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Tatort
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"Tatort"-Serienforum
User 1918280 schrieb am 06.02.2026, 21.47 Uhr:
Die Tatort-Filme sind diskriminierend für Menschen mit Hörschäden. Die Musik und Geräusche werden vordergründig aufgenommen, die Sprache dahinter ist sehr oft unverständlich trotz Hörgeräte, Verstärker oder Surround -Anlagen. Warum wird hier seit Jahren nichts gändert?Fernsehsenf schrieb am 07.02.2026, 08.18 Uhr:
Naja, immerhin zwei Sachen wurden da schon geändert: 1.) Eine Funktion "Klare Sprache", die den Dialog besser verständlich machen soll. Man muss nur rauskriegen, wie man das an seinem TV aktiviert. (Bringt aber meiner Meinung nach trotzdem nicht viel.) 2.) Bei jedem Sonntagskrimi kann man UNTERTITEL aktivieren. Ich nutze das inzwischen oft, wenn ich mal wieder das Genuschel nicht verstehe: Aufzeichnung zurückspielen, Untertitel an und nach der Nuschelstelle wieder aus.Den ganzen Film mit Untertiteln zu sehen, habe ich auch mal probiert, lasse ich aber lieber bleiben. Mir geht dann das Gefühl verloren, spontan agierenden Personen zuzusehen, sondern ich sehe dann eben Schauspielern zu, die ein Drehbuch runterspielen. Na toll. :-))I. T. schrieb am 08.02.2026, 20.51 Uhr:
Bin auch Träger von Hörgeräten. Mir fällt es auch immer wieder auf, das die Sprache in den Hintergrund gerückt wird und Geräusche (z. B. ; Musik, Schüsse, Reifenquietchen etc. etc.) in den Vordergrund. Da bekommt man von der Handlung nicht so viel mit. Das ist einfach nur Sch..... gemacht!Old School schrieb am 08.02.2026, 21.03 Uhr:
Ich geh paar mal im Jahr auf Heavy-Metal-Konzis und das pustet mir wieder alles frei! Ansonsten hab ich den großen Lappy an meine "PA" angeschlossen, sprich Sterereoanlage. Die 70 Watt 3 Wegeboxen reichen vollkommend für mich aus!Frommi schrieb am 08.02.2026, 21.35 Uhr:
Die Kritik an der Tonabmischung halte ich als normal Hörender ohne Beeinträchtigung für berechtigt.
Nicht nur in den Tatorten, aber dort ganz besonders, kann man eine Tendenz erkennen, das Nebengeräusche und Musik die Dialoge teilweise deutlich übertönen. Sehr deutlich wird das bei Flüstern oder leisen Dialogszenen. Dazu kommt eine Abmischung, die oft sehr dumpf eingestellt ist, so wie niemand von uns spricht.
Man fragt sich manchmal wirklich, warum sich Dialog- und Drehbuchschreiber Mühe geben für gesprochene Dialoge, wenn sie dann nicht oder wenig erkennbar sind.
Auch die Einstellung 'klare Sprache' ergibt keine wesentliche Verbesserung.
Warum das so ist, kann ich nicht sagen.
Es gibt viele Änderungen bei TV-Produktionen (besonders anscheinend bei Krimis), die wohl irgendwie dem 'Zeitgeist' geschuldet sind, wie z.B. auch das oft unsägliche Kameragewackel, die dem Genuss der jeweiligen Sendung widersprechen.User 491759 schrieb am 08.02.2026, 22.04 Uhr:
Das liegt an der starken Komprimierung (Kompression) der Sprache! Diese Technik wird auch bei Werbung eingesetzt (dort allerdings technisch besser umgesetzt).
Bei Spielfilmen wird das leider zunehmend auch gemacht. Ist auch für „normal“ hörende anstrengend.
