, greift mir die Kritig "woke = bäh" viiiiiiieeeeeel zu kurz.
  • icke58 schrieb am 24.03.2026, 07.52 Uhr:
    Man kann nur hoffen, das Kurtzman nicht mehr weitermacht.
  • Torsten S schrieb am 24.03.2026, 07.29 Uhr:
    Gute Entscheidung. Es gab so vieles, was hier nicht stimmte und eine Art Bevelerly Hills 90210 im Star Trek Gewand brauch nun wirklich niemand. Wie auch schon bei Discovery kam ich auch mit der Zeit nicht zurecht. Mal abgesehen von den ganzen Fehlern (z. B. Raumschiffgondeln die nicht mit den Rest verbunden waren usw.) machte so vieles einfach keinen Sinn. Das war für mich kein Star Trek. Was man nun als nächstes entwickelt, da bin ich mal gespannt. Ich hoffe nur, dass ein nächstes Projekt nicht wieder in der selben Zeit angesiedelt sein wird.Bin aber sehr, sehr Skeptisch.
  • eugenebordeaux schrieb am 26.03.2026, 19.03 Uhr:
    Bei allen sonstigen Kontroversen, danke für diese Nachricht!
  • Vritra schrieb am 26.03.2026, 02.37 Uhr:
    "(z. B. Raumschiffgondeln die nicht mit den Rest verbunden waren usw.)" Also wenn du das als Fehler deklarierst, solltest du die Theorie des Warp-Antriebs etwas näher studieren. Fehler waren hier imo eher Drehbücher, wo Warp-Gondeln aufgrund von Scherkräften abrissen. Ich denke da an die Antriebsstudien, die man in den VOY-Episoden um den Delta-Flyer beschrieben hatte.
    Ich erklär's ganz grob: Im klassischen Alcubierre-Modell ist die populäre Kurzfassung tatsächlich: Vor der Blase kontrahiert die Raumzeit, hinter ihr expandiert sie; das Schiff selbst bewegt sich lokal nicht überlichtschnell, sondern bleibt auf einer zeitartigen geodätischen Bahn. Alcubierre formuliert ausdrücklich, dass das Schiff auf einer Geodäte liegt, seine Eigenbeschleunigung null sein kann und die Gezeitenkräfte in der unmittelbaren Nähe des Schiffs klein sein können, sofern die Blase groß genug ist.
    In einem idealisierten Warp-Modell wäre es also durchaus denkbar, dass innerhalb derselben ruhigen Innenregion keine großen mechanischen Lasten zwischen Rumpf und „Gondeln“ auftreten. Dann könnte eine nichtstarre Kopplung, etwa elektromagnetisch oder über ein anderes Feld, prinzipiell genügen. Das ist als physikalische Schlussfolgerung plausibel: Wenn alle Teile im selben lokal fast flachen Bereich der Blase „mitgeführt“ werden, ist ein klassischer verbundener Pylon nicht automatisch nötig.
    Allerdings beziehen neuere, weitergedachte Theorien hierzu noch andere Aspekte mit ein und verfeinern sie. So gäbe es sehr viele nur schwer abzuwägende Umstände, die aber dafür genau gesteuert werden müssten. Insofern wäre es für Warp-Gondeln, sofern sie für die Erzeugung des Warp-Feldes nötig sind, erforderlich, dass diese präzise an Ort und Stelle fixiert sein müssten, was mit einer nichtstarren Verbindung wohl unrealistisch erscheint.
    Aber hey, technischer Fortschritt, 32. Jahrhundert und so... Da ist 'ne Menge Wasser den Bach runter und das Problem vielleicht auch gelöst. 😉
  • Blue7 schrieb am 24.03.2026, 06.59 Uhr:
    zu kindisch und für 12 Jährige.Sag nur kotzender Glitter
  • eugenebordeaux schrieb am 25.03.2026, 11.42 Uhr:
    Keinen Sinn für Humor? Wahrscheinlich auch Star Trek Classic nie gesehen? Ich sage nur: Schwanger geborene Plüschball-Karnickel. Ein Einhorn-Hund, der sich durch einen Transporterfehler sogar noch verdoppelt: in einen bissigen und einen zahmen. Das ist doch Star Trek pur.