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Tatort
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"Tatort"-Serienforum
Frommi schrieb am 03.02.2026, 17.07 Uhr:
Apropos Verbesserungen beim Tatort (bzw. vielen Krimiserien):
In meinem Beitrag zur spanischen Thrillerserie 'You shall not lie' (ab 19.2. im HR und auch in der Mediathek) hier in der Community habe ich zum Abschluss vorgeschlagen, dass sich einige Krimi-Drehbuchautoren und -Drehbuchautorinnen das mal anschauen sollten.
Sicher ist es eine Serie, aber vom Drehbuch und Konzept (und auch Regie) her kann man einzelne Folgen gut vergleichen.
Empfehlen würde ich spontan auch 'Bron' (Die Brücke) und 'Schatten der Vergangenheit' zwei außergewöhnliche Krimiserien aus Schweden (viaplay).
Auch die zwei Staffeln von 'Tage, die es nicht gab' (ORF+ARD) oder eben die o.g. 'You shall.not lie' kann man denen empfehlen.
P.S.: natürlich gibt es in Skandinavien und Spanien usw. auch sehr viel schlechte Krimidrehbucher und Konzepte. Meine Kritik richtet sich nicht prinzipiell gegen deutsche Krimis, Ausgangspunkt war der Tatort.
Frommi schrieb am 02.02.2026, 20.33 Uhr:
Wenn Fernsehzuschauer einschlafen, wegzappen, in der Mediathek vorspulen, zunehmend berechtigte Kritik am Konzept und Drehbuch üben, dann sollte man bei den Verantwortlichen der ARD schon mal überlegen, was man beim Tatort verbessern kann.
Die Entwicklung der letzten - sagen wir mal zwei,.drei Jahre - ist beunruhigend.Old School schrieb am 03.02.2026, 10.13 Uhr:
👍 Glaub die halten stur an ihrem woken Konzept fest! Wenn ich schaue das der Totort nicht nur in der Presse verrissen wird sondern auch in anderen Umfragen, müßte schon lange gehandelt werden.
Früher war es eine Ehre eine Rolle als Kommissar im Totort angeboten zu bekommen, denn die wurden früher vergeben! Heutzutage wirds Der, Entschuldigung, Die wo bereit ist für die geringste Gage jeden Dreck darzustellen. 😒Oder es bringen sich so 🤡 wie die Wetten daß Brüder selbst ins Gespräch.
Mal schnell zusammenzählen was dem Zuschauer so aufregt, zusammengetragen aus Reaktionen hier und dort:
- Psychos als Kommissare und/oder Nebenrollen
- Regenbogen ohne Maß
- Allerlei Themen um, über und mit Migis in Endlosschleife
- Reine Frauenteams, das es in der Realität nicht gibt
- Jede kleine Randgruppe wird verwurschtelt bis zum Gehtnichtmehr (Z.B. Prepper, Reichsbürger, Influenzar, Rechte Randgruppen usw.)
Liste darf gerne ergänzt werden. Ich habe fertig! 😁Bingo2018 schrieb am 03.02.2026, 11.24 Uhr:
@Frommi: Ich sage mal so, die Einschaltquoten stimmen, aber ich habe das ja auch schon öfters hier geschrieben das ich z.B. finde das der Tatort langweiliger geworden ist und ich schaue trotzdem noch und bin somit auch ein Teil der hohen Einschaltquote, auch wenn ich nicht gezählt werde. Okay die letzte 2 Tatorte habe ich noch nicht gesehen, lag aber am Dschungelcamp! 😁 Den Bremen Tatort will ich auf jeden Fall noch nachholen.Bingo2018 schrieb am 03.02.2026, 11.28 Uhr:
Wer auch mal zusammen ermitteln könnte wären Karow und Tessa Ott. Ott ist doch auch Profilerin. Sie könnte ja für einen Fall nach Berlin kommen. Vielleicht haben dann beide sogar ein Verhältnis. Vorausgesetzt Karow macht nach dem Weggang von Bonard überhaupt weiter!? Weiß da einer schon mehr?
