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739

Markus Lanz

D, 2008–

Markus Lanz
Serienticker
  • Platz 244739 Fans
  • Serienwertung2 121291.98von 124 Stimmeneigene: –

"Markus Lanz"-Serienforum

  • Norman, K. schrieb am 29.09.2026, 00.06 Uhr:
    Rechte Müllverbreiter im Abflussgraben – und keiner nimmt sie ernst.
    Jammervoll beklagen solche noch ihre selbst herbeigebrachten Missstände und fürchten gleichzeitig die beginnende Renovierung derselben.
    Jo – dazu haben solche Figuren schon zu Recht Sorge. Kein Demokrat wird den Faschisten ein Existenzrecht gewähren. Wo kommen wir denn da noch hin, wenn so was weiter seine ´demenztralen´ Parolen plärrt ?
    Im Wandel der Zeiten werden Unverbesserliche immer Federn lassen müssen. Monarchisten-Wohllebe und ihresgleichen aus den 30ern konnten sich teilweise noch unter den gestutzten Flügeln eines „Rechts“ staats – Kartells verkrauchen.
    Vorbei ! Frischer Wind pustet bereits Alm-öhis samt ihren Gipfelkreuzen hinweg, was sich anschließend nur noch als Schlamm-Muren unter der aufgehenden Sonne verkrusten kann.
    Immer mehr Deutsche erkennen die Zukunft in einer gerechten, friedlichen Demokratie und immer mehr Mitläufer aus den Rändern ihren bisherigen Irrweg – und wechseln noch rechtzeitig. Die verzweifelten „Weiter so“ Parolen verfangen immer weniger und auch das Millionenpublikum gaffender Amateur-„Hobby“- Analysten mutiert nur noch als Trolls und Honks
  • zweiland schrieb am 29.09.2026, 00.00 Uhr:
    Hinterm Ofen verkrampfen sich „Analysten“ –um die Deutungshoheit ihrer seit Jahrzehnten bisher verteidigten und moralisierenden Altparteienreste. Jeder weiß nun auch schon wieder alles besser als der andere. Fragt sich, weshalb diese Piefkes eigentlich nicht selber ihre „Beraterfunktion“ in Regierungsposition umwandeln konnten? Nun, den radikalen „Machern“ nur das Händchen halten,das Kreuzelchen schenken, war anscheinend immer die einfachere Lösung – wenn auch ohne Haltung.
    Aber wir Demokraten kennen das schon sein Urzeiten: Gärende Blasen mit diesem klaren Sprech platzen auch derzeit wie sprudelndes Wiesngesöff der Großkopfernden.
    Bürger fürchteten bis vor kurzem noch, dass sich das ewige „Weiter so“ noch ungehindert fortsetzen könnte.
    Seit den letzten Wahlen ist allerdings diese Illusion passé.
  • 19172026 schrieb am 28.09.2026, 23.45 Uhr:
    Bundesverfassungsgericht feiert sich.
    Auch alle anderen Institutionen, von Justiz, Polizei, Geheimdienst bis hin zu Bildung entstanden nach Adenauers Vorstellungen, um mögliche Oppositionen nicht in Regierungsverantwortung kommen zu lassen.
    Seitdem wurde Macht allein von einer CDU dominiert, der sich lediglich einige untergeordnete Strömungen, wie SPD, noch anschließen konnten. Mit angesagter politischer Doktrin gelang tatsächlich einige wenige Jahrzehnte lang ein pulsierender Aufstieg – wesentlich auch geprägt von einem maximal expandierenden Antikommunismus.
    Das sich derweil allerdings global inzwischen sich stark verändernde gesellschaftliche Positionen einstellten, konnte in der „Union“ keinerlei Anpassungen, geschweige notwendige Reformen erzeugen. Hatte zur Folge, dass sich der Abwärtstrend dieser ideologisch erstarrten Formation immer weiter fortsetzte und automatisch Widerstandsbewegungen hervorriefen.
    Die sich gern als demokratische Mitte Darstellung verlor für CDU & Co. jegliche Bedeutung – denn Demokratische Mitte verkörpert die absolute Mehrheit durch den Wählerwillen.
    Diese Option hat sich im Jahre 2026 nun auch in Deutschland ergeben. Was früher für eine dominierende Ära galt, überträgt sich in der Evolution diskussionslos immer auf die nächste.
    • demenztral schrieb am 28.09.2026, 23.56 Uhr:
      Völlig richtig - 2026,
      die meisten Deutschen wissen inzwischen um die Ohnmacht einer wieder versagten CDU-Regierung - und dies in Folge. Alle SchnUllis mögen dieser Ära nachtrauern - doch es gibt nur ein Vowärts -grundlegend massive Reformen und Abbau diskriminierender Entwicklungen. Dazu gehören sowohl auch die Verballhornung unserer Demokratie durch Fakeschmierereien mit SchnUlli-, Hexas-, pippis-verformer - accounts in Sozial Media.
  • zweiland schrieb am 28.09.2026, 23.10 Uhr:
    Eine beliebte Methode, eine Wahl zu stehlen, ist das Umdrehen der siegreichen Partei – sie macht dann das Gegenteil dessen, wofür sie gewählte worden ist. Das trojanische Pferd bei den Grünen war Fischer, der seinen Nimbus als ´Strassenkämpfer´ nutzte, um die Grünen als ursprüngliche Friedenspartei 1999 zum Antreiber des Angriffskrieges gegen Jugoslawien zu machen. Inzwischen breitet er in Medien seine so unwahrscheinlich tollen politischen Erkenntnisse preis – ohne Abstriche.
