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734

Markus Lanz

D, 2008–

Markus Lanz
Serienticker
  • Platz 154734 Fans
  • Serienwertung2 121291.95von 121 Stimmeneigene: –

"Markus Lanz"-Serienforum

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    Beitrag vom Autor entfernt.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 22.10.2024, 01.25 Uhr:
      >>Mitgefühl für Betroffene- hungernde Menschen in Nordkorea, überfallene in der Ukraine? Fehlanzeige.<<
      und dabei wird Deutschland überschwemmt von Krokodilstränen für eine Nation, die diesen Krieg heraufbeschworen hat, vor allem mit der Drohung, nuklear hochzurüsten.
      Im Grunde kommt gar nichts anderes mehr als
      >>Mitgefühl für ... überfallene in der Ukraine<<
      Vielleicht hat da jemand seine Rechnungen nicht bezahlt und es wurde der Strom abgedreht? Dann sieht man natürlich nicht mehr, was Medien tatsächlich bringen.
      Anders lassen sich solch falsche Behauptungen gar nicht mehr erklären.
    • User 1793089 schrieb am 22.10.2024, 19.03 Uhr:
      819! was wäre passiert, wenn rußland nicht die krim annektiert hätte? richtig. die krim wäre heute ein weiterer, weltweiter mil. stützpunkt der usa. vor der haustür rußlands. aber rußland brauchte natürlich keine angst haben. die amis meinen es so gut mit den rußen. auch die belagerung der russ. grenze durch die nato, war ein freundschaftlicher akt. die rußen schauten zwar in kanonenrohre, ansonsten war doch alles in ordnung. warum die aufregungen? der ami macht alles richtig, der ruße alles falsch. was sind die russen doch ein verbrecherisches volk.
  • User 1743787 schrieb am 21.10.2024, 20.47 Uhr:
    Rutte warnt Nordkorea Soldaten nach Russland zu senden. Was steckt hinter dieser Warnung - wird die NATO in Nordkorea einmarschieren wenn die Warnung missachtet wird?
    Andererseits rüstet der Westen die Ukraine massiv auf.
    Was die eine Seite darf darf die andere noch lange. Und wer was darf bestimmt alleine der Wertewesten.
    Dazu fällt mir das Sprichwort "Hochmut kommt kurz vor dem Fall" ein.
    Barbara Böckenhüser
  • User 1567927 schrieb am 21.10.2024, 18.01 Uhr:
    Wagenknecht ist KEINE Putinversteherin. Der einzige der nichts versteht sie sie.
    Es wird endlich Zeit, dass wir die Positionen der Parteien gegenüber Russland richtig deuten und nicht den Usinn der anderen überall nachplappern.
    • User 1793089 schrieb am 21.10.2024, 19.13 Uhr:
      972! wie kann das bsw nach der wahl die gleichen forderungen stellen. wie vorher? das ist doch total neben der kappe. xöllig unüblich
    • Catweazle74. schrieb am 21.10.2024, 19.42 Uhr:
      @927
      Wie recht Sie doch haben und dieses teile ich auch.
      Putinversteher, Kriegstreiber, Rechts- und Linksradikaler, Demokratiefeind, Querdenker, Verschwörungtheoretiker, Impfgegner u.v.m sind heutzutage künstlich erzeugte "Kampfbegriffe", die gerne aufgeschnappt und verwendet werden, um unliebsame Personen(kreise) zu diffamieren, mit einem Stempel zu versehen und diejenigen ausgrenzend in eine Ecke stellen zu wollen.
      Die werden scheinbar gerne von Medien und Politik verwendet, um sich selbst unberechtigt ein aufwertendes Etikett zu verpassen.
      "Framing" und "Wording" sind ebenfalls als solches zu bezeichnen und die bis vor ein paar Jahren als Begrifflichkeiten bedeutungslos oder völlig unbekannt waren.
      Wörter oder eben ganze Formulierung werden inzwischen ebenfalls absichtlich mit negativen Assoziationen besetzt, um die aus dem öffentlichen Diskurs herausnehmen zu wollen.
      Es dient nur zur Spaltung und auch zur Ablenkung innerhalb einer Gesellschaft und werden unter anderem wie eine gezielte Marketingstrategie von gewissen Leuten und Kreisen offensichtlich verwendet. #Blendgranaten
      Wodurch sich inzwischen nicht wenige Leute von abgeschreckt fühlen ihre Meinung und Ansichten in einer offen geführten Diskussion zu äußern, um sich einer eventuellen Ausgrenzung oder Diffamierung zu entziehen und dabei gleichzeitig die Meinungsvielfalt abnimmt und Meinungen unterdrückt werden können.
      Personen, die sich solchen Vokabulars bedienen, bezeichnen sich gerne als sogenannte "wahren" Demokraten und verorten sich selbst in der Mitte der Gesellschaft mit den allerbesten Absichten, wobei es sich nur um einen Trugschluss handelt.
      Dabei merkt man aus fehlendender Selbstreflexion und ein ständig vorgesprochenes und vorgefertigtes Meinungsbild - was man anscheinend ungefragt übernimmt- , dass man selbst der größte "Demokratiefeind" ist, der ein unsoziales Verhalten an den Tag legt, ausgrenzt, spaltet und ein vernünftigen Diskurs innerhalb einer Gesellschaft mit einer gesunden Demokratie verhindert.
      Darüber hinaus blockiert man einen offenen Meinungsaustausch von "Pro" und "Contra", was mittlerweile immer mehr in einen verbalen Stellungskrieg ohne Fortschritt mündet.
      Soetwas ist mir immer Weltfremd geblieben und lehne ich überzeugend ab. Das ist meine Meinung und Wahrnehmung dazu!
      Es gilt immernoch die uneingeschränkte Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt, die es nach gewissen Regeln zu verteidigen gilt und die man uns allen niemals nehmen lassen sollte!
    • Catweazle74. schrieb am 21.10.2024, 20.59 Uhr:
      Hier auch ein exemplarisches Beispiel von negativ besetzten Begriffen.
      Ganz früher verwendete man das Wort Ausländer ohne eine bedeutsame und politische Haltung damit assoziieren, um nur wertfrei Personen aus dem Ausland zu beschreiben.
      Heute ist dieses in den öffentlichen Medien und der Politik verschwunden und man verwendet nur noch den Begriff des "nicht deutschen Staatsbürgers", da es anscheinend jetzt als konform gilt.
      Dann das Wort Asylant, wo wiederum der selbe Mechanismus greift und heute man nur von "schutzbedürftigen Personen" redet oder zum Teil reden darf, ohne gleich von gewissen Leuten schief angeschaut zu werden.
      Und so wird Stück für Stück die früher mals normale deutsche Sprache immer weiter in einem Diskurs beschnnitten und mit Negativen besetzt, was sich in der Gegenwart in einem "Wokeness" und "Gender"-Wahnsinn eines *Sternchen-Kriegs gipfelt.
      Dabei ist die deutsche Sprache in der Vielfalt völlig ausreichend, eindeutig und ohne missverstandende Doppeldeutigkeiten zu verstehen.
      Nimmt man als Beispiel das Wort Ausländer her, es ist per Definition eine Person aus dem Ausland und ohne jegliche Wertung gemeint. Eindeutiger geht es nunmal nicht, da braucht man auch keine neuen Wortschöpfungen bemühen.
      Aber heute ist es oftmals wie ein Spießroutenlauf durch die Sprachlandschaft und man unnötig überlegen muss, wie man manches "ordentlich" formuliert, ohne dabei Personen auf die Füße treten zu wollen.
      Für mich ist das inzwischen nur "gaga"!
      Genauso wie in den Medien des Fernsehens man "liebe Zuschauer*innen" formuliert, dabei vergesse ich jedesmal vor Schreck das Atmen.
      Nein, die deutsche Sprache ist im Ursprung völlig in Ordnung und man sollte nicht ohne ein triftigen Grund zuhaben daran herumbasteln.
      Ich hatte vor Neugierde mal gegoogelt, um zu wissen von wem oder von was dieser "Gender-Käse" entstanden ist und mein Ergebnis war, es kam ursprünglich von einer Frauenrechtlerin die dieses ungefragt in die Weltgeschichte verbreitetet hatte.
      Ohne bestimmt zu ahnen, was für Konsequenzen und heftigen Debatten man heutzutage dadurch teilweise auslösen könnte.
      Aber die genaue Motivation und überzeugte Absicht dahinter ist mir bis heute ein verborgenes Rätsel mit sieben Siegeln, man hätte es auch nur genauso gut einfach sein lassen können, da es nichtmals von einer Mehrheit entstanden ist und heute getragen wird.
    • UserUli schrieb am 21.10.2024, 23.36 Uhr:
      @ Catweazle, gut hier aufgetaktet, dann im Folgepost zerschossen.
      Denn tatsächlich ist es richtig, dass einige auf den ersten Blick "neutral" erscheinende Begriffe aktuell in eine bestimmte Richtung normativ ("moralisch") stark aufgeladen werden, um die so Bezeichneten abzuwerten und aus dem allgemeinen Diskurs auszugrenzen.
      "Putinversteher" wäre so ein Beispiel. Es könnte ja auch positiv gedacht sein: "Oh, Sie verstehen Putin?" Wird es aber nicht. Also eine Negativzuschreibung. "Demokratiefeind" liegt da etwas anders, dennoch wird mit der implizit positiven Bewertung des Begriffes Demokratie der Nicht-Demokrat als "Feind" negativ etikettiert.
      Das war aber "früher" nicht anders. Weder die deutsche noch irgendeine Sprache war je "neutral" oder "wertfrei", denn Spreche ist nie nur etwas "Bezeichnendes", sondern jeder Sprechakt wird immer in einen Rezeptionskontext eingebunden, der "bewertet".
