Log-In für "Meine Wunschliste"

Passwort vergessen

  • Bitte trage Deine E-Mail-Adresse ein, damit wir Dir ein neues Passwort zuschicken können:
  • Log-In | Neu registrieren

Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung

  • Anmeldung zur kostenlosen TV-Termin-Benachrichtigung für

  • E-Mail-Adresse
  • sobald ein neuer Termin feststeht (ca. 3-6 Wochen vorher)
  • einen Tag vor der Ausstrahlung
  • täglich im "TV-Planer" für alle ausgewählten Serien und Filme
  • wöchentlich im Newsletter mit allen Serienstarts der Woche (Änderung/Löschung ist jederzeit unter www.wunschliste.de/login möglich)
  • Ich willige ein, dass ich kostenlos per E-Mail informiert werde. Diese Benachrichtigungen (z.B. TV-Sendetermine, Streaming-Tipps und Medien-Neuerscheinungen) können jederzeit geändert und deaktiviert werden. Mit der Speicherung meiner personenbezogenen Daten bin ich einverstanden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Ich kann die Einwilligung jederzeit per E-Mail an kontakt@imfernsehen.de oder per Brief an die imfernsehen GmbH & Co. KG, Aachener Straße 364-370, 50933 Köln widerrufen. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen und erkläre dazu mein Einverständnis.
  • Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
  • Fragen & Antworten

Carolin Kebekus im Interview: "Reine Provokation finde ich ziemlich billig"

von Glenn Riedmeier (17.05.2018)
Über die neue "PussyTerror TV"-Staffel, #MeToo und den "Echo"-Skandal
Carolin Kebekus
Bild: WDR/klein&repplinger
Carolin Kebekus im Interview: "Reine Provokation finde ich ziemlich billig"/Bild: WDR/klein&repplinger

Am heutigen Donnerstag, 17. Mai, starten nach langer Wartezeit die neuen Folgen von "PussyTerror TV". Zur vierten Staffel wartet die von Carolin Kebekus präsentierte Comedyshow mit einigen Veränderungen auf. So werden die insgesamt sechs neuen Ausgaben (plus ein Best-Of) erstmals im wöchentlichen Rhythmus gezeigt - immer donnerstags um 22.45 Uhr im Ersten. Außerdem wechselt der Aufzeichnungsort von der bisherigen Eventlocation in ein klassisches Fernsehstudio.

Carolin Kebekus moderiert im neuen Studio
Carolin Kebekus moderiert im neuen Studio. (© WDR/Frank Dicks)

Im ausführlichen Gespräch mit TV Wunschliste-Redakteur Glenn Riedmeier verrät Carolin Kebekus, was die Zuschauer in der neuen Staffel erwartet. Darüber hinaus erläutert die Komikerin, was sie von Provokationen in der Comedyszene und dem "Echo"-Skandal rund um die Rapper Kollegah und Farid Bang hält, und ob sie den Eindruck hat, dass die #MeToo-Bewegung bereits Wirkung gezeigt hat.

TV Wunschliste: Liebe Frau Kebekus, nach einer längeren Pause geht es mit "PussyTerror TV" endlich weiter. Anders als bisher diesmal nicht im monatlichen Rhythmus, stattdessen läuft die vierte Staffel wöchentlich. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Carolin Kebekus: Wir hatten das Gefühl, dass der monatliche Rhythmus ausgeschöpft war. Es hat zwar Vorteile, monatlich auf Sendung zu gehen, aber eben auch Nachteile. Man kommt nicht so richtig in einen Produktionsrhythmus rein. Oft dachte ich mir nach der Aufzeichnung: "Jetzt bin ich so richtig im Fluss und könnte direkt die nächste Folge aufzeichnen, weil ich noch so viele Ideen habe." Aber dann mussten wir eben wieder einen Monat warten, ich ging zwischendurch auf Tour und so war man wieder raus aus dem Thema. Jetzt mit der wöchentlichen Variante ist die Ausgangslage ganz anders: Ich habe meine Tour fertig gespielt und konnte mich die letzten Wochen ausschließlich mit der TV-Sendung beschäftigen. Ich habe zum Beispiel schon viele Einspieler gedreht und mit Autoren an den Texten geschrieben.

Der Ausstrahlungsrhythmus ist nicht die einzige Veränderung. Die Sendung hat ein verändertes Logo und kommt nicht mehr wie bisher aus der Club- & Eventlocation "Die Halle Tor 2", sondern aus einem klassischen TV-Studio in Köln-Mülheim. Was steckt hinter dieser Entscheidung?

Carolin Kebekus: Wir können jetzt die Möglichkeiten des Fernsehens besser nutzen. Die bisherige Location hatte eher einen Live-Charakter, so wie ich es auf Tour auch liebe. Jetzt senden wir aus einem klassischen Fernsehstudio, das einem die Möglichkeit gibt, einfacher, kleinteiliger und fernsehtypischer zu produzieren - zum Beispiel mit einer besseren Leinwand im Hintergrund.

Wird sich dementsprechend auch die Kulisse verändern? Gibt es beispielsweise einen Schreibtisch oder eine Sitzecke für Gäste?

Carolin Kebekus: Es ist jetzt alles TV-typischer aufgebaut, dennoch bleibe ich mir beim Grundgerüst der Sendung treu. Ich mache nach wie vor einen Stand-Up und die Studioband Girls 'n Pussies hat ihren festen Platz. Einen Schreibtisch habe ich nicht, aber es gibt jetzt eine Sitzgelegenheit für mich und meine Gäste.

Dürfen sich die Zuschauer auch auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie Mario Großreuss freuen?

Carolin Kebekus: Auf jeden Fall! Kurz vor der Fußball-WM ist Mario Großreuss dringend auf der Suche nach einer Spielerfrau - auch wenn er gar nicht aufgestellt wird. Und deshalb wird Mario der neue "Bachelor" und versucht auf diesem Weg, in jeder Folge der neuen Staffel eine Spielerfrau zu finden!

Carolin Kebekus als Mario Großreuss
Mario Großreuss ist der neue "Bachelor" (© WDR/Brainpool/Steffen Z Wolff)

Ich wünsche Mario viel Glück auf seiner Suche! Welche Themen werden Sie allgemein in der neuen Staffel aufgreifen?

Carolin Kebekus: In der Sendung werde ich mich weiterhin aktuellen gesellschaftlichen Themen widmen, zu denen es mir wichtig ist, etwas zu sagen. Beispielsweise werden wir die Diskussion um den Paragrafen 219a über Werbung für Abtreibung aufgreifen. Außerdem widmen wir uns in einem Musikvideo den vielen Politikerinnen wie Andrea Nahles oder Annegret Kramp-Karrenbauer, die jetzt im Parlament sitzen und Angela Merkel den Kampf ansagen. An der grundsätzlichen Haltung der Sendung wird sich nichts ändern - und durch den wöchentlichen Rhythmus können wir jetzt noch schneller auf aktuelle Themen reagieren.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, ob Carolin Kebekus den Eindruck hat, dass die #MeToo-Bewegung bereits Wirkung gezeigt hat, und ob sie zu Beginn ihrer Karriere darum kämpfen musste, nicht auf ihr Äußeres reduziert zu werden.

Beitrag melden

  •  

Leserkommentare