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667

Tadellöser & Wolff

D, 1975
Tadellöser & Wolff
  • Platz 1547 667 Fans   73% 27%ø Alter: 55-65 Jahre
  • Serienwertung4 15803.90Stimmen: 10eigene Wertung: -

Serieninfos & News

Deutsche Erstausstrahlung: 01.05.1975 (ZDF)
"Tadellöser & Wolff" sagt Walter Kempowskis Vater dann, wenn er etwas gut findet, ebenso wie er bei verdrießlichen Anlässen "Miesnitzdörfer & Jenssen" sagt. Und als "Miesnitzdörfer" lässt sich in der Zeit von 1938 bis 1945, von der dieser Zweiteiler erzählt, wahrhaftig vieles bezeichnen. Eine Zeit lang geht es den Kempowskis auch "ganz gold" in diesen ereignisreichen Jahren - bis ihre gemütliche Gedankenlosigkeit von der Katastrophe eingeholt wird.
Walter Kempowski, Jahrgang 1929, schildert in seinem Roman "Tadellöser & Wolff" die Geschichte seiner eigenen Familie. In bewusster Konfrontation privater Idylle mit der politischen Realität wirft der Roman Fragen nach dem Verhalten des Bürgertums in Zeiten von Krieg und Diktatur auf. Er dokumentiert das Versagen einer ganzen sozialen Schicht, die der existenziellen Bedrohung nichts entgegenzusetzen weiß.
(ORB)
s/w
Fortsetzung als Ein Kapitel für sich (D, 1979)
Cast & Crew
Fernsehlexikon
2 tlg. dt. Historienfilm nach dem autobiografischen Roman von Walter Kempowski, Regie: Eberhard Fechner.
Geschildert wird das Leben der Familie Kempowski in Rostock zur Zeit des Nationalsozialismus und während des Zweiten Weltkriegs. Margarethe (Edda Seippel) und Karl (Karl Lieffen) haben drei Kinder: Robert (Martin Semmelrogge), Ulla (Gabriele Michel) und Walter (Martin Kollewe; später: Michael Poliza), der zu Beginn der Geschichte neun Jahre alt ist. Die Familie ist deutsch-national, steht Hitler kritisch, aber offen gegenüber. Erst wird Karl, dann Robert eingezogen. Ulla heiratet den Dänen Sven Sörensen (Jesper Christensen), also einen Ausländer, was Karl nicht passt. Anfang 1945 muss auch Walter zur Hitlerjugend, kann aber auf einen Zug aufspringen, der ihn kurz vor Kriegsende zurück nach Rostock bringt.
Tadellöser & Wolff war eine Redewendung von Vater Karl, die so viel bedeutete wie gut oder toll. Das negative Gegenstück war Miesnitzdörfer & Jenssen. Ernst Jacobi fungierte als Erzähler und Autor.
Die beiden spielfilmlangen Teile wurden kurz vor dem 30. Jahrestag des Kriegsendes gezeigt. Im Folgejahr erhielt Regisseur Eberhard Fechner den Sonderpreis des Kultusministers von Nordrhein-Westfalen für das historisch genaue Bild des Nationalsozialismus. Der Zweiteiler wurde 1979 mit drei weiteren Teilen unter dem Titel Ein Kapitel für sich fortgesetzt. Er ist auf DVD erhältlich.
Das Fernsehlexikon*, Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier.

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Kommentare, Erinnerungen und Forum

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  •  
  • Kunigunde schrieb am 01.04.2017, 13.39 Uhr:
    KunigundeDiese Serie und auch die Fortsetzung "Uns gehts ja noch Gold" waren einfach "tadellöser"! Müßte dringend mal wiederholt werden. Wann kommt die Wiederholung, liebe Fernsehanstalten, ansaget mir frisch!

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  •  
  • Herold (geb. 1937) schrieb am 17.08.2011:
    HeroldIch bin immer noch auf der Suche nach der Herkunft des Textes "Jahre des Lebens, alles vergebens, wann werden wir uns einmal wiedersehn". Von Eichendorff ist er nicht, das ist sicher. Wer hat eine Idee?
  • Uwe P. (geb. 1965) schrieb am 27.06.2015:
    Uwe P.Lang hats gedauert :-) Auszug aus dem 1. Satz der 6. Symphonie, h-moll, op. 74 („Pathétique") von Tschaikowski

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  •  
  • gka (geb. 1958) schrieb am 08.07.2011:
    gkaLiebe Freunde von Tadellöser & Wolff,

    ich bin noch auf der Suche nach drei Musikstücken aus dem ersten Teil.
    1.) Das erste Stück bei der Klavierstunde, das Walter ganz gut spielen kann.
    2.)Das zweite Stück bei der Klavierstunde, das Walter nur schlecht spielen kann, weil er nicht geübt hatte.
    3.) Das Stück bei der Feierstunde im Stadttheater (Weihnachten) bei dem Walter Klavier spielt.

    Weiss jemand was das für Musikstücke sind?

    Vielen Dank
  • Hugo (geb. 1962) schrieb am 14.08.2011:
    HugoIch habe das solange nach Gehör auf dem Klavier meiner
    Vorfahren geübt,bis ich das selber konnte:-)!Und übrigens:
    "Ansage mir frisch,was macht meine Haut?"

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