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Thema Jugend: WDR-Rundfunkrat kritisiert Programmangebot
(24.01.2011, 00.00 Uhr)

Die Erinnerung ist bereits stark getrübt, aber bis in die 90er Jahre gab es im öffentlich-rechtlichen Fernsehen noch ein ernstzunehmendes Programmangebot für Jugendliche und junge Erwachsene. Dazu zählten die US-Vorabendserien, aber auch hochwertige Magazine und Shows wie
Wie traurig sich die Situation dagegen in der Gegenwart darstellt, belegen zwei aktuelle Meldungen aus diesem Monat: Die Erstausstrahlung der vielfach preisgekrönten US-Serie
Zudem erinnert der Rundfunkrat seinen Sender an den Programmauftrag, der ausdrücklich darin bestehe, "alle Interessen und Zielgruppen mit Information, Bildung, Unterhaltung, Kultur und Sport zu versorgen". Um diesem gerecht zu werden, "muss der öffentlich-rechtliche Rundfunk Angebote auch für jüngere Menschen anbieten, selbst dann, wenn dies auf Kosten der Gesamtquote geht". Wenn sich einzelne Zielgruppen vom Sender abwenden, sei es "umso schwieriger, die Menschen später mit anderen Angeboten wieder für die öffentlich-rechtlichen Sendungen zu begeistern. Es gibt keinen Automatismus, dass die Menschen mit steigendem Alter sich eher den öffentlich-rechtlichen Programmen zuwenden. Wer in seinem Mediennutzungsverhalten mit den Privatsendern groß geworden ist, wird ihnen auch als Erwachsener zugewandt bleiben. Dies belegen die Untersuchungen der Medienforschung seit Jahren."
Die Stellungnahme endet mit einer Reihe von Empfehlungen an den WDR, darunter die Neueinrichtung einer Redaktion zur Entwicklung neuer Formate, "die sich in Ästhetik, Erzähltempo und Bildsprache an den Bedürfnissen eines jüngeren Publikums ausrichten". In Frage käme auch eine Weiterentwicklung des jungen Polit-Magazins
Das fiktionale ARD-Angebot wirke, so der Rundfunkrat, vor allem im Bereich der Primetime-Serien "häufig etwas verstaubt und altbacken". Einzelne Filme und Serien wie
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Leserkommentare
Quasselkasper schrieb via tvforen.de am 25.01.2011, 18.57 Uhr:
wunschliste.de schrieb:Ein jüngeres Programmangebotdürfe dabei nicht auf Spartenkanäle ausgelagert
oder mitten in der Nacht versendet werden. Hier
gelte es, attraktive Sendeplätze zu schaffen und
Schul- und Arbeitszeiten sowie das
Freizeitverhalten zu berücksichtigen.
schön geschrieben. aber wer soll sich das zu herzen nehmen? das sind doch alles nur lippenbekenntnisse und alibi-kritiken.
man muß auch nicht serien die erfolgreich laufen krampfhaft verjüngen und so vielleicht die "alten" vergraulen. aber es ist genug platz vorhanden um auch angebote für jüngere zu machen. allein der wille fehlt.beiderbecke schrieb via tvforen.de am 25.01.2011, 12.31 Uhr:
Versuche, ein junges Publikum "zurückzugewinnen" oder auch nur zu gewinnen halte ich für unmöglich, es wird bei Ausnahmen bleiben. Daher sollten sich die ÖR diese Anstrengen (und damit das Geld) ersparen und einsehen, das entsprechende Versuche vergeblich bleiben werden und vielleicht eher das verbliebene Publikum nerven.Hoffen darf man vielleicht, dass irgendwann mal das Publikum von RTL usw. mit zunehmendem Alter auch mal die Nase voll hat von einem dann auch für sie auf zu jugendlich getrimmten Programm."Alte" Leute gibt's immer und sie werden ja wohl auch immer mehr, aber ob die mit RTL & Co aufgewachsenen irgendwann zu den Öffentlichen wechseln? - Wetten würde ich darauf nicht, aber hoffen kann man ja.celia schrieb via tvforen.de am 25.01.2011, 18.18 Uhr:
Alternativ könnte man die Anzahl der Dritten auf max 4 reduzieren, ein paar Sparten und Digitalen Kanäle streichen die Bundesliga wieder an Ran übergeben
und dafür eine Größere Summe in einen dritten großen ÖR Kanal stecken (ala BBC Three) auf den das Programm für ein jüngeres Publikum läuft und auf dem man auch mal etwas experimentieren kannDas wäre meine WunschlösungGandalf schrieb via tvforen.de am 25.01.2011, 16.01 Uhr:
beiderbecke schrieb:"Alte" Leute gibt's immer und sie werden ja wohl
auch immer mehr, aber ob die mit RTL & Co
aufgewachsenen irgendwann zu den Öffentlichen
wechseln? - Wetten würde ich darauf nicht, aber
hoffen kann man ja.