    Eine ähnliche Rolle spielte Gysi, der die Linkspartei(damals noch PDS) in eine Koalition mit der SPD führte und als Wirtschaftssenator eine krasse unsoziale Politik gegen die eigenen Wähler mittrug. Last not least: Ramelow, der als lautstarker Antifaschist Ministerpräsident von Thüringen wurde, befürwortete im Mai 2022 schwere Waffen für die von Nazis durchsetzte Regierung in der Ukraine.
    Auch die AfD hat ihre Trojaner, die den beim Wähler beliebten Friedenskurs der Partei unterwühlen. Aktuell fällt der verdacht vor allem auf Tillschneider, den sogenannten Vordenker in Sachsen-Anhalt. Bis Ende letzten Jahres war er ein Befürworter der Freundschaft mit Russland. Nach einem Besuch in Washington im Dezember 2025 war er wie verwandelt und betreibt seither Propaganda für die USA. Im Wahlkampf trat er für die Ansiedlung einer israelitischen Drohnenfabrik in Sangershausen ein, kämpfte für Rekrutierungsbesuche von Bundeswehroffizieren an Schulen und plädierte ganz generell für Aufrüstung, mit seinen Worten:“Hoch lebe unsere deutsche Waffenindustrie“.
    • diametral schrieb am 29.09.2026, 00.21 Uhr:
      muss ich denn jetzt schon wieder mal irgendwelche Grüne und Linke verteidigen?😱
      Ich hasse es.😡
      Doch man kann es nicht so stehen lassen.
      Joschka Fischer war zwar in meinen Augen anfangs ein Chaot und Verweigerer rechtsstaatlicher Prinzipien,
      aber er entwickelte sich zum Realpolitiker.
      Dass er die deutsche Beteiligung an Nato-Luftangriffen befürwortete, war schon richtig.
      Ethnische Säuberungen konnte man nicht zulassen.
      Fischer war aber auch eben jener, der sich strikt gegen eine Beteiligung am Irak-Krieg aussprach und auch das war richtig.
      ------
      Gysi ist ebenfalls Realpolitiker. Berlin war quasi pleite. Wo finanziell nichts mehr geht, muss man Tafelsilber (Sozialwhg.) verkaufen und sparen.
      Das machte er doch nicht freiwillig.
      So kommt es eben, wenn Schulden überhand nehmen, dann ist keine Luft mehr zu "agieren", sondern wird am Nasenring durch den Schlamassel gezogen.
      Deshalb ist Verschuldung so ungesund.
      ------
      Es gab in der Ukraine einen Zweig, der zumindest faschistisch geprägt war und Parallelen zu Nazis zeigte, dann eingegliedert in die Staatsstruktur.
      Man kann aber nicht generell sagen, die Ukrainer seien Nazis oder der Staatsapperat sei so.
      Man kann es beizeiten mit ins Feld führen, dass es welche gab, gleichfalls wie es Rechtsextreme in der AfD gibt, aber die ganze AfD als rechtsextrem zu bezeichnen ist schon etwas anderes.
      Ramelow hatte eine Meinung und ich finde daran nichts Verwerfliches. Nicht dass ich zugestimmt hätte, aber sie war vertretbar.
      --------
      Auch die AfD hat ein "Spektrum", wo in diesem der linke Rand ganz anders denkt als der rechte.
      Das lässt sich in einer großen Partei nicht vermeiden.
  • zweiland schrieb am 28.09.2026, 21.06 Uhr:
    Mit dem Bundeszwang gegen Sachsen-Anhalt liebäugeln mittlerweile alle Altparteien (aber bei deren Wählern fehlt die große Unterstützung für solche revanchistischen Unternehmungen).
    Merz signalisierte aber schon Unterstützung:<<Wenn dort Grenzen überschritten werden, kann ich Ihnen versichern, werden wir aus Sicht der Bundesregierung alles tun, um das zu korrigieren.>> Es gäbe im Grundgesetz die Pflicht zur Bundestreue:<<Das betrifft zum Beispiel die gesamte Einwanderungs- und Ausländerpolitik.>> Besonders hasserfüllt äußerte sich der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD im Bundestag, Dirk Wiese:<<Sollte dort die Putin-Koalition von AfD und BSW erstmals einen Rechtsextremisten in das Amt des Ministerpräsidenten verhelfen, ist es gut zu wissen, das Grundgesetz Möglichkeiten vorsieht, verfassungsgemäßes Handeln eines Bundeslandes notfalls per Weisung zu erzwingen.>>
    Der Bundeszwang wird von Politik und Medien in der Regel auf Artikel 37 des Grundgesetzes(GG) bezogen, der allerdings nicht sonderlich sonderlich konkret ist. Zur Sache geht es vielmehr im Artikel 91 GG: <<Ist das Land, in dem die Gefahr (für die verfassungsmäßige Ordnung) droht, nicht selbst zur Bekämpfung der Gefahr bereit oder in der Lage, so kann die Bundesregierung die Polizei diesem Lande und die Polizeikräfte anderer Länder ihren Weisungen unterstellen sowie Einheiten des Bundesgrenzschutzes einsetzen.
    Nach Interpretationen in der juristischen Fachpresse kann solcher Polizeiputsch bis hin zur Absetzung der Landesregierung und zur Auflösung der Landesregierung führen – wie in den Beispielen aus der Weimarer Republik.