      Beispiel: "Das ist ein ganz Gebildeter" kann je nach historisch-kulturellem Zusammenhang anerkennend oder abwertend gemeint sein. "Ausländer", "Fremde", "Zugezogene" hatten immer "Mitbedeutungen", die Formulierung "Du Jude" (das zu der "guten alten deutschen Sprache") trug stets antisemitische Konnotationen mit sich.
      Also: Sprache entsteht immer in kommunikativen Handlungen, deren Interpretationskontext das Verständnis bestimmt. Wobei letzteres sogar individuell ungleich ist. Deshalb führen wir in jedem kommunikativen Akt eine wechselseitige Verständnigungsleistung durch, die zu einer gemeinsam geteilten Wirklichkeit wird.
      Genauso funktioniert es idealtypisch auf gesellschaftlicher Ebene, in zahllosen Diskursen entstehen intersubjektiv geteilte "Wahrheiten", die als (befristet) gültig angesehen werden. Allerdings verläuft das nicht immer demokratisch. Dazu der folgende Post.
    • UserUli schrieb am 22.10.2024, 00.47 Uhr:
      @ Catweazle - nun zum zweiten Teil
      Da wir mit Sprache also Wirklichkeit schaffen, nicht umgekehrt, wird stets auch versucht, die Definition von Wirklichkeit mit Macht zu beeinflussen. Dazu gehört, bestimmte Anliegen mit positiv konnotieren Begriffen zu verbinden (plump: Rauchen = Freiheit, Kapitalismus = Freiheit) oder aber bestimmte Begriffe so negativ zu etikettieren, dass sie quasi satanisch gelten (Kommunismus - ich hätte das auch umdrehen können, je nach Sicht.). Dazu dienend, das je dahinter stehende "gegnerische" Anliegen nicht mehr zum Diskurs zuzulassen, vorab auszugrenzen. Es geht um Diskursherrschaft, die nicht weiter mehr begründet werden muss.
      Kritik an dem Begriff "Ausländer" kam genau daher, dass dieser zusehends mit bestimmten Eigenschaften verbunden wurde, die negativ abwertend war (Merke: es gibt nicht nur den Begriff "an sich", sondern immer die mitgeführte Bedeutung). Z.B. Arm (auch so ein "negativer" Begriff, inkludierend "selbst schuld")), etwas unsauber, keine gute Bildung, Sprache, potenziell gefährlich - Dänen z.B. fielen in dieser Rezeption nicht mehr unter "Ausländer". (Ihre Behauptung, der Begriff sei "neutral" - Hören Sie, Sie kommen doch aus dem Ruhrgebiet, Sie kennen das doch alles.) Um eine gewisse "Neutralität" wieder herzustellen, kamen dann die Begriffe "MigrantIn" oder "nicht deutsche Staatsbürger. Was hier gemacht wurde, entspricht exakt Ihrer eingangs geäußerten Forderung der Abschaffung von "Kampfbegriffen".
      Speziell ist der Genderdiskurs. Er geht davon aus, dass Sprache mit Blick auf die Geschlechter ebenso vermachtet ist. Unbestreitbar patriarchalische Herrschaft zeigt sich auch daran, dass Frauen, "das Weibliche" gar nicht im vorherrschenden Diskurs zugelassen sei. Wenn etwa, ein Beispiel, Horst Hrubesch, durchaus bei den Fußballfrauen beliebt, von Merle Frohms als "Unser Torwart" und unsere Spieler spricht, dann werde hier die Frau "unsichtbar" gemacht, wogegen Genderisierung beide Möglichkeiten betont.
      So etwas kommt auch nie (nur in Ihrer Diskursstrategie) von einer Person, es sind immer Gruppen, die sich nicht ausreichend (im allgemeinen Diskurs) repräsentiert fühlen (auch. "Man darf ja hier nichts mehr sagen." ist nicht die Aussage allein einer Person.) "Genderwahn" oder "Sternchenwahnsinn" sind diesmal die Negativattribute, die jenseits aller Diskussion das dahinter liegende Anliegen mit diskursiver Macht unterdrücken sollen. Inzwischen allerdings schon zur "Allzweckwaffe" für jeden Zweck verkommen. Ähnlich wie "Gutmensch".
      Aber keine Bewertung der Sache an sich, ich sehe es auch differenziert, doch oft ist es so:: "Die Kritiker der Elche sind häufig selber welche. Die der Molche ebensolche".
    • Catweazle74. schrieb am 22.10.2024, 01.18 Uhr:
      @uli
      Verstehe was Sie meinen, sehe ich übrigens ähnlich.
      Vermutlich habe ich es nicht differenziert genug erläutert, denn die Sprache ansich ist schon wertfrei und gewinnt erst im Kontext eines Gemeinten an Bedeutung.
      Das wird heutzutage von manchen immer mehr praktiziert, um gezielt eine Agenda zu verfolgen, die nicht von guter Absicht herrühren.
      Und in der Feststellung durch meine und anderer Leute Erfahrungen nach es im persönlichen Diskurs stetig an Bedeutung zunimmt und dadurch geführte Diskussionen oder halt nur einfache Gespräche erschwert werden.
      Zu dem Schluss komme ich jedenfalls, man hört und liest es mittlerweile auch immer häufiger, dass das ein großes Thema wohl scheinbar ist.
      Für mich ist so eine Entwicklung höchst bedenklich und ich verweigere mich so eine Art von verbale Fesseln zu akzeptieren.
      Ich sage was ich denke und achte höchstens darauf - oder gebe mir zumindest Mühe - niemanden damit zu verletzen.
      Vielmehr echte Regeln sollte es für eine Sprache auch nicht geben, die meistens auch durch die Moral beantwortet werden kann und nicht auf künstlich geschaffene Rahmenbedingungen zurück greifen muss, die einen immer mehr einschränkt.
    • Catweazle74. schrieb am 22.10.2024, 01.45 Uhr:
      @uli
      Und was das Gender-Thema angeht, erstens, wenn ich über "Genderwahsinn" oder "Sternchenkrieg" spreche, ist es eher als witzeln zu verstehen.
      Und zweitens verstehe ich die Anliegen dahinter schon, kann es aber trotzdem nicht nachvollziehen, dass man die Sprache dahingehend versucht umzubauen.
      Da bleibe ich gerne bei Ihrem Horst Hrubesch Vergleich mit dem Torwart, dass man Torwart sagt ist höchstens ein sprachlicher "Ausrutscher" einer fehlenden und korrekten Ausdrucksweise, um es Geschlechtspezifisch richtig formulieren zu wollen, könnte man aus dem vorhandenen deutschen Vokabular auch Torhüterin sagen und schon wäre man wieder in der richtigen Fahrspur, so einfach!
      Dafür muss man nicht unbedingt neue Wortschöpfungen kreieren, damit erweist man sich doch nur einen Bärendienst, wie es in immer noch geführten Debatten darüber wahrnehmbar ist.
      Oder Arzt und Ärztin usw.
      Es geht dann höchstens um die korrekte Formulierung und die gilt es nur zu kritisieren und nicht an fehlenden, korrekten Ausdrucksformen, die die deutsche Sprache dafür eigentlich schon zu Verfügung stellt.
      Aber ich bleibe dabei, dieser Sternchen-Schluckauf macht mich kirre und finde ich auch maximal unpraktikabel!
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 22.10.2024, 01.45 Uhr:
      >>künstlich erzeugte "Kampfbegriffe"<<,
      so ein Schmarren.
      Alles und Jedes wird heutzutage quantifiziert und qualifiziert, attributiert und kategorisiert.
      Um etwas zu beschreiben entwickelt sich für jedes Einzelmerkmale mind. ein Begriff wie auch für häufig zusammen auftretende Merkmals-Kombinationen jeweils mind. ein Begriff.
      Ein Begriff sagt mit einem Wort gleiches wie ein Roman, der nötig wäre, einen Begriff durch Erläuterungen zu ersetzen.
      Jeder normale Mensch versteht sofort, was bspw. mit "Verschwörungstheoretiker" gemeint ist.
      Das Wort "Kampfbegriff" dagegen ist selbst ein Kampfbegriff, weil er nur einer miserablen, populistischen Schutzhaltung entstammt ohne sinnvoĺl und sachlich auf den jeweiligen Inhalt einzugehen.
      Einer von den billigsten Versuchen zu argumentieren.
    • Catweazle74. schrieb am 22.10.2024, 02.29 Uhr:
      @piperin
      Na, wenn Sie es so sehen, dann ist es halt Ihre Sichtweise darauf.
      Für mich ist Ihre Aussage höchsten eine einfältige Herunterbrechung und eine Vermischung einer pauschalen Haltung darüber.
      Natürlich ist "Kampfbegriff" ein Kampfbegriff, aber darum geht es hierbei nicht, es wird heutzutage als solches nunmal gerne negativ verwendet, da es nur schwer ein ebenso bedeutsamen Begriff zu finden, um ein Sachverhalt zu erklären.
      Der Begriff ist erst in der Gegenwart als solches wirklich zu verstehen, weil man inzwischen ursprüngliche Wortbedeutungen in einen absichtlich negativen Kontext vermehrt verwendet, um damit ein Ziel zu verfolgen oder etwas und jenes zu diffamieren oder zu verunglimpfen versucht.
      Also eine verbale "Kampfansage" an Personen oder Gruppen, die einen wiederholten und destruktiven Sprachgebrauch entspricht.
      Deshalb sind Querdenker oder Putinversteher usw., die oftmals und heutzutage absichtlich in negativen Kontexten wiederzufinden sind, deshalb auch als "Kampfbegriffe" korrekt zu formulieren.
