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Vorerst kein "Akte X"-Spin-Off

In Film und Fernsehen leben wir aktuell in der Zeit vorsichtiger Entscheider, die lieber eine Fortsetzung, ein Reboot, Remake oder Spin-Off beauftragen, als eine neue Idee in Serie schicken. Mit dem Revival von
Zum Hintergrund: "Akte X" ist durchaus bekannt dafür, sich nicht immer ganz ernst zu nehmen. Augenscheinlich in einem kleinen, augenzwinkernden Gag wurden Agent Miller und Agent Einstein für eine Episode des Revivals geschrieben und besetzt: Er ist ein attraktiver, dunkelhaariger Mann (Stephen Amell,
In seiner Zeit war "Akte X" genrebildend. Die Verknüpfung von einzeln stehenden Folgen eines Procedurals mit einer übergeordneten Handlung ("Mythology") war eines der neuen Elemente. Und das war zum Teil aus der Notwendigkeit geboren, in der Handlung seinerzeit einen Mutterschaftsurlaub von Anderson zu erklären, was durch ihre Entführung getan wurde.
Daneben traf "Akte X" den Zeitgeist, der geprägt von einem grundsätzlichen Misstrauen gegen die US-Regierung war. Anderson fungierte gleichsam als Sex-Symbol für die männlichen Fans und als smartes, kritisch denkendes Rollenvorbild für weibliche Zuschauer. Auch filmerisch wusste die Serie durch ihren hohen Production-Value in der damaligen Fernsehlandschaft hervorzustechen und richtungsweisend zu werden. Zudem lief sie gerade zur richtigen Zeit, um von den verstärkt online kommunizierenden Fans zu profitieren, die somit über die Fälle und übergreifenden Rätsel auch abseits des privaten Umfeldes diskutieren konnten.
Heute muss man jedoch ehrlich sagen: So sehr "Akte X" damals richtungsweisend war, so übervölkert sind die angesprochenen Marktsegmente heutzutage. Verschwörungsserien gibt es zuhauf. Mittlerweile ist es Standard, dass sich ein roter Handlungsfaden durch die Ermittlerserien zieht, um die Zuschauer zu binden. Online-Diskussionen über Serieninhalte sind schon lange im Mainstream angekommen. Der Production-Value hat im Fernsehen ein hohes Maß erreicht - im Vergleich zu damals ist das Budget einer Serienfolge um ein Drei- bis Fünffaches gewachsen. Und durch die Vielzahl der Serienproduzenten (Kabelsender, VoD-Anbieter) gibt es auch zahllose weibliche Charaktere, die Fernsehzuschauern als Vorbilder dienen. Mal abgesehen davon, dass auch die Realität aufgeholt hat und Frauen in Führungsrollen nicht mehr ganz so die Ausnahme sind.
Kurzum: Ein Revival wie die sechsteilige Miniserie, die die leider ohne konkretes Ende gebliebene Geschichte fortführt, kann auf Faninteresse hoffen. Doch zu einem eigenen Spin-Off muss man festhalten: Für viele der Aspekte der Serie hat es schon gute Klone gegeben. Entsprechend müsste ein Spin-Off hier auf eigenen Beinen stehen, mit Hauptcharakteren und Geschichten überzeugen.
Vielmehr müsste man den im Laufe der Zeit angekratzen Ruf von "Akte X" überwinden. Viele Fans bemängelten etwa, dass die Macher in den späten Staffeln versucht hatten, Mulder und Scully mit Doggett (Robert Patrick) und Reyes (Annabeth Gish) zu ersetzen. Und auch manche "Auflösung" von Geheimnissen aus "Akte X" (Stichwort: Mulders Schwester Samantha) sorgte für eher ungläubiges Staunen.
Man wird bei FOX (und Produktionsstudio 20th Century Fox TV) abwarten, wie die Fans das sechsteilige Revival aufnehmen werden, bevor man entscheidet, ob und wie es mit dem Franchise weitergeht - mit weiteren Miniserien um die Altstars, mit einem Spin-Off/Revival des Franchise oder eben gar nicht.
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