Das Film- und Fernsehserien-Infoportal

Log-In für "Meine Wunschliste"

Passwort vergessen

  • Bitte trage Deine E-Mail-Adresse ein, damit wir Dir ein neues Passwort zuschicken können:
  • Log-In | Neu registrieren

Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung

  • Anmeldung zur kostenlosen Serienstart-Benachrichtigung für

  • E-Mail-Adresse
  • Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
  • Fragen & Antworten
739

Markus Lanz

D, 2008–

Markus Lanz
Serienticker
  • Platz 131739 Fans
  • Serienwertung2 121291.95von 121 Stimmeneigene: –

"Markus Lanz"-Serienforum

  • Tiroler747 schrieb am 08.07.2026, 03.06 Uhr:
    „Zeit, dass sich was dreht“ sang Herbert Gröhnemeyer bereits 2006. Markus Lanz hat sich heute 180 Grad gedreht. Statt AfD Bashing bringt er den Ostdeutschen Ministerpräsidenten und CDU-Vorsitzenden Sven Schulze in Erklärungsnot. Unterstützt wird Lanz von zwei CDU/SPD/Grünen/Linken kritischen Journalisten. Das gab‘s noch nie im ZDF. Lanz’s Fazit: die AfD sei doch nicht Schuld am Niedergang von Sachsen-Anhalt und dem wirtschaftlichen Abstieg Deutschlands. Herr Sven Schulze sieht die Ursache in Berlin. Mit finanziellen „Lollies“ will er dagegen halten was seine Parteifreunde in Berlin seit Jahrzehnten mit Milliardenverschwendungen und katastrophalen Entscheidungen angerichtet haben und weiterhin planen. Armer Mann! Da platz Lanz der Kragen: „ Energiekosten, Steuern und Bürokratie sind zu hoch in Deutschland!“ Das hätte der Südtiroler „Welterklärer“ Lanz schon seit zehn Jahren seinem schläfrigem Publikum sagen können. Tja, wenn der smarte Italiener ne ordentliche journalistische Ausbildung hätte. Das fordert die AfD künftig sogar für Berufspolitiker. „Zeit, das sich was dreht!“ dafür ist allerhöchste Zeit. Auch für hochbezahlte ZDF-Schwätzer dürfte mit der Wahl in Sachsen-Anhalt das garantierte Millioneneinkommen der Zwangsgebührenzahler entfallen. Den Lanz interessiert das bestimmt nimmer.
    Für alle AfD-Hasser: Wenn ich wähle, geht in einer Demoktatie niemanden was an. Ciao
    • ...... schrieb am 08.07.2026, 10.55 Uhr:
      Hetzer und Hasser gegen demokratische Mehrheiten sind überall zu erkennen. Übellaunige und bildungsresistente Modderkreise aus dem Dunstkreis irgendwelcher Alm-Öhi Phantasien – lässt sich „reparieren“.
      Kürzlich „durfte“ demokratische Mitte, vertreten von Ulrich Sigmund, ihre Vorschläge und Lösungsmöglichkeiten für das inzwischen marode und heruntergewirtschaftete Deutschland
      darlegen.
      Prompt folgte die Schredder-Jury – zwar mit moderaten und eher harmlosen Einwendungen, aber Job ist Job.
      Ergebnis der „Staatslenker“ plus Fanclub kurz zusammengefasst:
      Einerseits das seit Jahren leidige und euphorisch gepflegte Facharbeitergejammer…
      Andererseits massenhafte Entlassungen, Arbeitslosigkeit….
      Einerseits beklagte Überalterung wegen weniger Nachwuchs…
      Andererseits Abwanderung jüngerer Menschen wegen unsicherer Familienplanungen…
      Ergo: Nicht nur in Sachsen-Anhalt, CDU und Blockflöten schaffen es nicht und
      SCHULD sind nur die Anderen.
      Logisch für Honks und Trolls
      Ja Tiroler, es wird nicht nur Zeit – es ist soweit !
    • User 1939945 schrieb am 08.07.2026, 11.33 Uhr:
      Es ist wichtig, das Journalisten alle Bereiche in unserem Leben kritisch hinterfragen. Solange es auch immer faire Beiträge, Diskussionen und fundierte Kritik u.a. sind.
      Ich sehe seid vielen Jahren regelmäßig Takeshows, auch "Markus Lanz". Bei allem Positiven für sein Angagement, Herr Lanz wird immer aggresiver in seinen Bemerkungen, läßt die Gäste immer seltenen ausreden, fällt ständig Gästen in`s Wort und läßt häufig Gäste zu Wort kommen, die nicht immer über das richtige Maß an Wissen verfügen, leider! Es ist immer äußerst einfach, Kritik in hohem Maße von der "Außenlinie" zu üben, wo man selbst nicht in Verantwortung steht, vielleicht nicht aktuell alle Beschlüsse, Gesetze, Verordnung usw. kennt. Politik ist ein schwieriges Geschäft, das nicht über Nacht passiert. Auch Erfolge brauchen Zeit, wenn die richtigen Fachleute daran arbeiten. Herr Lanz bitte auch Kritik annehmen !
    • ..... schrieb am 08.07.2026, 14.49 Uhr:
      Viele User hatten diesen Zustand bereits bemängelt. Jedoch bleiben alle Aufforderungen in solchen Formaten sinnlos. Es ist eine andere, ganz eigene Welt, welche sich diese Zunft nur für sich generiert hat.
      Für uns Bürger wäre es noch optimal, wenn eingeladene Diskutanten zu angesagten Themen nur ihre unterschiedlichen Ansichten und Vorhaben darlegen.
