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Markus Lanz
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"Markus Lanz"-Serienforum
User 1947890 schrieb am 12.09.2026, 14.54 Uhr:
Bereits seit Ende des Kalten Krieges sind Beispiele für die Geringschätzung der nationalen Selbstbestimmung in Fahrt: Sie umfassen die Vereinnahmungen und Anschluß-Nötigungen von Ländern und Regionen zum Zwecke des „Regimewechsels“ bis zu den Belehrungen der ungewählten Troika-Bürokraten (Europäische Kommission, Europäische Zentralbank und IWF) gegenüber z.B. dem krisengeplagten Griechenland über die Tugenden einer kompetenten Staatsverwaltung. Die Prinzipien der nationalen Selbstbestimmung und demokratischen Souveränität, einst von Woodrow Wilson und Lenin gleichermaßen hochgehalten, werden heute oft nur noch als Feigenblätter blutrünstiger Diktatoren angesehen.
Vorbehalte gegenüber den Prinzipien der nationalen Selbstbestimmung sind weder fortschrittlich noch liberal. Aktuell kann nur der Nationalstaat unsere Freiheiten gewährleisten.User 1947890 schrieb am 12.09.2026, 14.56 Uhr:
Neokapitalistischer Nationalismus: Institutionen wie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg, der UN-Sicherheitsrat in New York und, am schwerwiegendsten, die Europäische Union in Brüssel verkörpern eine abgehobene Macht, die einen wachsenden Einfluss auf das Innenleben der Nationen ausübt. Während die Nationen ihre Souveränität zwar formal beibehalten, werden in zunehmendem Maße Kernbereiche der Souveränität an supranationale Organisationen abgetreten.
Repräsentative Regierungsformen und Rechtsstaatlichkeit sind ohne den Nationalstaat unmöglich zu verwirklichen sind. Aber „Nation“ wird heute von zwielichtiger Egomanen-Ideologie zunehmend angegriffen.725819 schrieb am 12.09.2026, 17.15 Uhr:
Lenin muss für alles herhalten?
Es ging ihm vorrangig um die Zerschlagung des zaristischen Imperiums und die Gewinnung von Minderheiten fur die sozialistische Revolution. In der Hoffnung, dass die befreiten Nationen sich aus eigenem sozialistischem Interesse freiwillig wieder einem größeren sowjetischen Staatsverband anschließen würden.Ein Zitat aus der „zeitschrift-marxistische-erneuerung.de“ (was man nicht alles findet, notgedrungen ):„Abschließend betonte Lenin noch einmal: „Die Lage der Dinge stellt das Proletariat Russlands vor eine zweifache oder, richtiger zweiseitige Aufgabe: Kampf gegen jeden Nationalismus und in erster Linie gegen den großrussischen Nationalismus; Anerkennung nicht nur der vollen Gleichberechtigung aller Nationen im allgemeinen, sondern auch der Gleichberechtigung hinsichtlich der staatlichen Konstituierung, d.h. des Rechts der Nationen auf Selbstbestimmung, auf Lostrennung; und gleichzeitig damit, eben im Interesse des erfolgreichen Kampfes gegen jeglichen Nationalismus aller Nationen, Verteidigung der Einheit des proletarischen Kampfes und der proletarischen Organisationen, ihrer engsten Verschmelzung in einer internationalen Gemeinschaft, entgegen den bürgerlichen Bestrebungen nach nationaler Absonderung. - Volle Gleichberechtigung der Nationen; … „
Catweazle74. schrieb am 12.09.2026, 11.42 Uhr:
Ein böser Verdacht bei Briefwahl begleitet das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-AnhaltWährend die einen die unterschiedlichen Ergebnisse mit dem Wahlverhalten verschiedener Wählergruppen erklären, hegen andere erhebliche Zweifel.
Auffällig ist vor allem der große Unterschied zwischen Brief- und Urnenwahl:
Rund 21 Prozent der Wahlberechtigten stimmten per Briefwahl ab, 57 Prozent an der Urne. Laut Statistischem Landesamt fiel das Ergebnis deutlich unterschiedlich aus.
Besonders bemerkenswert ist der Vergleich von AfD und CDU:
Bei der Briefwahl kamen beide auf jeweils 24,3 Prozent. Bei der Urnenwahl dagegen erreichte die AfD 51,2 Prozent. Damit lag sie dort 36,7 Prozentpunkte vor der CDU.Wahlforscher und Vertreter der etablierten Parteien (na klar, wer sonst!) erklären den Unterschied zwar unter anderem damit, dass CDU- und SPD-Wähler im Durchschnitt älter seien und häufiger die Briefwahl nutzten. Kritiker halten diese Erklärung offenbar nicht für ausreichend.
Bereits vor der Wahl hatte AfD-Wahlsieger Ulrich Siegmund mit Blick auf Alten- und Pflegeheime Zweifel geäußert.
AfD-Bundeschef Tino Chrupalla sprach am Wahlabend ebenfalls die Möglichkeit an, dass bei manchen Bewohnern der Stift von fremder Hand geführt worden sein könnte.Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt der Fall einer 95-jährigen dementen Frau in einem Dessauer Pflegeheim.
Laut Medienberichten soll eine unbekannte Person ihre Wahlunterlagen ausgefüllt haben. Gleichzeitig hatte CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze in der letzten Wahlkampfwoche auf die Briefwähler als Hoffnungsträger für einen Wahlerfolg verwiesen - wie er nur darauf kam!Vorzeitig geöffnete Wahlbriefe in NiedersachsenAuch bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 wurden Verstöße bekannt. In Burgwedel wurden Wahlbriefe vor dem Wahltag geöffnet, vergleichbare Fälle soll es nach Angaben der Verwaltung auch in Seelze gegeben haben.
Hintergrund war offenbar die neue Gestaltung der Umschläge: Teilweise war durch das Sichtfenster der zuständige Wahlbezirk nicht erkennbar. (Sagt der Osterhase!)
Deshalb wurden die Briefe geöffnet, der Wahlschein neu ausgerichtet und die Umschläge wieder verschlossen. Die eigentlichen Stimmzettel sollen sich in einem separaten, verschlossenen Umschlag befunden haben.Die Landeswahlleitung bestätigte, dass dieses Öffnen vor dem Wahltag nicht zulässig war. Normalerweise erfolgt die Zuordnung der Wahlbriefe erst am Wahltag durch einen zuständigen Briefwahlvorstand in öffentlicher Sitzung. Die Kommunen wurden anschließend angewiesen, keine weiteren Wahlbriefe vorzeitig zu öffnen.Unklar ist bislang, wie viele Wahlbriefe insgesamt eigentlich betroffen waren und ob weitere Kommunen ebenso vorgingen - wäre ja mal intressant!Damit stellen sich konkrete Fragen:- Wer entschied, bereits verschlossene Wahlbriefe zu öffnen?
- Wer hatte wann Zugriff darauf?
- Wie wurde dokumentiert, welche Umschläge geöffnet ...Catweazle74. schrieb am 12.09.2026, 11.44 Uhr:
...wurden?
- Wurden sie anschließend gekennzeichnet und von wem wieder verschlossen?
- Gab es ein Vier-Augen-Prinzip?
- Wurde jeder Vorgang protokolliert?
- Wie viele Wahlbriefe waren insgesamt betroffen?
- Wurden die betroffenen Umschläge später bei der öffentlichen Briefwahlauszählung identifiziert?Die entscheidende Frage lautet daher nicht allein, ob Stimmzettel manipuliert wurden, sondern vielmehr, wer unter welchen Bedingungen Zugriff auf bereits verschlossene Wahlbriefe hatte und wie dieser Zugriff dokumentiert wurde!Zudem gesellt sich nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt es mehrere Nachzählungen gibt.
In mehreren Wahlbezirken wurden Unregelmäßigkeiten bei den Wahlunterlagen festgestellt. Im Burgenlandkreis müssen beispielsweise 27 Wahlbezirke nachgezählt werden, weil Zwischensummen in den Niederschriften fehlten. Auch in der Börde und in Dessau-Roßlau gab es Nachzählungen.Aber wer manipuliert denn schon, in Deutschlands Politik geht alles mit rechten Dingen zu - weiß man doch!Wieso ist Deutschland mittlerweile so uncool?!725819 schrieb am 12.09.2026, 12.37 Uhr:
Im Pflegeheim, bei sehr alten Personen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass andere Personen die Unterlagen ausfüllen, groß. D. h. Personal kann das Kreuz auch bei der AfD setzen. Das Personal in Pflegeheimen fiel schon zu Coronazeiten durch starkes Anti-Verhalten auf. CDU wählen die nicht.725819 schrieb am 12.09.2026, 12.40 Uhr:
Das bewusste Streuen von Skepsis gegenüber der Briefwahl kommt regelmäßig von der AfD. Jeder, der schon Wahlhelfer war, weiß, dass da viele Augenpaare draufschauen. Vor staatlicher Manipulation fürchte ich mich erst, wenn die AfD ihre Leute überall in den Behörden installiert hat.PauleHeißter schrieb am 12.09.2026, 12.42 Uhr:
Stimmt, ist bei der Sachsen-Anhalt-Wahl etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen? Das AFD-Wahlergebnis war viel höher als die Prognosen! Gab es da etwa in den Pflegeheimen AFD-affine Pfleger, die den Rentnern bei der Ausfüllung der Wahlscheine die Hand geführt haben?