Old School schrieb am 05.02.2026, 13.48 Uhr:
Jetzt ist ja erstmal große Pause von 4 Wochen Dauer! Die ÖR-Sender senden 24 Std. von den Dopinggames, auch Olympia genannt. So fallen viele Serien aus und der olympiafreie Sender bringt Wiederholungen. 🤢 Gut das ich wieder genug Serien auf DVD liegen hab, u.a. Derrick bis zur Folge 2hundertnochwas. 😁DerGlotzer schrieb am 06.02.2026, 20.32 Uhr:
Nu ja, immerhin läuft am Sonntag ein neuer Tatort, wobei man da ja nicht weiß, ob man sich freuen soll. 🥲 Daneben gibt's neu die nächste Zeit u.a. Steirerkrimi, ein starkes Team, Polizeiruf, Mord oder Watt, Stralsund, unter anderen Umständen, Salzburg-Krimi, und der tödliche Dienst-Tag nimmt auch wieder Fahrt auf. Der Ingo Thiel am nächsten Montag kam zwar schon auf arte, hab ich aber gar nicht gesehen. Also ganz so Krimi-abstinent ist das Ganze nicht. 😁DerGlotzer schrieb am 06.02.2026, 21.48 Uhr:
Da bekommt der Begriff "Binge-Watching"eine völlig neue Bedeutung. 😳Old School schrieb am 07.02.2026, 09.58 Uhr:
Jau Mord im Watt ist die Alternative zum ZDF-Freitag abend! Lustig und wesentlich besser als das was nun im ZDF läuft! Die Landkrimis aus Ö sind auch immer supi! 👍
Derrick hat gottseipunk keine 500 Folgen gedreht, war irgendwas bei 280+. Mir selber gehts um die guten Folgen der 70er und 80er Jahre. Später wurde er und es immer blöder und eintöniger. Monotones Gelaber in immer einer anderen Villa mit anderen Schauspielern das selbe Muster und mal war der Mörder der Gärtner, Ehegatte oder Geliebte(r). Meine geschossenen Folgen gehen bis 210, und das wird schon dort hineinreichen. Für die Komplettstaffeln hätte ich nicht das 2 1/2 fache ausgegeben. Ob ich jetzt 2 1/2 Std. Soko Linz > Jenseits des Regenbogens oder 1Ff2 > Soko Leidzig glotze, sind 2 Derrickfolgen doch wesentlich besser! 😁 Wenn schon nicht vom ZDF wiederholt wird.
Frommi schrieb am 03.02.2026, 17.07 Uhr:
Apropos Verbesserungen beim Tatort (bzw. vielen Krimiserien):
In meinem Beitrag zur spanischen Thrillerserie 'You shall not lie' (ab 19.2. im HR und auch in der Mediathek) hier in der Community habe ich zum Abschluss vorgeschlagen, dass sich einige Krimi-Drehbuchautoren und -Drehbuchautorinnen das mal anschauen sollten.
Sicher ist es eine Serie, aber vom Drehbuch und Konzept (und auch Regie) her kann man einzelne Folgen gut vergleichen.
Empfehlen würde ich spontan auch 'Bron' (Die Brücke) und 'Schatten der Vergangenheit' zwei außergewöhnliche Krimiserien aus Schweden (viaplay).
Auch die zwei Staffeln von 'Tage, die es nicht gab' (ORF+ARD) oder eben die o.g. 'You shall.not lie' kann man denen empfehlen.
P.S.: natürlich gibt es in Skandinavien und Spanien usw. auch sehr viel schlechte Krimidrehbucher und Konzepte. Meine Kritik richtet sich nicht prinzipiell gegen deutsche Krimis, Ausgangspunkt war der Tatort.DerGlotzer schrieb am 07.02.2026, 18.03 Uhr:
Ah, danke für die Tipps. Die Brücke ist mir bekannt, aber die anderen beiden bislang nicht. Mit Schatten der Vergangenheit ist die dänische Serie aus 2019 gemeint?
