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Wer wird wirklich Millionär?
(16.09.2005, 00.00 Uhr)
Dass bei
Der britische Ökonom Ian Walker und sein Team haben das Spielverhalten von 515 Kandidaten der englischen Ausgabe von "Wer wird Millionär?" analysiert. Das Ergebnis: Unabhängig vom absoluten Betrag überwog bei zwei Dritteln der Kandidaten vorsichtiges Verhalten - d.h., sie verzichteten auf die Möglichkeit einer Verdoppelung ihres derzeitigen erspielten Betrages. Lediglich ein Drittel spielt bis zu einem Punkt, an dem keine Frage mehr beantwortet werden kann und das Geld verloren ist.
Zu ihrer eigenen Überraschung bestätigt dieses Ergebnis genau eine Therorie des österreichischen Wirtschaftswissenschafters Oskar Morgenstern und seines amerikanischen Kollegen John von Neumann, die bereits 1940 voraussagten: Menschliches Risikoverhalten ist mit mathematischen Gesetzen zu beschreiben. Die Risikobereitschaft - so ihre These - richtet sich nicht nach dem absoluten Wert eines Gegenstands oder Geldbetrags, sondern nach seinem relativen. Dieser relative Wert, der für jedes Individuum unterschiedlich ist, kann in einer mathematischen Funktion ausgedrückt werden - einer Nutzenfunktion.Weitere, etwas griffigere Erkenntnisse der Studie:
- Bei einer 50:50-Chance überwiegt der Sicherheitsgedanke
- Eine höhere Gewinnaussicht weckt die Risikobereitschaft
- Der Publikums-Joker ist ebenso wichtig wie der Telefon- und der 50:50-Joker
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Leserkommentare
Touch-Down schrieb via tvforen.de am 19.09.2005, 00.17 Uhr:
Dieser Kandidat vom Ende der Sendung vom Samstag gehört ja wohl zu den nervendsten, unerträglichsten Kandidaten, die diese Sendung jemals gehabt hat. Ich hoffe dass dieser Typ am Montag schnellstmöglich rausfliegt.Romiman schrieb via tvforen.de am 21.09.2005, 14.08 Uhr:
Vielleicht liegt die "Risiko-Grenze" vieler Mitspieler bei den 16.000 E, weil genau das z.B. dem Gegenwert eines (wenn auch bescheiden ausgestatteten) neuen VW Golf entspricht...Mr Butermaker schrieb via tvforen.de am 19.09.2005, 20.59 Uhr:
Ja, stimmt. Die kurze Zeit die er da war hat gereicht.
Und Jauch war sichtlich erleichtert als der Kandidat heute aufgab.Laie schrieb via tvforen.de am 16.09.2005, 20.56 Uhr:
"Die Risikobereitschaft - so ihre These - richtet sich nicht nach dem absoluten Wert eines Gegenstands oder Geldbetrags, sondern nach seinem relativen. Dieser relative Wert, der für jedes Individuum unterschiedlich ist, kann in einer mathematischen Funktion ausgedrückt werden - einer Nutzenfunktion. "Das ist ja wohl selbstverständlich.
Wenn ich bei ebay einem Unbekannten Geld überweise, dann riskiere ich Beträge, die ich nicht riskiert hätte, als ich in noch der Ausbildung war.Und genau die gleiche Logig läuft bei jeder Risikobereitschft ab - je weniger ich relativ zu verlieren habe - desto höher der Einsatz.Je niedriger Hartz IV - desto geringer die Angst vor Gefängnis (siehe USA) ;-)Mr Butermaker schrieb via tvforen.de am 16.09.2005, 20.20 Uhr:
Also ich habe die Beobachtung gemacht das bis zum 16.000 Betrag meistens gezockt wird ohne sich Gedanken darüber zu machen was passiert.
Ab der Hürde 16.000 geht es erst in den meisten Fällen wirklich um Etwas.
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