Fragen über Fragen!Hera schrieb am 12.09.2026, 12.49 Uhr:
Sie sind sich wirklich für keine Idiotie zu schade, Catweazle!Das Getrolle scheint ziemlich lukrativ zu sein!!! Ein gutes Beispiel, wie Profitdenken Kultur und Werte zerstört!Catweazle74. schrieb am 12.09.2026, 13.43 Uhr:
WOW - innerhalb 9 Minuten die gleichen Napfnasensülzen!!!Kaum schreibt jemand etwas, kriechen die üblichen Frustgeier aus ihren Löchern und zerhacken den Beitrag mit ihrem geistigen Aas.
Am Ende hängt sich natürlich dieselbe frustrierte Forumshyäne dran, trägt eine Krone aus ihrem Kommentarmüll und wartet wieder auf ihren Applaus. 😆Dummheit ist der einzige Rohstoff, der sich nach Benutzung nicht verbraucht! By the way - das sind Berichte vom "Handelsblatt" und "Die Welt".PauleHeißter schrieb am 12.09.2026, 14.16 Uhr:
Gleich wieder angepisst unsere miezi anstatt froh zu sein, dass überhaupt noch jemand auf seinen selbstbezeichneten Quatschismus reagiert!1933617 schrieb am 12.09.2026, 14.31 Uhr:
Völlig berechtigte Fragen und Argument, @74, die uns Demokraten beschäftigen, seit das CDU-gesteuerte Regierungssystem herrscht. Dazu passt auch der ständig angeheizte Shitstorm aus diesen Kreisen, was einige Gernegroß - Alphabeten unentwegt nachplappern.Vorangegangene gesellschaftspolitische Umbrüche in Deutschland gerieten so oft durch inkonsequente Durchführung in falsche Bahnen.
Dies, so hoffen alle Demokraten, soll und darf es aktuell nicht mehr geschehen – zumal Öffentlichkeit unter anderem auch durch unabhängige Quellen enorm besser informiert ist.Die ganz normal übliche, geistige wie auch materielle Unterstützung, welche jede politische, wirtschaftliche oder soziale Ausrichtung für sich in Anspruch nimmt – und nehmen darf, wird gegenwärtig aber nur in gesichert erzkonservativen Kreisen für sich vereinnahmt. Die eigenen Affären, Pleiten und Pannen als Zeichen unfähiger Staatsführung werden generell den oppositionellen Kritikern und alternativen Fortschrittsparteien untergeschoben, obwohl diese zu keiner Zeit auch nur irgendeine administrative Funktion im Staatswesen erhielten.Jeder Deutsche erkennt ohne Weiteres die verlogene und in sich selbst zusammenfallende populistische Ideologie eines künstlichen Weltbildes. Entwicklungen, die nach 1919, 1933, 1949 und 1990 immer wieder aufblühten, sollten daher für die Demokratie des Fortschritts eine ernste Warnung sein, sich umso mehr in Solidarität und Gerechtigkeit zu üben – was zugegeben immer sehr schwer ist.
09-2026 schrieb am 11.09.2026, 23.41 Uhr:
Dissidenten/Alternative rufen gegenüber der vorherrschenden Orthodoxie wütende Reaktionen hervor. Zur gleichen Zeit, in der die nationale Identität angegriffen wird, gibt es parallel eine Abneigung gegenüber jeder Identität, die nicht mit der vorherrschenden Meinung konform ist.
Paradox ist: Während der Nationalstaat seine Autorität in der Tat verloren hat, hat der Staat zugleich einen noch nie da gewesenen Grad an Macht gewonnen. Er hat zunehmend die Befugnis, in die bislang souveränen privaten Lebensbereiche einzudringen. Seine Regelungsbereiche reichen von der Frage, was wir essen und trinken, bis zu der, wie wir unsere Kinder erziehen.Sentenz schrieb am 12.09.2026, 00.00 Uhr:
Wir sind heute in unserer Gegenwart gefangen – wir stecken in einem Zwischenstadium fest, zwischen einer zukünftigen Super-EU und einem vergangenen „Wir“. Das gegenwärtige Weder-Noch-Konzept der europäischen Integration mit einer EU, die auf halber Strecke stecken geblieben ist, lässt sich nicht länger aufrecht erhalten. Man muss sich schon für eine Seite entscheiden. Wir müssen einen Weg finden, denen zu widerstehen, die zu unseren Gunsten zu handeln vorgeben. In diesem Prozess müssen wir wieder entdecken, was es bedeutet, ein souveränes Individuum zu sein. Und wir müssen uns darüber verständigen, wie sich ein neuer Gemeinsinn erzeugen lässt.
Neben der Verteidigung unserer Privatsphäre ist heute auch die Verteidigung der Nation gegenüber denen nötig, die uns nicht repräsentieren. Vor allem nicht von Kreisen, welche über zig-Jahre die Macht an sich gerissen und zudem jede Menge unaufgearbeiteten Ballast von ihrem Vorgängerregime in ihre Ideologie integriert haben. Es geht heute darum, uns unserer Wertschätzung gegenüber unserer Heimat und Lebensweise von Neuem gemeinsam bewusst zu werden. Das alles setzt Freiheit voraus – individuelle Freiheit genauso wie die demokratische Freiheit des Volkes. Wie immer müssen wir damit bei uns zu Hause anfangen – nicht im fernen Ausland.UserUli schrieb am 12.09.2026, 01.24 Uhr:
09-2026 und Afd - Sie haben ein mächtiges Identitätsproblem, damit brauchen Sie professionelle Hilfe und sollten andere nicht belästigen. Essen, Schlafen, Leben, Gesund bleiben, an der Gesellschaft teil nehmen, das ist für die Menschen wichtig. Und nicht dies anti-woke Ich-und-meine-Identität-Gequatsche.
1725819 schrieb am 11.09.2026, 20.18 Uhr:
Allerdings wird unterschätzt, das der Abbau des Nationalstaates ironischerweise das Werk nationaler Eliten ist. Die Nation wird weniger von außen als von innen angegriffen. Fragile nationale Politiker suchen schon seit langer Zeit Zuflucht in Brüssel, um ihrer Verantwortung gegenüber ihrer Wählerschaft auszuweichen. Deshalb schieben sie im Falle unpopulärer Entscheidungen gerne „Brüssel“ den Schwarzen Peter zu. Indem nationale Politiker sich hinter der EU oder dem EGMR verstecken, teilen sie mit den supranationalen Bürokraten häufig die gleiche Verachtung für die souveräne Demokratie.
Ein wichtiger Grund für diese Geringschätzung liegt nicht nur in der Gegnerschaft zum Nationalismus, der vor allem nach dem Ersten Weltkrieg sein Unwesen trieb. Entscheidend ist auch die Niederlage der politischen Opposition gegen den Nationalismus, die intern von der Linken und extern durch die Sowjetunion vertreten wurde. Die Nationalisten errangen einen Pyrrhussieg, als sie diese beiden Pole bezwangen. Als diese beiden Pole nun fehlten, gab es keinen Weg mehr zurück. Traditionen können nicht einfach neu erfunden werden.
Eine Lösung könnte darin liegen, für wahrhaftige Toleranz zu streiten – einer Toleranz, die in Abgrenzung zur multikulturellen Gleichgültigkeit ja durchaus das Recht enthält, Personen und Sachverhalte ablehnend oder zustimmend zu bewerten. Es ist also nötig, das Problem korrekt einzuordnen. Die Gefahr liegt eher darin, dass es überhaupt keine Loyalität zu irgendeiner Gemeinschaft mehr gibt.UserUli schrieb am 11.09.2026, 22.56 Uhr:
1725819 - Ein derart schlechter Schwurbeltext, der mit unnachvollziehbarer Herleitung versucht, den Toleranzbegriff umzudeuten: Der Pluralismus der liberalen Demokratie sei intolerant, denn „wahre Toleranz“ sei, wenn man andere ausgrenze. Echt, das ist nicht nur hundserbärmlich dämlich, sondern bestätigt das, was ich immer sage: Die Rechtsradikalen sind nicht nur die erbitterten Feinde der Aufklärung, sondern auch der liberalen Demokratien. Als Sperrspitze fungiert hier mal wieder der Ethnopluralismus von Tillschneider. Der muss weg, denn wie Popper schon sagte: Um die Toleranz zu sichern, muss sich eine offene Gesellschaft das Recht vorbehalten, Intoleranz nicht zu tolerieren.Catweazle74. schrieb am 12.09.2026, 00.30 Uhr:
...es gibt allerdings noch Wurstismus - eine noch nicht ganz ausformulierte politische Theorie, die vermutlich alles mit Wurst erklärt.Ich hingegen bevorzuge aber den Quatschismus - eine relativ harmlose Weltanschauung, nach der Unsinn grundsätzlich besser ist als Vernunft!...schlaft alle gut! 😴💤🛌
1704213 schrieb am 11.09.2026, 14.19 Uhr:
Ohne eine Interessensgemeinschaft, die ein zusammengehöriges „Wir“ erst konstituiert, gibt es kein lebensfähiges Gemeinwesen. Jede Form der Besonderheit (die Nationalität ist eine solche) wird im Namen einer totalisierenden Universalität verweigert. Die Wirkung einer solchen Doktrin besteht mitnichten in einer wachsenden Offenherzigkeit für Fremdes und Neues. Im Gegenteil: Der Multikulturalismus erzeugt eine „Balkanisierung“ der Gesellschaft. Im Laufe dieses Prozesses geht das Gesetz nicht mehr aus einer autonomen Gesellschaft hervor. Statt eine Zugehörigkeit zu einem souveränen Gemeinwesen herbeizuführen, kommen heute viele Gesetze „von außen“ und von oben. Unsere Fähigkeit, selbstverantwortlich zu handeln und eigene Entscheidungen zu treffen, erodiert – sowohl auf der Ebene
des Nationalstaates als auch auf der Ebene des einzelnen Bürgers.