      Die immergleichen Ausdrücke zu benutzen und wenn es selbst nicht wahr ist, es trotzdem stetig verwendet, um gezielt eine Meinung zu generieren ist halt als solches Wort des "Kampfbegriff" absolut richtig.
      Es gilt auch immer in gedanklichen Anführungszeichen zu verstehen.
      Es gibt nunmal keine bessere Bezeichnung für soetwas.
      Aber es verlangt auch niemand, dass Sie es verstehen, davon mal ganz abgesehen.
      Sie argumentieren am eigentlich gemeinten Thema fleißig vorbei und es löst sich in einer platten und einfachen Pauschalisierung in Luft auf.
      Überzeugt mich kein Millimeter, wie ich Ihnen hiermit exakt zu formulieren versuche.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 22.10.2024, 08.16 Uhr:
      es gibt sehr wohl Begriffe, die werden in ihrer Bedeutung gedehnt und missbraucht, auch immer wiederkehrend verwendet, um sie einzubrennen und andere zu diffamieren.
      Einer davon ist "Rassismus".
      "Verschwörungstheoretiker" und "Impfgegner" dagegen sind Begriffe, die relativ eng definiert sind, weil die Einzelbegriffe in den Wortkombinationen bereits exakt definiert sind.
      Am deutlichsten bei "Impfgegner". Was genau gibt es an "Impf(ung)" oder "Gegner" noch zu deuteln?
      Impfung ist ein ganz klar definierter Begriff und "Gegner" wie "Befürworter" gleichfalls.
      "Impfgegner" lässt überhaupt keine Auslegung zu und er kann lediglich richtig oder falsch (üble Nachrede) verwendet werden. "Kampfbegriff" ist Blödsinn, denn jeder hat irgendeine Meinung, die hier lediglich mit einem Begriff benannt wird.
      Den Impfgegnern passt nur nicht, dass sie in der Unterzahl sind und da braucht man jetzt nicht anzufangen, die Benennung zu kritisieren, die einzig einen Fakt beschreibt, nicht mehr.
    • Catweazle74. schrieb am 22.10.2024, 08.43 Uhr:
      @piperin
      Okay, dann klammert man "Impfgegner" mal aus, aber für den Rest von Begriffen und überhaupt den von mir angesprochenen Mechanismus stimmt es schon, dass Formulierungen absichtlich dazu benutzt werden - obwohl es nicht stimmen muss - andere bewusst zu deskridieren und ein unberechtigtes aber zielführendes Meinungsbild zu generieren.
      Das kann man wohl inzwischen wirklich schwer von der Hand weisen, da es heutzutage fernab meiner Beschreibung ein riesen Thema ist, bishin in meinen Freundes- und Bekanntenkreis.
      Gerade in der Medien- und Politiklandschaft, was dort sehr augenscheinlich geworden ist.
      Stichwort "Framing" und "Wording"!
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 22.10.2024, 18.03 Uhr:
      vom Schleim absondern werden Schnecken nicht größer und ob sich jemand für intelligent hält, ist doch -mir jedenfalls- völlig Schnuppe.
      Von mir aus kann sich auch ein Kochlöffel für einen Rennwagen halten.😀
    • Catweazle74. schrieb am 22.10.2024, 18.23 Uhr:
      Danke @484, ich schätze Ihre Aussage, was die von Ihnen angesprochenen sachlich geführten Debatten betrifft.
      Ihre Bemerkung darüber, dass ich es an der einen oder anderen Stelle besser sein lassen könnte und es doch eine klügere Strategie wäre, das stimmt, diese Frage stelle ich mir natürlich auch öfters, aber manches kann ich einfach nicht so stehen lassen, besonders wenn es eine direkte Antwort auf meine Kommentare sind.
      So einiges lasse ich auch selbstverständlich so unkommentiert stehen, insbesondere wenn es so ziemlich blöd ist und eigentlich dann schon für sich selber spricht.
      Und Sie meinten, es wäre sinnvoller dieses Forum in gewisser Weise nur in einer homöopathischen Dosis sich zu genüge führen, da hier inzwischen wirkich viele Nachtgeister unterwegs sind, darüber habe ich selbstverständlich auch schon nachgedacht.
      Aber mein Maß scheint wohl noch nicht voll genug zu sein und ich diesbezüglich sicherlich über eine größere Hornhaut verfüge, es wird sich aber bestimmt ändern, wenn es dann soweit ist.

      Und was die von Ihnen angesprochene nicht existierende "friedliche Revolution" betrfifft und dafür Bespiele anführten, BINGO!
      Da treffen Sie bei mir direkt ein Nerv, ich kann dies nur doppelt und dreifach unterstreichen, da ich es GENAUSO sehe und füge sogar noch hinzu, drastische Herausforderungen benötigen drastische Maßnahmen!.
      Denn dafür gibt es geschichtlich zahlreiche gute Beispiele warum das so ist und da zitiere ich gerne mal passend Thomas J. Kuhn:
      "Einen Fortschritt vollzieht sich nicht immer nur zwangsläufig durch kontinuierliche Veränderung,
      sondern durch revolutionäre Prozesse im Allgemeinen"
      Mal etwas anderes, es wäre aber wünschenswert, wenn Sie hier doch noch vertreten bleiben und sich nicht ganz abwenden, denn ein bischen Erfrischung tut dem Forum schon ganz gut, um auch regelmäßig den hier entstandenen Muff herauszublasen!!
      In dem Sinne...
    • Catweazle74. schrieb am 22.10.2024, 18.41 Uhr:
      @piperin
      Mal ganz ehrlich, lesen Sie eigentlich selbst Ihre eigenen Kommentare?!
      Viel schreiben und wenig Inhalt transportieren und in dem Fall nur einzigartiger Schwachsinn.
      Sie tauchen hier überall im Forum plötzlich auf und bekleckern andere ungefragt mit Ihren Blödsinn, der oftmals kein Sinn ergibt, so wie jetzt wieder.
      Bevor man schon etwas schreiben muss, sollte man vorher besser mal eine Denkpause einlegen.
      Wirklich, irgendetwas scheint mit Ihnen nicht in Ordnung zu sein und versuchen Sie mal den jetzigen Kommentar von Ihnen logisch zu erklären!
      Sie fangen andere und mich an zu nerven, schon aufgefallen?!
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 22.10.2024, 19.13 Uhr:
      @Catweazle, schon aufgefallen, dass Sie mich schon lange langweilen?
      Denn im "viel schreiben" schlagen Sie mich um längen und Ihre posts sind nicht mehr als Dampfplaudereien.
      Sie haben doch nichts.
    • Catweazle74. schrieb am 22.10.2024, 20.42 Uhr:
      Dann schalten Sie doch einfach ab - Blitzmerker! 🤣
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 22.10.2024, 21.04 Uhr:
      ach @Catweazle,
      daheim habe ich eine Tasse stehen, auf der steht
      "Du kannst sie nicht alle töten"
      Ist natürlich nur sinnbildlich gemeint, aber es ist doch völlig egal, ob Sie oder andere aus diesem Dunstkreis .... das ist wie eine mentale Hydra, mit der man nun mal als Demokrat leben muss.
      Die Köpfe kann man beliebig austauschen und das macht SIE eben nicht einzigartig, sondern eher doch sehr gewöhnlich.
      Deshalb kommt da auch nichts, was mir Interesse abringen könnte. Das meiste ist der stets wiederkehrende alte Stampf.
    • Catweazle74. schrieb am 22.10.2024, 23.16 Uhr:
      Und wen interessiert das jetzt??? 🤯
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 23.10.2024, 00.36 Uhr:
      Das ist doch jemand für Sie, @Catweazle.
      Was will ich denn mit so jemandem? Ich bin mir aber sicher, Sie werden sich mit ihm bestens unterhalten.
  • Schwarzpulver schrieb am 21.10.2024, 16.09 Uhr:
    Ich höre und lese gerade in vielen Medien, dass Sahra Wagenknecht einen Keil zwischen
    die CDU Landesverbände im Osten und den CDU Vorsitzenden Friedrich Merz treiben.
    will.
    Die CDU Landesverbände sollen gegen eine weitere Waffenhilfe an die Ukraine und
    gegen die Stationierung von Raketen größerer Reichweite in Westdeutschland eintreten.
    Was ist eigentlich mit der SPD los?
    Die soll oder muß doch auch mit dem BSW koalieren und der Bundeskanzler ist doch für Waffenlieferungen an die Ukraine und er hat mit der NATO die Raketenstationierung sogar persönlich vereinbart.
    Jetzt lässt man die CDU den Kampf mit der Putinversteherin lieber allein ausfechten...!
    Wenn´s gut geht ist alles paletti und wenn nicht, ist Merz schuld. Tolle Partei die SPD!!!
  • Schwarzpulver schrieb am 21.10.2024, 13.45 Uhr:
    Dank eines Hinweises eines ausländischen Geheimdienstes konnte ein Anschlag auf die israelische Botschaft in Berlin verhindert werden.
    Unsere Geheimdienste werden von den Datenschutz-Gesetzen daran gehindert, so etwas
    rechtzeitig aufzudecken.
    Gute Nacht Deutschland!
  • Beitrag entfernt
    Beitrag vom Autor entfernt.
    • Catweazle74. schrieb am 21.10.2024, 14.02 Uhr:
      @484
      Kann ich nachvollziehen, sehe ich auch ähnlich.
      Man weiß nicht ob man es mit einem ehemaligen "Blackrock" Manager zutun hat, oder nur mit einem gescheiterten Politiker, der die Gunst der Stunde von allgemeiner schwachen politischer Landschaft ausnutzen will, um sich aus der zweiten Reihe nach vorne zu drängeln oder beides.