Das Problem beim Tatort ist m.E., dass er zunehmend ein Experimentier- und Selbstverwirklichungsfeld von irgendwelchen Autoren wird, wo der Krimiaspekt in den Hintergrund rückt. Also bei einigen zumindest. Kann man ja alles machen, aber dann sollen die es auf gleich auf ONE senden, und auf dem Ersten solide Krimis. Aber gut, ist natürlich auch Geschmackssache. Es gab da bspw. vor Längerem so einen Grusel-Tatort, der gefiel mir, da ich eben auch horroraffin bin. 👹Frommi schrieb am 25.02.2026, 15.50 Uhr:
Ja, Darkness- Schatten... ist eine dänische Produktion. Eine oder zwei (?) Staffeln sind bisher nur bei Magenta veröffentlicht, die anderen bei ZDF/arte.
Die skandinavischen Serien werden meistens zusammen produziert (DK, S, N, FIN, ISL), was zu einem höheren Budget führt und die Qualität (meist) erhöht.
Zu empfehlen wäre spontan auch 'El Hierro', eine spanische Produktion mit zwei Staffeln. Überhaupt sind movistar-Produktionen diesbezüglich zu empfehlen.
Über Arte komme sie zum Glück auch bei uns in's TV.
Frommi schrieb am 02.02.2026, 20.33 Uhr:
Wenn Fernsehzuschauer einschlafen, wegzappen, in der Mediathek vorspulen, zunehmend berechtigte Kritik am Konzept und Drehbuch üben, dann sollte man bei den Verantwortlichen der ARD schon mal überlegen, was man beim Tatort verbessern kann.
Die Entwicklung der letzten - sagen wir mal zwei,.drei Jahre - ist beunruhigend.Old School schrieb am 03.02.2026, 10.13 Uhr:
👍 Glaub die halten stur an ihrem woken Konzept fest! Wenn ich schaue das der Totort nicht nur in der Presse verrissen wird sondern auch in anderen Umfragen, müßte schon lange gehandelt werden.
Früher war es eine Ehre eine Rolle als Kommissar im Totort angeboten zu bekommen, denn die wurden früher vergeben! Heutzutage wirds Der, Entschuldigung, Die wo bereit ist für die geringste Gage jeden Dreck darzustellen. 😒Oder es bringen sich so 🤡 wie die Wetten daß Brüder selbst ins Gespräch.
Mal schnell zusammenzählen was dem Zuschauer so aufregt, zusammengetragen aus Reaktionen hier und dort:
- Psychos als Kommissare und/oder Nebenrollen
- Regenbogen ohne Maß
- Allerlei Themen um, über und mit Migis in Endlosschleife
- Reine Frauenteams, das es in der Realität nicht gibt
- Jede kleine Randgruppe wird verwurschtelt bis zum Gehtnichtmehr (Z.B. Prepper, Reichsbürger, Influenzar, Rechte Randgruppen usw.)
Liste darf gerne ergänzt werden. Ich habe fertig! 😁Bingo2018 schrieb am 03.02.2026, 11.24 Uhr:
@Frommi: Ich sage mal so, die Einschaltquoten stimmen, aber ich habe das ja auch schon öfters hier geschrieben das ich z.B. finde das der Tatort langweiliger geworden ist und ich schaue trotzdem noch und bin somit auch ein Teil der hohen Einschaltquote, auch wenn ich nicht gezählt werde. Okay die letzte 2 Tatorte habe ich noch nicht gesehen, lag aber am Dschungelcamp! 😁 Den Bremen Tatort will ich auf jeden Fall noch nachholen.Bingo2018 schrieb am 03.02.2026, 11.28 Uhr:
Wer auch mal zusammen ermitteln könnte wären Karow und Tessa Ott. Ott ist doch auch Profilerin. Sie könnte ja für einen Fall nach Berlin kommen. Vielleicht haben dann beide sogar ein Verhältnis. Vorausgesetzt Karow macht nach dem Weggang von Bonard überhaupt weiter!? Weiß da einer schon mehr?