Der „Fall Ungarn“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich der Supranationalismus und der Multikulturalismus – gemeinsam nachteilig auf Demokratie und Souveränität auswirken. Indem die EU die korrupte sozialistische Regierung von Ferenc Gyurcsany gegenüber den rechtsstehenden Parteien Fidesz und Jobbick unterstützte, destabilisierte sie das öffentliche Leben. Auf diese Weise festigte sie gerade den Nationalismus, gegen den sie sich angeblich positionierte. Die EU goss nicht bloß Benzin ins nationalistische Feuer. Sie fachte die Flammen sogar weiter an, denn sie brandmarkte Ungarn als hinterwäldlerischen Rückfall in dunkle Zeiten. Noch verstörender aber ist Folgendes: Die EU-Kritik an Ungarn ignoriert die Tatsache, dass Viktor Orbáns Fidesz-Partei in freien Wahlen eine massive Mehrheit der ungarischen Bürger errang.725819 schrieb am 11.09.2026, 15.11 Uhr:
Es bringt nichts, einfach mit Begrifflichkeiten um sich zu werfen. Ungarn hatte mit gerade einmal 2,6 Prozent Ausländeranteil in 2025 gegenüber mehr als 15 Prozent in Deutschland eben so gut wie keine Ausländer. Man ging aber auch gegen die im eigenen Land geborenen Roma und Sinti vor. Wir erinnern uns, 2015 wurden die Flüchtlinge nicht in das Land gelassen oder nach Deutschland durchgewunken. Entgegen der Regeln lt. Dublin.
Freie Wahlen gab es zum Schluss in Ungarn genauso wenig wie heute noch in Russland. Die Kandidaten der Opposition wurden behindert, TV und der Rundfunk nach Orban ausgerichtet. Deshalb ist es dem neuen Regierungschef hoch anzurechnen, dass er trotz massiver staatlicher Behinderung monatelang mit den Wählern ins Gespräch kam und sich Bürgerinitiativen zusammenschlossen, um das System Orban zu überwinden.UserUli schrieb am 11.09.2026, 16.03 Uhr:
@ 213: Es ist ein fataler Unsinn, politische Integration an einer nationalen oder ethnischen Herkunft („Wir“) festzumachen. Das Gegenteil ist richtig: Eine gelungene Identitätsbildung und ein lebensfähiges Gemeinwesen entstehen erst dann, wenn ein moderner Verfassungsstaat sich auf Grundrechte und demokratische Spielregeln stützt, statt auf Exklusion zu setzen.Ein stabiler Zusammenhalt braucht keine Abgrenzung nach außen, sondern die materielle Teilhabe aller im Inneren.Gerade das Beispiel Ungarn zeigt doch, dass nicht die universellen Menschenrechte oder „Brüssel“ das Problem sind. Das eigentliche Problem war die ökonomische Kolonialisierung nach dem Ende des Ostblocks, die die Menschen in sozialer Unsicherheit zurückgelassen hat. Wenn der Staat bei der sozialen Absicherung versagt, öffnet das erst Tür und Tor für Bewegungen, die diese Abstiegsängste für autoritär-nationalistische oder völkische Konzepte instrumentalisieren.Nicht der Multikulturalismus spaltet eine Gesellschaft, sondern die ökonomische Ungerechtigkeit.diametral schrieb am 12.09.2026, 07.55 Uhr:
>>Es ist ein fataler Unsinn, politische Integration an einer nationalen oder ethnischen Herkunft („Wir“) festzumachen. Das Gegenteil ist richtig: Eine gelungene Identitätsbildung und ein lebensfähiges Gemeinwesen entstehen erst dann, wenn ein moderner Verfassungsstaat sich auf Grundrechte und demokratische Spielregeln stützt, statt auf Exklusion zu setzen.<<
----Das Wort "Wir" bezeichnet
"eine Gruppe von mehreren Personen, bei der die sprechende Person selbst immer mit eingeschlossen ist"
und das ist auf "Deutsche", also "national" in keinster Weise anstößig, sondern völlig normal und legitim.Ein "ethnischer" Bezug wäre erst einmal eine Unterstellung, die dann aber auch zu belegen wäre.
------
In den "Grundrechten" in Deutschland ist sehr wohl im GG implizit und explizit
EXKLUSION
festgeschrieben.
Und sogar ganz konkret auf "national" bezogen!"Exklusion" bedeutet Ausschluss von irgendetwas bzw. konkret auch die Verweigerung von Rechten zu etwas, was nur denen zusteht, die zu einer Gruppe gehören.
wie speziell auf das GG bezogen es eben Rechte gibt, die NUR "Deutschen" zustehen und anderen zu verweigern sind.Im Art. 116 ist exakt definiert, was unter "Deutscher" zu verstehen ist:
>>Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist ...<<In Art. 8, Art. 9, Art. 11, Art. 12, Art 13, Art 38 sind Rechte auf NUR "Deutsche" beschränkt.
----------Formulierungen wie>>Eine gelungene Identitätsbildung<<sind unsinnig, wenn die Begrifflichkeiten nicht exakt definiert sind.
Um welche "Identität" soll es denn da gehen?Da es hier offenbar nicht um die Identität von Donauschiffer (bis nach Bulgarien und weiter) geht, sondern um "deutsche Staatsbürger", wäre erst einmal zu klären, wie denn diese "Identität" zu definieren ist.Die Deutschen haben doch überhaupt keine Identität mehr bzw. es wird ständig krampfhaft versucht, diese im Keim zu ersticken.Sogar im Verbund Deutschlands als Teil der "westlichen Welt" werden Identitätsmerkmale wie "Merkmale offener Kommunikation" in Abrede und sogar im Bezug als verwerflich verurteilt.
Bspw. konkret: Burka.Es gibt "Identität" überhaupt nicht mehr, so wie "deutsche Kultur" nur noch als Schimpfwort abgestempelt wird."Identität" ist ferner ein SINGULÄRER Begriff.
Im Zuge mehrerer Staatsbürgerschaften verbietet es sich geradezu auch dort noch dieses Wort zu verwenden."Identität" gibt es nicht mehr (zumindest in den Kreisen wie von @User Uli, Grünen usw.) und deshalb ist es unsinnig, noch von "Identitätsbildung" reden zu wollen.