    • UserUli schrieb am 28.09.2026, 23.17 Uhr:
      Ganz im Gegenteil, @ Zweihorn
      Es ist das Schutzschild des Rechtsstaats. Man denke nur an die Krise von Little Rock, Arkansas, im Jahr 1957.
      Damals setzte US-Präsident Eisenhower die Nationalgarde ein, um einen rebellischen Gouverneur zur Räson zu bringen, der Afroamerikanerinnen und Afroamerikanern das verfassungsgemäße Recht auf den Schulbesuch verweigern wollte. Eisenhower sicherte damit die Bürgerrechte.
      Sollte die AfD mit einem verfassungswidrigen Bildungsseparatismus in die Fußstapfen solcher historischen Blockierer treten wollen, ist es die Pflicht der Demokratie, das Grundgesetz gegen diese Bestrebungen zu verteidigen. Da gibt es gar nichts dran vorbeizureden und zu vermauscheln.
  • zweiland schrieb am 28.09.2026, 19.52 Uhr:
    Trotz möglicher Manipulationen war das AfD-Ergebnis am Ende fantastisch. Die verlierer streben nun eine ganz neue Operation an, um den Wählerwillen zu durchkreuzen: man fesselt den Wahlsieger und hindert ihn am Regieren.
    Möglichkeit eins: finanzielle Strangulierung durch den Bund. Der baden-württembergische (deutsche..) Finanzminister Danyal Bayaz(Grüne) gibt den Einpeitscher, er würde einer AfD-Regierung die Mittel aus dem Länderfinanzausgleich streichen. Das waren2025 insgesamt 1,9 Milliarden Euro. Außerdem könnte der Bund Zuschüsse aus den sogenannten Strukturfonds zurückhalten.
    Möglichkeit zwei: Zahlungen aus dem EU-Haushalt könnten eingefroren werden. Diese belaufen sich auf knapp 500 Millionen Euro jährlich. Dabei geht es unter anderem um Schulrenovierungen, Rundumsanierungen von Turnhallen und Kindertagesstätten oder auch die Anschaffung moderner Medizintechnik in Kliniken, verdeutlichte die Tagesschau den asozialen Charakter einer solchen Maßnahme. Diese methode wurde bereits gegen Ungarn und gegen Polen angewendet. <<Wir haben in beiden Ländern gesehen, dass es nach dem Einfrieren der EU-Gelder Regierungswechsel gab>>, freute sich der grüne EU-Abgeordnete Daniel Freund (Anm.:…nach Wunsch der Leyen und BR_Kartelle).
    Möglichkeit Nummer drei ist der große Hammer: die Verhängung des Bundeszwangs über Sachsen-Anhalt – eine Sanktion, die seit Gründung der Adenauer BR noch nie Anwendung fand.
    In der Weimarer Republik schon: Im Jahr 1923 schickte die Reichsregierung Truppen nach Thüringen und Sachsen, um die dortigen KPD/SPD-Regierungen abzusetzen. 1932 folgte der sogenannte Preußenschlag, die gewaltsame Entmachtung der SPD-Regierung des Freistaates Preußen durch eine Notverordnung des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg.
  • Reformer 028 schrieb am 28.09.2026, 19.22 Uhr:
    Na,heute um 21 Uhr schon was vor?
    Bei Maischberger sitzt der Wahlverlierer Schulze.Dann ein Afd Fuzzi und der abgehalfterte Ex Finanzminister Steinbrück.Dann der Restaurant Tester Rach,Er wird bestimmt vor oder nach der Sendung ein 5 gänge Menü #zaubern#.Da darf natürlich der BLÖDZEITUNGSREPORTER Rotzheimer nicht fehlen.Das wird genauso wie bei den anderen Quasselstrippen Lanz und Konsorten bestimmt eine # tolle Sendung #
    Das jagt dann eine neue Erkenntnis die andere.Viel Spaß.
    Ich werde morgen mal bei den Qualitätsmedien vorbeischauen,was Die dann #tolles#darüber zu berichten haben.
  • Reformer 028 schrieb am 28.09.2026, 14.46 Uhr:
    Es ist schade und zugleich traurig,dass Bernie Sanders nichr gegen Trump gewählt wurde.als Präsidentschaftskanidat gegen Trump.Wobei erwiesenermaßen die Wahlergebnis für die korrupte Fr.Clinton auch noch gefälscht wurden.Er hätte die Wahl gegen Trump bestimmt auch gewonnen.Jetzt hat Sanders eine persönliche Stellungnahme gegen Trump persönlich und seiner Politik geäußert.Ob Es bei den Wahlen im November hilft,bleibt abzuwarten.Zumindest könnte das Machtgefüge für Trump geringer ausfallen.
    Wäre zumindest schonmal ein Schritt in die richtige Richtung.
  • 1704213 schrieb am 28.09.2026, 11.54 Uhr:
    Wenn Demenztrale über Recht und Demokratie „fachsimpeln“ – Holla, die Waldfee!
    Kapitalismus, Gerechtigkeit und soziale Strukturen vermengen wollen………..Solche Märchenerzählungen begeistern durchaus naive Seelen, denen jegliche Bildung versagt blieb. Durch das emsige Stricken von Verschwörungstheorien und scheinbar hochwissenschaftlichen Analysen einiger Ewiggestriger zwischen Matterhorn und Gifhorn kann sich jeder schon normal entwickelte deutsche Bürger ein Bild davon machen, was geschehen würde, wenn es solche Figuren je zu Verantwortung brächten.