Petra123 schrieb am 02.02.2026, 16.09 Uhr:
Ich bin ein großer Fan des Tatorts und habe mich auf den Tatort gestern Abend gefreut. Er ging ja auch viel versprechend los, aber was dann im Laufe der Handlung passierte, war unter aller Würde. Das war nun schon der dritte Tatort, wo ich drum und dran war, abzuschalten. Habe zwar bis zum Ende geschaut, mich aber im Nachhinein sehr geärgert, denn ich hätte wirklich nichts verpaßt, wenn ich auf einen anderen Kanal gewechselt hätte. Ich will hoffen, daß die kommenden Tatorts spannender und realistischer werden, denn sonst werde ich mir das Einschalten sehr überlegen.Bea01 schrieb am 02.02.2026, 17.27 Uhr:
So geht es mir mittlerweile immer wieder auch, dass ich dem Tatort eine Chance gebe und mich am Ende ärgere die Zeit mit dem Unsinn vergeudet zu haben.
Werde mir jetzt gründlicher überleben ob ich noch jeden Tatort anschauen werde.Old School schrieb am 02.02.2026, 17.28 Uhr:
Hatte ihn um 19 Uhr gleich in der Mediathek gestartet. War dann mit Schnelllauf in einigen Abschnitten zeitig fertig und bin auf RBB gegangen zur Doku über Stumph (Von Fall zu Fall) anzuschauen, die fesselte mich wesentlich mehr!Wenn jetzt die Münchner und Kölner gehen hat man Sonntag abends wieder frei weil die Glotze kalt bleibt! 😈
Frommi schrieb am 02.02.2026, 14.03 Uhr:
Der Tatort verlässt gerade tendenziell das Genre.
Aus einem Kriminalfall, der gerne auch soziale und gesellschaftliche Probleme aufzeigt und kritisch betrachtet, wird zunehmend ein persönliches Drama (der Ermittler und/oder der Tatverdächtigen) oder ein Experimentalfilm..
Das kann man gut finden, ich finde das nicht gut.
Die Zahl der Tatorte, die einen Kriminalfall lösen - und damit meine ich nicht nur 'wer-war's' - ist in die Minderheit geraten.
Die Bandbreite von Kriminalfällen, die verschiedenene Ansätze haben, ist groß. Französische Krimis werden anders gelöst als amerikanische Thriller. Skandinavien ist da wieder anders als italienische bzw. französische oder 'typisch' deutsche Krimis. Auch werden mehr und mehr Twists eingebaut, um den Unterhaltungsfaktor zu steigern. Alle diese verschiedenen Ansätze haben ihre volle Berechtigung als Krimi.
Aber wenn das Genre verlassen wird, um Dramen und Experimenten den Vorzug zu geben, ist das für mich nicht mehr akzeptabel.
Diesen Weg geht gerade und in besonderem Maße der Tatort, einst das Flaggschiff deutscher Krimikultur. Dieser Titel wird gerade verspielt. Um einer Modernität (?) und mehr gesellschaftlicher Relevanz (??) Willen.
Ich gehöre nicht zu den Kritikern, die das ''woke' kritisieren, geht es.denen meist nur um eine politisch.l verkürzte Meinungsäußerung. Es ist aber doch deutlich erkennbar,.dass Themen, Rollenbesetzung und gesamter Ansatz deutlich in diese Richtung gehen.
Das Pendel in diese Richtung ist ausgereizt und eine Korrektur ist vonnöten.
In diesem Sinne sollten Entscheider darauf achten, dass Konzepte, Drehbücher (und Drehbuchautoren) genauer angeschaut werden, wenn nötig mit der entsprechenden Korrektur.
Sonst wird aus dem Flaggschiff Tatort eine untergehende.Kogge.
Schneeeule schrieb am 02.02.2026, 12.17 Uhr:
Ich fand, den Tatort aus Berlin total langweilig.
Die Geschichten rund um die Kommissare kamen irgendwie flach rüber und hätten auch einfach in ein paar Minuten runtererzählt werden können.
Die Aufklärung des Falls und die sehr guten Schauspieler reißen es am Ende auch nicht mehr raus.
Dieses Durcheinander zur Selbstfindung aller Charaktere hat die Schauspielerin Corinna Harfouch für ihren letzten Fall eigentlich nicht verdient, und auch Mark Waschke bleibt dadurch wohl etwas hilflos zurück.