------In diesem Kontext gibt es auch kein "Wir" mehr, sondern nur noch "jeder beliebige". Und deshalb verbietet es sich in diesen Kreisen auch noch irgendwie von Inklusion oder Exklusion zu reden, denn in "alle" ist eh jeder schon einbezogen.Wenn Wörter wie %2...diametral schrieb am 12.09.2026, 07.55 Uhr:
Wenn Wörter wie "Wir" oder "Inklusion" von diesen herangezogen werden, geht es nahezu immer nur um Geld, Sozialhilfe, Recht auf Wohnung, Wahlrecht oder dergleichen, nicht um Identität.Und da setzt der >>Verfassungsstaat<< im GG ganz klare Schranken.diametral schrieb am 12.09.2026, 08.01 Uhr:
... was @User Uli auch unmissverständlich als Abschluß selbst präzisiert:>>... , sondern die ökonomische Ungerechtigkeit.<<Es geht immer nur ums Geld, nichts anderes.UserUli schrieb am 12.09.2026, 10.21 Uhr:
@ diametral - Wer predigt denn hier vorzugsweise die Lehre vom "reinen Kapitalismus"? Wer setzt den Fokus und das Ziel stets auf "Kapitalbildung"?Aber der Spiegel dessen bringt den Zugang zum Verständnis. Jürgen Habermas hat das in seiner These von der Kolonialisierung der Lebenswelt gefasst: Wenn die Logik des Geldes und der Macht immer weiter in unsere privaten und sozialen Lebensbereiche eindringt, werden menschliche Beziehungen, Kultur und Werte zunehmend zerstört oder durch reines Profit- und Zweckdenken ersetzt. Reines Profit- und Zweckdenken führt zu einer dauerhaft instabilen Identitätsbildung. Der von sozialen Beziehungen völlig gelöste reine Ich-ling wäre das Pendant eines "reinen Kapitalismus".So kommen wir der Analyse näher, warum in einer Welt der Aufklärung plötzlich wieder reaktionäre Rufe nach nationaler Identität und aggressiver Selbstdurchsetzung laut werden.Wir erkennen, dass Rechtspopulismus und Nationalismus kein Zufall ist, sondern die pathologische Quittung für eine Gesellschaft, die funktionierende soziale Beziehungen zunehmend der ökonomischen Logik opfert.Ganz langsam kommen wir in der Erkenntnis also doch weiter. Wenn es auch manche nur im Spiegel zu sehen vermögen.diametral schrieb am 12.09.2026, 13.03 Uhr:
richtig, @User Uli, für mich ist Kapitalismus die Grundlage von Zufriedenheit und Wohlstand.Es ist quasi wie in einem Dreick als dritte Position zu sehen.Kapitalismus hat rein gar nichts mit irgendetwas zu tun, was unter "recht(sextrem)e Ideologie" und
gleichfalls rein gar nichts mit "linke bzw. kommunistische Idelogie"
zu verstehen ist.Kapitalismus bildet den gesunden Menschenverstand ab und als solche sind Kapitalismus und soziales Denken auch kein Widerspruch, denn
Kapitalismus setzt auf gerechte wie auch unabänderliche (Natur-)Gesetze des Marktes, was aber Unterstützung für Menschen, die von Natur aus oder durch Krankheit benachteiligt sind keineswegs ausschließt, sondern sogar einbezieht.======
>>Wenn die Logik des Geldes und der Macht immer weiter in unsere privaten und sozialen Lebensbereiche eindringt, werden menschliche Beziehungen, Kultur und Werte zunehmend zerstört oder durch reines Profit- und Zweckdenken ersetzt.<<
======Blödsinn sowas.
Ist doch ganz einfach:
kümmern SIE sich einfach nicht mehr um Geld, reden Sie nicht mehr davon, machen Sie es wie Franz von Assisi.Ich will Sie gerne von dieser Last befreien:
wenn es hilft, dann ziehen Sie in ein Eingeborenendorf nach sonstwo.
Oder Hängematte zwischen Affen irgendwo - da brauchen Sie nichts mehr mit Geld zu tun haben.Ehrlich, so ein von Ihnen zitiertes Gewäsch von Habermas ist doch derart Hirn-verbrannt, denn natürlich hängen die Möglichkeiten mit am Geld.
Ohne Geld keine Kultur,
ohne Geld keine Werte,denn auch "Werte" muss man sich leisten können, auch Sozialhilfe, auch Migration, auch Sicherheit, auch Klimaschutz.Mit nur Hosenknöpfen geht da gar nichts und wer anderes behauptet ist für mich ein hoffnungsloser Spinner.
------Kapitalismus ist das natürlichste auf der Welt wie Essen, Trinken, Schlafen ..
nur Linke kommen immer mit populistischem Gefasel und sind innerlich zunehmends zerfressen vom Neid auf das Geld anderer Leute.Echten Kapitalisten ist das weitgehend fremd.
-----"Nationalismus" ist ein schwieriger Begriff, denn im Prinzip müsste man von
"Nationalstaatlichkeit" oder besser "Statismus" reden, nur kennen etliche diese Begriffe nicht, weshalb ersatzweise ersterer verwendet wird.Statismus (ugs. Nationalismus) ist ganz einfach dem geschuldet, dass jeder Staat ein Souverän ist und dessen Rechten und Pflichten erst einmal nur dessen Bürger unterworfen sind.Eine soziale Verpflichtung ergibt sich daher PRIMÄR innerhalb dieser Einheiten und Bürger derselben, weil sie diese Einheit SIND(!),
und wenn überhaupt, dann anderen Einheiten und deren Bürgern nur sekundär.>>die funktionierende soziale Beziehungen zunehmend der ökonomischen Logik opfert.<<Jahrzehnte lang funktionierten Kapitalismus und soziale Beziehungen wunderbar.
Die Spaltung kam maßgeblich erst mit Grünen und Linken und als Konterbewegung AfD auf.UserUli schrieb am 12.09.2026, 15.03 Uhr:
@ diametral, lösen Sie sich doch für einen Moment von diesen Kindertheorien. Kapitalismus ist eine bestimmte historische Wirtschaftsweise mit bestimmten Merkmalen. Identitäten entwickeln in sich sozialen Unteraktionsprozessen, die geprägt sind von gesellschaftlichen Strukturen. Jede Ich-Identität schließt viele Teil-Identitäten ein, z.B. eine geschlechtliche, eine familien- und gruppenbezogener, eine regionale, eine nationale und auch in Ansätzen eine kosmopolitische, wie das in Bezug auf die universelle Gültigkeit der Menschenrechte deutlich wird.Die Entwicklung gelingender Identität erfolgt in lebensweltlichen Aushandlungsprozessen, die auf dem Prinzip der "Augenhöhe" basieren, Identität ist das Produkt von unendlich vielen "Verhandlungen". Vorausgesetzt für gelingende Identität sind sind halbwegs stabilie soziale Beziehungen, eine Rechtskonstruktion, die die prinzipielle Gleichheit aller sichert im Sinne von gleichen Rechten (auch in indivueller Unterschiedlichkeit) und eine materielle Basis, innerhalb der die Handlungssubjekte reziprozitätsfähig bleiben.Der Kapitalismus hat die Möglichkeit von hoch-abstrakten Ich-Identitäten hervorgebracht, die weit über das Standesdenken hinausgehen. Aber er bringt zugleich sein Gegenteil hervor, die Erodierung klassischer Sozialisationsinstanzen, den Abbau von geschützen Interaktionsräumen, die Verunsicherung eines immer größeren Teil der Bevölkerung. Materieller Wohlstand. Statusdenken, Siegersein, eine strategische Persönlichkeit, deren Wert sich am Erfolg bemisst, bestimmen die Verhältnisse.Je weiter sich diese quasi sozialdarwinistische Sozialisationsweise durchsetzt, je weiter die Lebenswelt "kolonialisiert" wird, desto schwieriger wird es mit der Ausbalancierung gelingender Ich-Identitäten oder, meinetwegen, demokratischer Persönlichkeiten. In der wirtschaftlichen Krise wird der Druck so groß, dass normalerweise völlig randständige Identitätsbereiche wie das Nationale in den Mittelpunkt wieder rücken. Oder, das ist das Spiegelbild, Identitäten entstehen, die, von allem menschlichen entkleidet, sich völlig dem radikalisiert en Ökonomismus hingegen.Catweazle74. schrieb am 12.09.2026, 17.43 Uhr:
...liest man den eigenen Stuss überhaupt selbst mal vorher durch, bevor man ihn auf die Welt loslässt?!Was für ein linkspolitisches und durchgeknalltes Geschwurbel, damit kann man ja selbst Ungeziefer mit vernichten. 🙄Es lebe der Liberalismus und die freie Marktwirtschaft.
1939904 schrieb am 11.09.2026, 13.23 Uhr:
Immer mehr politische und mediale Protagonisten der alten Zeit verlieren außer Nerven auch noch jeglichen Anstand. Dass Staatsmedien schamlos in Wahlkämpfe eingreifen - rechtlich nicht zulässig. Es geht manchen, auch hier aliás Beierhetzer, offenbar nicht um die Rettung der Demokratie, sondern um immer weitere Polarisierung. Gewisse schräge Typen der bekannten und abgehalfterten BR-Spießbürger scheinen die Welt gern brennen sehen zu wollen.Querfront-Brandmauer gegen gesunden Menschenverstand, gegen demokratisches Miteinander und rechtsstaatliche Prinzipien. Alle scheinen beschäftigter mit dem Errichten dieser Mauern, als sich mit der Frage zu beschäftigen, wer oder was eigentlich im Feuer steht.Deswegen ist es so wichtig, sich dem Wahnsinn von allen Seiten entgegenzustellen und in weiteren kommenden Volksentscheidungen die deutschen Bürger aufklären und motivieren, die morsche Titanic schleunigst zu verlassen, zum rettendenden Ufer der Demokratie.
PauleHeißter schrieb am 11.09.2026, 13.13 Uhr:
Miezi, wo bleibt heute ihre Morgenandacht? Oder fällt ihnen da auch nichts Geistloses mehr ein?
Na, träumen sie schon von Krawall-Alice als Kanzlerin?
PauleHeißter schrieb am 11.09.2026, 09.45 Uhr:
Was war denn noch wichtig in dieser Woche?