      Was sich leider eingeschlichen hat ist, dass Wortführer gern, bewusst und wohl absichtlich auch noch Parteinahme für diesen oder jenen Gast nehmen und auch noch die eigene Einstellung mit subjektiven Bemerkungen ausschmücken.
      Dass geht nun wirklich nicht, damit die politische Meinung der Zuseher/hörer noch zu beeinflussen zu wollen.
      Die Ausbildung für NEUTRALE Gesprächsführung, Gestik und Mimik scheint es auf Referentenseminaren nicht mehr zu geben?
      Allerdings, Herr1939945, die Mehrheit der deutschen Bevölkerung kennt diese Absurditäten der Medien Branche längst, kann sich inzwischen unabhängig informieren und findet ihre Meinung in aktuell sich ergebenden Prognosen auch bestätigt.
      Die politische Großwetterlage ähnelt, in Abstrichen!, der von 1914, 1917 und 1939.
      Der einst martialische Sturm gegen "Klassenfeinde" und Konkurrenten ´erkennen´ heutige Macht - Eliten schon inzwischen als zu aufwendig, zu anstrengend und kaum erfolgsgarantiert (bis auf Ausreißer aus den eigenen Reihen).
      Das nun 1989er "Tief" allerdings wabert schon mit lokalen Blitz(Krieg)-Einschlägen, aber vor allem ergebnislosen Quasseleien und Disputen bis heute durch unsere Welt.
      DIE Chance schlechthin für eine inzwischen wesentlich besser aufgeklärte und informierte Menschheit.
  • Beitrag entfernt
    Beitrag redaktionell entfernt.
  • Catweazle74. schrieb am 07.07.2026, 21.11 Uhr:
    c:\System\Deutschland_CHKDSK/f
    Analysiere.
    ...Demokratie
    ...Rechtsstaat
    ...Wirtschaft
    ...Sicherheit
    ...Bildung
    ...Sozialstaat
    ...Industrie
    ...Waehrung
    ...Energieversorgung
    ...Haushalt
    FEHLER! ⚠️
    Das System ist schwer beschaedigt.
    Neustart unter AfD? [J/N] J
  • PauleHeißter schrieb am 07.07.2026, 15.28 Uhr:
    Hier war doch tatsächlich jemand der Meinung, es gäbe keine Argumente gegen eine Wahl der AFD. Dem Mann kann geholfen werden und deshalb wiederhole ich hier gern noch mal mögliche Folgen einer AFD-Regierung für den „kleinen“ Bürger. Ich beschränke mich aus Platzgründen im Wesentlichen auf wirtschaftliche Gründe. Politische Gründe wie Gefahren für Demokratie und Meinungsfreiheit lasse ich mal außen vor, wobei die gegenwärtige Regierung es ja bekanntlich auch nicht so mit der Meinungsfreiheit hat. Genau wie die CDU ist die AFD ja eine Partei, die weniger die Einnahmeseite und mehr die Ausgabenseite im Blick hat.
    Wo wird sie also, wenn ihr die Machtübernahme gelingt, das nötige Geld hernehmen?
    Also bei den Reichen in diesem Land schon mal auf keinen Fall, denn sie ist ja strikt gegen Vermögens- und Erbschaftssteuer.
    Bei sich selber? Natürlich auch nicht. Allein in S/A will die AFD dann bis zu 200 neue Beamtenstellen mit eigenen Leuten neu besetzen! Das wird teuer!
    Bei der Rüstung? Auch nicht, sie gibt sich zwar als Friedenspartei, hat aber bisher jeden Rüstungsbeschluss im Parlament mitgetragen.
    Bleibt ja nur der soziale Bereich! Hier möchte die AFD mächtig einsparen, geht natürlich nur auf Kosten der einfachen Bürger!
    Bei Migranten und Bürgergeldempfängern? Da ist nicht genug zu holen, da hat sich ja Fritze Merz schon extrem verschätzt!
    Bildung? Ist für die AFD bestimmt überflüssig. Schließlich sollen die Leute nicht denken, sondern AFD wählen! Klappt ja in einigen Gebieten schon super! Die AFD in S/A möchte eine Wahlpflicht zwischen Schul- und Hausunterricht! Warum wohl? „Hausunterricht“ hat ja bekanntlich während Corona schon super geklappt! Dümmer geht immer!
    Klimapolitik? Krawall-Alice will doch alle Windräder einreißen und die Energiewende beenden! Wird wohl nichts werden, Eigentumsfragen und andere lästige Dinge sind da im Weg! Selbst für die AFD wird Wladimir keine Sonderpreise für seine Energierohstoffe erlassen!
    Gesundheitswesen? Das würde Minuspunkte bringen. Allerdings will die AFD in S/A ja alle ausländischen Pflegekräfte loswerden. Da werden sich die Anhaltiner freuen, wenn dort alle ausländischen Ärzte und Pflegekräfte dann die Kurve kratzen! Gut für den Rest Deutschlands!
    Bleibt ja nur noch die Rente! Rentenkürzung, das wäre doch was für die hier palavernden blauen Rentner mit AFD-Freizeitpass! Ich wäre dafür!
    Die AFD ist doch komplett gegen den Rundfunkbeitrag. Also dann in Zukunft nur noch Privatfernsehen mit viiiieeelll Werbung, den ganzen Tag bekloppte Kuppel-shows mit sogenannten reality-xyz-promis, piepsi Heidi K. mit Anhang und öde Ami-Superhelden-Schinken!
    Gruselige Vorstellung!