    Zum Glück handelt es sich hier nur um eigentlich harmlose, unfähige Versuche einiger von Minderwertigkeitskomplexen Befallener in Diskussionsplattforen , irgendwie respektiert zu werden.
    Es wird sich geben – bzw. geeignet zu gegebener Zeit verschwinden.
    Öhi-Trolls, Hexa-Kults und Rotlauf-Honks begleiteten immer besonders während Zeitenwenden die Phantasiewelt in demokratiefeindlichen Absonderungen.
    • 09-2026 schrieb am 28.09.2026, 12.03 Uhr:
      Persilscheinaffine, auch ja sogar einige Deutsche,versuchen wie die später als bekannte Anschwärzer im NS-Regime jetzt numerisch als 25819, 028, hera, pipirino o.ä. im Fahrwasser des Populismus für faschistische Propaganda zu werben.
      Ein vergeblicher Versuch, das Rad der Geschichte zurückdrehen zu können. Ist jedem abgehalfterten Regime der Vergangenheit als Die DNA bekannt.
      Echte Demokratie ist stark, so dass solche Erscheinungen und deren Nachäffer dank gesunder Evolution keine Chance erhalten !
    • Reformer 028 schrieb am 28.09.2026, 13.45 Uhr:
      Da hat 213 aber wieder eine hochwissenschaftliche Analyse und emsiges stricken von Verschwörungstheorien rausgehauen.Wo man natürlich sieht,dass bei ihm die Bildung total versagt hat.So ist das mit Minderwertigkeitskomplexen Befallenen
      TROLLS und HONKS.
      Dann setzt 09-2026 noch einen drauf, mit seiner populistischen,faschistischen Propaganda.Der angebliche Demokratie Nachäffer.
  • 725819 schrieb am 28.09.2026, 11.07 Uhr:
    75 Jahre Bundesverfassungsgericht, ein großartiges Jubiläum!!!
    Weil wir beim Thema Russland waren. Eindeutiger kann man heute den Unterschied zwischen dem Anspruch auf Recht bis in die höchste Instanz hier und Staatsdoktrin, Rechtsbeugung, Ausschaltung politischer Gegner durch Gewalt in Russland nicht sehen!
  • diametral schrieb am 28.09.2026, 02.25 Uhr:
    1. Russland gibt nicht weniger für Militär aus als Europa, absolute Kosten sagen nichts aus.
    Zahlen sind stets in Relation zur Kaufkraftparität zu sehen.
    lt. SIPRI und IISS Militäraufwendungen kaufkraftbereinigt:
    Russland 450-500 Mrd.
    Europa 500-550 Mrd.
    2. Eine Granate kostet -kaufkraftbereinigt- bei uns das 2-3 -fache.
    So zieht sich das durch alle Waffensysteme.
    In Relation kauft Russland daher ein Mehrfaches an Kriegsmitteln und Kriegs-Dienstleistung.
    3. Russland hat eine funktionierende "Maschinerie", wenn auch veraltet. Doch das ist hier weniger bedeutend, sie produzieren.
    Wir nicht, wir müssten ja die Schweiz nochvum Munition anbetteln.
    Allein der Aufbau von Fabriken, von Infrastruktur, Ausbildung von Fachkräften, allein die ganze Strukrur organisatorisch aufzubauen, bis es reibungslos läuft, kostet schon Unsummen, da ist noch keine Granate oder Drohne produziert.
    Abgesehen von den Gemeinschaftsprojekten, Milliarden sinnlos versenkter Gelder, wo kein einziges Kampfflugzeug oder sonstiges dabei herauskommt und dann Wadephul in den USA dort um Material betteln muss (mal übertrieben formuliert).
    -----
    "Militärausgaben".
    Zynisch formuliert könnte man sagen, dass wir derzeit gigantische Summen versenken um uns langsam wieder eine Rüstungsindustrie aufzubauen,
    während Russland längst produktiv sein Geld einsetzen kann.
    Deshalb sind solche Vergleiche, welche nur auf Beträge abzielen eher wenig sinnvoll.
    • 725819 schrieb am 28.09.2026, 09.10 Uhr:
      Völlig falscher Vergleich. Russland rüstet für den Krieg auf, seit Jahren (Krim-Besetzung , Donbas) Europa muss jetzt, wo der Krieg näher rückt, nachholen. Niemand kann bestreiten, dass wir die letzten 20 Jahre die Armee völlig vernachlässigt haben. Ohne den Angriff Russlands auf die Ukraine würden wir hier immer noch im Dornröschenschlaf liegen. Das gigantische Sondervermögen haben wir Putin zu verdanken.
    • PauleHeißter schrieb am 28.09.2026, 10.03 Uhr:
      Es ist ja nicht nur so, dass nach Verkündigung des „Sondervermögens“ für die Rüstung die Preise explodiert sind, weil die Rüstungskonzerne Morgenluft gewittert haben, es wird auch nach wie vor praktisch Geld zum Fenster rausgeworfen, weil Rüstungsgüter bestellt und gekauft werden ohne wirtschaftliche und militärische Aspekte zu berücksichtigen. Wozu in der heutigen Zeit extrem teure Panzer und Flugzeuge? Der Vertrag über die amerikanischen neuen F 35 ist nicht mit der Firma Lockhead, sondern mit der Trump-Regierung geschlossen worden und hat völlig indiskutable Bestimmungen zum Nachteil Deutschlands. Außerdem ist das Flugzeug extrem Fehler anfällig und es gibt massive Ersatzteilprobleme. Aber daran ist man ja in der Bundeswehr gewöhnt.
