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Vor dem Start: Comichelden "Titans" kommen zu Netflix

11.01.2019, 09.00 Uhr - Bernd Krannich/TV Wunschliste in National
DC liefert erwachsene und sehenswerte Comic-Adaption
Brenton Thwaites als Dick Grayson aka Robin in "Titans"
Bild: DC Universe
Vor dem Start: Comichelden "Titans" kommen zu Netflix/Bild: DC Universe

Bei Netflix in Deutschland wird am Freitag (11. Januar 2019) die erste Staffel der Serie "Titans" veröffentlicht. In den USA wird die Serie beim Onlineangebot DC Universe gezeigt, wo man anscheinend auch den Aufbau eines größeren Franchises plant - eine Schwesterserie namens "Doom Patrol" steht bereits in den Startlöchern und wird durch die origin story eines der Titans bereits mit einem Crossover vorgestellt.

Generell basiert "Titans" auf der Comicvorlage der "Teen Titans" von DC - und damit auf der Prämisse, dass "junge" Superhelden sich auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt befinden. Dieses Thema gilt auch für die "Titans" - nur eben, dass die Hälfte des Teams das Teenageralter bereits hinter sich gelassen hat, sie aber aus unterschiedlichen Gründen trotzdem noch ihren Platz suchen.

Zentral ist Dick Grayson (Brenton Thwaites), ein ehemaliger junger Zirkusartist, dessen gesamte Familie durch Sabotage ihres Trapezaktes ums Leben kam. Der ebenfalls als Waise aufgewachsene Milliardär Bruce Wayne nahm den jungen Dick auf, der dadurch auch zum Helfer von Waynes maskiertem Rächer Batman wurde. Doch mittlerweile hat Dick festgestellt, dass er immer stärker zu ungezügelter Gewalt neigt, die ihn zu verschlingen droht. Er führt das auf seinen Mentoren zurück: Während Batman seine finsteren Gegner bewusst ohne tödliche Folgen zur Strecke brachte, befürchtet Dick, dass sowohl Bruce Wayne wie er selbst auch diese Grenze eines Tages im Affekt überschreiten könnten. So hat Dick Wayne den Rücken gekehrt, ist von Gotham nach Chicago gegangen und hat dort einen Job bei der Polizei - während er nachts in der alten Robin-Ausrüstung Übeltäter zur Ordnung ruft, die sich dem Gesetz entziehen konnten.

Seine Arbeit bringt Dick Grayson nun in Kontakt mit Teenager Rachel (Teagan Croft), die über sonderbare, übernatürliche und sie ängstigende Kräfte verfügt und auf die unbekannte Mächte gerade aufmerksam geworden sind: Der Mord an Rachels Adoptivmutter hat die Jagd auf das Mädchen eingeläutet. Rachel muss erkennen, dass ihre Kräfte und ihre aktuelle Situation mit ihrer Herkunft zusammenhängen, die sie bisher nicht kannte. Da Rachel Dick und seine jugendliche Tragödie in einer Vision gesehen hat, klammert sie sich hilfesuchend an den Polizisten.

Als weitere Weggefährten werden Kory Anders (Anna Diop) und Garfield "Gar" Logan (Ryan Potter) aufgelesen. Kory findet sich ohne Gedächtnis, aber mit bemerkenswerten Kräften in Österreich wieder und setzt zusammen, dass sie auf der Suche nach Rachel ist - ohne genau zu wissen, warum. Gar hingegen wurde durch einen Wissenschaftler vor dem Tod im Rahmen einer Virenepidemie in Afrika gerettet - Gars Eltern waren als Hilfskräfte angereist und fielen der Virenepidemie zum Opfer. Als "Nebenwirkung" seiner Rettung kann Gar sich nun in einen Tiger verwandeln. Zuletzt hat Gar bei dem Wissenschaftler und seinen anderen "Geretteten" gelebt, die allesamt unter "Nebenwirkungen" leiden und später die bereits erwähnte "Doom Patrol" bilden werden.

Während die durch das Schicksal zusammengeführte Gruppe den Rätseln um Rachel nachgeht - ihre Herkunft, ihre Kräfte und ihre Verfolger -, begegnen sie weiteren Helden wie dem Paar Hawk (Alan Ritchson) und Dove (Minka Kelly) sowie dem ebenfalls zur Zivilistin gewordenen "Wonder Girl" (Wonder Womans Protegé, dargestellt durch Conor Leslie) und Jason Todd (Curran Walters) - dem neuen Robin...

Anzumerken sei, dass die Auftaktstaffel von "Titans" ursprünglich zwölf Episoden haben sollte. Nach einer frühen Verlängerung für eine zweite Staffel wurde die kreative Entscheidung getroffen, dem "Staffelfinale" mehr Raum zu geben: Die "zwölfte Folge" wurde der zweiten Staffel zugeschlagen und die geplante Handlung kann somit in mehr als einer Episode erzählt werden. Damit bleiben allerdings einige Handlungsstränge, die im "Final" hätten zusammenlaufen sollen, zunächst auffällig unverknüpft.

Anlässlich des US-Starts von "Titans" hat unser Kritiker Marcus Kirzynowski bereits einen ausführlichen Blick auf die Serie geworfen. Schon nach zwei Folgen zeichnete sich dabei als größeres Manko ab, dass die Haupthandlung wegen der verschwungenen Erzählweise und der Einführung von verhältnismäßig vielen "wiederkehrenden Nebenfiguren" nur sehr langsam voranschreitet.

Zur kompletten Kritik zu "Titans": "Batmans Robin ist jetzt 'böse' - und das ist gut so".

Trailer: "Titans"


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