      Auf jedenfall Finger weg ist mein Motto an alle Unentschlossenen.
      Aber wer soll es nach Ihrer Meinung nach denn machen und aus welcher Partei.
      Immerzu lese ich hier wer es nicht sein soll, ohne es dabei oftmals zu begründen und noch weniger lese ich, dass man irgendwelche Alternativen dazu liefert, was ich überwiegend als schwache Argumentation wahrnehme.
      Darüber hinaus gibt es hier vereinzeltene Pappnasen, die sich über meine zum Teils "überlangen" Kommentare muckieren, dabei ist es größtenteils nötig, um einen Sachverhalt anständig darzustellen und somit auch begründbar zu machen.
      Begründen sollte man immer etwas, so wie Sie jetzt.
      Aber dennoch frage ich nach der Alternative, die ich für mich schon festgelegt habe und hier mehrmals dargelegt hatte, um von immer den Gleichen ein stumpfsinnigen Shitstorm zu ernten, ohne das es von der Gegenseite jemals einen nachvollziehbaren und alternativen Gegenvorschlag kam.
      Drauf hauen, dass können hier viele, aber eine standfeste und erklärbare Ansicht zu vertreten, können hier nur die aller wenigsten.
      Fühlen Sie sich dadurch nicht angesprochen, es ist für den großen Äther adressiert!
      Welche Alternative sehen Sie?!
    • Catweazle74. schrieb am 21.10.2024, 16.25 Uhr:
      @484
      Alles klar!
      Lässt bei mir keine Fage mehr offen und sehr vieles - wenn nicht fast alles - teile ich mit Ihnen.
      Tja, aber spannend bleibt es allemal, bin auch neugierig wie viele Wendehälse sich auf den Weg zur politischen Macht noch den Kopf selbständig ausrenken werden und sich so weit aus dem Fenster lehnen, bis der Sturz praktisch schon vorprogrammiert ist!
      Verdorben bleibt die auf der Strecke gebliebene Moral so oder so....
    • Catweazle74. schrieb am 21.10.2024, 21.48 Uhr:
      Wohl wahr @484!
      Aber wenn man Korruption mit "C" schreiben würde, würde man wissen wofür der Begriff "CDU" steht.
      Warum so viele an das Märchen des ewig wiederholten und Versprochenen noch glauben: "...aber jetzt machen wir alles richtig liebe Wähler! Ehrenwort!", kann ich selbst nicht schlüssig erklären oder sollte ich auch lieber nicht, da es wohl nur reine Zeit Verschwendung wäre.
      Meine Absicht ist auch nicht und dafür fühle ich mich sowieso nicht zuständig, dass ich irgendwelche Menschen von einer vermeintlich, "richtigen", politischen Ansicht überzeugen müsste oder sollte.
      Ich kann nur mit guten Argumenten versuchen stets dagegen zuhalten oder einfach neue Sichtweisen aufzeigen.
      Alles andere ist doch nur Privatkram und sollte auch Privatkram bleiben.
      Aber man sollte immer versuchen einen gesunden Diskurs aufrecht zu erhalten, um nicht Gefahr zulaufen, dass der Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, da die Fliehkräfte doch gefühlt ständig größer werden.
      Verständnis anderer politischen Haltungen sollte man als Grundvoraussetzung immer beherzigen - was früher doch auch galt - und ohne mit dem Vorschlaghammer voreilig sinnlos drauf zuschmettern.
      Es gibt meiner Meinung nach aus gewissen "Obrigkeitskreisen" schon ein reges Interesse daran, die Bevölkerung aufzuwiegen und spalten zu wollen, ohne es schlussendlich als Beweis anführen zu können, da soetwas immer im Dunst eines Nebels geschieht.
      Aber wie es vor einem Gericht so schön ist, man benötigt nicht zwangläufig harte Beweise, sondern es gibt nämlich auch den Weg eines Indizienprozess, um jemanden zu beschuldigen, entlarven zu können oder eventuell sogar haftbar zu machen!
      Immer kritisch sein und mehr als eine Meinung einholen, um ein wirkliches, differenziertes Ergebnis zu erzielen ist mein ständiges Motto.
  • Catweazle74. schrieb am 21.10.2024, 12.27 Uhr:
    @819
    Und außerdem würden doch die zusätzlichen Mieteinnahmen der Besitzer von der Kreditlast wieder aufgefressen werden, also unterm Strich entsteht da kein wirklicher Anreiz, eher eine Mehrbelastung zu Ungunsten der Eigenheimbesitzer.
    Und wenn man schon unbedingt die soziale Karte spielen möchte, dann sollte man dafür ernsthaft Sorge tragen, dass wirklich professionelle Mehrgenerationenhäuser entstehen und gebaut werden, mit vielleicht wenig zusätzlichen Stellen für Pflege- und Sozialkräfte.
    Da ich von soetwas ein großer Anhänger bin und durch meine vergangene Tätigkeit im Altenheim weiß, was es bedeutet, womöglich ohne ausreichende Sozialkontakte dort zu leben und manchmal sogar nur ein vor sich dahindämmern ist, wo der regelmäßige Kuchen am Nachmittag sich als das größte Highlight des Tages darstellt!
    Dieses Modell ist meiner Meinung nach schon längst überholt und man könnte es viel sozialverträglicher angehen und gestalten, was eine wirkliche Wertschätzung gegenüber älteren Menschen bedeutet, die es verdient hätten.
    Aber von der Politik nicht ständig ins Privatleben der Bürger eingreifen und uns direkt oder indirekt etwas auferlegen zu müssen, ich und sicherlich viele andere verbitten sich soetwas für ein und allemal.
    Dieser ganze Regelwut-Irrsinn muss endlich mal aufhören, der mitunter auch dafür verantwortlich ist, dass der Zuspruch und das Vertrauen in die Politik ständig weiter abnimmt!
    Wie schon mal von mir erwähnt, den Glauben daran - dass sich wirklich ernsthaft etwas zum Positiven noch ändert - habe ich schon längst irgendwo freiwillig abgegeben.
    Da hilft auch das von Ihnen beschriebene postive denken nichts, was auf der esoterische Ebene wahrscheinlich gut funktioniert, aber in der harten Wirklichkeit - wo wir die Zügel nicht in den eigenen Händen halten und eher als Beifahrer unterwegs sind - klappt das eben leider nicht!
    Hoffnung und Aushalten sind wohl sicherlich hierbei als Stichwörter zu nennen...
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    • Catweazle74. schrieb am 21.10.2024, 11.11 Uhr:
      Sie meinen bestimmt das Tier-Gefägnis, wo zur Belustigung von Leuten mit zu viel Langeweile hingehen und Tiere in artfremder Umgebung zu bestaunen. 😁
      Meinen Sie das mit "Zoo"?!
      Und was der Vorschlag mit den Senioren betrifft, ob sie sich freuen würden?
      Vielleicht wollen sie auch nur ihre Ruhe haben, könnte ja auch sein und darüber hinaus ist es doch eine reine Privatsache, ob man sich dafür oder dagegen entscheidet.
      Was macht sich die Politik darüber auf einmal einen Kopf, anstatt sich um Wichtigeres zu kümmern, was erwiesenermaßen ansteht.
      Schließlich kostet der Umbau - so wie die GRÜNEN sich das vorstellen - nicht nur ein Batzen Geld, sondern so ein Umbau kostet auch noch unbezahlbaren Nerv, den ich mir in der Situation und dem Alter bspw. nicht mehr antun würde.
      Wie gesagt, wer daran Interesse hätte, der würde es auch ohne Einmischung der Politik schon längst getan haben und machen.
      Für mich entsteht der deutliche Eindruck von realitätsfremder Wahrnehmung einer ernsthaften Politik, man schraubt ständig an kleinen Schräubchen herum und will uns es nachher für ein "Wunder" verkaufen, ähnlich einem Turmbau zu Babel!
      Nicht kleckern, sondern endlich mal klotzen und nicht ständig die Bürger im Fokus haben, die deren Aufgaben am besten noch übernehmen sollen und irgendwie permanent ausbaden müssen.
      Und dann erhöhen sich die Politiker auch noch regelmäßig kräftig die "Diäten", was echt unverfroren ist und der Begriff von "Diäten" schon absolut irreführend ist, denn unter einer Diät stelle ich mir sicherlich etwas anderes vor!
      "Popanzerhöhung" würde ich als Begrifflichkeit eher vorziehen wollen! 🤑
  • Catweazle74. schrieb am 21.10.2024, 09.57 Uhr:
    Ich dachte eigentlich, dass es an Absurdität kaum noch eine Steigerung gibt und die Grenze dessen schon erreicht wäre, aber Pustekuchen!
    Der NDR schrieb vor vier Tagen einen Artikel:
    " Bezirk Altona präsentiert eigenen Plan gegen Wohnungsnot."
    Und weiter...
    "Es geht um die 20000 Einfamilienhäuser im Bezirk Hamburg-Altona. Das Amt schlägt vor, in den Häusern Einliegerwohnungen zu schaffen oder das Dach auszubauen. Wenn der Partner stirbt und die Kinder ausgezogen sind, lebt häufig nur eine Person auf 150 Quadratmetern. Das eigene Haus verlassen wollen viele nicht (die bösen Leute wollen nicht raus!), auch wenn sie gebrechlich werden.
    Hier setzt Altonas Plan an. Das sagt Bezirksamtleiterin Stefanie von Berg (Die GRÜNEN!) gegenüber NDR 90,3 - Wir erleben, dass es oft ältere Menschen sind, die den Herausforderungen gegenüberstehen, sowohl einen barrierefreien Ausbau finanzieren zu müssen, als auch eine Pflegekraft, wenn sie denn in ihrem Haus bleiben wollen. Das wollen wir als Bezirksamt gerne fördern -, so von Berg.