Die werden nicht wechseln. Das ist eine andere Generation. Die Leute die heute z.B. den Stadl anschauen, haben die Volksmusik in der Regel schon immer gehört. Die sind damit aufgewachsen.SAS Prinz Malko schrieb via tvforen.de am 25.01.2011, 11.24 Uhr:
"dämliche Sound- und Bildeffekte "Das ist ein sehr sehr großes Problem heute...
alles muss irgendwie mit bewegter Kamera aufgenommen werden, die auch noch dreht, und irgendwas ohne schreckliche Musik im Hintergrund ist heute auch noch kaum zu sehen. Auch wird mehr geschrien, als geredet....
Ich glaube, das hat damit zu tun, dass man unsere Jugend absichtlich verblöden lassen will.celia schrieb via tvforen.de am 25.01.2011, 10.09 Uhr:
Das Problem ist das sich die ÖRs über Dekaden junge Zuschauer (und als jung gilt bei den ÖR´s jeder unter 50) vergrault habe. Die kommen nicht über Nacht wieder weil man mal nen Film für diese Zielgruppe sendet.
Ausserdem nutzen junge Menschen "neue Medien" viel intensiver und das Fernsehen steht in einer stärkeren Konkurrenz . Deswegen werden die ÖRs bei einem jüngeren Publikum niemals die Traumquoten einfahren die sie mit der älteren Generation erreichen. Da die ÖRs aber hohe Quoten brauchen um ihr Dasein zu leigitimieren, werden sie auch in Zukunft auf die sicher einfahrbaren Quoten der Rentner Generation setzen und Formate für junge Menschen werden keine Chance haben.Interessant könnte es erst werden wenn den ÖR´s ihre Zielgruppe anfängt wegzusterben.erîk schrieb via tvforen.de am 24.01.2011, 19.00 Uhr:
wunschliste.de schrieb:
Die Stellungnahme endet mit einer Reihe von
Empfehlungen an den WDR, darunter die
Neueinrichtung einer Redaktion zur Entwicklung
neuer Formate, "die sich in Ästhetik,
Erzähltempo und Bildsprache an den Bedürfnissen
eines jüngeren Publikums ausrichten".
Bei der Umsetzung dieser Empfehlungen werden aber hoffentlich die verzweifelten Versuche des ZDF etwas jünger daherzukommen komplett ignoriert. Irrelevante Menschen von den Privaten (wie Elton im ZDF) sollten dort bleiben. Und gute Sendekonzepte (wie 'Leschs Kosmos' im ZDF) sollten nicht durch dämliche Sound- und Bildeffekte unbrauchbar gemacht werden.Ein jüngeres Programmangebot
dürfe dabei nicht auf Spartenkanäle ausgelagert
oder mitten in der Nacht versendet werden. Hier
gelte es, attraktive Sendeplätze zu schaffen und
Schul- und Arbeitszeiten sowie das
Freizeitverhalten zu berücksichtigen. Das
Schaffen junger Programmangebote sei dabei nicht
gleichbedeutend damit, den Stil der Privatsender
zu imitieren. Es gelte, einen eigenen Weg zu
finden. Hierzu "bedarf es mehr Mut, eingetretene
Pfade zu verlassen und auch Fehler zuzulassen."
Jetzt aber rasch an die Arbeit, die 10 Jahre, die es braucht, die Vorschläge in den Gremien durchzudiskutieren sind schnell vorbei!
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