Dem israelischen Kriegsverbrecher Netanjahu wird vorgeworfen, von dem bevorstehenden Angriff der Hamas gewusst und nichts unternommen zu haben. Das war mir von Anfang an klar. Er hat bewusst Landsleute geopfert, um das Palästinenserproblem ein für alle Mal zu lösen, wie sie es ja dann auch versucht haben, mit Völkermord! Sollte das jetzt nachweisbar sein, ist er endgültig politisch erledigt und kann endlich wegen Korruption vor Gericht gestellt werden! Frage ist nur, wie groß der Einfluss der ganz rechten Parteien in Israel inzwischen ist? Im Westjordanland geht der Terror der israelischen Siedler beim Raub palästinensischen Landes und Vertreibung ihrer Bewohner ungestört weiter, auch wenn sich jetzt einige europäische Staaten zu harmlosen Sanktionen durchgerungen haben.
25 Jahre 9/11. Bei aller Trauer um die vielen Opfer wird weiter das Märchen von den allein handelnden arabischen Terroristen aufrecht erhalten. Rund um die damaligen Ereignisse gibt es so viele Lügen der amerikanischen Administration und massive Ungereimtheiten, das man gespannt sein darf, ob oder wann hier mal die ganze Wahrheit ans Licht kommt.Catweazle74. schrieb am 11.09.2026, 10.05 Uhr:
Was treiben Sie sich hier denn rum?!
Müssen Sie nicht noch 'ne letzte Volkssturm-Kampagne für die Sozen machen, bevor euch der Bums endgültig um die Ohren fliegt?!725819 schrieb am 11.09.2026, 10.27 Uhr:
Es ist schon erschreckend, wie viele Wähler in verschiedenen Ländern glauben, mit der Wahl von Parteien am ganz rechten Rand würden sich Probleme losen lassen.
Andere sind naiv, argumentieren theoretisch, wie gestern Frau Brosius -G. und Vertreter verschiedener Gremien. Ja, theoretisch haben wir Möglichkeiten einzugreifen, wenn die AfD versucht, demokratische Institutionen auszuhöhlen. Aber in einer Demokratie geht es langsam voran, während Orban, Trump und viele andere sofort die Axt ansetzten. Und dann Regeln dauerhaft ignorieren.
Gestern waren 4 gegen einen F. B. (Grünen). Diese 4 fanden seine Warnung vor der AfD übertrieben. Ich bin entsetzt. Wer will denn andere seit vielen Jahren jagen, trifft sich mit Rechtsextremen usw.? Wo um Himmels Willen sollen sich da Gemeinsamkeiten finden lassen? Die Brandmauer ergibt sich von selbst.725819 schrieb am 11.09.2026, 10.38 Uhr:
Wenn die Bürger Ursache (Kriege) und Wirkungen (Flucht, steigende Rohstoffpreise) nicht verstehen, dürfen wir trotzdem nicht das Falsche tun. Aber wir diskutieren auch zu viel. Einfach mal anfangen, Prozesse zu ändern. Damit mehr Wohnungen gebaut werden, die Infrastruktur funktioniert. Die Bürger haben aber auch eine Verantwortung. Schlecht abzuschneiden bei PISA ist nicht nur der Schule anzulasten. Wir haben früher auch Hausaufgaben gemacht und bei Krankheit Schulstoff nachgeholt. Sich nur berieseln zu lassen, ist bequem. Der Staat soll alles richten.Reformer 028 schrieb am 11.09.2026, 11.18 Uhr:
Paule,die ganze Wahrheit zu 9/11 werden wir bestimmt nicht erfahren.Bei Monitor ein Bericht,was hat Saudi Arabien mit dem Anschlag zu tun.Es waren von 15 Terroristen
11 Saudis dabei.
Der Bericht über Netanjahu wird zumindest überprüft.Er wird bestimmt unwiderlegbare Beweise vorlegen,dass Er von nichts gewusst hat.Im Gegensatz zur USA,Die auch unwiederlegbare Beweise für den Irakkrieg vorgelegt haben.Hera schrieb am 11.09.2026, 12.15 Uhr:
@ 819 Das erging mir gestern auch so, ich empfinde das nur noch erschreckend.
Intellektuell, theoretisch rechtslastig, d a s erreicht tatsächlich die Bevölkerung nicht mehr. Natürlich ist die Demokratie wehrhaft, das haben wirklich kluge Köpfe nach der Katastrophe des 2. WK hervorragend gelöst.
Dennoch finde ich, dass man sich nicht erst der funktionierenden Mechanismen des wehrhaften Rechtsstaates versichern sollte, wenn die Falschen bereits die Hebel der Macht bedienen, um diese auszuschalten!Und Sie haben völlig recht, es ist schon auch Eigenverantwortung, die fehlt, da bleibt dann nur der Ruf nach denjenigen, die alles ( vermeintlich) für sie richten, die rechtsradikalen Biograpien der Protagonisten sind dabei zweitrangig !PauleHeißter schrieb am 11.09.2026, 13.14 Uhr:
@028 Ich bin da etwas optimistischer. Beim Vietnam- und Irakkrieg hat es zwar auch viele Jahre gedauert, bis die Schweinereien der Amis da ans Licht kamen, aber auf Dauer konnte man es nicht verheimlichen. Bei 9/11 sind es bisher zwar nur zwei Senatoren, die eine Aufarbeitung anstreben und solange „das Trumpel“ am Ruder ist, wird nichts passieren, aber vielleicht danach.
Bei Netanjahu ist es schon schwieriger, wenn die Zeitung nicht klare Beweise hat, denn die Saudis werden sich dazu nicht äußern als quasi Verbündete. Aber es war mir schon immer suspekt, dass der Mossad, der genau wusste, wo in welchen Häusern Hamas- und iranische Führung wohnten und sich trafen, angeblich von diesem Angriff überrascht wurde.
Reformer 028 schrieb am 11.09.2026, 03.06 Uhr:
Wie hat Fitze Fatze Black Rock Merz gesagt.Russland hat den Drohnenangriff auf dem Leipziger Flughafen monatelang geplant.Jetzt kann man auch verstehen,bei so einem Dilettantismus, dass Russland den Krieg in der Ukraine nicht gewinnen kann. Selenskij hätte schon alle Verantwortlichen entlassen.Da sollte die Ukraine und die Nato schnellstmöglich in Russland einmarschieren und Putin stürzen.Wenn Es dann nicht klappt,kann sich Putin ja für die 27 Millionen Toten im 2.ten Weltkrieg revanchieren.
Ist jetzt sarkastisch,aber die Kriegstreiberei,besonders von Deutschland,geht mir echt auf die Nerven.500 Milliarden Sonderschulden für Rüstung,stärkste Armee in Europa und sonstige Kriegsfantasien,da kann es einem nur schlecht werden.🤮
Reformer 028 schrieb am 11.09.2026, 02.35 Uhr:
diametral,mein Freund.Jetzt erklären Sie mir bitte mal die freie Marktwirtschaft.
VW will Kosten sparen und dafür 16 Milliarden zahlen.Alleine 6 Milliarden für 50tausend Mitarbeiter zu kündigen.Woher hat VW das Geld,wenn sie angeblich sparen müssen
GW?Geht Es um noch höhere Gewinne zu erzielen,also für die Aktionäre und den Familien Piersch und Porsche?Die Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit zu schicken und die Arbeitslosenversicherung die dadurch anfallenden Kosten übernimmt?
GEWINNE privatisiert,Kosten sozialisieren? Klären Sie mich mal auf,danke.diametral schrieb am 11.09.2026, 08.47 Uhr:
50.000 von 663.000 sind etwa 7% der Belegschaft, also nicht sonderlich viel in relativen Zahlen.Diese 50.000 kosten VW etwa 4 Milliarden allein in einem Jahr.Es klingt hart, aber diese Stellen müssen sogar so schnell wie möglich gestrichen werden, denn die
6 Mrd. oder wie viel es tatsächlich ist, muss VW doch sowieso zahlen, egal ob jetzt, in 3 J. oder in 10 Jahren.Nur, dass mit jedes Jahr Weiterbeschäftigung noch diese 4 Mrd. oben drauf kommen, also in 5 J. summiert sich das auf 26 Mrd.In '26 ist das Ergebnis um die Hälfte eingebrochen, der Lagerbestand an Autos liegt bei etwa
1 - 1,5 Mio. Autos, man braucht diese Arbeitskräfte nicht mehr, weil man nicht überproduzieren kann und zudem VW nicht mehr ausreichend wettbewerbsfähig ist.VW ist bekannt für hohe Löhne, das funktioniert nicht mehr, also muss rationalisiert werden.
Wenn sich 2027 die Zahlen nicht erheblich bessern werden noch weit mehr abgebaut, auch das steht schon fest.Sagte ich nicht, dass sich Lohntreiberei rächt und Menschen dann irgendwann überhaupt keine Arbeit mehr haben?Jedes Unternehmen muss sich rechnen.
VW ist nicht das Sozialamt und nicht die Heilsarmee.
Staatliche Eingriffe führen nur dazu, dass Unternehmer und Kapital ins Ausland flüchten.
Um die Kosten überhaupt noch im Griff zu halten werden ständig schon Teile von Unternehmen ins Ausland verlagert, weil da die Löhne einen Bruchteil ausmachen.
Bei VW Mitarbeiter:in D: 284.000, Kosten 30 - 35 Mrd./J.
Ausland: 379.000, Kosten: 14 - 18 Mrd./J.