    Sie könnten zu Hause bleiben (oh, wie nett von ihr!), wenn sie den Wohnraum teilten, durch eine Einliegerwohnung oder das Dachgeschoss mit extra Zugang ausbauen.
    So bekämen Einfamilienhaus- Bewohnerinnen und Bewohner Mieteinnahmen, etwa für die Pflege. Und Wohnungssuchende finden eine Unterkunft. 20000 Einfamilienhäuser zählt Altona, jeder zweite könnte theoretisch eine Einliegerwohnung bekommen."
    Das titelte der NDR.
    Okay!!! Da sieht man zuerst mal wieder die unverfrorene Übergriffigkeit der Politik - vielmehr der GRÜNEN - ins Privatleben der Bürger eingreifen zu wollen, um auf das eigene Versagen abzulenken und der Bürger damit schon wieder belästigt wird.
    • Catweazle74. schrieb am 21.10.2024, 09.58 Uhr:
      Das kann man wirklich nicht mehr ernst nehmen und zeigt den geistigen Sondermüll der GRÜNEN, der da wieder in deren Köpfen herumschwirrt und der Bürger soll für deren Versagen wieder herhalten. Die ganzen Probleme über den Köpfen der Bürger ausschütten zu wollen, nur weil es in Deutschland aufgrund der miesen Politik - insbesondere der GRÜNEN - nicht selber schafft Wohnraum und Häuser fertig zustellen.
      Denn in diesem Bezug sind durch die ganzen Auflagen und auch durch die selbst verursachte Energiekrise das Bauen inzwischen komplett tot!.
      Die GRÜNEN sprechen hier plötzlich von Förderung für den Ausbau von Einliegerwohnungen und da muss man ganz klar festhalten und benennen was das schlussendlich wirklich bedeutet. Erstens, wenn es doch so eine geile Idee für die Senioren wäre, warum haben sie das bisher nicht schon längst gemacht???
      Und zweitens, es wird noch doller und das ist der springende Punkt.
      Unter eine Förderung verstehen die GRÜNEN nämlich nichts anderes als KfW-Bankkredite, denn die Senioren sollen den Umbau unterm Strich schließlich selber bezahlen und mit den darauffolgenden Zinsen.
      Abgesehen davon möchte ich die Zinslast nicht wissen, der für Leute im hohen Alter und wenig Lebenserwartung gilt!
      Da sieht man in welchen rosaroten Elfenbeinturm die GRÜNEN eigentlich ihr Dasein fristen und das es nur eine riesen Verarsche ist - tut mir leid oder eher nicht, für die Ausdrucksweise -.
      Aber das kann einem über deren inkompetentes Wunschdenken nur noch fassungslos machen.
      Denn das Bauen ist ja nicht nur aus diversen Gründen für Neubauten so teuer, das gilt natürlich auch für jegliche Umbauten an Häusern!
    • Catweazle74. schrieb am 21.10.2024, 10.01 Uhr:
      Und deshalb ist diese Idee von den GRÜNEN kompletter Schwachsinn und dabei läge die wahre Lösung einfach auf der Hand.
      Endlich mal diese ganzen Auflagen weg, endlich wieder günstige Energie und schon löst sich das Problem so gut wie von selbst! Aber das scheint wohl nicht ins ideologische, "grüne" Weltbild zu passen, deswegen wird das weiterhin fleißig ignoriert und die Wohnungsnot geht einfach weiter.
      Hier noch zur wichtigen Anmerkung und ein kleiner Auszug eines weiteren Artikels der dazu passt, der auch vom NDR stammt:
      10.10.2024
      "Experten fordern: Neue Bauverordnung soll Wohnungsbau vereinfachen"
      Und weiter...
      "Beim Umbau alter Gebäude soll nicht mehr der neuste und damit oft teuerste Baustandard verlangt werden.
      ...Meldet sich das Bauamt nicht innerhalb von drei Monaten, soll der Bau automatisch geregelt sein. Damit man nicht ohne Ende den Start verzögert, bis dann eine Baugenehmigung gerne auch mal eineinhalb Jahre oder länger dauert und nicht zwei bis drei Monate, wie es eigentlich in der Verordnung steht.
      ...Und die Präsidentin der Hamburger Architektenkammer kritisierte, dass Bauämter häufig sieben mal Dokumente nachfordern, jeweils im Abstand von drei Monaten.
      Denn die Ämter sollen eigentlich spätestens nach drei Monaten genehmigen."
      Da sieht man mal wieder den ganzen überflüssigen Irrsinn der Bürokratie - der jährlich auch noch Milliarden Kosten verursacht - und die Politik schafft durch die Klimawende anderer Seits immer mehr Regelungen und Verordnungen, anstatt das im Koalitionsvertrag vereinbarte Bürokratieabbau-Gesetz wahrzunehmen!
      Ich hab" das Vertrauen in dieser jetzigen Politik komplett verloren...
  • User 1567927 schrieb am 20.10.2024, 21.07 Uhr:
    Neues Thema:
    Merz darf nicht Kanzler werden!
    Friedrich Merz ist von Machtgier getrieben, hat aber bis heute keine politischen Entscheidungen vorgeschlagen, die uns einen echten Nutzen bringen. Seine einzige Leistung in der Opposition besteht in der unermüdlichen Verunglimpfung und Beleidigung von Kanzler Scholz.
    Schon Angela Merkel hat Merz "entsorgt", da sie ihn für unfähig hielt.
    Merz hat keine klaren politischen Ideen und keinen Plan, wie diese umgesetzt oder finanziert werden soll.
    CDU brauch Erneuerung. Merz ist dafür denkbar der schlechteste Kandidat .
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 21.10.2024, 01.59 Uhr:
      (poltische) Leichen säumten Merkels Weg.
      Sie war gut, verdammt gut ... da soll bloß niemand sagen, Frauen wären unfähig. Auch nicht in der nationalen Politik oder im weltpolitischen Geschehen, das hat Merkel bewiesen.
      Sie war gut, verdammt gut ... ob allerdings für Deutschland und spätestens mit 2015, steht jedoch auf einem ganz anderen Blatt.
      Mit Merz hat die CDU nach AKK und Laschet endlich wieder mal einen ernstzunehmenden Kanzlerkandidaten.
      Politik besteht nun mal nicht nur aus Karneval oder Erheiterungen, während andere Reden über das Leid von Katastrophenopfer halten.
      Gerade eben, weil sich Merz in einigem konträr, ja nahezu sogar oppositionell zur Politik Merkels stellt, ist er sogar der ideale Kandidat, die CDU zu erneuern.
      Dass ihn Merkel "entsorgt" hatte ist daher nicht nachteilig für Merz, sondern vielmehr sogar als "Empfehlung" zu werten.
    • Catweazle74. schrieb am 21.10.2024, 10.28 Uhr:
      ...so schlecht fand ich die eigentlich auch nicht, gerade in der Außenpolitik.
      Man muss aber dazusagen, dass jeder Vorgänger und insbesondere Nachfolger neben Merkel nicht gerade glänzen kann.
      Von daher ist die Messlatte zum Vergleich ziemlich niedrig angesetzt.
      Selbst mein türkischer Friseur, wo ich regelmäßig hingehe - der Ahmet -, glänzt neben Olaf Scholz und co. wie eine aufgehende Sonne und könnte durch seine Kaufmannskenntnis sicherlich bessere Politik betreiben.
      Zudem schneidet er mir jedesmal sehr schön die Haare für einen fairen Preis! 😊
  • Schwarzpulver schrieb am 20.10.2024, 18.45 Uhr:
    Mit dem Cannabiskonsumgesetz wollte die Bundesregierung den Schwarzmarkt austrocknen.
    Erreicht wurde das Gegenteil. Der Schwarzmarkt blüht wie nie zuvor und das Gesetz erweist sich als Konjunkturprogramm für die organisierte Kriminalität.
    Aber statt jetzt gegenzusteuern wird das Problem einfach geleugnet.
    Problemleugnung ist leider zu einem Kennzeichen dieser Regierung geworden.
    Illegale Migration, Wirtschaftskrise, Kriminalität, Cannabis........, alles kein Problem!
    Viele Bürger sehen das anders und suchen sich bei Wahlen ein Ventil für ihren Unmut.
    Mir wäre es lieber, wenn die Regierung die Probleme (an denen sie nicht allein die Schuld trägt) benennen und lösen würde.
    • Catweazle74. schrieb am 20.10.2024, 19.52 Uhr:
      Bei allem Respekt zu Ihnen, @Schwarzpulver.
      Aber das wäre doch sehr naiv zu glauben, dass es den Versagern jemals über den Lippen kommen würde, dass die nur annähernd irgendeine Einsicht und Verbesserung zeigen, da es doch deren leicht durchschaubare und schon hilflose Methode geworden ist.
      Es beginnt schließlich auch wieder das Wahlkampf-Gequatsche, wo Olaf Scholz doch tatsächlich wieder antritt und uns weiter quälen möchte, ...unglaublich. Die kleben auf Gedeih und Verderb an ihren durch Steuergeldern gut bezahlten Sesseln.
      Man versucht uns permanent Sand in die Augen zu streuen - aber selbst dafür sind die zu blöd -, um sich in ihrem sinnlosen und herbei geredeteten Glanz zu suhlen, wo es überhaupt keinen erkennbaren und berechtigten Anlass für gibt.
      Den größten Witz den ich in jüngster Vergangenheit gehört und auf Youtube gesehen habe kam von Robert Habeck.