Petra123 schrieb am 02.02.2026, 16.09 Uhr:
Ich bin ein großer Fan des Tatorts und habe mich auf den Tatort gestern Abend gefreut. Er ging ja auch viel versprechend los, aber was dann im Laufe der Handlung passierte, war unter aller Würde. Das war nun schon der dritte Tatort, wo ich drum und dran war, abzuschalten. Habe zwar bis zum Ende geschaut, mich aber im Nachhinein sehr geärgert, denn ich hätte wirklich nichts verpaßt, wenn ich auf einen anderen Kanal gewechselt hätte. Ich will hoffen, daß die kommenden Tatorts spannender und realistischer werden, denn sonst werde ich mir das Einschalten sehr überlegen.Bea01 schrieb am 02.02.2026, 17.27 Uhr:
So geht es mir mittlerweile immer wieder auch, dass ich dem Tatort eine Chance gebe und mich am Ende ärgere die Zeit mit dem Unsinn vergeudet zu haben.
Werde mir jetzt gründlicher überleben ob ich noch jeden Tatort anschauen werde.Old School schrieb am 02.02.2026, 17.28 Uhr:
Hatte ihn um 19 Uhr gleich in der Mediathek gestartet. War dann mit Schnelllauf in einigen Abschnitten zeitig fertig und bin auf RBB gegangen zur Doku über Stumph (Von Fall zu Fall) anzuschauen, die fesselte mich wesentlich mehr!Wenn jetzt die Münchner und Kölner gehen hat man Sonntag abends wieder frei weil die Glotze kalt bleibt! 😈Resi-Berghammer schrieb am 03.02.2026, 18.33 Uhr:
Oldie, ich war früher VIELE Jahre leidenschaftliche Tatortzuschauerin!! Aber in den letzten paar Jahren schaue NUR mehr die Wiener, meine zwei Kölner "Bären" und Ivo mit Franz. Wenn die nicht mehr da sind bin ich mit Tatort fertig. Alle diese Themen, welche Du beschrieben hast mag ich gar nicht.
Wie da oben jemand schreibt, es gibt noch genug anderen Krimis 😉
Frommi schrieb am 02.02.2026, 14.03 Uhr:
Der Tatort verlässt gerade tendenziell das Genre.
Aus einem Kriminalfall, der gerne auch soziale und gesellschaftliche Probleme aufzeigt und kritisch betrachtet, wird zunehmend ein persönliches Drama (der Ermittler und/oder der Tatverdächtigen) oder ein Experimentalfilm..
Das kann man gut finden, ich finde das nicht gut.
Die Zahl der Tatorte, die einen Kriminalfall lösen - und damit meine ich nicht nur 'wer-war's' - ist in die Minderheit geraten.
Die Bandbreite von Kriminalfällen, die verschiedenene Ansätze haben, ist groß. Französische Krimis werden anders gelöst als amerikanische Thriller. Skandinavien ist da wieder anders als italienische bzw. französische oder 'typisch' deutsche Krimis. Auch werden mehr und mehr Twists eingebaut, um den Unterhaltungsfaktor zu steigern. Alle diese verschiedenen Ansätze haben ihre volle Berechtigung als Krimi.
Aber wenn das Genre verlassen wird, um Dramen und Experimenten den Vorzug zu geben, ist das für mich nicht mehr akzeptabel.
Diesen Weg geht gerade und in besonderem Maße der Tatort, einst das Flaggschiff deutscher Krimikultur. Dieser Titel wird gerade verspielt. Um einer Modernität (?) und mehr gesellschaftlicher Relevanz (??) Willen.
Ich gehöre nicht zu den Kritikern, die das ''woke' kritisieren, geht es.denen meist nur um eine politisch.l verkürzte Meinungsäußerung. Es ist aber doch deutlich erkennbar,.dass Themen, Rollenbesetzung und gesamter Ansatz deutlich in diese Richtung gehen.
Das Pendel in diese Richtung ist ausgereizt und eine Korrektur ist vonnöten.
In diesem Sinne sollten Entscheider darauf achten, dass Konzepte, Drehbücher (und Drehbuchautoren) genauer angeschaut werden, wenn nötig mit der entsprechenden Korrektur.
Sonst wird aus dem Flaggschiff Tatort eine untergehende.Kogge.
Schneeeule schrieb am 02.02.2026, 12.17 Uhr:
Ich fand, den Tatort aus Berlin total langweilig.
Die Geschichten rund um die Kommissare kamen irgendwie flach rüber und hätten auch einfach in ein paar Minuten runtererzählt werden können.
Die Aufklärung des Falls und die sehr guten Schauspieler reißen es am Ende auch nicht mehr raus.
Dieses Durcheinander zur Selbstfindung aller Charaktere hat die Schauspielerin Corinna Harfouch für ihren letzten Fall eigentlich nicht verdient, und auch Mark Waschke bleibt dadurch wohl etwas hilflos zurück.
Fand ich sehr schade.
Den Tatort muss man aber kein zweites Mal schauen.
User 1812292 schrieb am 02.02.2026, 12.06 Uhr:
Schade, dass sich C. Harfouch für so einen Blödsinn hergibt. Es war schrecklich. So eine verrückte Idee zu haben, bedeutet Zuschauerbeleidigung.
Ich weiß genau, welche Kommissare nicht sehenswert sind, Frau Harfouch spielt sonst nicht diesen Schrott, nur noch furchtbar.
TVKritik23 schrieb am 02.02.2026, 10.36 Uhr:
Ich habe die letzten Tatorte zuerst auf Festplatte aufgenommen und gespannt die ersten Kommentare hier gelesen...jede Menge Zeit und Wut gespart !
Danke dafür, liebes Forum... ;-))
Krampus 98 schrieb am 02.02.2026, 09.45 Uhr:
Ein toller Krimi mit 90 Minuten Langeweile. Sollte unter Psychstudie fiktiver Personen spätabends gesendet werden. Auf die obligatorische Erziehung, schwule (homophile Menschen) zu akzeptieren, kann gerne verzichtet werden. Sie ist bei ÖRR ZU offensichtlich, als dass sie etwas bewirken kann. ImmGegenteil, sie erzeugt mittlerweile eher Ablehnung. Erschütternd ist, dass man solchen absoluten Schwachsinn bezahlen muss. Übrigens: ich habe schon öfters mit schwulen und lesbischen Menschen zu tun gehabt und habe keinerlei Vorurteile.
Xare schrieb am 02.02.2026, 09.23 Uhr:
Diese Psychoscheiße die sich schon seit geraumer Zeit beim Tatort abspielt ist nicht mehr auszuhalten.
Ich habe die Sendung früher gerne gesehen aber jetzt gibt es anscheinend nur noch gestörte und geisteskranke Kommissare und Polizisten. Das ist nicht mehr sehenswert.
Vevi schrieb am 02.02.2026, 08.45 Uhr:
Schon wieder wurde uns ein absoluter Tatort Schwachsinn präsentiert! Die Sexszenen hätte man sich sparen können! Ein Tatort zum WegschaltenTjure schrieb am 02.02.2026, 09.21 Uhr:
Ich habe diesen Sch… nur so nebenbei laufen lassen und habe zeitgleich noch etwas anderes erledigt, sonst hätte ich es nicht ausgehalten. Ansonsten stimme ich mit dem Großteil der Kommentare hier überein. Aus meiner Sicht ist das hier der absolute Tiefpunkt der Tatort-Reihe. Ich hätte das nicht für möglich gehalten, dass man nach den jüngsten Folgen noch tiefer fallen kann, aber falsch gedacht.
1893999 schrieb am 01.02.2026, 23.18 Uhr:
Tatort Folge 1328: Gefahrengebiet:
Thema des Films, wie immer politisch und gesellschaftlich relevant: Wie verhält sich der Mensch zur Natur (und umgekehrt)?
Und die ewige Frage des Überlebens, ob in der Zivilisation oder Wildnis.
Berlin, Teufelsberg: Die Ruinen der einstigen Abhörstation aus dem Kalten Krieg sind der „Lost Place“ schlechthin, umgeben von nichts als urwüchsiger Natur. Wenn sich Wildtiere irgendwo in der Hauptstadt wohlfühlen, dann dort, an diesem vom Menschen scheinbar aufgegebenen Ort.Atmosphärische Bilder, starke Dialoge, vielschichtige Charaktere: Besser kann man sich vom Tatort nicht verabschieden (auch ohne Sekt und Schnittchen)!Kein Abgang mit Pauken und Trompeten, dafür ein leiser Abschied, der zu Corinna Harfouch und ihrer Figur Susanne Bonard passt – genau wie das Thema des Films.Daher gibt es von mir heute 7 von 10 Punkte!
addicted4series schrieb am 01.02.2026, 22.17 Uhr:
Das kommt davon, wenn man vom zu vielen "Preppern & Survivern" den Bezug zur Realität verliert. Wenn man Essen/Trinken für die nächsten 1-2 Jahre gebunkert hat oder privat eine Waffensammlung besitzt, die vom Klappmesser bis zur Halbautomatik alles beinhaltet - dann sollten die Alarmglocken immer schrillen...
Und erst recht, wenn man nicht mehr weiß, wie man sich gegenüber einem Obdachlosen als normaler Mensch verhalten soll... Geld zustecken/Hilfe anbieten ERLAUBT - ihn verprügeln, abstechen, mit Benzin übergießen & anzünden - NO GO... ist das so schwer?
Fernsehsenf schrieb am 01.02.2026, 22.07 Uhr:
Ich hab bis ca. 1 h zugeguckt, dann nur noch ca. alle 10 min und ggfs zurückgespielt. Gähn! Besonders schlecht fand ich den Gag, erst die Spannung mit einem Wolf anzuheizen, der dann überhaupt nicht mehr vorkam, außer zum Schluss noch der Bonard über den Weg zu laufen :-( . Apropo, wurde mal gesagt, warum die Bonard aufhört? Und warum hat der Noah den Penn... Obdachlosen eigentlich erschlagen?Frommi schrieb am 01.02.2026, 22.17 Uhr:
Der Kriminalfall spielt hier eine untergeordnete Rolle.
Wie in vielen der letzten Tatorte.
Das Flaggschiff Tatort wird somit langsam zu einer Farce.Bea01 schrieb am 01.02.2026, 22.17 Uhr:
Der Noah hatte kein Motiv, der war paranoid und fühlte sich durch den Obdachlosen in Gefahr.
Die Bonard ging ganz normal im Rente.
Das Alter dazu hat sie ja .
Ich fand den den Tatort langweilig und zäh . Ein sehr schlechter Tatort.Sonntagskind schrieb am 01.02.2026, 23.52 Uhr:
Und warum kann man nicht ein kurzes "Achtung, Spoiler" einwerfen?Fernsehsenf schrieb am 02.02.2026, 08.42 Uhr:
Ups sorry. Andererseits sollte schon klar sein, dass hier Leute schreiben, die eine Folge schon gesehen *haben* und sich darüber austauschen wollen. Also besser erst nach dem Sehen hier reinlesen. ;-)PS: Mir ist das selber gerade erst beim Tennis passiert (Australian Open @ Eurosport). Zumindest beim Halbfinale und Finale am besten keinerlei Newsseiten öffnen, *bevor* man die Liveaufzeichnung sieht. Eigentlich trivial, ist aber gar nicht so leicht, wenn man zum Frühstück eben routinemäßig News liest... hmpf.Old School schrieb am 02.02.2026, 10.21 Uhr:
Nach der linearen Ausstrahlung kann doch darüber geschrieben werden, wer später guggt, wie ich manchmal, schaut halt hier nicht rein.
Die Harfouch hat damals schon gesagt das sie nur wenige Folgen macht.
Da nun die alle die den Krieg mitmachten, verstorben sind, entfällt nun das Thema WK II Nazistorys, die DDR-Unrechtsstorys sind eher unerwünscht weil die Nachfolger leider in den Parlamenten links sitzen und in der ARD. Also muß neuer Stoff her für die Regenbogenflagge, Migi-Geschichtle, Weltuntergangsgurus und was sonst noch so für Gruppen in sind, äh sorry woke. Das das bis zur Vergasung übertrieben wird sieht man aktuell an "Jenseits der Spree": Da reicht es nicht das die Tochter Mädels mag, nein, es muß noch eine ältere Transfrau ins Büro und eine uniformierte Kollegin unsterblich in die Kommissarin verliebt sein. Mag für Berlin Mitte stimmig sein, aber nicht für die Republik.
Und ja, ich war schon in den 80ern mit Kollegen in der Schwulendisko Kings Club und lebe immer noch! 😁
DerGlotzer schrieb am 01.02.2026, 21.56 Uhr:
Eiei, 90 Minuten Lebenszeit dahin. Können die Fernsehkommissare nicht normal in Ruhestand gehen wie andere auch? Wir wärs mal mit nem coolen Fall zum Abschied? Ohne, dass man sich ne Kugel einfängt oder in die Luft gesprengt wird. 😒
Aber ne, nach nem an sich guten Tatorteinstieg dieses Jahr wieder so ne Selbstverwirklichungsnummer der Autoren. Da freue ich mich direkt auf den tödlichen Dienst-Tag. 😁
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