    Na dann! Auf die zu erwartende großartige „Alternative“!
    • UserUli schrieb am 07.07.2026, 16.23 Uhr:
      In der Zusammenstellung ist es ja wirklich erdrückend, @ Paule.
    • Hera schrieb am 07.07.2026, 20.35 Uhr:
      Stimmt, gute, aber niederschmetternde Zusammenfassung! Allerdings Privatfernsehen würde es in der jetzigen Form nicht mehr geben, da gäbe es nur noch Programme, die Höcke-konform und Deutschnational sind!
    • ...... schrieb am 07.07.2026, 21.50 Uhr:
      Aber den größten Witz habe ich erst gerade vernommen. In Brandenburg ist ein CDU-Typ, der erst vor kurzem besoffen auf einem E-bike erwischt wurde, jetzt zum Innenminister gemacht worden! Warum wundert mich sowas nicht mehr im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten.
      Früher wäre man schamerrötet zurückgetreten, heute gehört sowas wohl zum guten Ton.
      Da wird er bestimmt dort jetzt Saufen am Steuer zur Pflicht erheben! :-)
    • UserUli schrieb am 08.07.2026, 01.53 Uhr:
      Naja, @...schrieb, gehört ist eben nicht gewußt. Der Herr Redmann ist nicht "erst vor kurzem besoffen" auf einem E-SCOOTER (sonst hätte die 1,1 Promille-Grenze so nicht gegolten) erwischt worden, sondern das war im Juli 2024. Im Wahlkampf.
      Innenminister war damals ein ganz anderer, deshalb ist das mit dem Rücktritt Unfug. Redmann wurde erst Anfang 2026, also mehr als 1,5 Jahre später, Innenminister. Können Sie dann überlegen, ob Sie die Sache unter dem Aspekt etwas anders bewerten.
      Aber ist mir egal - es sagt uns in der Tat ja was. Wenn wir uns etwa jetzt noch an das Saufgelage der AFD-Fraktion im Schweriner Landtag erinnern oder die Trunkenheitsfahrt einer Berliner AFD-Abgeordneten, dann regt sich schon der Verdacht, dass bei den Möchtegernegroßen dieser mentalen Alt- Parteien durchaus immer mal wieder an die normalen Regeln im kontrollierten Umgang mit Alkohol erinnert werden sollte.
  • 725819 schrieb am 07.07.2026, 09.10 Uhr:
    ⚽️   1:4. für die USA.
    So erledigen das belgische Profis 😆.
    Aber vielleicht ruft der Clown wieder an und lässt 4 Tore annullieren 😆.
    • PaterNoster1 schrieb am 07.07.2026, 10.45 Uhr:
      ⚽️ 👏 👏 👏 👏 👏 👏 👏 👏 👏 👏 😁
  • HerrVonBödefeld schrieb am 07.07.2026, 04.58 Uhr:
    Herr @Uli,
    wie ich ihrem Kommentar (06.07./23.44 Uhr) zu meinem Erstaunen entnehmen konnte, fühle man sich durch meine ehrliche und nüchterne Antwort nicht nur nicht ausreichend informiert, sondern offenkundig dadurch auch teilweise leider diskreditiert.
    Wobei ich grundsätzlich auf Ihre falsch verstandenen Empfindlichkeiten aber keine Rücksicht nehmen kann.
    Es geht hierbei eher um reine Prinzipien und im weitesten Sinne einer Challenge, als nur um eine scheinbare Logik oder wässerige Fakten ihrerseits.
    Denn meine sehr ausdrucksstarke Argumentation, die anhand einer spannende Agentengeschichte als Erzählweise im Mittelpunkt steht und zusätzlich mir einer tollen Dramaturgie ergänzt wurde, ist ganz eindeutig viel mühevoller erarbeitet und mit vollen Ideenreichtum gespickt.
    Eben eine rundum tolle wie nachdenkliche Geschichte, mit gleichzeitig hohem Wahrheitsgehalt.
    Es ist ähnlich der Entscheidung einer Jury, die für jeweilige Kriterien an der einen oder anderen Stelle besonders viele Punkte vergeben kann - Ihre enttäuschende Erklärung als Ergebnis erfüllt dabei leider keine dieser Aufgaben.
    Daher schneidet Ihre etwas schlicht gehaltene Begründung im Gegensatz zu meiner hervorragender Drehbuchfassung verständlicherweise auch sehr schlecht ab - nicht allein deswegen, da ich linkspolitische Positionen sowieso nicht mag.
    Ich hoffe, man konnte hiermit Ihren unberechtigten Einwand jetzt zu mehr Klarheit verhelfen, und fühlt sich bis hierhin auch grundsätzlich gut informiert.
    Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!
    • UserUli schrieb am 07.07.2026, 16.19 Uhr:
      Die Aufmerksamkeit haben Sie somit erhalten, HerrVonBödefeld.
      Doch jetzt Schluss mit dem Firlefanz.
      Wann kommen die Belege, die Sie mir nach Ihrem Beitrag vom 06.07.2026, 15.53 Uhr, noch schulden, Mister?
    • HerrVonBödefeld schrieb am 07.07.2026, 18.33 Uhr:
      Mister @Uli,
      Danke für Ihre Anfrage, dieses kurze Zeitfenster dafür ist aber leider schon verstrichen!
      Da wir hier alle gemeinsam im Unterrichtsstoff aber längst schon wieder viel weiter sind, kann und möchte ich es aus dem Prinzip der Gleichheit und Fairness nicht mehr beantworten.