      Als er allen Ernstes bei einer Veranstaltung im Interview sinngemäß meinte:
      Ohne dass er es groß nachprüfen müsste oder hätte, meinte er, er wäre doch der erfolgreichste Wirtschaftsminister der letzten Jahre, da er so vieles nach vorne gebracht hätte und das Land doch jetzt ziemlich gut dastehen würde!?!
      Das Publikum konnte das lachen kaum noch an sich halten und die Moderatorin staunte Bauklötze und er mit seiner schrubeligen, vermeindlich witzigen Art es einfach überspielt hat.
      Ich glaube, er denkt das wirklich oder er verarscht uns vorsätzlich alle, wobei ich nicht wüsste was schlimmer wäre.
      Oder an anderer Stelle meinte er:
      Die Bürger hätten seine Politik bloß nicht richtig verstanden, da es wohl nur ein Kommunikationsproblem wäre und man es uns nur gut genug erklären müsste, damit wir es dann AUCH verstehen würden!?!
      Wie bitte, ...geht's eigentlich noch?!
      Das ist an Arroganz und/oder Verblendung kaum noch zu überbieten.
      Da kann man doch bei allen Politikern ganz deutlich deren Realitätsverlust anmerken und die Schuld sucht man schon aus regelrechter Gewohnheit immer bei anderen, aber nie bei sich selbst.
      Nein, diese Heinis sind schon längst fertig und verbrannt, mit denen bloß kein Millimeter weiter.
  • Catweazle74. schrieb am 20.10.2024, 17.40 Uhr:
    "Berliner Radweg - Streit eskaliert: Hunderte Anwohnern der Kantstraße droht der Verlust ihrer Wohnung"
    Als ich diese Überschrift heute morgen gelesen habe, dachte ich, ich traue meinen Augen nicht so recht und als es sich nach ein paar gelesenen Zeilen doch als wahr herausstellte, ist mir direkt mein Champagnerglas aus der Hand gefallen!
    Wie die "Berliner Zeitung" am Samstag berichtete, droht ab dem 1.November hunderten Mietern in Berlin-Charlottenburg die Wohnungslosigkeit. Grund ist der mangelnde Brandschutz wegen eines Fahrradwegs in der Kantstraße. 2020 wurde in der Straße ein sogenannter "Pop-Up Radweg", also ein temporärer Radweg auf der Fahrbahn, eingeführt.
    Am rechten Rand der Fahrbahn verläuft der Radweg, dann kommen Parkplätze und dann die Spur für fahrende Autos.
    Aufgrund dieser Straßenunterteilung kann die Feuerwehr die Wohnungen ab der 3. Etage nicht mehr erreichen.
    Nun hat laut BZ der Bezirksstadtrat Christoph Brzezinski (CDU) beschlossen, dass ab dem 1.November sukzessive Nutzungsuntersagungen für die betroffenen Wohnungseinheiten ausgesprochen werden sollen. Und als das nicht schon skandalös genug wäre, ist eine Anfrage der FDP-Fraktion vom Donnerstag an das Bezirksamt bestätigt worden und laut derer Aussage konnte man nichtmals sagen, wo die Betroffenen bleiben sollen. Obwohl das Problem schon seit Jahren bekannt war, kam man zur keiner vernünftigen Lösung.
    Das ist doch nur noch unfassbar und reiht sich in die absolute Inkompetenz und das klägliche Versagen von Politikern wunderbar ein, sodass der vermeintlich "dumme" Bürger das Theater regelmäßig ausbaden muss.
    • Catweazle74. schrieb am 20.10.2024, 17.41 Uhr:
      Mich macht das Alles mittlerweile maximal wütend! Denn rechtlich gesehen müssten die Wohnungen eigentlich sofort geräumt werden, da kein zweiter Fluchtweg besteht, das heißt also im Umkehrschluss, im Falle eines Brandes hat man seit Jahren die betroffenen Bewohner vorsätzlich einer großen Gefahr ausgesetzt und immer noch setzt.
      Und absolut unverständlich ist auch, dass man - nachdem das Problem schon mehrere Jahre bekannt war - den Radweg nicht einfach zurückgebaut bzw. den Fahrbahnstreifen wieder umdeklariert und freigegeben hat.
      Es scheint so und das ist traurig in der Schlussfolgerung, als wäre dieses längere Tauziehen um den Erhalt des Radwegs wichtiger, als der Schutz der Bürger/Anwohner! Genauso wichtig und auf Kosten der Steuerzahler ein Radweg in Peru zu bauen! Total schizophren...
      Was stimmt nur mit den Leuten nicht? Und ich rede absichtlich von Leuten und nicht von Politikern, da die Verantwortlichen diesen Begriff nicht ansatzweise verdient hätten, eher müsste man Patienten sagen.
      Ich glaube - nein ich weiß -, wir leben schon seit längerer Zeit in ein politisch verursachten Irrenhaus, indem man uns immer mehr hineinziehen möchte.
      Deutschlands Politik ist inzwischen ein Totalversagen auf breiter Front.
    • Catweazle74. schrieb am 20.10.2024, 18.53 Uhr:
      @819
      Ich lach' mal darüber, wenn ich Zeit hab'... nämlich nie.
      Der Drehleiter-Wagen hat kein Platz mehr, geht aber aus dem Kommentar logisch hervor, da ich die jetzige Straßensituation doch beschrieben habe, ...Blitzmerker.
      Das Gehirn sollte man ab und zu mal einschalten, sofern es überhaupt möglich ist.
      Der Kopf ist nicht nur zum Haare schneiden da!
      Und abgesehen davon wüsste ich nicht, was an dieser Geschichte so lustig ist, aber es betrifft Sie ja nicht denken Sie wohl stumpf daher.
      Suchen Sie in Berlin doch mal eine Wohnung und dann noch eine Bezahlbare, Ihr blöder Kommentar ist wirklich unterirdisch.
      Adressieren Sie Ihren Mumpitz doch mal zu den betroffenen Anwohnern, in der unsinnigen Hoffnung, dass da jemand drüber lacht, man lacht Sie höchstens wegen Dummheit noch aus.
      Total unqualifiziert von Ihnen!
      Machen Sie doch mal Witze, wo auch andere lachen können, oder lassen Sie es besser sein, bevor es wieder schief geht.
    • User 1793089 schrieb am 20.10.2024, 19.07 Uhr:
      catweazle74! zehn daumen hoch. blödheit stirbt nicht aus.
    • Catweazle74. schrieb am 20.10.2024, 20.21 Uhr:
      Ich wüsste nicht was bei meinem Kommentar primitiv wäre?!
      Sie müssten sich schon deutlich ausdrücken, damit man es auch eindeutig versteht.
      Ihr erster Kommentar für sich genommen ist halt nur so zu verstehen, da stand nichts von Ihrem jetzigen Kommentar.
      Dann ruder ich ein bisschen zurück und man trifft sich in der Mitte wieder, okay?! 😌
    • Catweazle74. schrieb am 20.10.2024, 20.48 Uhr:
      Zumals den ersten Kommentar von Ihnen für sich genommen, kommt man zwangsläufig zu dieser Schlussfolgerung, als würde sich es um einen Witz handeln.
      Aber ich habe es jetzt nach Ihrer nachgereichten Erklärung selbstverständlich verstanden und streichen Sie dann bitte meinen Kommentar aus Ihrem Kurzzeitgedächtnis, da es sich ja jetzt erübrigt hat!
      Aber im Verständnis eines Leids noch Witze zu machen, darauf reagiere ich immer sehr allergisch.
      Es ist jetzt angekommen und nehme es hiermit natürlich zurück.
  • User 1567927 schrieb am 20.10.2024, 15.20 Uhr:
    Neues Thema:
    Merz darf nicht Kanzler werden!
    Friedrich Merz ist von Machtgier getrieben, hat aber bis heute keine politischen Entscheidungen vorgeschlagen, die uns einen echten Nutzen bringen. Seine einzige Leistung in der Opposition besteht in der unermüdlichen Verunglimpfung und Beleidigung von Kanzler Scholz.
    Schon Angela Merkel hat Merz "entsorgt", da sie ihn für unfähig hielt.
    Merz hat keine klaren politischen Ideen und keinen Plan, wie diese umgesetzt oder finanziert werden soll.
    CDU braucht Erneuerung. Merz ist dafür denkbar der schlechteste Kandidat .
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    Beitrag vom Autor entfernt.
    • User 1743787 schrieb am 20.10.2024, 13.01 Uhr:
      Politische Einflussnahme Russlands wird also negativ wahrgenommen aber politische Einflussnahme des Westens ist rechtens.
      Eine Einstellung welche die westlichen Gutmenschen mir ihrer doppelbödigen Moral entlarvt.
      Ganz abgesehen von den Kosten. Kein einziger Ostblockstaat ernährt sich selber. Alle hängen am Tropf der EU und es sollen noch mehr werden.
      Woher nimmt Frau von der Leyen das viele Geld her, das sie verteilt?
      Immer weniger Geber zahlen für immer mehr behmer.
      Barbara Böckenhüser
  • edeltraut wolf schrieb am 19.10.2024, 23.45 Uhr:
    Sich darüber bewusst, dass Vergleiche hinken, seien dennoch folgende aktuelle Persönlichkeiten in Sachen Kriegsführung bzw. deren Beurteilung der westlichen Medien gegenübergestellt, wobei nach wie vor nicht klar ist, welche Ursachen für die jeweiligen Konflikte vorliegen und worum es ganz konkret geht bzw. welche unmittelbaren Ziele verfolgt werden:
    . Putin (wird als großer Kriegsverbrecher demontiert, und es werden Russen von sportlichen und kulturellen bei internationalen Events ausgeschlossen);
    . Netanjahu (wird zwar wegen Brutalität gegenüber der arabischen Welt ermahnt, aber man lässt ihn gewähren und findet dafür auch Begründungen);
    . Selenskyi (wird in allen möglichen Gremien hofiert und umarmt und bekommt sehr viel Geld und Waffen zugesteckt, was ihm noch nicht ausreicht).