      Mrd. Euro wurden außerdem versenkt bei dieser Fregatte und beim zu spät abgesagten Flugzeugbauprojekt mit Frankreich.
      Seit Jahren wird soll dieses schon lange in die Kritik geratene Rüstungsbestellsystem geändert werden, aber offensichtlich passiert nichts. Böse Zungen behaupten, dass damit „Pistolius“ ständig Grund hat zum Jammern, dass es noch nicht reicht!
      Genau wie bei den Ölkonzernen trägt diese Regierung auch bei den Rüstungskonzernen massenhaft zur Bereicherung bei.
      Vermutlich ist da Russland mit weniger Geld wesentlich effektiver!
    • diametral schrieb am 28.09.2026, 11.31 Uhr:
      @819, genau darum ging es, dass man nicht einfach Ausgaben direkt vergleichen kann.
      An einer anderen Stelle wiederum dann aber doch, wenn es um die Haushaltsbelastung geht.
      Es setzt jedem Staat zu, wobei man dann aber wieder aufschlüsseln müsste, was ins Inland und nicht Ausland fließt und wie viel "Wirtschaft" daraus wieder generiert wird.
      Die Kosten müssen natürlich abgeschichtet werden um Umsatzsteuerbeträge, was letztlich keine realen Staatsausgaben sind. Wenn man all dieses berechnen wollte, wäre es sehr aufwendig.
      @Paule,
      die Kriegsführung hat sich massiv gewandelt, schon richtig.
      Doch glaube ich nach wie vor, dass noch immer Kampfjets und Fregatten benötigt werden und Kriege nicht nur mit Drohnen geführt werden können.
      Ob Jets künftig unbemannt fliegen werden und wann, bleibt abzuwarten.
      Was ich ankreide ist, dass das alles plan- und ziellos anmutet.
      So viele Milliarden in Sand gesetzt mit Gemeinschaftsprojekten und was haben wir jetzt? Nichts.
    • Reformer 028 schrieb am 28.09.2026, 13.28 Uhr:
      819,ich habe gerade einen Furz querliegen.Das kann auch nur die Schuld von Putin sein.So ist das,wenn man 1 Flasche russischen Wodka trinkt.Upps,ich trinke gar kein Alkohol.Dann liegt es doch an der aggressiven Außenpolitik der USA,mit Ihren völkerrechtswidrigen Kriegen,Die für die Flüchtlingskrise von Energiekrise verantwortlich sind.Und Trump die Natostaaten erpresst,5% des BIP der US Rüstungsindustrie und anderen Rüstungsindustrieen,dass Geld hinten reinzuschieben.
    • UserUli schrieb am 28.09.2026, 14.26 Uhr:
      @ Hera, @ Reformer 028, @ diametral
      Zu den Argumenten: @ Reformer 028, meine Zustimmung gilt Ihrer These, dass es deutlich sinnvoller ist, das Geld für friedliche Zwecke auszugeben, als es in Rüstungslöchern verschwinden zu lassen. Ihre Konfliktbewertung i.e.S. hatte ich nicht gemeint, aber die haben Sie ja ergänzt.

      @ Hera: Ich hatte lediglich die zwei divergieren Argumentationen zur Entstehung von kriegerischen Auseinandersetzungen dargestellt. Ihre Darlegung bestärkt dagegen ironischerweise die „Schwäche-These“. Krieg als Vermeidung von hegemonialem Machtverlust würde man klassisch nicht als Stärke, sondern Schwäche einordnen. Das „Stärkeargument“ meint eher, dass ein imperialer Aggressor hochrüstet, um dann andere einem nach dem anderen zu unterjochen. Da steht der Beleg aus.

      Aber nehmen wir an Putin würde also künftig (über die Bündnisverpflichtung) die NATO angreifen. Dann wären die NATO-Ausgaben maßgeblich. Und hier wurde bereits festgestellt, dass die drei Mal so hoch sind, auch wenn man die USA herausrechnet.
      Hiergegen kann i.d.T. mit Kaufkraftparitäten gegenargumentieren, wie z.B. @ diametral das tut, man kommt dann zu einer „Gleichwertigkeit der Kräfte“. Was insofern reichen müsste, da ein imperialer Aggressor in der Regel mindestens ein 2:1 Überlegenheitserhältnis benötigt.
      Wobei das Argument der Kaufkraftparitäten ja eher meine Position bestätigt: Wenn man drei Mal so viel Geld braucht, um zum gleichen Ergebnis zu kommen, dann schießt man doch nicht noch Abermilliarden hinein in ein Fass ohne Boden, sondern macht sich Gedanken, wie man effizienter agiert. Würde man normalerweise sagen.
      Will man aber nicht, sondern eine "ganz neue Struktur" unter "Führung Deutschlands" aufbauen. Nein, heißt es aber, wir wollen eine neue Struktur aufbauen. Auch völlig unabhängig davon, ob man das gut oder schlecht findet, muss der Preis, den man dafür zu zahlen haben wird, mitdiskutieren - sonst bleibt es eine halbe Sache. Und das kann man einschätzen, nach den gegebenen Parametern.
    • UserUli schrieb am 28.09.2026, 14.29 Uhr:
      Teil 2: "Rüstung und Sozialstaat" - man kann beides haben". Abstrakt ja, empirisch: nein. Denn das Sondervermögen Infrastruktur ist begrüßenswert, aber angesichts der aufgesummten Defizite viel zu wenig. Die durch die Konsumausgabe Rüstung geschaffenen Wirtschaftsimpulse sind i.d.R. tatsächlich vorhanden, aber vergleichsweise geringfügig.