------Also, was machen wir jetzt?
Auf die Straße gehen, damit keine Stellen gestrichen werden?VW könnte dann anbieten, wenn die deutsche Belegschaft ins Ausland umsiedelt, bleiben die Stellen erhalten.
Oder VW lässt sich weichklopfen, dann sinkt die Kreditfähigkeit bei Banken, Katar zieht seine 20% raus, auch Porsche und Piech mittelfristig, das Unternehmen wird liquidiert oder wie Karstadt verschachert. Dann sind alle Arbeitslos.Oder, Petition an die Regierung, dass der Staat alle nicht mehr rentablen Unternehmen finanzieren soll auf Kosten der Steuerzahler.Oder aber SIE(!) -also nicht ich- gründen eine Firma und stellen diese 50.000 Angestellten ein.Ich tendiere zu letzterem. Was meinen Sie?Catweazle74. schrieb am 11.09.2026, 09.00 Uhr:
Gottgütiger, @028 die freie Marktwirtschaft erklären?! 😳
Das wäre dasselbe, als ob man Affen erklärt, warum sie ihre Bananen nicht einfach alle gleichzeitig essen sollten.UserUli schrieb am 11.09.2026, 09.51 Uhr:
Zu VW: Also erst einmal müssen wir nach den Ursachen fragen. Die Automobilindustrie produziert zu 70% für den Export, bedrängte andere Volkswirtschaften. Wenn die sich das langsam nicht mehr gefallen lassen, kann man dafür die Schuld nicht hier den Menschen geben. Das war eine ökonomische Fehlsteuerung. Weiterhin wurden die Gewinne aus dieser auf lange Sicht selbstzerstörerischen Politik nicht genutzt, um sich gesellschaftlichem Wandel anzupassen, sondern um Dividenden zu stärken. Bei einer derartigen ökonomischen Fehlsteuerung ist es eine staatliche Aufgabe, hier wieder Grund reinzukriegen. Einen derartigen Wegfall von Nachfrage kann sich eine ohnehin gebeutelte Binnenwirtschaft nicht leisten.Einfach nur kürzen ist ein betriebswirtschaftliches Ziel, aber ökonomisch kein Konzept. So kann es nicht weiter gehen, ein notwendiger Strukturwandel muss her und staatlich begleitet werden.Ratlinger schrieb am 11.09.2026, 10.39 Uhr:
Selbst wenn man Ursachen eindeutig benennen kann, es ist egal wer dafür verantwortlich ist. Wenn Fehler auf dieser Ebene passieren werden die Verursacher eben nicht zur Verantwortung gezogen. Das Problem landet in diesem System immer bei den Abhängigen. Das Pseudolinke, Gerechtigkeits und Moralgesülze nützt nichts!!!lReformer 028 schrieb am 11.09.2026, 11.03 Uhr:
Was sollte man anderes erwarten,von einem Affen auf der Rakete,HöhlendödelCatweazle74. schrieb am 11.09.2026, 11.19 Uhr:
Wo man eine Rakete sieht, seh' ich 'ne Bombe.
Wo man überall Gespenster sieht, seh' ich die Realität!diametral schrieb am 11.09.2026, 12.08 Uhr:
@User Uli,
meinen Freund @028, auch wenn er kommunistisch veranlagt ist, kann ich in seiner Welt immer noch irgendwie verstehen.Aber nun schreiben Sie:>>Die Automobilindustrie produziert zu 70% für den Export, bedrängte andere Volkswirtschaften. Wenn die sich das langsam nicht mehr gefallen lassen, kann man dafür die Schuld nicht hier den Menschen geben. Das war eine ökonomische Fehlsteuerung.<<Der Fehler lag also Ihrer Meinung nach darin, dass man andere bedrängte und man hätte sie stattdessen in Ruhe lassen sollen, keinen Export.
Wohl erst gar keine Firmen gründen und keine Mitarbeiter einstellen?Richtig?Oder doch Mitarbeiter einstellen und dann .. ja was denn dann? Was man über Export verkaufte, hätten stattdessen Deutsche kaufen sollen - jeder stellt sich 10 VWs in den Garten als Blumentöpfe?War das so gemeint?Gut, ich verstehe nicht viel von Landschaftspflege und Gartenbau, vielleicht muss man die auch erst noch einpflanzen wie die Haribo-Bäumchen und täglich kräftig gießen.
------Dagegen
>>die Gewinne aus dieser auf lange Sicht selbstzerstörerischen Politik nicht genutzt, um sich gesellschaftlichem Wandel anzupassen<<leuchtet Einfallspinsel wie mir schon eher ein und da bin ich doch ganz auf Ihrer Seite:VW hätte längst die gesamte Autoproduktion einstellen sollen und stattdessen nur noch Fahrräder produzieren, das meinten Sie doch?🤔Doch, das könnte in der Tat ein Erfolsmodell werden:
600.000 Angestellte produzieren nur noch Fahrräder, aber nicht für den Export- wir wollen ja niemand "bedrängen"🧐-, sondern nur für Deutschland.
Der Bedarf ist gewaltig - eine Produktpalette von SUV-Fahrräder, Lastenfahrräder für den Schwertransport, Fahrradtaxis, Fahrräder auf Schienen, ... auch welche mit Tragflächen ...Monteure in Werkstätten für Reifen- und Ölwechsel, 'ne Klingel könnte auch mal kaputt gehen oder die Sensoren beim Rückwärtsfahren mit dem Fahrrad.Muss auch niemand was zahlen, der Staat macht Schulden, dann kann jeder 50 Stück kaufen und mehr.Bin hellauf begeistert - Sie sind noch ein Mann mit Visionen!🚀
Ja, genau so jemanden brauchen wir. In der nächsten Wahl haben Sie meine Stimme.👍UserUli schrieb am 11.09.2026, 15.46 Uhr:
Sicher, @ diametral: Sie sind trainiert in Social Media. Aber sprechen wir doch inhaltlich:Erstmal: Wie kommen Sie auf "keinen Export"? Das wäre absurder Unfug. Es geht um den MERKANTILISMUS. Das Problem ist doch, mit heimischem Lohndruck Handelsbilanzüberschüsse ohne Ende zu machen und dann empört sein, wenn andere dagegen aufbegehren. Wenn man nach innen spart, aber gleichzeitig den Export ohne Ende ausbaut, dann ist es einfach so, dass man das Gleichgewicht ins Trudeln bringt. Und wenn man dann noch die auf dem Weg erzielten Gewinne auch noch im Ausland anlegt, statt im Land zu investieren, um Betrieb und Staat zu modernisieren - ich erinnere daran, dass trotz exellenter Gewinnphasen die Nettoinvestionsquote in Deutschland seit 20 Jahren bei Null liegt - dann kann es einfach nicht anders ausgehen. Die USA und China konnten gar nicht bereit sein den ganzen Kram zu "schlucken", den europäischen "Partnern" fehlten schlussendlich die Mittel. Das war absehbar. Und es war ja wohl nicht so, dass es nicht andere Möglichkeiten gegeben hätten. Die Umstellung auf die E-Auto-Produktion wurde verzögert, weil der Geldregen als ewig während erschien. Und selbst wenn das nicht - der ganze Bereich der erneuerbaren Energien hätte viele der Mittel aufnehmen können, Infrastrukturverbesserung, mal raus aus dem Niveau der 90er. Digitale Technologien mit Verantwortung. Wollte man alles nicht, sondern deutsche Benzinautos bauen - und erwarten, dass 70% davon im Ausland gekauft wird. Das war eine Narretei. Eine Volkswirtschaft muss zusehen, dass sie sich mit anderem im Gleichgewicht erhält, sonst sinkt überall der Wohlstand. Und auch wenn Sie mich nicht verstehen wollen, Sie werden einsehen, dass ich auf die Albernheiten mit den Lastenrädern nicht eingehe. Bleiben wir lieber bei sachlich und präzise.Reformer 028 schrieb am 11.09.2026, 15.47 Uhr:
Höhlendödel,was Sie sehen ist doch völlig uninteressant.Die Realität ist,Sie machen sich immer wieder zum Affen.diametral schrieb am 11.09.2026, 23.17 Uhr:
Sie wollen mich doch nur veräppeln, @User Uli, richtig?Das was Sie schreiben glauben Sie doch selbst nicht.=======
>>Wenn man nach innen spart, aber gleichzeitig den Export ohne Ende ausbaut, dann ist es einfach so, dass man das Gleichgewicht ins Trudeln bringt.<<
-----Aha, man spart also nach innen.
Wer spart denn nach innen?
Die Regierung, weil sie jetzt keine Schulden in BILLIONEN-Höhe macht und als Helikoptergeld verteilt?WER denn?Und man baut den Export ohne Ende aus.
Und das ist falsch?
WER BITTE soll den all die Autos kaufen?
Das will ich jetzt schon gerne mal wissen,WER denn?Wollen Sie nun etwa neben Kommunismus auch noch eine Diktatur einführen und den Menschen verbieten, dass sie sich einen Skoda, Mitsubishi, Toyota, Fiat, Honda oder Peugeot kaufen?Die dürfen nur noch VW, BMW, Mercedes, Porsche oder Opel kaufen .. ein "deutsches Auto"?Sind wir schon so weit?