    Dass es einen Unterschied des Überfallens und des Verteidigens gibt, ist schon klar. Aber wie sich das Ganze dann weiter entwickelt (hat), ist einer näheren Betrachtungsweise wert.
    Doch wie denkt man über die Menschen, die zum Opfer fallen? Dem Vernehmen nach spielt das gar keine Rolle, sondern es stehen jeweilige Machtinteressen im Vordergrund. Wobei die Rüstungsfirmen am meisten Kapital daraus schlagen dürften, vielleicht auch noch andere.
    Dabei lässt einem das Gefühl nicht los, dass in diesem Gemenge gar nicht so schnell Frieden angestrebt wird. Das wirkt erschreckend und ist es auch!
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 20.10.2024, 01.32 Uhr:
      "die Menschen, die zum Opfer fallen"
      es wird wieder fleißig für die Bundeswehr geworben.
      Einem jungen Menschen würde ich heute sagen:
      "Geh bloß nicht zur Bundeswehr!
      Im Kriegsfall bejammert man alle Menschen, angefangen bei Frauen und Kinder.
      DU aber bist Kanonenfutter, DICH beklagt niemand.
      Ganz im Gegenteil wirst Du in Friedenszeiten als gewaltbereit gesehen und im Krieg als tötendes Scheusal.
      Du bekommst irgendwo auf einem Gefallenenfriedhof ein Kreuzerl und wirst lediglich als Zahl in einer Statistik gesehen.
      Sympathie hat niemand für Dich, denn Soldaten mag man nicht und Dich genauso wenig.
      Du bist in keiner Zeitung auch nur eine Zeile Wert.
      Jeder Zivilist, der sich feige versteckt und für den Du Deinen Kopf hinhältst, für den Dir womöglich Arme oder Beine weggeschossen werden, für den Du im Schützengraben liegst, hungernd, frierend, schlaflos mit permanenter Angst, während das Artillerie-Feuer um Dich tobt und Du womöglich nur als eine Spur endest,
      zerquetscht auf vermengt mit dem Schlamm der über Dich rollenden Panzer auf irgendwelchen Feldwegen, unkenntlich noch als Mensch, nur an den rötlich und schwarzen Flecken und Kleidungsfetzen noch zu erkennen, an denen Gefangenenkolonnen, zwischenzeitlich unfähig noch einer mensvhlichen Regung vorbeigetrieben werden
      (-Originalschilderungen-)
      und die nie in der Lage sein werden, das Menschen zu erzählen, weil es für das menschliche Gehirn nicht mehr fassbar ist,
      wo Panzer über Dich rollen und Du nicht einmal das Glück hattest "nur" mit Läusen oder anderen Parasiten in Feldbetten dem allem zu entgehen ..
      jeder Zivilist wird beklagt und beweint, so feige er sich auch verstecken mag und aus sicherer Deckung DICH in den Krieg schickt ... mit großtönenden Worten und Dir die Schuld gibt, egal ob ein Krieg verloren oder gewonnen wird.
      DU bist der Veteran, um den sich niemand sch..., Du wirst dad zerstörte Häuflein Elend sein, während andere profitieren.
      Politiker, die nicht an vorderster Front kämpfen wie einst Könige und Ritter. Frauen, die nur von Gleichberechtigung labern, aber sich im Krieg plötzlich nur noch als "Frauen" sehen, die ganz besonders geschützt werden müssen und Zivilisten, die vom Aufbau profitieren, während Du nur noch fertig und zerstört sein wirst für den Rest Deiner Tage."
      Es geht nicht um irgendwelche Rüstungsfirmen. Die sind sogar notwendig, damit man verteidigungsfähig sein und Krieg vermeiden kann.
      Es ist das Heucheln der Gesellschaft, das sich aus allem drückt, sich mit Lorbeeren schmückt und andere vorschiebt ohne geringsten Respekt und Dankbarkeit für die, von denen sie im Ernstfall verteidigt werden.
    • User 1743787 schrieb am 20.10.2024, 02.09 Uhr:
      Und darum kämpfen in allen Kriegen nur die Dummen und Armen. Diejenigen, die das System nicht durchschauen. Würden die Söhne der Mittel- und Oberschicht an die Front gezwungen werden wäre der Krieg in der Ukraine schon längst beendet.
      Barbara Böckenhüser
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 20.10.2024, 08.08 Uhr:
      oftmals ist es so, @Frau Böckenhüser, aber es ist mir dennoch zu populistisch.
      Dass bei toten Zivilisten stets ein Aufschrei erfolgt, während tote Soldaten eher kaum der Rede Wert sind,
      ist dagegen die generelle Regel und sogar offiziell
      "verbrieft".
      MMn ein Unding sondergleichen.

      Zivilisten halte ich überhaupt nicht für schützenswerter als Soldaten, denn kaum ein Soldat will in den Krieg und es gibt viele Zivilisten, die Krieg wollen bzw. ihr ganzes Handeln darauf ausgerichtet ist, eben wie in der Ukraine und da spreche ich konkret auch unsere Gesellschaft an, die sich allzu sehr in Sicherheit wiegt.
      Für mich sind Soldaten wie Feuerwehrleute - Dienst für die Gesellschaft und an vorderster Front, wenn's brenzlig wird. Gerade Berufssoldaten.
      Oftmals (nicht alle) mit Überzeugung FÜR ANDERE, für die Schwächeren (Alte, Kranke, Zivilisten) einzutreten und diese zu schützen.
      Sie übernehmen Verantwortung in dem Wissen "irgend jemand muss es doch machen".
      >>Würden die Söhne der Mittel- und Oberschicht..<<
      Kriege haben vielerlei Gründe. Außer in autoritären Systemen, aber meist auch dort werden Kriege mit allgemeiner Übereinstimmung der Gesellschaft geführt.
      Da sind nicht nur irgendwelche "Oberen".
      Sieht man doch in der Ukraine - wie viele Deutsche sind denn FÜR Waffenlieferungen und Putin platt zu machen?
      Unter den Grünen über 80%!
      Sicher, Grüne und deren Wählerschaft rekrutieren sich vornehmlich aus Akademiker- und höheren Schichten - so gesehen würde es sogar passen, aber auch die gesamte(!) Gesellschaft in D ist überwiegend für Waffen und Aufrechterhaltung des Krieges, bis Putin in die Knie gezwungen wird.
    • User 1743787 schrieb am 20.10.2024, 08.39 Uhr:
      Natürlich werden die Soldaten reingelegt; Für Volk und Vaterland .....In Wahrheitgeht es um Weltmachtsnsprüche der Amis......und inzwischen um den Aktienkurs vom Rheinmetall.
      Die dummen verkrüppelten Soldaten werden während des Krieges als Helden gefeiert - nach dem Krieg in Einsamkeit vergessen.
      Dann kommen die cleveren, sich nicht haben ködern lassen aus den Schlupflöchern um die Pftünde einzusacken.
      Frau Selenska wird wiederkommen und sich im Parlament für ihre Tapferkeit feiern lassen bzw. In der Schweiz bleiben......und mit Wolodomir aus der Villa heraus gegen Putin stänkern? dessen System sie ihren Reichtum zu verdanken haben.
      Zu den Grünen antworte ich mal mit Erich Maria Remarque: Am meisten sind die für den Krieg die nicht hingehen müssen.
      Die Deutschen sind kalt und Obrigkeitshörig.....Eine gefährliche Mischung - wie schon die Vergangenheit zeigte.
      Barbara Böckenhüser
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 20.10.2024, 09.05 Uhr:
      >>Frau Selenska wird wiederkommen und sich im Parlament für ihre Tapferkeit feiern lassen<<
      ja, so wird es wohl sein. Da bin ich ganz Ihrer Meinung.
      In Deutschland ist es für Kriegstreiber quasi eine Win-Win-Situation.
      Setzt Putin keine Nuklearwaffen ein, werden Röttgen, Strack-Zimmermann, Hofreiter, ...
      nach dem Krieg groß tönen "wir haben das doch immer schon gesagt, dass wir Putin klein bekommen".
      Und dann erst recht Kriegstreiber-Doktrin zur überlegenen Strategie erklären.
      Setzt Putin doch irgendwann Nuklearwaffen ein, wird es niemanden mehr geben, die diese noch zur Rechenschaft ziehen können.
      Es wird sich daher NIE die Möglichkeit eröffnen, derartige unsinnige Strategie noch zu ahnden.
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      Die Deutschen "kalt" würde ich nicht sagen.
      "Irrational", "ideologisiert", "weltfremd", "machthungrig" fände ich passender.
    • User 1743787 schrieb am 20.10.2024, 09.40 Uhr:
      Aus einigen Gesprächen heraus kann ich bestätigen, dass in Polen Deutsche als kalt wahrgenommen werden. Nach zwei angezettelten Weltkriegen und zur Zeit in der Führungsrolle der europäischen Waffenlieferungen für zwei Kriege behaupte ich mal einfach: Irgendwas stimmt mit den Deutschen nicht.
      Barbara Böckenhüser
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 20.10.2024, 09.50 Uhr:
      >>Irgendwas stimmt mit den Deutschen nicht.<<
      Ja den Satz kann man nur unterstreichen.😀
    • edeltraut wolf schrieb am 20.10.2024, 11.53 Uhr:
      Frau Selenska in diesem Zusammenhang zu erwähnen, ist durchaus berechtigt und komplettiert das Theater, was uns vorgespielt wird. Allein, was ihre Auftritte bei bedeutenden Events im Westen angeht, sagt nicht wenig aus.