      Der Multiplikator liegt traditionell bei < 1, ein eingesetzter Euro bringt nicht einmal 1 Euro zurück. „Wenn wir überhaupt erstmal anfangen, nicht nur bei den USA zu bestellen).
      Möglicherweise werden dann irgendwann durch Begleitinnovationen zusätzliche Produktivitätsfortschritte erzielt, aber eine „Wachstumsexplosion“ ist unwahrscheinlich. Dafür bedürfte es einer Umwidmung in investigative mittel, die wirklich die Produktivität erhöhen.
      Genau deshalb gehen die führenden Wirtschaftsinstitute in ihrer Gemeinschaftsprognose bis 2030 von einem durchschnittlichen Jahreswachstum unter 1% aus. Wollte man die gestiegenen Rüstungsausgaben aus dem Haushalt bezahlen und zugleich das sozialstaatliche Niveau aufrecht zu erhalten, wären aber über 3% notwendig. Würden man die Rüstungsausgaben also wieder in den Haushalt zurückführen, müsste man drastisch bei den anderen Positionen kürzen.
      Würde man hingegen, was ich nicht für wahrscheinlich halte, dauerhaft und ewiglich die Rüstungsausgaben über 1% mit Schulden finanzieren, würden die Zinsausgaben die Kürzungen in anderen Bereichen erzwingen. Denn diese unterliegen ja weiter der Schuldenbremse.
      Jetzt könnte man auch die Schuldenbremse auflösen, dann wäre alles kein Problem. Aber das wird wohl niemand machen, denn – „wir haben ja schon so hohe Rüstungsausgaben“: So beißt sich die Katze in den Schwanz. Man kann nicht nur das eine tun, um beides zu haben.
      (Von der weiteren Konsequenz, dass sich Deutschland damit, als Exportnation, explizit zur führenden Waffenexportnation entwickeln muss, ist dabei noch gar nicht gesprochen).
    • UserUli schrieb am 28.09.2026, 15.12 Uhr:
      @ Paule, das ist völlig richtig, das Sondervermögen von 2022 wurde ziemlich ineffizient verbraten, wenn man den allgemeinen Medienveröffentlichungen (Die Zeit, ZDF Frontal) folgt. Auch die verbliebenen 50 Mrd. sind großenteils bereits vertraglich fest den USA zugesichert Etwa: https://www.zdfheute.de/politik/f-35-kampfflugzeug-usa-ruestung-geschaeft-bundeswehr-100.html
      Dass das wirtschftlich wenig bringt, ist klar. Ganz unabhängig von den geopolitischen Abhängigkeiten.
      diametral - Sie haben im Grunde das Gleiche wie Paule beschrieben, als Sie die Kaufkraftparitäten anführten. Sie beklagten die mangelnde Effizienz und die "in den Sand gesetzten Milliarden" und fordern den Aufbau "ganz neuer Strukturen".
      Wenn Rüstungsbürokratie und Politik in dieser Sicht bisher schon völlig überfordert waren - wer sollte denn jetzt die "neuen Strukturen" aufbauen?
    • diametral schrieb am 28.09.2026, 16.52 Uhr:
      @UserUli,
      Kaufkraftparität und mangelnde Effizienz haben ja erst mal gar nichts miteinander zu tun, aber das wissen Sie selbst.
      Die Kaufkraftparität habe ich deswegen angeführt, weil hier absolute Zahlen gebracht wurden ( auch von Ihnen irgendwas mit 700 Mrd., vmtl. neuere als die von 25/26).
      Aber die Zahlen sind nur für uns als Ausgaben interessant, nicht für den Vergleich, wer mehr rüstet, darum ging es mir.
      ----
      Nehmen wir an, Sie gehen in den Wald und sehen dort 4 schwere Typen dabei eine Frau am Boden zu halten und zu beginnen, sie zu vergewaltigen.
      Was tun Sie?
      Hingehen mit "ach, seid doch lieb und lasst die Frau".
      Wenn Sie ganz viel Glück haben mit einer W. von etwa 1:1000000 sagen die "ja, Sie haben eigentluch recht, wir gehen".
      Ok, Sie gehen trotzdem hin und die 4 Jungs ziehen jeder ein Messer.
      Was tun Sie?
      Davon laufen?
      Bis da jemand kommt, ist alles schon geschehen.
      Oder versuchen Sie dann auch gut zuzureden und setzen auf "Verhandlungen"?
      Ganz ehrlich, aber in so einer Situation bleibt nicht viel, es sei denn Sie sind mindestens so gerüstet wie die Gegner und DEFINITIV klären können Sie die Situation nur, wenn Sie besser gerüstet sind und eine Knarre dabei haben. Ist so.
      Von Abrüstung halte ich gar nichts.
      Für "Verhandlungen" muss man so hoch gerüstet sein, dass es keine Frage mehr des "besiegt er mich?" ist, sondern "wenn, dann gehst du mit drauf!".
      Ansonsten wird man zur Lachnummer, gar nicht ernst genommen, und das lässt uns Putin sehr spüren.
      Das schadet auch der Ukraine, schadet Taiwan, schadet auch anderen, wenn wir zu schwach sind.
      Es geht nicht primär darum, ob Putin Europa oder die Nato direkt angreift, sondern wie wir auch in einem Verbund agieren könnten.