------Darf's denn der VW auch in Tschechien, Spanien, Polen, Slowakei hergestellt sein oder muss es unbedkngt ein
--
" 'reinrassiges' deutsches Auto, hergestellt in Deutschland von Deutschen für Deutsche
--
sein, denn für die anderen Produktionsstätten braucht man keine Arbeitskräfte in Deutschland und die Lohnsteuern kassieren dann ebenfalls die ANDEREN Staaten.Sie sind ja näher an der AfD als ich dachte.======
>>mit heimischem Lohndruck<<
-----was genau botte war in meinem post nicht zu verstehen?
Im Ausland kostet ein Angestelter nur DIE HÄLFTE
und noch weit weniger.Durchsch. Stundenlöhne VW-Angestellter:
In Deutschland: 74 €
In Portugal: 37 €
In China: 12 €So also sieht Ihrer Meinung nach Lohndruck in D aus?Bei einem durchschn. Jahresgehalt eines Tarifmitarbeiters von 62.000 € - 67.000 € ?
Eines Bandarbeiters von 56.000 € noch ohne Zulagen, die oben drauf kommen?======
>>statt im Land zu investieren, um Betrieb und Staat zu modernisieren<<Ach so, das hatte ich kanz vergessen, dass wir unsere Steuern für Kaffeekränzchen, Freizeitbeschäftigung unserer Politiker zahlen und für deren ganz persönlichen Spaß.Die marode Infrastruktur bis hin zu einfallender Brücke kommt ja schließlich daher, weil VW nicht das Land modernisiert hat.Ich vergaß, mea culpa, mea culpa... die böse VW!Ehrlich @User Uli, wollen Sie denn hier jeden für völlig dumm verkaufen?
Einen derartigen Humbug können Sie Ihrem Labrador oder Zwerghasen erzählen, die finden das vielleicht noch witzig,
aber ich kann so etwas wirklich nicht ernst nehmen.
Sentenz schrieb am 11.09.2026, 00.02 Uhr:
Genial „klug“: Auf der CDU-Titanic wird angesichts des „Kommenden“ vom Lemming-Orchester eine Zugabe nach der anderen vor immer mehr flüchtenden Untertanen intoniert.Was für eine Schikaria. „Sie können es nicht“ und vernebeln sich mit imaginären Schuldzuweisungen an Unbeteiligte immer mehr die eigene Birne.Die quälende Ära der Unverbesserlichen, Ewiggestrigen an der Macht eines Staates endet fatal, aber gerechtfertigt. Die Vorgängerregime lassen grüßen !Nichts ist so unaufhaltsam, wie die fortschrittliche und immer mehr informativ aufgeklärte menschliche Entwicklung für echte Demokratie !UserUli schrieb am 11.09.2026, 01.39 Uhr:
@AfD – Es heißt „Schickeria“ statt „Schikaria“, weiterhin heißt es Bürger statt „Untertanen“ in der Demokratie, ebenso spricht man von folgerichtig statt „gerechtfertigt“, wenn etwas „fatal“ ist, und vor das vergleichende „wie“ im letzten Absatz gehört auch kein Komma – wie eben auch die AfD nichts mit Demokratie zu tun hat - sondern lieber echte Diktaturen verharmlost. Schreiben Sie nochmal neu.Catweazle74. schrieb am 11.09.2026, 08.45 Uhr:
Ihr AfD-Beißreflex ist ja schon pathologisch, aber jetzt noch den Oberlehrer für ein paar Kommas und ein „Schickeria“ geben - sehr beeindruckend peinlich.Besonders amüsant wird es allerdings, wenn jemand sprachliche Pedanterie mit intellektueller Überlegenheit verwechselt und anschließend wieder zuverlässig beim stumpfen Lieblingsthema AfD landet. Vielseitigkeit sieht defenitiv anders aus.Aber Hauptsache, man konnte wieder jemand belehren und sich dadurch ein gutes Gefühl verschaffen! 😃Ratlinger schrieb am 11.09.2026, 10.06 Uhr:
Wem die Fälle wekschwümmen der begiebt sich dann eben auf einen Nebenschauplatz, sucht sich eine trockene Stelle 🤩.Hera schrieb am 11.09.2026, 11.00 Uhr:
Sprach einer, der sich mit pathologischen Beißreflexen bestens auskennt, wie hier seitenweise zu verfolgen ist!Und natürlich schiesst der Braunpilz da gleich aus seinen Erdloch, wähnt sich in überlegener Schläue, aber - da bleibt der Wunsch der Vater des Gedankens!Pat & Patachon des ForumsÜbrigens: ist " wekschwümmen" des neue Deutsch, @ Ratlinger?Catweazle74. schrieb am 11.09.2026, 11.30 Uhr:
...und andere übertreffen sich halt jeden neuen Tag in ihrer Dämlichkeit.Entwicklungsstufe eines Pokémon!Ratlinger schrieb am 11.09.2026, 11.42 Uhr:
Beate, einen Fehler haben sie gefunden! mindestens zwei sind es noch. Strengen sie sich an!!😂1939904 schrieb am 11.09.2026, 13.38 Uhr:
Ist evtl. tragisch, dass da auch keine Hilfsschule in der Lage war, SchnULLI-Dumpfbacke zu helfen. Solange sowas in seiner Besenkammer tobt, stört uns Demokraten diese N-Sprech-Garnitur nicht. Ansonsten sei seinem Fehltritt ein Grand Canyon Erlebnis schon gegönnt 🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣👍👍👍👍👍👍
Miss Fenjala schrieb am 10.09.2026, 23.55 Uhr:
Herr Niklas Blome hat schon wieder gelogen, wie auch schon bei ntv! Er behauptet wieder, jeder der mindestens 45 Jahre gearbeitet hat, hat eine gute Rente und mehr als jemand der nie oder fast nie gearbeitet hat. Ich weiß wirklich nicht woher er diese angeblichen Zahlen hat. Mein Mann bekommt nach 47 Jahren Vollzeit und ich nach 45 Jahren (davon 30 Jahre Vollzeit)und 5 Jahren Erziehungszeit etwas über 1200 € netto. Ein verstorbener Verwandter der nur 3 Jahre im Leben gearbeitet hat bekam fast 1400 €. Grundsicherung im Alter.UserUli schrieb am 11.09.2026, 00.39 Uhr:
Miss Fenjala, Sie haben insofern Recht, dass Herr Blome in seinen Beispielen immer von 45 Jahren mit guten Einkommen ausgeht. Ihre Berechnung dagegen zeigt, dass bei Löhnen im unteren Drittel Blomes Idealisierungen absolut nicht hinhauen. Die realen Zahlbeträge der Rentenversicherung zeigen, dass Blome einfach falsch liegtDer Vergleich zur Grundsicherung hinkt dagegen gewaltig. Real zum Leben hatte ihr verstorbener Verwandter monatlich nur 563 Euro gehabt, dass, wass wir als sozio-kulturelles Existenzminimum bezeichnen. Um auf den von Ihnen angegebenen Betrag von 1.400 € zu kommen, müsste er schon Wohnkosten deutlich über 800 € gehabt haben und ein Amt, dass das akzeptiert bzw. eine Stadt mit hohem Mietniveau. Und praktisch kein Vermögen. Weiterhin gab es sicher Gründe für diese statistisch nun wirklich sehr a-typische Beschäftigungsphase.Übertrage ich diese Konstellation auf Sie, dann hätten Sie aufgrund der zurückgelegten Grundrentenzeiten bei vergleichbarem Mietniveau wegen den Freibeträgen aller Voraussicht nach einen signifikanten Anspruch auf Wohngeld. Es macht also wenig Sinn, den Vergleich nach unten zu führen, wie das auch im Übrigen die Spezialität von Herrn Blome ist. Das Existenzminimum wollen wir nicht unterschreiten - und würde Ihnen auch gar nichts helfen. Der Dreh- und Angelpunkt sind hier die niedrigen Löhne. Und dagegen will Herr Blome nichts und auch die AFD nichts machen.diametral schrieb am 11.09.2026, 01.59 Uhr:
Es ist wirklich zu prüfen, ob da nicht Wohngeld bezuschusst wird.
Bei langer Arbeitszeit wie hier wird ein Teil der Rente (2×nicht angerechnet und bei normalen Mieten könnten 200-300€ Zuschuss womöglich rauskommen.
----1200€ sind etwa 28 Rentenpunkte und dann müsste das Gehalt (ohne die 10 Jahre) bei etwa 3350€ mon. gelegen haben nach heutigem Wert.Beim Mann etwa 2600€ mon.Derartiges gibt es in der Gastronomie, Friseuren, auch Künstler bspw.
