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Blickpunkt der Hauptdarstellerin Maria Schneider im Zentrum der Eventserie
"Der letzte Tango in Paris" mit Maria Schneider (l.) und Marlon Brando (r.)
United Artists
"Tango": Miniserie um umstrittene Filmproduktion "Der letzte Tango in Paris"/United Artists

Fast 50 Jahre nach dem Kinostart wirft ein Serienprojekt einen neuen Blick auf die Produktion des Filmklassikers  "Der letzte Tango in Paris". CBS Studios hat grünes Licht für  "Tango" erteilt, eine Eventserie, welche den Blick von Hauptdarstellerin Maria Schneider auf die Zusammenarbeit mit Regisseur Bernardo Bertolucci und Hollywoodstar Marlon Brando ins Zentrum stellen soll.

"Tango" zeichnet die 18 Monate vor, während und nach der Produktion von "Der letzte Tango in Paris" nach. Der überaus erfolgreiche Skandalfilm handelt von der Beziehung einer jungen Frau mit einem älteren amerikanischen Geschäftsmann, die praktisch ausschließlich in einer Pariser Wohnung stattfindet und sich dort über Gespräche und Sex definiert.

Während Regisseur Bertolucci und Hauptdarsteller Brando Oscar-Nominierungen erhielten, wurden beide im Lauf der Jahre immer wieder für ihre Behandlung der zum Zeitpunkt der Dreharbeiten 19 Jahre alten Hauptdarstellerin Maria Schneider kritisiert. Auch Schneider selbst sprach später davon, dass die Erfahrung am Set von "Der letzte Tango in Paris" sie auf einen Pfad aus Drogensucht, psychischen Problemen und Selbstmordversuchen geführt habe. Der Film stand einmal mehr im Schlaglicht der Kontroverse, als 2016 ein älteres Fernsehinterview mit Bertolucci wieder auftauchte, in welchem er zugab, Schneider im Vorfeld der Dreharbeiten nicht alle Details über die Vergewaltigungsszene im Film mitgeteilt zu haben.

"Tango" will nun Fragen der Identität, des Ruhms und von künstlerischem Anspruch auf die Probe stellen. Startpunkt der Handlung ist Bertoluccis Reise nach Los Angeles im Jahr 1971, als er Brando, damals bankrott und in keiner guten Verfassung, die Hauptrolle in seinem nächsten Film anbot. Regie bei der Eventserie führen Lisa Brühlmann ( "Killing Eve") und José Padilha ( "Narcos"), das Drehbuch stammt von Jeremy Miller und Daniel Cohn.

'Tango' erzählt die Geschichte von zwei Männern, die eine junge und unerfahrene Frau missbrauchten, nicht für Sex, sondern für die Kunst, so Regisseur José Padilha in einem Statement: Sie taten es vor laufender Kamera und die daraus resultierende Szene schaffte es in einen Erfolgsfilm, gleichsam gefeiert von Kritikern und dem Publikum. Der Regisseur und die Schauspieler badeten in dem Erfolg, während Marias Schmerz ignoriert wurde.

Verantwortlich zeichnen CBS Studios und Stampede. Beide Produktionsstudios werden die Serie im kommenden Jahr internationalen Abnehmern anbieten.


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