    • diametral schrieb am 28.09.2026, 17.02 Uhr:
      Sollte es aber jemals zu einem Krieg kommen, so werden viele NICHT an der Front stehen.
      Die aber, die das Land dann verteidigen, haben ein Recht darauf, dass wir sie zumindest mit bestem Kriegsmaterial ausstatten, damit sie wenigstens eine Chance haben, denn - die meisten werden nicht zurückkehren.
      Es wäre schäbig, da zu sparen.
      Das Beste sollte für uns das Minimum sein, was wir beizutragen bereit sind.
      -------
      Nun aber noch zu
      "Verteidigungs- vs. Sozialausgaben":
      Fragen Sie mal bitte Menschen in einem Krieg, was denen wichtiger ist - Ihr Leben, Ihre Heimat, Ihre Söhne und Töchter ..
      .. oder so-und-soviel qm Wohnraum, ein Handy, Anrecht auf Wohngeld, Teilhabe an Konzerte, Restaurantbesuche, kostenlose Bahntickets und den üblichen blabla.
      Ich finde, da gibt es nichts gegenseitig auszuspielen, denn Leben und Schutz sind das ALLERMINDESTE, das Notwendigste, danach kommt lange nichts und dann erst Sozialsystem.
    • diametral schrieb am 28.09.2026, 17.12 Uhr:
      wo ich @028 recht gebe:
      Man wird Putin etwas bieten müssen.
      Das ist die Eintrittskarte für ernsthafte Gespräche. Vor dem Krieg haben sich Ukraine und Europa falsch verhalten. Da bin ich völlig anderer Meinung als @Hera.
      Aber @Hera liegt wiederum dahingehend richtig, dass man der Ukraine beistehen muss und das aus etlichen Gründen.
    • Hera schrieb am 28.09.2026, 23.18 Uhr:
      @ Uli Puh.....
      Zu Teil1."Krieg zur Vermeidung hegemonialen Machtverlustes ist Schwäche" hm......
      Ist eine Atommacht mit demonstrierter militärischer Überlegenheit gegenüber einem kleineren Land ohne Verbundsicherheit und geringem militärischen Bestand real schwach?
      Zu Teil 2. Sowohl ich, als auch Sie, so vermute ich, wuchsen damit auf, dass Rüstung und Sozialstaat in der BRD nicht nur abstrakt möglich waren!
      Konträr zur DDR, wo Wirtschaftskraft durch Planwirtschaft und Substanzverlust stark geschwächt war. Während in Westdeutschland extremes Wirtschaftswachstum "Butter und Kanonen" gleichzeitig ermöglichte.
      Nun sieht sich Deutschland einer realen, ernsthaften Bedrohungslage ausgesetzt, mehr als ich mir das vorzustellen in der Lage war, und ich finde, dass wir militärisch in der Lage sein müssen, dieser zu begegnen!
      @ Uli, ich bin keine Militärexpertin, Ihre Berechnungen in allen Ehren - mir geht es schlicht um eine vernünftige Wehrhaftigkeit mit entsprechender Ausstattung!
      Meine unideologische Sicht der Dinge! 🤷‍♀️
    • Reformer 028 schrieb am 29.09.2026, 00.12 Uhr:
      diametral,dann sage ich mal,was man Putin bieten sollte.
      Keinen Nato und EU Beitritt der Ukraine.Obwohl ein Natobeitritt wohl hoffentlich und zum Glück schon so gut wie ausgeschlossen ist.Für die EU ist die Ukraine ein Fass ohne Boden.Keine weitere Natoosterweiterung.Keine weitere Hochrüstung,wo die Kriegsgefahr nur noch höher wird.Keine weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine,nur noch humanitäre Hilfe leisten.Auch nur noch Friedensverhandlungen unterstützen von den USA und China eventuell noch Türkei,was schon ein Armutszeugnis für die Europäischen Kriegswilligen ist.Wo Erdogan weiterhin die Kurden im Nordirak und Nordsyrien auslöschen will.Auch die Ukraine als ein einheitliches Land zu beschreiben,ist komplett falsch.Es gibt die Westukraine und die Ostukraine,also ein tiefgespaltenes Land.Putin wird ohne Sicherheitsgarantien für Russland und der Ostukraine keinem Frieden zustimmen.Er und die Mehrheit der Ostukrainer haben bestimmt nicht vergessen,wer den Bürgerkrieg 2014 15,mit Nazis in der Regierung,angefangen hat und bei uns totgeschwiegen wird.Wenn Man sich auf eine Lösung wie Korea einigen könnte und würde,käme man dem Frieden bestimmt ein großes Stück näher.
    • UserUli schrieb am 29.09.2026, 00.48 Uhr:
      Gegen eine emotionale Stellungnahme lässt sich natürlich immer schlecht argumentieren, @ diametral
      l
      Dennoch drei kurze Hinterfragungen:
      1. KKP und Ineffizienz gehören schon zusammen: Wenn wir feststellen, dass Russland mit einem Drittel des Geldes das Gleiche erreicht wie wir, gibt es nur zwei Erklärungen: Entweder die Russen sind dreimal so schlau wie wir – oder unser System ist ein ineffizienter Moloch.
      Rüstungszersplitterung und die Renditefalle der Konzerne treiben die westlichen Preise künstlich hoch. Warum also noch mehr Milliarden in ein kaputtes System werfen, statt es effizienter zu machen?