      Es gäbe im Forum vermutlich ein riesen Chaos danach, wenn man dem jetzt noch nachgeben sollte, und auf einmal jeder mit irgendwelchen alten Fragen an jemanden herantreten würde - die vielleicht überhaupt nicht mehr von großer Bedeutung sind.
      Es würde jedenfalls den gewohnten Ablauf im Forum nur unnötig stören, oder so mancher könnten sich sogar direkt gestört fühlen.
      Ich würde Sie in Zukunft deshalb bitten, Ihre Anliegen doch immer sehr zeitnah einzureichen, um auch für alle Parteien am Ende ein gütiges und zufriedenstellendes Ergebnis hier zu erzielen.
      Danke für Ihr Verständnis!
    • UserUli schrieb am 07.07.2026, 19.28 Uhr:
      Verständnis gibt es keins. Schulden machen und sich dann am Zahltag mit bürokratischen Tricks windig herausaalen wollen, scheint eher der Charakter des HerrnVonBödefeld. Vermute, in der Schule sind Sie damit auch nicht weiter als hier gekommen.
      Aber egal: Wo sind die behaupteten Fakten? Heraus damit, oder Insolvenz anmelden.
  • UserUli schrieb am 07.07.2026, 00.54 Uhr:
    Nochmal zur Automobilindustrie
    @ Hera – Sie haben völlig recht, wenn Sie die China-Konkurrenz, Lieferkettenprobleme, Energiekosten und Managementfehler in Sachen E-Mobilität anführen. Es ist eine Binse der Marktwirtschaft: Wer zu 75 % für den Weltmarkt produziert, kann diesem Markt nicht dauerhaft Produkte aufzwingen wollen, die dort schlicht nicht mehr gefragt sind. Wer sich extrem vom Export abhängig macht und gleichzeitig die veränderten Bedürfnisse der globalen Käufer ignoriert, muss scheitern.
    Während China strategisch eine eigene Batteriezellenfertigung, Softwareinfrastruktur und hocheffiziente Fertigungsmethoden (teils mit deutscher Schützenhilfe) aufgebaut hat, hat Deutschland diesen Wandel im Spar- und Verbrennerwahn komplett verschlafen. Die exorbitanten Gewinne der fetten Jahre wurden eben nicht in die heimische Zukunftstechnologie investiert, sondern lieber auf den globalen Finanzmärkten angelegt.
    Vor diesem Hintergrund ist die Position der AfD, die den Rückzug auf eine rein deutsche „Verbrenner-Insel“ fordert, totally weird. Wie will man eine Industrie „retten“, deren Produkte zu drei Vierteln überhaupt nicht für diese Insel bestimmt sind? Das ist ökonomisch völlig verpeilt.
    Aber – und das ist der entscheidende Punkt, den wir weiter fassen müssen: Auch mit einer rechtzeitigen Elektrifizierung wäre das deutsche, aggressive Exportmodell auf Dauer nicht rettbar gewesen.
    Man kann ein System, das auf extremen Leistungsbilanzüberschüssen bei gleichzeitiger Vernachlässigung der eigenen Binnenwirtschaft basiert, nicht einfach dadurch heilen, dass man es grün anstreicht.
    Die Schäden dieses Modells liegen im Inland längst offen zutage: eine marode Infrastruktur und eine systematisch geschwächte Binnennachfrage. Zudem lassen sich andere Volkswirtschaften diese permanenten Handelsungleichgewichte nicht mehr gefallen und bauen – über Zölle und Protektionismus – massive Gegenstrukturen auf.
    Die deutsche Wirtschaft muss endlich weg von diesem übertriebenen Spar- und Exportweltmeisterwahn. Der echte Schlüssel für die Zukunft liegt in der Stärkung der Binnenwirtschaft im europäischen Rahmen. Das Gebot der Stunde heißt: Kooperieren statt Konkurrieren auf staatlicher Ebene. Den harten Wettbewerb können die Unternehmen dann ja immer noch gerne austragen, wenn sie wollen.
  • PaterNoster1 schrieb am 06.07.2026, 20.16 Uhr:
    Fußball ⚽️
    Trump sorgt für Schiebung.
    Rote Karte ja. Aber nicht für die Amis. Und es wird gespurt.
    Belgien sollte es verweigern gegen die Amis anzutreten. Auch jedes andere Land sollte Spiele gegen die Amis verweigern. Trump sorgt sonst dafür, daß die Amis am Ende noch Weltmeister werden. Nein, so darf das nicht passieren !!!
    Hoffentlich verweigern Alle gegen die Amis.
    Das wäre nur korrekt.
    Jetzt müssen Alle den Amis die (virtuelle) Rote Karte zeigen. Es geht nicht anders.
    • Hera schrieb am 06.07.2026, 21.54 Uhr:
      @ PaterNoster1 Diese ganze WM hätte so nicht stattfinden dürfen! War doch klar, dass der narzisstische Despot Einfluss nehmen wird und dieses Turnier für seine Zwecke missbraucht. Wen also wundert's?
      Die Trump'sche Korruption findet immer wieder Gleichgesinnte! Make Amerika great again.......
      Frau Weidel wird ihm wieder zum "Erfolg" gratulieren!!! 🤮
    • UserUli schrieb am 06.07.2026, 23.49 Uhr:
      Zu ergänzen wäre, @ Hera und @ PaterNoster1, dass sich hier zwei bzw. drei gefunden haben. In Sachen Eigennutz, Intransparenz und dem bewussten Bruch etablierter Normen steht die FIFA wohl Herrn Trump kaum nach.