Fand ich sehr schade.
Den Tatort muss man aber kein zweites Mal schauen.
User 1812292 schrieb am 02.02.2026, 12.06 Uhr:
Schade, dass sich C. Harfouch für so einen Blödsinn hergibt. Es war schrecklich. So eine verrückte Idee zu haben, bedeutet Zuschauerbeleidigung.
Ich weiß genau, welche Kommissare nicht sehenswert sind, Frau Harfouch spielt sonst nicht diesen Schrott, nur noch furchtbar.
TVKritik23 schrieb am 02.02.2026, 10.36 Uhr:
Ich habe die letzten Tatorte zuerst auf Festplatte aufgenommen und gespannt die ersten Kommentare hier gelesen...jede Menge Zeit und Wut gespart !
Danke dafür, liebes Forum... ;-))
Krampus 98 schrieb am 02.02.2026, 09.45 Uhr:
Ein toller Krimi mit 90 Minuten Langeweile. Sollte unter Psychstudie fiktiver Personen spätabends gesendet werden. Auf die obligatorische Erziehung, schwule (homophile Menschen) zu akzeptieren, kann gerne verzichtet werden. Sie ist bei ÖRR ZU offensichtlich, als dass sie etwas bewirken kann. ImmGegenteil, sie erzeugt mittlerweile eher Ablehnung. Erschütternd ist, dass man solchen absoluten Schwachsinn bezahlen muss. Übrigens: ich habe schon öfters mit schwulen und lesbischen Menschen zu tun gehabt und habe keinerlei Vorurteile.
Xare schrieb am 02.02.2026, 09.23 Uhr:
Diese Psychoscheiße die sich schon seit geraumer Zeit beim Tatort abspielt ist nicht mehr auszuhalten.
Ich habe die Sendung früher gerne gesehen aber jetzt gibt es anscheinend nur noch gestörte und geisteskranke Kommissare und Polizisten. Das ist nicht mehr sehenswert.
Vevi schrieb am 02.02.2026, 08.45 Uhr:
Schon wieder wurde uns ein absoluter Tatort Schwachsinn präsentiert! Die Sexszenen hätte man sich sparen können! Ein Tatort zum WegschaltenTjure schrieb am 02.02.2026, 09.21 Uhr:
Ich habe diesen Sch… nur so nebenbei laufen lassen und habe zeitgleich noch etwas anderes erledigt, sonst hätte ich es nicht ausgehalten. Ansonsten stimme ich mit dem Großteil der Kommentare hier überein. Aus meiner Sicht ist das hier der absolute Tiefpunkt der Tatort-Reihe. Ich hätte das nicht für möglich gehalten, dass man nach den jüngsten Folgen noch tiefer fallen kann, aber falsch gedacht.
1893999 schrieb am 01.02.2026, 23.18 Uhr:
Tatort Folge 1328: Gefahrengebiet:
Thema des Films, wie immer politisch und gesellschaftlich relevant: Wie verhält sich der Mensch zur Natur (und umgekehrt)?
Und die ewige Frage des Überlebens, ob in der Zivilisation oder Wildnis.
Berlin, Teufelsberg: Die Ruinen der einstigen Abhörstation aus dem Kalten Krieg sind der „Lost Place“ schlechthin, umgeben von nichts als urwüchsiger Natur. Wenn sich Wildtiere irgendwo in der Hauptstadt wohlfühlen, dann dort, an diesem vom Menschen scheinbar aufgegebenen Ort.Atmosphärische Bilder, starke Dialoge, vielschichtige Charaktere: Besser kann man sich vom Tatort nicht verabschieden (auch ohne Sekt und Schnittchen)!Kein Abgang mit Pauken und Trompeten, dafür ein leiser Abschied, der zu Corinna Harfouch und ihrer Figur Susanne Bonard passt – genau wie das Thema des Films.Daher gibt es von mir heute 7 von 10 Punkte!
addicted4series schrieb am 01.02.2026, 22.17 Uhr:
Das kommt davon, wenn man vom zu vielen "Preppern & Survivern" den Bezug zur Realität verliert. Wenn man Essen/Trinken für die nächsten 1-2 Jahre gebunkert hat oder privat eine Waffensammlung besitzt, die vom Klappmesser bis zur Halbautomatik alles beinhaltet - dann sollten die Alarmglocken immer schrillen...
Und erst recht, wenn man nicht mehr weiß, wie man sich gegenüber einem Obdachlosen als normaler Mensch verhalten soll... Geld zustecken/Hilfe anbieten ERLAUBT - ihn verprügeln, abstechen, mit Benzin übergießen & anzünden - NO GO... ist das so schwer?
Fernsehsenf schrieb am 01.02.2026, 22.07 Uhr:
Ich hab bis ca. 1 h zugeguckt, dann nur noch ca. alle 10 min und ggfs zurückgespielt. Gähn! Besonders schlecht fand ich den Gag, erst die Spannung mit einem Wolf anzuheizen, der dann überhaupt nicht mehr vorkam, außer zum Schluss noch der Bonard über den Weg zu laufen :-( . Apropo, wurde mal gesagt, warum die Bonard aufhört? Und warum hat der Noah den Penn... Obdachlosen eigentlich erschlagen?Frommi schrieb am 01.02.2026, 22.17 Uhr:
Der Kriminalfall spielt hier eine untergeordnete Rolle.
Wie in vielen der letzten Tatorte.
Das Flaggschiff Tatort wird somit langsam zu einer Farce.Bea01 schrieb am 01.02.2026, 22.17 Uhr:
Der Noah hatte kein Motiv, der war paranoid und fühlte sich durch den Obdachlosen in Gefahr.
Die Bonard ging ganz normal im Rente.
Das Alter dazu hat sie ja .
Ich fand den den Tatort langweilig und zäh . Ein sehr schlechter Tatort.Sonntagskind schrieb am 01.02.2026, 23.52 Uhr:
Und warum kann man nicht ein kurzes "Achtung, Spoiler" einwerfen?Fernsehsenf schrieb am 02.02.2026, 08.42 Uhr:
Ups sorry. Andererseits sollte schon klar sein, dass hier Leute schreiben, die eine Folge schon gesehen *haben* und sich darüber austauschen wollen. Also besser erst nach dem Sehen hier reinlesen. ;-)PS: Mir ist das selber gerade erst beim Tennis passiert (Australian Open @ Eurosport). Zumindest beim Halbfinale und Finale am besten keinerlei Newsseiten öffnen, *bevor* man die Liveaufzeichnung sieht. Eigentlich trivial, ist aber gar nicht so leicht, wenn man zum Frühstück eben routinemäßig News liest... hmpf.Old School schrieb am 02.02.2026, 10.21 Uhr:
Nach der linearen Ausstrahlung kann doch darüber geschrieben werden, wer später guggt, wie ich manchmal, schaut halt hier nicht rein.
Die Harfouch hat damals schon gesagt das sie nur wenige Folgen macht.
Da nun die alle die den Krieg mitmachten, verstorben sind, entfällt nun das Thema WK II Nazistorys, die DDR-Unrechtsstorys sind eher unerwünscht weil die Nachfolger leider in den Parlamenten links sitzen und in der ARD. Also muß neuer Stoff her für die Regenbogenflagge, Migi-Geschichtle, Weltuntergangsgurus und was sonst noch so für Gruppen in sind, äh sorry woke. Das das bis zur Vergasung übertrieben wird sieht man aktuell an "Jenseits der Spree": Da reicht es nicht das die Tochter Mädels mag, nein, es muß noch eine ältere Transfrau ins Büro und eine uniformierte Kollegin unsterblich in die Kommissarin verliebt sein. Mag für Berlin Mitte stimmig sein, aber nicht für die Republik.
Und ja, ich war schon in den 80ern mit Kollegen in der Schwulendisko Kings Club und lebe immer noch! 😁
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