      2. Staaten sind keine Waldspaziergänger: Vor allem haben Spaziergänger selten einen nuklearen Schutzschirm in der Tasche. Sie beschreiben es so, als ob der Feind schon im Land steht. Hier ging es aber nicht um ein paar Drohnen, sondern die langfristige Sicherheitsstrategie einer funktionierenden Demokratie im Frieden. Und ihre Substanz.
      3. Die Ökonomiefalle und die Akzeptanzgrenze des Sozialstaats, das eigentliche Argument: Eine ausufernde Rüstung auf Kosten der sozialen Sicherheit verliert in einer Demokratie sofort die Akzeptanz. Wenn die Wirtschaft stagniert und für Panzer das soziale Fundament geopfert wird, bricht der Laden von innen zusammen.
      Läßt sich umgekehrt analogisieren. Nehmen wir den "kalten Krieg": Der Westen hat den Systemwettstreit nicht durch bloße Waffenmacht gewonnen, sondern weil er wirtschaftlich, sozial und gesellschaftlich das überlegene und stabilere Modell war. Allein diese Analogie sollte schwer zu denken geben.
    • Reformer 028 schrieb am 29.09.2026, 02.07 Uhr:
      diametral,ich sagte es schon,Ihre Vergleiche sind immer so schön daneben und haben mit dem eigentlichen Thema nichts oder selten zu tun.
      Ja klar,für Verhandlungen muss man hochgerüstet sein.Nicht das die Hochgerüsteten die Waffen auch noch einsetzen.Das würden Die nie machen.
      Ausnahmen sind mittlerweile die Regel und ist bestimmt keine Lachnummer.
  • zweiland schrieb am 27.09.2026, 23.27 Uhr:
    Merz wollte die AfD halbieren, aber halbiert wurde schließlich seine CDU. Rot-Rot-Grün trompetet noch immer für das Verbot, aber so langsam geht die Puste aus.
    Bleibt die profane Wahlfälschung. In Sachen-Anhalt hat die AfD bei der Urnenwahl über 51 Prozent bekommen und hätte sehr bequem alleine regieren können. Bei den Briefwahlstimmen lag sie aber nur gleichauf mit der CDU, das hat sie im gesamtergebnis um sieben Punkte gedrückt. Wurde getrickst? In Magdeburg und Halle wurden <<versehentlich>> rund 1500 Briefwahlunterlagen doppelt verschickt. In einem Altersheim in Dessau-Roßlau soll eine beschäftigte für eine demente Seniorin abgestimmt haben. Ein Verwandter stellte Anzeige, die Polizei ermittelte, gab aber danach Entwarnung---Jedenfalls erhielt die AfD in Sachsen-Anhalt bei den Ü65 nur 31 Prozent der Stimmen, die CDU war nahezu gleichauf.
  • zweiland schrieb am 27.09.2026, 23.15 Uhr:
    Die Gefahr eines dritten Weges besteht für Deutschland. Vergleiche mit 1932/33 sind gar nicht so falsch, sie müssen nur vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Die Braunen von heute sind nicht die Blauen, also die vermeintlichen Nazis, sondern die selbsternannten Anti-Nazis, also die Bunten.
    <<Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: „Ich bin der Faschismus“. Nein, er wird sagen: „ Ich bin der Antifaschismus“, so der italienische Schriftsteller Ignazio Silone, übrigens selbst ein Symphatisant der Kommunisten.
    Aber vielleicht sind auch alle politischen Kategorien der Vergangenheit, selbst die von Silone, unbrauchbar. Die karten werden nämlich neu gemischt – und die Farben. Die Demokraten irrte, als sie nach dem Ersten Weltkrtieg und der Ausrufung der Weimarer republik ständig von der Wiederkehr der Reaktion, der Monarchisten und Junker warnten. In Wirklichkeit war deren zeit längst vorbei. Die Hitlerbewegung war etwas neues, eine vorher völlig unbekannte Mischung aus Archaischem und Moderne, aus Arierspleen und Sozialismus, aus Sozialpolitik und Vernichtungswahn, aus Planwirtschaft und Profitmaximierung. Die NSDAP stieg zu einem Zeitpunkt auf, als die Brandmauer zwischen Weimarer Republik und den erstarkenden Kommunisten unüberwindlich schien, und bot einen dritten Weg an, der Elemente aus beiden Lagern kombinierte. Die Wall Street sorgte mit ihren Kapitalspritzen für den Propaganda-Schub, so wie heute die Sozialen Netzwerke in der Hand der Tech-Barone. Die Wirtschaftskrise war der Hochofen, in dem gegensätzliche Inhalte verschmolzen, um die „Volksgemeinschaft“ für den Krieg zu schmieden.
  • Reformer 028 schrieb am 27.09.2026, 22.01 Uhr:
    Hey,da sind Sie wieder,unsere gärigen Duddel Demokraten,Hassblöd Leser,und Die in einem Kaff hinter dem Ofen sitzen und blöde Kommentare schreiben.
  • zweiland schrieb am 27.09.2026, 20.10 Uhr:
    Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf über die nächste Mahlzeit abstimmen.
    Dieses Zitat wird Benjamin Franklin zugeschrieben, einen der Gründerväter der USA.
    Ursprünglich als Warnung vor der Tyrannei einer intoleranten Mehrheit gedacht, wirkt es heute.
    • 725819 schrieb am 27.09.2026, 20.49 Uhr:
      Bildung a la „Russia Today“?
      Historiker konnten das Zitat in den Schriften von Benjamin Franklinoder Thomas Jefferson nicht finden. Es taucht erst in modernerer Literatur auf und wird als Falschzufuhr (Apokryph) eingestuft. [1]