    • PaterNoster1 schrieb am 07.07.2026, 00.59 Uhr:
      @ UserUli
      @ Hera
      Das schlimmste ist ja, das Trump sich für Gott hält. (Vor nicht allzulanger Zeit hielt er sich noch für den Papst). Er poltert und alle fallen auf die Knie und küssen DEM die Füße.
      Korruption ganz klar und deutlich der Welt offen gelegt.
      Wenn alle anderen Gegner sich jetzt nicht den Amis verweigern, muss die WM sofort abgebrochen und eingestellt werden.
      Denn wo soll denn ein Spiel noch ein Spiel sein, wenn ein Diktator klar zu erkennen gibt, wie es zu laufen hat.
      Zumindestens so lange, wie dieser Despot regiert.
      Zudem wären alle bisherigen Spiele ungültig, wo Rote Karten verteilt wurden. Denn dann müssen alle Roten Karten ungültig sein. (Trumps eigene Regel)
      Wozu noch schauen, wenn jetzt schon klar ist wie es enden wird. 🤔 😡 🤬
    • UserUli schrieb am 07.07.2026, 01.30 Uhr:
      Haben Sie im Grund recht, @ PaterNoster1
  • ....... schrieb am 06.07.2026, 15.46 Uhr:
    Alm-Öhi Decknamen wie Hexa usw. werden nicht müde, ihrem einzigen Steckenpferd, den seit Jahrzehnten herrschenden Politniks zu frönen. Diese schafften und schaffen es nie und nimmer, den unvermeidlichen und traditionell schon unausbleiblichen Extremmachenschaften des Manchesterkapitalismus auch nur einen positiven Effekt abzuringen. Im Gegenteil, ein toter Gaul wird weiter geritten und mit noch mehr Lasten gesattelt. Flickschusterei einer Elite von Ewiggestrigen, die sich sogar für noch schlauer halten als einstige Gegenkonzepte. Die großspurige Propaganda vom „überlegenen“ Westen demaskiert sich in den täglichen nationalen wie auch internationalen Fehlentwicklungen.
    Dafür werden umso mehr Kritiker und oppositionelle Bewegungen verächtlich gemacht und versucht, die eigenen Fehler anderen zu delegieren, welche zu keiner Zeit zu keinem Thema verantwortlich waren.
    Auch der inzwischen mehr und mehr schwindende BR-Polit-Fan-Pulk hält eisern seine Wahlentscheidung für „fortschrittlich“, mault aber gleichzeitig über sich selber – was einst sogar Guido Westerwelle treffend titulierte…..
    Die Angst, grundlegende soziale und wirtschaftliche Reformen zu bewerkstelligen, setzt politische Rahmenbedingungen voraus, welche durchaus Abstriche an der gewohnten Wohllebeära nach sich ziehen wird.
    Trotz Inkompetenz und Bildungsdefizit dem wachsenden gesellschaftlichen Widerstand die Freiheit, Demokratie, Wissenschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt abzusprechen, wäre nicht erforderlich, gäbe es dies alles in den eigenen Reihen. Erst eben zeigte sich in Erfurt, wie paar gut 60 Krawallführer tausende Bürger gegen die dort tagende demokratische Mitte aufhetzen wollten, was erfreulich auch immer weniger funktioniert.
    • KritikAnbringer schrieb am 06.07.2026, 17.03 Uhr:
      Es ist zwar sehr populistisch formuliert, aber "shit happens".
      Wenn nicht jetzt und hier, wann dann?
      Es geht ja nichts über ein wirklich gutgemachten Populismus, der sich besonders in der heutigen Zeit allseits und gesellschaftsübergreifend größerer Beliebtheit erfreut.
      Deshalb ist man beim Lanz Forum auch absolut hervorragend in einer dafür bereitgestellten Startpositionen platziert, da es hier nämlich fast schon zu einer Art talentierter Kaderschmiede für solche angehenden Diplom-Schreiberlinge geworden ist.
    • UserUli schrieb am 06.07.2026, 17.15 Uhr:
      @ ...schrieb - Sie nutzen „Alm-Öhi-Decknamen“ wie „Hexa“, um andere User herabzuwürdigen, und insinuieren, die übliche Nutzung von Nicknames sei verdächtig.
      Stilistisch hangeln Sie sich dabei durch genau den redundanten Metaphern-Dschungel („toter Gaul“, „Ewiggestrige“), den Sie vermeintlichen Eliten vorwerfen.
      Inhaltlich entlarvt sich Ihr Beitrag jedoch selbst: Sie kritisieren, man habe den „Extremmachenschaften des Manchesterkapitalismus“ keinen „positiven Effekt abgerungen“.
      Warum sollte man das tun? Der historische Manchesterkapitalismus steht für extreme Ausbeutung, Kinderarbeit und das totale Fehlen sozialer Netze.
      Wenn Sie der aktuellen Politik vorwerfen, diesem System nichts Positives abzugewinnen, implizieren Sie, dass es dort etwas Positives gibt.
      Da weite Teile der AfD-Wirtschaftspolitik ohnehin einen radikalen Neoliberalismus verfechten, frage ich Sie konkret: Welche „guten Aspekte“ und Argumente sehen Sie in einer von Ihnen intendierten Wiederkehr des Manchesterkapitalismus?
  • UserUli schrieb am 06.07.2026, 14.53 Uhr:
    Nach dem Sieg Norwegens über Brasilien ein Detail: Norwegen weist in der Arbeitswelt die höchsten Krankenstände auf. Auch etwa Frankreich oder Spanien, die noch weiter gut im Rennen sind, haben höhere Krankenstände in der Berufswelt als Deutschland, das bereits frühzeitig ausgeschieden ist.
    Müssen wir hier über völlig neue Zusammenhänge nachdenken?
    (Oder grundsätzlich mal über das Verhältnis von Korrelation und Kausalität sprechen?)
  • Hera schrieb am 06.07.2026, 13.06 Uhr:
    Derzeitige Herausforderungen für die Autoindustrie haben viele Ursachen: weltweiter Wandel zu E-fahrzeugen und der starken Konkurrenz aus China, Lieferkettenprobleme, hohe Energiepreise ( verursacht durch die Angriffslust der Despoten, die von der AfD verherrlicht werden....) und last, but not least falsche Managemententscheidungen bezügl. Verbrennermotoren, mit denen sie auch sympathisiert.
    Man kann den Klimawandel leugnen, man kann wissenschaftliche Erkenntnisse ( die sich ja teilweise schon massiv bewahrheitet haben) ignorieren. Aber die Folgen kann man nicht wegdiskutieren.
    Die "Opposition" wird nicht fortschrittlich, indem sie sich selbst so bezeichnet. Fortschritt bedeutet für mich zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln, die Freiheit, Demokratie, Wissenschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, nicht spalten. Wer die AfD fortschrittlich darstellt, muss sich an konkreten Positionen im Wahlprogramm messen lassen, nicht an Propaganda. Fortschritt misst sich an Taten, nicht an manipulierter Etikettierung.
  • 725819 schrieb am 06.07.2026, 12.57 Uhr:
    Linksextreme oder Rechtsextreme, beides gefährlich, völlig logisch und werden zu Recht beide von der Mehrheit abgelehnt. 
    Ein einziger Recherche-Versuch zeigt, dass auch über Angriffe auf AfD-Politiker berichtet wird:
    tagesschau.de
    https://www.tagesschau.de
    :
    Rostock: Mutmaßlicher Angriff auf AfD-Landtagsabgeordneten
    18.06.2026 — Der AfD-Politiker Michael Meister schilderte, dass er in der Nacht auf Donnerstag von zwei Unbekannten mit einem Messer...
    Ständiges Gesülze gegen die GEZ , wie ermüdend. Vielleicht einmal die einseitige AfD-Blase verlassen und wirklich umfangreich informieren:).
  • Catweazle74. schrieb am 06.07.2026, 12.31 Uhr:
    Vorweg mal eine kleine und vielleicht etwas knifflige Quizfrage, insbesondere für jene hier linkspolitisch orientierte Teilnehmer dieses Forums!
    Manche von denen wirken gelegentlich gedanklich etwas träge im Kopf.
    Hier dann auch direkt die Frage:
    Wenn ein Mettkuchen - in Form eines H*kenkreuz - vom Zentrum "Für politische Schönheit" (eine linke NGO), der AfD auf einem Parteitag serviert wird, ist es dann eine links- oder rechtsextremistisch motivierte Straftat?!
    Die natürlich auch zur Anzeige gebracht werden könnte...
    Bis hierhin eine "true Story"!
    Denn angenommen es wäre eine rechtpolitisch motivierte Straftat, was somit in die Stastik letzlich einfließt, wird es zwangsläufig dennoch nur ein Zerrbild der Realität widerspiegeln.
    Da nämlich aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen in der Justiz prinzipiell so Verfahren wird - damit stellt dieses Beispiel also kein Einzelfall dar.
    Da aber wiedererwartend trotzdem mit derart quasi gefälschten und nicht aussagekräftigen Statistiken als irgendwelchen Beweis gerne herangezogen werden - zeigt es eigentlich nur die ganze Absurdität eines sich solchen hilflosen "Schönredens" mal wieder.
    Dabei gehen die tatsächlichen und teils schweren Straftaten nachweislich von Linksextremen überwiegend aus - wie aber auch das regelmäßige beschmieren der Oppositionsbüros, mal als etwas Harmloseres hiermit zu erwähnen.
    Jedoch zeigt man auch auf zahlreichen Demos ebenfalls eine ständig sichtbare Gewaltbereitschaft, eines zwar kleinen, aber permanent extremistischen Kreises. Man sorgt dadurch gleichzeitig, dass jedesmal eine Vielzahl von Polizeikräften nötig ist, um solche chaotischen und sinnlosen Krawalle wieder einher zu werden
    Was selbstverständlich auch ständig die Staatskasse unnötig belastet.
    Von mutwilligen Anschlägen auf die Stromversorgung, mit großen Schäden, oder sogar des mutmaßlichen Mordversuchs auf einem AfD-Politiker von zwei Vermummten in Magdeburg erst kürzlich, mal ganz zu Schweigen.
    Das ist diese Art von Realität, die ebenso Herr Ostermann von der Polizeigewerkschaft häufig eindrucksvoll beschreibt.
    Es gibt inzwischen leider zahlreiche solcher Delikte, die aber komischerweise niemals so im Staatsfernsehen der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wird.
    Jeder kann sich mittlerweile aber unabhängig mehr als ausreichend ein Bild darüber verschaffen, warum das alles wohl so ist.
    Wenn sogar KI-Videos, Fake-News oder regelmäßig geframte Sendungs-Formate den zwangfinanzierten Staatslautsprecher bekleiden und weiter in Gang halten, darf man sich über inzwischen längst nötig angesprochene Debatten und einhergehende Unzufriedenheit nicht mehr wundern.
    Deshalb gehört als Erstes der GEZ-Beitrag auch unbedingt abgeschafft, es gibt dafür nämlich vermehrt sehr gute Gründe - und das ganze wuchernde Kontrukt in dieser Form, hat seine Daseinsberechtigung schon längst verloren!
  • HerrVonBödefeld schrieb am 06.07.2026, 09.30 Uhr:
    Wenn zwei böse Agenten eine erfolgreiche Volkswirtschaft theoritisch kaputt machen wollten, dann würden die beiden wahrscheinlich einen bösartigen und hinterlistigen Plan entwickeln.
    Als erstes Zerstörung der erfolgreichsten Industrie, z.B.: die Automobilindustrie. Zwingt man dann auch eine Industrie, für die man keine Rohstoffe besitzt - bspw. eine Klimaindustrie - subventioniert man diese Totgeburt mit dem Geld ihrer Steuerzahler sogar noch.
    Den Rest der Unternehmen macht man mit extrem hohen Energiekosten kaputt - was den Rest auch wirklich zerstört.
    Dann vertreibt man noch ihre Leistungsträger, indem man sie so stark besteuert, dass man kaum noch Wohlstand aufbauen kann oder sogar ausreichend etwas zum Leben übrig bleibt.
    Parallel holt man so viel wie möglich an gering qualifizierten Menschen aus anderen Ländern ins Land und man ernährt und alimentiert sie über Jahrzehnte in deren Sozialsysteme.
    Als endgültigen Todesschuss, verschuldet man den Staat solange, bis der größte Haushaltsposten die Zinsen sind.
    Dann kann man sich noch amüsieren, über die Bürger solchen Staat, die ihre Hypothek nicht mehr abbezahlen können, aufgrund der gestiegenen Zinsen.
    Und wenn dann immer noch Geld im Land sein sollte, dann beteiligt man sich an einem Krieg, der einem zwar nichts angeht, aber indem man prima die schuldenfinanzierten Rüstungsgüter verbrennen kann.
    Kommt es jemand eventuell bekannt vor?
    Man merkt ziemlich schnell, es ist leicht zugespitzt von Deutschland die Rede.
    Das Erschreckende daran? Ein solcher Plan muss niemals aufgeschrieben werden. Er kann entstehen, wenn Ideologie wichtiger wird als Vernunft.
    Wenn Warnungen verspottet werden, oder niemand mehr Verantwortung übernimmt und jeder den nächsten für schuldig erklärt.
    Vielleicht könnte es aber auch eine Mahnung sein, dass ein Land selten an einem einzigen Schlag zerbricht, sondern an vielen kleinen Entscheidungen mittlerweile, die jede für sich harmlos erscheinen.
    Und wenn die Menschen erst erkennen, was verloren ging,
    ist die Frage oft nicht mehr, wer daran schuld war,
    sondern, ob noch genug Zeit bleibt, ein anderen Weg zu beschreiten.
    • 725819 schrieb am 06.07.2026, 12.03 Uhr:
      Freiwillige Zerstörung, darauf setzt aktuell die AfD. Von Behörden bis zum sinnlosen EU-Austritt ist dort alles willkommen. Hauptsache schleifen, um selbst zu übernehmen. Vorher wird die Wirtschaftsleistung ordentlich schlecht geredet. Damit es nicht auffällt, dass man selbst sinnlos von utopischen Freibeträgen bei der Einkommensteuer schwadroniert? Um nur ein Beispiel zu nennen.
      Die aktuelle Regierung ergreift endlich Maßnahmen, um das Land in eine erfolgreiche  Zukunft zu führen. Spät, und immer noch zögerlich, aber ein Anfang ist es. Die wenigen Personen, die ab 250.000 € Jahreseinkommen mehr Steuern zahlen sollen, werden es verschmerzen. 
      Die hohe Verschuldung wegen notwendiger Investitionen in eine vernünftige Verteidigung ist ärgerlich, genauso wie die abgeschaffte Wehrdienstpflicht. Das hätte alles nicht sein müssen, hätte man auf die Bedrohungen rechtzeitig reagiert.
      In den 90ern haben weltweit Manager die Führungspositionen in Unternehmen übernommen, die qualifizierten Fachleute wurden verdrängt. Daran krankt nicht nur die Bahn. Das ist das eigentliche Übel, das uns viel Geld und Zeit gekostet hat.
    • UserUli schrieb am 06.07.2026, 14.44 Uhr:
      @HerrVonBödefeld - genau umgekehrt verhält sich die Sache. Wir haben es nicht mit der vorsätzlichen Zerstörung einer Industrie zu tun, sondern mit dem Auslaufen eines Geschäftsmodells, das auf Dauer nicht tragfähig sein konnte.
      Ich darf hier daran erinnern, dass rund die 75% der deutschen PKW exportiert werden. Das wurde ermöglicht durch jahrzehntelange Lohnzurückhaltung und die Bereitschaft etwa des amerikanischen Marktes, hier als "Staubsauger" die deutsche Überproduktion aufzunehmen. Die mit den deutschen enormen Leistungsbilanzüberschüssen einhergehende Schwächung anderer Volkswirtschaften hat dort schließlich zu einer Gegenwehr geführt, die sich jetzt in einer rückläufigen Nachfrage bemerkbar macht. Das ist jetzt die Quittung für ein völlig vereinseitigtes Geschäftsmodell.
      Hinzu kommt, dass die Überschüsse/Gewinne der Unternehmen nicht in Deutschland investiert oder einer Verbesserung der deutschen Infrastruktur zugeführt, sondern gleich wieder im Ausland angelegt wurden. Wenn aber die Unternehmen sparen und die Privaten auch sparen (müssen), dann gibt es gar keine andere Möglichkeit, als dass der Staat höhere Ausgaben hat, wenn er die Wirtschaft nicht voll vor die Wand fahren lassen will - das ist simple Volkswirtschaft.
      Vor dem Hintergrund gibt es also keinen "Plan" oder "kleine Entscheidungen", die falsch waren, sondern nur die ganz banale Tatsache - mit nach Außen "Wettbewerbsfähigkeit" bis zum Anschlag und nach innen Kaputtsparen soweit es geht, kann man für eine kurze Zeit sich als "(Export-)Weltmeister" gerieren, danach kommt die Retourkutsche umso stärker. Das ist jetzt einfach die Quittung. Simple Volkswirtschaft.
      Ein Heraus wird es nur mit mehr Schulden geben, mit Investitionen in die Infrastruktur, die Klimatechnologie und einem stabilen Sozialstaat. In der Tat nicht mit unproduktiver Rüstung, aber auch nicht mit dem alten, überaggressiven Geschäftsmodell, dass endgültig aufgeflogen ist.
    • HerrVonBödefeld schrieb am 06.07.2026, 15.53 Uhr:
      Ihre doch ziemilch eigentümliche Begründung dafür ist völlig unzureichend ausgeführt und zu laienhaft gedacht. Daher ist es nicht nur grundlegend falsch, sondern gibt es dann auch nicht - und was es nicht gibt, existiert im Grunde auch nirgendwo im Universum.
      So kann man Ihre wackelige Argumentations-Kette auch sehr leicht umstoßen und damit wieder entkräften, Herr @Uli.
    • UserUli schrieb am 06.07.2026, 23.41 Uhr:
      Sehen Sie, @HerrVonBödefeld, Ihnen fällt nichts anderes ein, als mich persönlich zu diskreditieren und der "Argumentlosigkeit" zu bezichtigen, statt selbst nur ein einziges Argument vorzubringen.
      Aber nehmen wir das dennoch einmal ernst und ich frage Sie, was denn nun so "grundlegend falsch" an meinen Ausführungen sein soll? Gehen wir meine Aussagen hinsichtlich ihrer Falsifizierbarkeit (Karl Popper) durch:
      Stimmt die von mir genannte 75% Autoexportquote etwa nicht? Stimmen die behaupteten enormen Leistungsbilansüberschüsse der 2000er oder 2010er Jahre (teils bis 8,9% BIP) nicht? Stimmt es nicht, dass die Erträge daraus zu großen Teilen gleich wieder in ausländische Geldanlagen geflossen sind? Stimmt es nicht, dass in den 2000er Jahren gleichzeitig nur mäßige Reallohnsteigerungen und stagnierende Infrastrukraufwendungen (Nettoinvestitionsquote teilweise unter Null) dem hohen Produktivitätswachstum gegenüber standen? Ist es nicht zutreffend, dass die Saldenmechanik - wenn einer spart, muss sich ein anderer verschulden - die absolute Grundlage unserer volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ist?
      Wenn ich der Laie wäre und die Argumentationskette deshalb sehr leicht umzustossen, dann müssten Sie als "Experte" ja locker meine Aussagen mit Zahlen und Fakten widerlegen, als falsch ausweisen können. Lassen Sie uns an Ihrem umfassenden Wissen teilhaben.
      Wenn Sie hingegen die Belege von mir haben möchten, lassen Sie es mich gern wissen.
    • Hera schrieb am 07.07.2026, 00.26 Uhr:
      @ Uli, das dachte ich auch! Im Universum findet man sicher keine Gegenargumentation, diese eigenständig zu formulieren sollte man schon in der Lage sein. @HerrvonBödefeld "wieselt" im Trüben - schätze mal, beim Nickname wurde einfach nach dem "B" das "L" vergessen 😉......
    • UserUli schrieb am 07.07.2026, 01.10 Uhr:
      Yep @ Hera! Beim Buchstabendreher-Gag musste ich ziemlich lachen. Vieleicht nicht ganz sauber, aber bringt es so auf den Punkt.
  • .... schrieb am 05.07.2026, 20.18 Uhr:
    Es dürfte noch ein zäher und schwieriger Weg sein, bis sich in Deutschland, aber auch in den Anrainerstaaten, sozial und politisch vertretbare und annehmbare Zustände einstellen.
    Wahlen werden immer zuerst diese Vorbedingungen erbringen müssen. Ob die Deutschen noch immer eine Fortsetzung von CDU-Macht begrüßen oder sich doch für eine neue und fortschrittlichere Politik einsetzen, werden die kommenden Entscheidungen offen legen. Tatsache bleibt bis dahin, das der bis heute andauernde Weg nur Probleme und gefährliche Entwicklungen hervorbrachte. Die Administration packt es einfach nicht und klebt an ihren Funktionen.
    • ...... schrieb am 05.07.2026, 22.15 Uhr:
      Er nimmt zu – der Hämepopulismus in den „freien“ Medien. Alles was sogenannter Staatsräson nicht in den Kram passt, wird mit jeglichen beleidigenden und abwertenden Kommentaren, inklusive schäbisches Grinsen noch mehr ausgeschmückt. An vorderster Front natürlich die Chefansager vor den Bildschirmen, an denen schon Mimik und Vokabular kennzeichnend wirken. Halali und diverses Co. erinnern nur zu deutlich an die verzweifelten
      Neurosen von willigen Mitläufern punkt Stunde Null 1945 oder auch von staatstreuen SED-Fans Ende 1989.
      Der Rattenfänger von Hameln findet so immer noch !!! neue Opfer.