------->>Der Dreh- und Angelpunkt sind hier die niedrigen Löhne.<<Nein, sind sie nicht. So etwas verzerrt völlig das Bild.Die Hintergründe kennen wir nicht und wissen auch nicht, ob bspw. wie in der Gastronomie Trinkgelder zu den regulären Einnahmen hinzukamen, welche das Gehalt in der Tasche erhöhte, für die aber nicht in die RV einbezahlt wurde.Interessiert aber nicht, denn auch so sind beide Gehälter zusammen sehr nah bei
6000€ brutto/mon
und bei 1 kind ziemlich genau bei
4000€ netto/mon.Je nach Wohngegend kann man davon schon ganz gut leben und auch einiges wegsparen.An den Löhnen liegt es nicht.Renten werden bestimmt, wie hoch sie sein sollen.
Das Rentenniveau liegt derzeit bei 48%.
Man kann es verringern oder höher setzen, heißt, der Gesetzgeber könnte die 1200€ auf 800€ drücken oder
auf 1600€ anheben. Wäre alles möglich und daher ist es keine Frage der Löhne an sich.Allerdings müsste eine Erhöhung mit irgendetwas gegenfinanziert werden und das ginge mit einer Erhöhung der RV-Beiträge.Da muss sich eine Gesellschaft einig werden, ob RV-Beiträge erhöht werden sollen um auch Renten anheben zu können.
-----Dass aber ein Ehepaar, das zusammen nahezu ein JAHRHUNDERT gearbeitet und Monat für Monat RV-Beiträge gezahlt hat um eben solche zu finanzieren,selbst aber dann um Stütze BETTELN muss um gerade mal in etwa das Gleiche zu bekommen wie jemand der
NUR 3 Jahre
gearbeitet hat ...bei aller Liebe, aber da ist jede Bemerkung von wegen "Vergleich nach unten zu führen" absolut daneben bei einer derart himmelschreienden Ungerechtigkeit.UserUli schrieb am 11.09.2026, 09.32 Uhr:
@ diametral Hier müssen wir genau sein: Die Grundsicherung definiert das verfassungsrechtliche Existenzminimum. Es ist die unterste Grenze der Existenzsicherung, die jeder und jedem gewährt werden muss, um auch unter misslichen Umständen Teil dieser Gesellschaft zu bleiben. Wer das infrage stellt und zudem Neid und Missgunst sät, sollte vom Begriff ‚Gerechtigkeit‘ wahrlich schweigen.Die Gerechtigkeitsfrage stellt sich dort, wo es Menschen selbst nach langen Jahren der Arbeit nicht ermöglicht wird, ein Leben deutlich oberhalb dieses Existenzminimums zu führen. Und das ist eben eine Frage der Löhne – oder eines Rentensystems, das geringe Löhne aufwertet, um im Alter einen Standard zu sichern. Letzteres hatten wir bereits, aber eine Agenda 2010 behauptete ja, dass ‚wir uns das nicht mehr leisten können‘.Wir wollen Gerechtigkeitsdebatten mal nicht in ihr Gegenteil verdrehen.
Cosima K. schrieb am 10.09.2026, 23.14 Uhr:
Das offizielle Ziel der EU in der „Negation des Konzeptes der Staatlichkeit“ besteht. Die der EU innewohnende föderalistische Logik führt zu einer Ausweitung bürokratischer Macht, deren Sog immer mehr Länder erfasst. Ein weiteres Beispiel für die Untergrabung der demokratischen Grundlagen der nationalen Souveränität besteht in der Anmaßung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte.
Das Prinzip der Selbstregierung wird von unten angegriffen; in Form des Multikulturalismus. Indem sich das Gesetz den Befindlichkeiten zahlloser Kulturen anpassen soll, wird die Gleichheit vor dem Gesetz tendenziell ausgehebelt.Wenn schon das Monarchistische – einst die Verkörperung nationaler Souveränität – sich weigert, zwischen Bürgern und Ausländern zu unterscheiden, dann sollte selbst der feurigste Internationalist erkennen, dass hier etwas faul ist.UserUli schrieb am 11.09.2026, 01.01 Uhr:
Cosimas Weg in den AutoritarismusMit der Umdeutung eines notwendigen Zweckbündnisses zum ‚bürokratischen Monster‘ schafft die AfD hier zunächst ein Feindbild. Die "Gleichheit aller vor dem Gesetz" wird rechtspopulistisch umgedeutet in: ‚Minderheitenschutz (Multikulturalismus) gefährdet die Mehrheit‘. Der Schutz der Rechte des Individuums vor dem Staat wird umgelogen in "Anpassung an beliebige Kulturen und Befindlichkeiten". Das ist Antiliberalismus pur, das Plädoyer für die Rückkehr zum Autoritären. Der Internationalist sagt: "Querfront, geh nach Hause – aus welchem geografischen oder historischen Randgefüge du immer auch gekrochen kamst!‘“By the way, das ist die vielleicht größte Veralberei der Gegenwart: Genau diejenigen Kräfte, die sich hysterisch als Retter der „demokratischen Grundlagen“ inszenieren, arbeiten an der Demontage der Institutionen und Gerichte, die diese Grundlagen überhaupt erst garantieren.
Catweazle74. schrieb am 10.09.2026, 23.14 Uhr:
Brüssel sitzt zu Hause längst am Küchentisch - bei der Heizung, beim Auto, im Supermarkt und zunehmend in unserem Smartphone und auf unserem Bankkonto.
Immer mehr Entscheidungen über unseren Alltag werden auf europäischer Ebene getroffen. Von Institutionen und Akteuren, die der einzelne Bürger nicht direkt gewählt hat und die er nicht einfach wieder abwählen kann.
Genau hier beginnt das demokratische Problem.Denn Demokratie bedeutet nicht nur, dass irgendwo gewählt wird. Demokratie bedeutet, dass politische Macht beim Bürger beginnt, dass sie nachvollziehbar bleibt und dass diejenigen, die sie ausüben, auch zur Verantwortung gezogen werden können.
Wenn aber immer mehr Kompetenzen nach Brüssel wandern, nationale Handlungsspielräume schrumpfen und Entscheidungen in einem Geflecht aus Kommissionen, Ausschüssen und politischen Netzwerken versinken, wird diese demokratische Kontrolle zunehmend abstrakt und absurdum geführt.
Der Bürger darf am Ende nur die Regeln befolgen, ohne noch klar erkennen zu können, wer sie eigentlich beschlossen hat, und wen er dafür im Zweifel zur Verantwortung ziehen kann.Noch gefährlicher wird es, wenn diese wachsende Macht digital durchsetzbar wird und mit aller Kraft vorangetrieben wird.
Je mehr wir digital bezahlen, kommunizieren und uns identifizieren, desto vollständiger wird das Bild, das Institutionen und Unternehmen von uns gewinnen können.
Und was digital kontrollierbar ist, kann im Zweifel auch digital eingeschränkt werden. Eine Zahlung könnte blockiert, ein Zugang gesperrt oder die Reichweite einer Stimme begrenzt werden.Heute gibt es dafür vorgeschobene Begründungen wie Sicherheit, Geldwäschebekämpfung oder den Schutz vor Desinformation. Aber Demokratie muss gerade dann wachsam sein, wenn Kontrollmöglichkeiten mit vermeintlich guten Absichten geschaffen werden.
Denn niemand kann garantieren, dass die Macht von heute nicht irgendwann von anderen mit anderen Zielen genutzt wird.Orwells 1984 wirkt deshalb weniger wie eine ferne Dystopie, wenn man diese Entwicklung zu Ende denkt.Der Bürger wird immer transparenter, die Macht über ihn immer undurchsichtiger.
Und genau das ist der entscheidende Punkt, an dem man früh widersprechen und sich entgegenstellen muss.
Denn eine Demokratie, in der die Bürger immer weniger Einfluss darauf haben, wer über ihnen entscheidet, während diese Entscheider immer mehr Möglichkeiten erhalten, in sein Leben einzugreifen, entfernt sich Schritt für Schritt von dem, was Demokratie eigentlich ausmacht.Freiheit verschwindet nicht unbedingt mit einem großen Knall.
Sie verschwindet, wenn man sich daran schleichend gewöhnt, dass andere immer mehr für uns entscheiden.Das Volk ist das Souverän, und die Regierenden lediglich unsere Angestellten!
1725819 schrieb am 10.09.2026, 23.07 Uhr:
Tatsächlich, keinesfalls relevant oder gar einflußgebend: Illner Stuhlkreis, ebenso noch mal instruiert, alle möglichen Fake-Argumente gegen die eingetretene Zeitenwende loszubrechen,
verheddert sich zum einen in bekannte Selbstbeweihräucherung, zum anderen in den Dauerpopulismus-„Jetzt legen wir(die Altvereine) richtig los, mit Reformen und, und , und…NACH gut 80 Jahren fällt denen JETZT ein, was hätte sein sollen….Sie können es einfach nicht!!! Daher ist Rücktritt des gesamten Kartells notwendig !!! Und Medien-Journaille muß nun mit Lusche und Migrantis ein farbenfrohres Unionstheater zelebrieren. Klar, bald erfolgt die nächste Wahl in Mitteldeutschland, und die nächste Klatsche folgt.
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Mario, der Eismann präsentiert die wichtigsten Serienstarts der Woche:








