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Tatort

D/A/CH, 1970–

Tatort
Serienticker
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  • Serienwertung4 31253.99von 273 Stimmeneigene: –

"Tatort"-Serienforum

  • Delia Luana schrieb am 05.01.2026, 16.11 Uhr:
    Las gerade einige Kritiken, zitiere: !Wie kann Berg durch eine geschlossene Tür das Wimmern eines Kindes im Inneren der Standuhr im 2. Stock so laut hören, dass er stutzig wird? Und dass ein Kind, mitten durch den dunklen Wald rennend, ein drei Kilometer entferntes Haus findet … naja!" (Karlheinz, 71 Jahre, Mannheim)".
    Beides hat was.
  • Vevi schrieb am 05.01.2026, 01.20 Uhr:
    Schon wieder so ein Psycho Tatort! Fällt den Schreibern nichts anderes mehr ein? Künftig schauen wir nur noch Wiener und Kölner Tatort. Mal schauen ob der neue Münchner ohne Psycho auskommt?
    • BriMoMue schrieb am 05.01.2026, 13.43 Uhr:
      Wir haben auch umgeschaltet.
    • Resi-Berghammer schrieb am 05.01.2026, 14.45 Uhr:
      Wir haben schon wieder gar nicht eingeschaltet. Ich lese vorher ganz genau den Inhalt und das genügt 😱😲
    • Fernsehsenf schrieb am 06.01.2026, 15.07 Uhr:
      Da bin ich anders gepolt. Ich lese vorher nur so gerade die Inhaltsangabe und lasse mich ansonsten überraschen. Wenn's mir nicht gefällt, zapp' ich eben weg. Wenn's mir gefällt, stürze ich mich anschließend auf die Kritiken und Kommentare. :-)
  • 1893999 schrieb am 04.01.2026, 23.41 Uhr:
    Ein wirklich gelungener Tatort.
    Solche Tatorte in dieser Art, dürften ruhig des öfteren gedreht werden. Top!
    Auch die Kleine, hat ihre Rolle sehr gut und durchaus glaubhaft gespielt.
    Landschaft einfach wunderschön, ein Traum.
    Schauspieler, allesamt sehr gut gespielt.
    • Old School schrieb am 05.01.2026, 09.01 Uhr:
      Ja der beste neue Totort über die Feiertage! 👍👏🏼
      Der Stausee müßte die Schwarzenbachtalsperre (Pumpspeicherkraftwerk) gewesen sein. Im Sommer Badesee und Moppedtreff.
      Zu viel Märchen sind also nicht gut für Kinder!
    • 1893999 schrieb am 05.01.2026, 20.35 Uhr:
      👍👋 ich war mir selbst nicht so sicher, bei der
      Schwarzenbachtalsperre, wir waren in Forbach das letzte Mal 2007.
      Der Schwarzwald ist einfach wunderschön.
      Beneide die Menschen die dort Leben dürfen.
      Solche Landschaften im Fernsehen zusehen tut richtig gut. Die Kombi im Tatort war eine tolle Mischung. Er hat mir sehr gefallen.
      Märchen sind was wunderbares. Der Erzählstil macht die Musik.
    • Old School schrieb am 06.01.2026, 10.03 Uhr:
      Na dort ist leider nicht mehr alles Gold was glänzt! Durch den Wetterumschwung hast in den letzten 20/25 Jahren dort viel Regen und Gewitter, vor allem im Südschwarzwald. Viel "Schwarzwald" ist vom Borkenkäfer kahlgefressen und große Gebiete als "Naturpark" sich überlassen. Viele alte Hotels stehen leer und verfallen seit Jahrzehnten. Ganz schlimm Kniebis und die Schwarzwaldhochstraße entlang, Sand und natürlich das legendäre Bühlerhöhe. Für mich schnell erreichbar für ne Tagestour unter der Woche mit dem Motorrad. Leere Straßen, keine Wegelagerer am 70er Schild und kaum Reisebusse. Doch erschreckend wenn man wo vorbei kommt wo geschlossen wurde oder die Neueröffnung nicht fruchtete. 😒
      Man fliegt halt lieber zum Erdogan für´n Taschengeld statt sein eigenes Land zu unterstützen.
    • 1893999 schrieb am 06.01.2026, 13.14 Uhr:
      🫢das hört sich einfach grauenvoll an.
      War gedanklich beim lesen dabei, so traurig.
      Wie erwähnt, 2007 waren wir das letzte Mal dort.
      Nochmals am schönen Titisee und Schluchsee gewesen, und durch den Schwarzwald, die wunderschönen Ortschaften erkundet.
      Sasbachwalden, Murmelsee, Freudenstadt, Triberger Wasserfälle, St. Blasien, Freiburg,
      Mathisleweiher und der wunderschöne Feldberg.
      Ein Traumurlaub, schwelge oft noch in Erinnerungen an ihn.
      Wir wohnen leider fast 500 Kilometer entfernt vom schönen Schwarzwald.
      Ich hoffe der gesamte Wald und die Region erholt sich wieder.
    • User 1909907 schrieb am 06.01.2026, 17.02 Uhr:
      Es heißt "die" Bühlerhöhe!
    • Old School schrieb am 06.01.2026, 18.28 Uhr:
      Die Hotel Bühlerhöhe auf das Bühlerhöhe! 🤪
      Einfach mal wieder hinfahren, gibt noch genug schöne Ecken dort!
  • SerienFan_92 schrieb am 04.01.2026, 22.34 Uhr:
    Dieser Schwarzwald-Tatort hat mir wieder sehr gut gefallen.

    Vorallem wurde mal die tolle Kulisse ausgenutzt.

    Sehr düstere und spannende Geschichte rund um Märchen, dazu eine tolle Jung-Darstellerin.

    Ich fand auch gut, dass es Konsequenzen aus dem letzten Tatort für Kommissar Berg gab.
  • Frommi schrieb am 04.01.2026, 22.03 Uhr:
    Tatort Geißlein 
    Diesmal ohne Gemecker: toller Tatort mir einem starken Geißlein.
    Die Verbindung von Märchen und Kriminalfall gelingt. Die Kommunikation zwischen dem suspendierten Berg und Franziska Tobler und der Traumwelt des Mädchens tragen den Plot, besonders Hanna Heckt als Eliza spielt sensationell. Insgesamt ein guter Cast.
    Diesmal ohne Sozialdrama, übertriebene persönliche Verstrickung und klägliche SciFi-Ansätze. Die 'Wiederannäherung' des Ermittlerduos ist ein angenehmer Nebeneffekt.
  • Delia Luana schrieb am 04.01.2026, 20.51 Uhr:
    Das ist ja eine richtige Horrorgeschichte, die uns da im Schwarzwald präsentiert wird, untermalt von düsteren, unheimlichen Lauten. Ich frage mich, wie man die kleine Darstellerin an ihre Rolle herangeführt hat.
    Also - im echten Leben bräuchte das Kind dringend psychologische Hilfe, die sie aber von der Psychologin wohl nicht bekommen hat.. Wo gibt es das, total in einem Märchen zu leben, sich Geschwister auszudenken und dann noch zur Waffe zu greifen? Dopelmord in Notwehr sozusagen.
    Eine andere Art von Pschostory als vor ein paar Tagen.
    Die Moral von der Geschicht: Gib deinem Kind Märchen nicht?
    Trotzdem freute ich mich auf das Ermittlerteam. Berg kann es doch nicht lassen und der Tobler fehlt er.
    • DerGlotzer schrieb am 04.01.2026, 21.30 Uhr:
      In jedem Fall eine respektable Leistung der jungen Darstellerin. Gefällt mir sehr gut und spannend (bin grad noch linear dabei 🤓). Auch das ganze Setting kommt gut, inkl. der Soundkulisse. Und man kommt glücklicherweise ohne Ermittlertraumata aus, mit dem man sonst ja gerne beschallt wird. Zusammen mit dem letzten Tatort ein guter Auftakt im neuen Jahr. Kann so weiter gehen. 👍
    • Bingo2018 schrieb am 04.01.2026, 21.55 Uhr:
      Habe ich das jetzt richtig verstanden, das das Mädchen sowohl den Stiefvater als auch die Mutter getötet hat?
    • DerGlotzer schrieb am 04.01.2026, 21.56 Uhr:
      Auch in der Auflösung eher etwas ungewöhnlich und auch gruselig. Ok, wie realitätsnah das Ganze ist, gerade am Ende wo der Vater, der sie ja lange Jahre nicht gesehen hat, dann quasi einfach mitnimmt, ist die Frage. Auch kein klassischer Kriminalfall. Aus meiner Sicht und aufgrund der gesamten Atmosphäre dennoch empfehlenswert.
    • Bingo2018 schrieb am 04.01.2026, 22.00 Uhr:
      @Delia: Du hast Recht, in der Realität bräuchte das Kind dringend psychologische Hilfe, das wäre eine Gefahr für die Allgemeinheit. Mein Tipp das die Psychologin hinter dem Mord steckt, war dann wohl falsch.
      Ich denke da gibt es Psychologen am Set die das Kind darauf vorbereiten und schauen wie weit man mit dem Kind gehen kann, ob es das wirklich auch spielen kann.
    • Bingo2018 schrieb am 04.01.2026, 22.02 Uhr:
      Gruselig fand ich den Tatort jetzt nicht.
      Auch diesmal ist die Tobler nicht über motiviert in den Wald gelaufen, dafür in das Haus. 😁
    • Bingo2018 schrieb am 04.01.2026, 22.23 Uhr:
      Gut für das Kind das die Strafbarkeit erst ab 14 Jahre beginnt😁
    • Delia Luana schrieb am 05.01.2026, 05.58 Uhr:
      Ja, Bingo. Die Mutter wurde von ihr getötet, als sie versuchte, durch das Fenster zu klettern.
      Zu der Märchenwelt des Kindes: Kennt das Kind keine anderen Märchen als nur dieses eine, und hatte die Schule und die Mutter dem Kind nichts anderes entgegenzusetzen? Hätte die Psychologin ihr nicht die Kassette wegnehmen können und ihr das Märchen vom bösen Wolf erklären können?
      Also, ich fand den Film schon gruselig, trotzdem fand ich den Tatort gelungen
    • Tjure schrieb am 05.01.2026, 07.48 Uhr:
      Also die Mutter wurde vom Mädchen getötet. Beim Stiefvater war es mir nicht ganz klar, ob es ebenfalls das Mädchen war oder ob es die Mutter war.
    • Delia Luana schrieb am 05.01.2026, 08.50 Uhr:
      Das Kind tötete den Stiefvater, als er gerade Sex mit der Mutter hatte. Die Mutter versuchte daraufhin, die Leiche wegzuschaffen.
    • Fernsehsenf schrieb am 05.01.2026, 13.37 Uhr:
      @Bingo: Ja genau. Irgendeine Stimme hat dem Mädchen wohl geflüstert, dass es den Stiefvater stechen muss - und die Kleine trifft prompt die Bauchaorta. Die zum Fenster hereinkrabbelnde Mutter hat es dann, wegen deren Pelzmantels, für den bösen Wolf gehalten und mit einem Gartengerät erschlagen.
      Wie die Mutter dann a) in den Keller gefallen sein kann und b) erst am Ende gefunden wurde, ist mir allerdings schleierhaft.
    • Delia Luana schrieb am 05.01.2026, 16.12 Uhr:
      Mir auch, Fernsehsenf.
    • Bingo2018 schrieb am 06.01.2026, 08.32 Uhr:
      @Delia: Ich denke ein Kind flüchtet sich in so eine Phantasiewelt, wenn es mit irgendetwas im wahren Leben nicht zu Recht kommt.
      Die Mutter schien ja sehr verzweifelt gewesen zu sein, das sie keine Kinder mehr bekommen hat und die Probleme hat das Kind anscheinend auch mitbekommen. Dann der Umzug nach Deutschland.
    • Delia Luana schrieb am 06.01.2026, 13.00 Uhr:
      Da hast Du sicher recht, Bingo. Vater für tot erklärt, Umzug, und Mutter damit beschäftigt, mit dem Stiefvater ein weiteres Kind zu bekommen und lässt Frust unabsichtlich an Kind aus.
      Trotzdem: wird man deshalb zur Mörderin aus eingebildeter Notwehr? Man kann doch auch ein Kind nicht mit einem einzigen Märchen allein lassen - das laste ich der Mutter an. Was haben wir früher alles gelesen. Mir hat man auch zwar die Märchen nicht erklärt, aber wäre trotzdem nicht auf die Idee gekommen, zuzustechen.
  • Murmeltier11 schrieb am 02.01.2026, 23.34 Uhr:
    Tatort und Polizeiruf 110 Erstausstrahlungen in den nächsten Wochen:
    Sonntag, 4.1.: Das jüngste Geißlein (Schwarzwald; Tobler und Berg)
    Sonntag, 11.1.: Die Schöpfung (Köln; Ballauf und Schenk)
    Sonnatag, 18.1.: Ex-It (Stuttgart; Lannert und Bootz)
    Sonntag, 25.1.: Wenn man nur einen retten könnte (Bremen; Selb und Moormann)
    Sonntag, 1.2.: Gefahrengebiet (Berlin; Karow und Bonard) (letzter Fall mit Susanne Bonard)
    Sonntag, 8.2.: Das Böse in dir (Saarbrücken; Schürk, Hölzer, Baumann und Heinrich)
    Sonntag, 15.2.: Der Wanderer zieht von dannen (Polizeiruf 110 Halle; Koitzsch und Lehmann)
    • Delia Luana schrieb am 03.01.2026, 06.39 Uhr:
      Danke, Murmeltier, für die Info. Bis Mitte Januar kann ich dann auch gucken, die darauf folgenden sind überhaupt nicht mein Fall.
    • Murmeltier11 schrieb am 06.01.2026, 22.23 Uhr:
      Ich freue mich besonders auf Bremen und den letzten "Bonard-Fall" aus Berlin.
  • Fernsehsenf schrieb am 02.01.2026, 10.23 Uhr:
    Ich hatte erst spekuliert, dass das scheinbar verstorbene Kind in Wirklichkeit heimlich *entführt* worden war. Später schwenkte ich zu der Theorie über, dass der Vater mal einen Seitensprung mit der Hausmeisterin hatte und sie ihm das Kind verheimlicht hatte. Das war ja dann im Prinzip richtig. Dass sie tatsächlich seine erste Frau war, ist mir lange entgangen.
    Insgesamt fand ich den Krimi recht gut, vor allem raffiniert erzählt. Diesmal also eine "Frau Fritzl" :-) . Einiges war mal wieder unplausibel, hier nur eine Sache: Winkler und Schnabel waren mit der Amanda doch schonmal in dem Keller, haben in alle Gänge geguckt? Später im Showdown gehen sie dann "einfach so" in den Keller, die WInkler trottet wortlos hinter der Amanda her, und dann sind sie "einfach so" in dem Versteck. Die geheime Tür, die es ja geben muss, wird überhaupt nicht gezeigt oder auch nur thematisiert. Pah.
    Wow, kann man sich Gesellschaft so sehr herbeiwünschen, dass man sich eine komplette Schwester einbildet? Hat die Amanda vielleicht vor lauter Einsamkeit ihre Mutter, die mit ihr draußen auf dem Spielplatz war, als ihre "Schwester" erinnert?
    • Delia Luana schrieb am 02.01.2026, 13.41 Uhr:
      Fernsehsenf: Kleine Korrektur: Die Ermittler waren mit Amanda nicht schonmal im Keller, sondern mit der Hausmeisterin, die ich gleich verdächtigte. Dachte mir auch bald, dass sie das Ganze inszenierte, kein Papa. Eine Frau Fritzl.
      Amanda kam erst mit der Winkler in den Keller.
      Offen blieb tatsächlich, warum sie sich eine Schwester erschuf.
      Vevi: Ja, ich mochte zwar den Tatort, aber die Verwirrung mit den Rückblenden musste für Otto Normalbrüger wie mich auch nicht sein.
    • Delia Luana schrieb am 02.01.2026, 13.58 Uhr:
      Es war eigentlich schon lange mal fällig, dass der Fall Fritzl in einem Tatort eingebaut wird.
      Man darf sich nicht vorstellen, was so ein Kind durchmachen muss, immer eingesperrt.
    • Constantin-78 schrieb am 02.01.2026, 22.48 Uhr:
      Ich fand den auch super! Weil man bis zum Schluss gar nicht verstehen konnte, was Sache war. Stimmt, Fernsehsenf, mit wem war Amanda eigentlich draußen? Die Nachbarin hat ja wohl zwei Frauen gesehen. Mit der Mutter? Ganz schön riskant von der Mutter, mit ihr da rauszugehen. Und dann noch auf eine Picknickdecke mitten in der Nacht. Als Hausmeisterin. Da müsste doch irgendjemand mal rufen: Frau Schmidt, geht's ihnen gut? Wer ist denn das junge Mädchen? ;))
    • Delia Luana schrieb am 03.01.2026, 06.44 Uhr:
      Ich fand es auch nicht ganz glaubwürdig, in einem Mietshaus mit vielen Bewohnern ein Kind jahrelang in einem Keller einzusperren. Aber der Fall Fritzl zeigte bereits - alles ist möglich.
      Eben. Was hat eine Frau mit Kind mitten in der Nacht auf dem Spielplatz zu suchen? Aufmerksame Mieter hätten sich so ihre Gedanken gemacht und die Hausmeisterin ist ja keine Unbekannte. Und das Kind, wenn noch klein, wäre auch nicht immer "artig" gewsen.
    • Fernsehsenf schrieb am 03.01.2026, 11.08 Uhr:
      @Delia: Stimmt, die Hausmeisterin führte die beiden durch den Keller. Ich war da schon gespannt, welche Ecke sich am Ende als geheime Tür herausstellt, und war dann enttäuscht, als da gar nicht mehr drauf eingegangen wurde.
      Der Fall Fritzl wurde aber doch schon mindestens einmal im Tatort aufgegriffen. Wir haben hier auch schonmal darüber geschrieben. Ich weiß aber nicht mehr welche Folge das war.
      Ja, man kann es sich nicht vorstellen. Gut, das Kind weiß nicht, was ihm entgeht. Aber trotzdem: Allein schon der angeborene Bewegungsdrang einer Zehnjährigen, wie soll sie das in einem engen Keller ausleben? Und ein paar Jahre später die Pubertät, mit dem angeborenen Drang, sich zu lösen und neue Leute kennenzulernen?
      Die Natascha Kampusch war ja damals erstaunlich gebildet, aber sie hatte auch Fernsehen in ihrem Keller, soviel ich weiß. Die Amanda hingegen nicht, nur Bücher. Das wurde ja auch ein bisschen angedeutet, sie kannte das Wort "Deal" nicht, draußen war es ihr zu hell, und noch so ein paar Sachen.
    • Fernsehsenf schrieb am 03.01.2026, 11.21 Uhr:
      @Constantin: Hey genau, an die Nachbarin hab ich noch gar nicht gedacht! Das "beweist" ja endgültig, dass Amanda sich nicht ALLES eingebildet hat. Die Mutter war ja schlau, hatte mal einen Job an der Uni, aber auf die Idee, dass in Sichtweise von gefühlt 1000 Balkonen selbst nachts um drei noch schlaflose Gestalten gelangweilt herumspähen dürften, kam sie nicht? Stand halt so im Drehbuch, irgendwie mussten Schnabel und Winkler die beiden ja finden können. :-))
  • Vevi schrieb am 02.01.2026, 07.10 Uhr:
    Gibt es keinen "normalen" Tatort mehr? Muss da immer mit Rückblenden und Psychogehabe alles kompliziert werden?
    • Bea01 schrieb am 02.01.2026, 12.56 Uhr:
      Stimme dir zu. 👍
  • Frommi schrieb am 01.01.2026, 23.56 Uhr:
    Die Rückblenden waren schon anstrengend und sollten sicher auch für Verwirrung sorgen. Das taten sie.
    Das Ermittlerteam macht ordentliche Arbeit. Dresden-Tatorte waren schon packender, die Grundidee des Plots ist in Ordnung. Eine Wiederholung würde ich mir.nur wegen Emilie Neumeister anschauen, hervorragender Job, obwohl sie ca. zehn Jahre älter ist als die Figur Amanda. Auch Nina Kunzendorf überzeugt.
    Eingeschränkte Empfehlung.
    • Delia Luana schrieb am 02.01.2026, 06.17 Uhr:
      Mir war der Tatort, obwohl er mir insgesamt gefiel, ein bisschen zu sehr Clockwork Orange, d.h. es wurde mit dem Messer aufeinander losgegangen oder die Mutter verletzte sich selbst. Ich mag solche Gewaltszenen nicht.
      Das mit den Rückblenden dachte ich mir auch schon fast, hatte trotzdem Probleme, das zu verstehen. Die angebliche Schwester bzw. das Mädchen hörte Geräusche, während die Ermittler die angrenzenden Kellerräume durchsuchten. Es wurden hier 2 Zeitebenen so gezeigt, als ob sie gleichzeitig abliefen
      Litt das Mädchen an Schizophrenie, weil sie unbedingt die Schwester befreien wollte?
      Danke, DerGlotzer, dass Du die Szene in der Tierarztpraxis erklärt hast. Dachte irrtümlich schon, die Mutter bringt die Leiterin der Psychiatrie um. Jetzt ist es klar.
      Schnabel mag ich einfach, obwohl ein wenig unglaubwürdig, dass er fast die Cognac ersetzt - Personalprobleme. Aber eine 2. Ermittlerin sollte schon wieder her.
  • DerGlotzer schrieb am 01.01.2026, 22.15 Uhr:
    Achtung mit Spoiler, wer den heutigen Tatort noch nicht gesehen hat! ☝️

    Also mir hat "Nachtschatten" gut gefallen, war spannend und hatte einen interessanten Kniff mit den immer wieder eingestreuten Szenen aus dem Keller, wo man dann dachte, das ist die angebliche Schwester, bis man dann zum Ende hin feststellte, dass das Rückblenden waren, die dann an den Beginn anschließen.
    Natürlich gab's hier dann auch die üblichen dramaturgischen Kniffe, wie Alleingang ohne jemand Bescheid zu sagen, ein wichtiger Anruf, der nicht entgegengenommen wird und das Überrumpeln lassen mangels Eigensicherung (dass die auch immer mit dem Rücken zur Tür hin stehen 🙄). 
    Aber das soll dem Tatort keinen Abbruch tun, zumal man auf Psychodramen der Ermittler verzichtet hat, wobei das dann aber auch zu viel des Guten gewesen wäre, da der Fokus ja auf dem Entführungsopfer lag.
    In Sachen Spannung hat der jetzt folgende Inspector Lynley noch Luft nach oben. 😁
  • User 1800922 schrieb am 01.01.2026, 22.09 Uhr:
    Ich glaube ich habe nicht alles verstanden.
    Was ist jetzt mit der Schwester Jana?
    • DerGlotzer schrieb am 01.01.2026, 22.49 Uhr:
      Die gab's offenbar nicht, die starb damals tatsächlich kurz nach der Geburt. Die Kellerszenen waren Rückblicke zu der Amanda. Das erschließt sich dann, als die sich schneidet und sie dann in der Tierarztpraxis sind, wo Amanda dann nach dem Mord an der Ärztin abhaut (s. Beginn des Tatorts), die der Schnabel dann später auffindet. Insofern finde ich das einen guten Kniff.
    • Tjure schrieb am 01.01.2026, 23.07 Uhr:
      Ach so war das zu verstehen. Vielen Dank für die Erklärung. Ich habe es nicht so mit zeitlichen Sprüngen, habe lieber eine lineare Handlung.
    • Bea01 schrieb am 02.01.2026, 14.33 Uhr:
      Wurde es erwähnt, dass die Jana die verstorbene Zwillingsschwester war ? 
      Ich dachte eher es war eine erfundene Schwester, damit sich Amanda in ihrem Verließ nicht einsam fühlt.
    • DerGlotzer schrieb am 02.01.2026, 18.07 Uhr:
      Ja, diese Jana wurde das eine und andere Mal erwähnt, dass die kurz nach der Geburt starb. Die Mutter war dann kurz danach, bevor sie sich von ihrem Mann trennte, erneut schwanger, was sie aber ihm verschwieg, deshalb wusste er nichts von Amanda, als er mit ihr konfrontiert wurde.
      Ich hatte da zuerst auch vermutet, dass Janas Tod vielleicht nur vorgetäuscht wurde und sie mit Amanda im Keller eingesperrt war, was man durch die parallele Szenen ja vermuten konnte, bis sich das ja zum Ende hin als Rückblenden entpuppte. Ich fand diesen Twist gelungen. Kann gut sein, das ich den Tatort nochmal sichte.
  • TVKritik23 schrieb am 01.01.2026, 22.00 Uhr:
    Soso, die Kunzendorf als böse Mutti...die war doch früher schon mal " scharfe " Kommissarin mit Minirock und Cowboystiefeln...
    • TVKritik23 schrieb am 02.01.2026, 04.50 Uhr:
      Als Conny Mey von 2011 bis 2013 ...
    • Fernsehsenf schrieb am 02.01.2026, 09.58 Uhr:
      Kunzendorf war auch die nüchterne Ermittlungsleiterin in "Spuren". Diesmal war sie die Böse. :-)
  • Delia Luana schrieb am 01.01.2026, 20.00 Uhr:
    Schnabel und Snowy - herrlich.
    • Old School schrieb am 01.01.2026, 20.25 Uhr:
      Was ist daran herrlich? Die erste 3/4 Std. zum 🥱 und dann kommt so langsam Schnabel in die Pötte. Dräsdn ohne Cognac und Höfels nicht mehr das was es mal war. 😒
    • Delia Luana schrieb am 01.01.2026, 20.31 Uhr:
      Old School:
      Mein "herrlich" bezog sich nicht auf die Folge insgesamt, sondern auf die Situation mit dem kläffenden Hund.
      Bis jetzt ist schon klar, dass der Papa gar nicht existiert.
      Die Höfels ist schon lange out. Ja, die Cognac fehlt.
  • Fernsehsenf schrieb am 01.01.2026, 15.21 Uhr:
    Vielleicht lag es tatsächlich an einer gewissen Unentschlossenheit der Macher, dass hier so viele diesen Murot-Tatort so ernst nahmen, als sei es einer der üblichen "Wo waren Sie gestern Abend"-Sonntagskrimis. Hallo, das war ein MUROT-Tatort! :-)
    Ich war auf den angekündigten "Science-Psycho"-Ansatz recht gespannt und einige der Szenen von Murot im Unterbewusstsein von Nadine haben mir auch an sich gefallen, teilweise wie Traumszenen, teilweise symbolisch aufgeladen ("jeder zieht seinen Gepäckwagen" :-) ). So richtig psychedelisch wurde es aber doch nicht. Immerhin ergaben sich ein paar wichtige Hinweise und führten letztlich ja auch zum Ziel.
    Parallel brachte die traditionelle Ermittlung von Kommisarin Wächter aber auch einen Durchbruch, als sie Nadines Mutter besuchte und befragte. Das meine ich mit "unentschlossen": Keiner der beiden Ansätze wurde konsequent durchgezogen - der eine Strang wurde mit dem unnötigen Schamanismus-Mumpitz ins Lächerliche gezogen, bei dem anderen Strang wurden die Konsequenzen der Kindesentführung und andere Details einfach mal unter den Tisch fallen gelassen.
    Insgesamt wirkte der Krimi auf mich ziemlich lieblos gemacht. Eine Ursache könnten vielleicht die Querelen um diesen Rammstein-Musiker gewesen sein, der umbesetzt werden musste?