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294

Die Nebel von Avalon

(The Mists of Avalon)CZ/USA/D, 2001
Die Nebel von Avalon
  • 294 Fans   36% 64%ø Alter: 40-50 Jahre
  • Serienwertung5 50504.53Stimmen: 15eigene Wertung: -

Serieninfos & News

Deutsche Erstausstrahlung: 20.01.2002 (Sat.1)
Die römischen Eroberer haben Britannien verlassen, doch neue Kämpfe schwächen das Land: Zum einen attackieren die barbarischen Truppen der Sachsen die Küsten, zum anderen ringen zwei Religionen um die Vorherrschaft: die christliche und die der großen Göttin. Viviane, Herrscherin des Sees und Hohepriesterin der Insel Avalon, setzt ihre ganze Macht und Zauberkraft ein, damit ein König den Thron der Camelot besteigt, der das Volk einen kann: König Artus soll so Avalon vor dem Untergang und das britische Volk vor einer grausamen Invasion schützen...
(Sat.1)

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Kommentare, Erinnerungen und Forum

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  • Katharina (geb. 1981) schrieb am 25.06.2006:
    KatharinaIch stimme Dir, Stevie, vollkommen zu. Ich hab mich sehr gefreut mein Lieblinmgsbuch verfilmt zu sehen und dann musste ich mir diesen Abklatsch anschauen. Schaut man sich zuerst den Film an, ist man wahrscheinlich nicht so unangenehm berührt. Ich habe mir vor kurzem Pride and Prejudice angeschaut (95er Version) und ich muss sagen, die haben es richtig gemacht, sie haben sich genug Zeit genommen um dem Buch von Jane Austen gerecht zu werden und so hätten es die Produzenten hier auch machen sollen. Es ist ein ausführliches und sehr langes Buch, deswegen sollte man es nicht wie den üblichen Mist so kurz abhandeln. Ich finde es jedenfalls schade, dass man das Buch nicht besser umgesetzt hat. Ich werde mir diese schreckliche Verfilmung jedenfalls nie wieder ansehen!!!!!!!!!!!Antworten

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  • Stevie (geb. 1975) schrieb am 13.04.2006:
    Stevie"Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer - Bradley ist mit Abstand der schönste, innovativste, authentischste Roman, den ich je gelesen habe. Dazu ist er überaus intelligent und hat ein unmissverständliches humanistisches Anliegen.
    Die Autorin wählt eine bereits 1000 Mal erzählte Geschichte und beginnt ein geschicktes Spiel mit alten Klischees und Erwartungen. Immer wieder ist man überrascht von unerwarteten Wendungen oder Perspektiven.
    Ein Buch von großer Philosophie und Tiefgang.
    Vor allem aber wirkt jede einzelne Figur bis ins kleinste Detail durchdacht und ausgearbeitet. Alle Charaktere sind Mehrdimensional. Und gerade weil sie so echt wirken zerfallen damit auch alle herkömmlichen, pathetischen Vorstellungen von Gut und Böse. Jede auftretende Person handelt aus einer nachvollziehbaren Motivation heraus.
    Die Verfilmung dagegen, die wirkt, als hätte Rosamunde Pilcher die Vorlage geschrieben, tut Folgendes:
    Sie nimmt das Grundgerüst der Artussage, wie man es schon 1000 Mal gesehen hat und heftet ihr sämtliche Gut - Böse - Klischees an, die man kennt. Da hier aber die sonst immer negativ beschriebene Morgaine die Protagonistin sein soll wird die alte Hexe - Morgana - Rolle einfach auf Morgause übertragen.
    Der Merlin von Britannien bleibt natürlich der Zauberer Merlin, wie alle ihn kennen.
    Die Schauspieler/innen dümpeln hölzern durch die 08/15 - Geschichte und faseln unsäglichen Unfug. Am Ende gibt sich Morgaine auch noch versöhnlich, in dem sie in der Marienverehrung den Kult der Göttin wiedererkennt - was im Buch nebenbei bereits auf der ersten Seite unmissverständlich verneint wird.
    Mich stimmt an diesem Film dann auch nichts versöhnlich, so sehr ich die Musik von LoreenaMcKennitt zu schätzen weiß!
    Zu behaupten, dieser Mist hätte auch nur ansatzweise etwas mit dem wundervollen Roman von Marion Zimmer - Bradley - die sich vermutlich im Grabe umdreht - zu tun, ist ein Schlag ins Gesicht für jeden der ihn gelesen hat.
    Der Drehbuchautor hat das allerdings mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht getan!!Antworten

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  • Ryi (geb. 1986) schrieb am 19.02.2006:
    RyiSicher hast du recht, Linda. Es ist doch überhaupt nicht schlimm, dass sich Uli Edel (hmm... stimmt der Name?) auch ein bisschen künstlerische Freiheit erlaubt hat und das Buch nicht eins zu eins umgesetzt hat, was ja so oder so bei keinem Buch möglich wäre.
    Aber gerade Kevin, so fand ich, spielt in dieser Erzähling der Artus-Sage eine ganz wichtige Rolle, da hier 'Merlin' nicht einfach nur ein Name ist. Es ist viel mehr ein Titel.
    Kevin trug diesen Titel, genau, wie sein Vorgänger Taliesin, der als einziger von beiden im Film vorkommt.
    Diesen Unterschied zu so vielen anderen Artus-Erzählungen, in denen von 'Merlin' und nicht von 'dem Merlin' die Rede ist, fand ich gerade so wichtig.
    Aber nun mal weg von den ganzen harten Kritiken. Der Film ist trotz allem super super schön.
    Die Schauspieler wurden gut ausgewählt, die Filmsets und Requisiten und alles andere drum herum sind klasse und die Musik einfach nur fantastisch. Loreena McKennitt jagt mir einfach immer wieder einen Schauer nach dem anderen über den Rücken.Antworten

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