      Ihre Soldaten in der Ukraine fallen oder sie werden zu Krüppeln, aber sie präsentiert ihre teuren Designer-Anzüge. Sie will - neben ihrem Gatten - nochmal eine Menge Geld einsammeln, ohne selber von ihrem Reichtum etwas abzugeben. Bevor sie bspw. in Brüssel mit sehr ernstem Gesicht ans Rednerpult tritt, erkennt man sie nach den großzügigen Gaben kaum wider. Dann strahlt ihr Gesicht geradezu.
      Auch was den Begriff "Populismus" angeht, so wird ersichtlich, dass er unterschiedlich ausgelegt wird. Populismus wird heutzutage meistens denjenigen Leuten unterstellt, die sich gegen die Art der Kriegsführung sowohl in der Ukraine als auch in Nahost einsetzen.
      Und was heißt "Souveränität der Ukraine"? Wenn der Krieg in der Ukraine im Wesentlichen mit Geld und Waffen aus dem Westen geführt wird, dann ist die Ukraine von der Sache her nicht souverän. - Zudem muss man sich die Frage stellen, woher das immens viele Geld herkommt. Doch auch aus Steuermitteln der Bevölkerung anderer Staaten.
      Man merkt das ja auch an den zunehmenden Teuerungen, die so manchem nicht leicht fallen.
    • Schwarzpulver schrieb am 20.10.2024, 19.15 Uhr:
      Piperin@ Sie beschreiben mit deftigen Worten ein leider tatsächlich vorhandenes
      Phänomen.
      Ich alter Mann habe selbst noch erlebt, wie unser Kompaniechef uns junge Wehrpflichtige davor gewarnt hat, in Uniform die Kaserne zu verlassen. Wir müssten damit rechnen
      angepöbelt oder sogar tätlich angegriffen zu werden.
      So kam es dann auch. Mein vor der Kaserne geparkter VW-Käfer wurde mehrfach
      beschädigt und mit Farbe beschmiert. "Mörder" oder "Soldaten sind Mörder" war dann darauf zu lesen.
      Als dann tatsächlich mal ein "Aktivist" von der Polizei auf frischer Tat erwischt wurde,
      kam der mit einem lächerlich geringen Bussgeld davon.
      Mir und anderen Geschädigten wurde von einer Schadensersatzklage abgeraten, weil
      bei dem Täter sowieso nichts zu holen wäre. Dessen linke Freunde haben ihn dafür als Helden gefeiert.
      Lang lang ist`s her. Aber ist es jetzt besser? Kann man in Uniform durch die
      Zentren unserer Großstädte gehen ohne dumm angeredet zu werden?
      Schön wär`s.
      In allen unseren Nachbarländern sind ehemalige Soldaten angesehene Mitglieder der
      Gesellschaft. Bei uns eher Deppen mit vermuteter nationaler und/oder rechter Gesinnung.
      Gute Nacht Deutschland!
    • User_1571016_ralle64 schrieb am 20.10.2024, 19.46 Uhr:
      Das kann ich mir nicht vorstellen, das die gesamte Gesellschaft von Deutschland für Waffen ist.
      Ich kann mir vorstellen das viele für Frieden sind.
      Wie wäre es mit es ist Krieg und keiner geht hin.
      Aber das wollen die Regierungen aller Seiten wohl nicht.
      Das betrifft nicht nur die Ukraine sondern auch Israel.
      Oder egal wo es auf unserer Welt Kriege gibt.
      Über Syrien oder Jemen spricht heute auch keiner mehr.
      Und irgendwann wird es mit der Ukraine auch so sein, wenn wir dann noch leben.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 21.10.2024, 00.44 Uhr:
      >>Wie wäre es mit es ist Krieg und keiner geht hin.<<
      So etwas sind naive Phrasen, die sich womöglich Jugendliche noch leisten können.
      Spätestens dann, wenn sie auf eine Party gehen (wie in Israel) und bewaffnete Männer herbeiströmen und auf Alles schießen, den Freund, die Schwester, das noch allzu junge Maderl, das sich nur untergemischt hat, aber vom Alter noch gar nicht dort sein dürfte,
      wenn man an Leichen vorbei in Panik um sein blankes Leben rennt oder sich in einem Kühlschrank versteckt und der Atem stockt ...
      ... dann hat sich's ausgesabbert mit solchen Phrasen.
      Dann wird man hellwach und ganz schnell erwachsen.
      Dann dröhnt der Kopf, keines Gedankens mehr fähig, nur noch pure Angst lässt einen erstarren und das Einzige, an was einem da noch durch den Kopf schießt ist das Betteln, dass jemand doch bitte, bitte komme, um diesen Albtraum zu beenden oder es doch bitte schnell gehen solle.
      Während man die Schüsse links und rechts hört, panische Schreie, die nach und nach verstummen.
      Da verkrampfen sich die Muskeln fast zum zerbersten.
      Und da soll keiner hingehen und helfen?
      Im Stich lassen? Elendig abschlachten lassen?
      Jemand muss es tun. Und es gibt diese Menschen, die sich mit ihrem eigenen Leben vor andere stellen, um sie zu beschützen und sie zu retten. Die sich nicht verkriechen mit
      "und keiner geht hin."
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 21.10.2024, 01.40 Uhr:
      @Frau Wolf,
      zu Selenska muss man nicht viel sagen; es mag andere Meinungen geben, aber da teile ich Ihre.
      >>Und was heißt "Souveränität der Ukraine"?<<
      Da bin ich anderer Meinung.
      "Souveränität" ist ein Recht wie "Menschenwürde", die es nicht zu erreichen gilt, indem man bspw. genügend Waffen besitzt, um auch gegen eine völlig überlegene Weltmacht standhalten zu können.
      Jede Nation hat von Haus das Recht auf Souveränität allein durch seine Existenz!
      Da gibt es nichts zuzugestehen oder erst dieses Recht zu erringen - dieses existiert ganz einfach.
      Ob
      >>der Krieg in der Ukraine im Wesentlichen mit Geld und Waffen aus dem Westen geführt wird<<
      hat nichts mit einer Frage von "Souveränität" zu tun, genauso wenig wie ein Schwerbehinderter sich nicht das Recht auf Menschenwürde absprechen lassen muss, nur weil er auf Finanzhilfen anderer angewiesen ist.
      Zudem sollten in der Frage über "Geld und Waffen" nicht
      >>Steuermitteln der Bevölkerung anderer Staaten<<, also der Eigennutz im Vordergrund stehen, sondern Überlegung von Recht und Unrecht, sowie Solidarität und der Schutz unterlegener Staaten durch die Staatengemeinschaft.
      Es ist völlig legitim, Kosten bei möglichem Nutzen zu hinterfragen.
      Die Schuldfrage und Gründe, die einen Krieg auslösten, sowie die Abwägung des Risikos für einen Flächenbrand oder gar Nuklearkrieg halte ich dabei aber für vorrangig und da scheiden sich die Geister.
      Da bin ich völlig anderer Meinung als bspw. @Hera, wenn ich auch anerkennen muss, dass Ihre Wertung, dass allein das Einfallen Putins entscheidend sei, sie letztlich zur Notwendigkeit der Solidarität mit Waffenlieferungen führt.
      Ihre Meinung (also die von @Hera) teile ich nicht aufgrund der Vorgeschichte zu diesem Krieg, aber sie priorisiert auf ideelle Werte und Notwendigkeiten.
      An Idealen festzuhalten kostet nun mal und man sollte sorgfältig abwägen, wann man Kosten und wann Ideale höher gewichtet.
    • edeltraut wolf schrieb am 21.10.2024, 12.44 Uhr:
      @piperin
      "Souveränität" ist ein Schlagwort und wird offensichtlich unterschiedlich gedeutet. Also braucht es weiterer Erkenntnisse bzw. Recherchen, worum es jeweils konkret geht.
      Die UKRAINE ist so ein Fall. Worum geht es hier speziell? Der Konflikt hat sich u.a. entbrannt an den Ostgebieten, wie Donbass, wo hauptsächlich Russisch-Stämmige leben und die vom ukrainischen Staat nicht gut behandelt worden sind (bspw. zwangsweise Rentenzahlung aus Russland, Abschaffung der russischen Sprache u.w.m.).
      Eine Alternative könnte sein, anstatt - zusammen mit dem Westen unter Vorherrschaft der USA - einen Krieg in größerem Ausmaße zu führen, eine unter Aufsicht stehende Volksbefragung in den besagten Gebieten durchzuführen. Nicht zuletzt auch, Kompromisse zu schmieden, wie das andernorts auch üblich ist, was immer noch besser wäre, als einem Abnutzungskrieg zu huldigen.
      Mit Geld und Waffen aus den westlichen Staaten mit Deutschland vorneweg Krieg zu führen und dann noch den Wiederaufbau zu bewerkstelligen, ruft hier und da zu Recht Proteste hervor, ist es doch so, dass viele Menschen in eben diesen anderen Ländern auch zu tun haben, ihr Leben menschenwürdig gestalten zu können. Mag sein, dass derartige Einschränkungen anderen Leuten mit mehr Geld, Eigentum usw. nichts ausmachen.
      Was versteht man gemeinhin unter "Eigennutz"? Eigennutz würde ich eher der Rüstungsindustrie, ukrainischen Oligarchen und der Familie Selenskyi selbst zuschreiben, aber nicht den oben benannten Leuten aus anderen Ländern.
      Mit Waffen wird sich der Ukraine-Russland-Konflikt jedenfalls nicht lösen lassen, wie es aussieht.