Log-In für "Meine Wunschliste"

Passwort vergessen

  • Bitte trage Deine E-Mail-Adresse ein, damit wir Dir ein neues Passwort zuschicken können:
  • Log-In | Neu registrieren

Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung

  • Anmeldung zur kostenlosen TV-Termin-Benachrichtigung für

  • E-Mail-Adresse
  • sobald ein neuer Termin feststeht (ca. 3-6 Wochen vorher)
  • einen Tag vor der Ausstrahlung
  • täglich im "TV-Planer" für alle ausgewählten Serien und Filme
  • wöchentlich im Newsletter mit allen Serienstarts der Woche (Änderung/Löschung ist jederzeit unter www.wunschliste.de/login möglich)
  • Ich willige ein, dass ich kostenlos per E-Mail informiert werde. Diese Benachrichtigungen (z.B. TV-Sendetermine, Streaming-Tipps und Medien-Neuerscheinungen) können jederzeit geändert und deaktiviert werden. Mit der Speicherung meiner personenbezogenen Daten bin ich einverstanden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Ich kann die Einwilligung jederzeit per E-Mail an kontakt@imfernsehen.de oder per Brief an die imfernsehen GmbH & Co. KG, Aachener Straße 364-370, 50933 Köln widerrufen. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen und erkläre dazu mein Einverständnis.
  • Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
  • Fragen & Antworten

25 Jahre VOX: Vom "Ereignisfernsehen" zum "Wohlfühlsender"

von Glenn Riedmeier (25.01.2018)
Rückblick auf die ungewöhnliche Geschichte des Senders
25 Jahre VOX: Vom "Ereignisfernsehen" zum "Wohlfühlsender"

Der Sender mit der roten Kugel feiert Geburtstag: Genau heute vor 25 Jahren, am 25. Januar 1993, ging VOX an den Start. Im Gegensatz zu seinem markanten Logo, das sich abgesehen von geringfügigen optischen Feinheiten nie verändert hat, hat das Programm aus den Anfangsjahren nichts mehr mit dem zu tun, wofür der Sender heute steht. VOX durchlief innerhalb seines 25-jährigen Bestehens eine spannende Geschichte mit unterschiedlichen Phasen, die wir an dieser Stelle noch einmal Revue passieren lassen wollen.

Die Anfänge: VOX als journalistisches "Ereignisfernsehen"

Schon 1990 war VOX als dritter großer Privatsender geplant, damals trat der sogenannte "Westschienen-Staatsvertrag" in Kraft. Dementsprechend lautete der Arbeitstitel des Senders "Westschienenkanal", doch am 13. Mai 1992 wurde der Name VOX offiziell festgelegt. Der Sender ging in Zusammenarbeit mit der dctp als Vollprogramm mit dem Anspruch an den Start, eine Art intelligente private Alternative zu den Öffentlich-Rechtlichen zu sein und legte Wert auf ein ungewöhnlich hohes Niveau. Zum Sendestart gab es Werbeplakate mit Slogans wie "Täglich sterben tausende Gehirnzellen. Retten Sie den Rest." So ging es am ersten Sendetag um 17.00 Uhr direkt mit Nachrichten los. Rund 300 Menschen arbeiteten für VOX, es wurde ein eigenes Korrespondentennetz aufgebaut. Als Berater fungierte der ehemalige ARD-"Tagesthemen"-Moderator Hanns Joachim Friedrichs. Erster Programmdirektor war der frühere "heute journal"-Redaktionsleiter Ruprecht Eser. Doch schon im April 1993 trat er zurück, da er mit seinem konzipierten Sendeschema in die interne Kritik geraten sein soll.

VOX Printanzeige 1993: Schlechter kann das Fernsehen nicht werden
VOX Printanzeige 1993: Zusatzgerät Kopf
VOX-Printanzeigen 1993
Von Anfang an wollte VOX ein Vollprogramm bieten aus Nachrichten, Sport, Unterhaltung und Kinderfernsehen. Doch der Fokus lag klar auf Information: "Wir wollen journalistisch die Stimme erheben, mit einem intelligenten Programm den Ton angeben. Und wir setzen auf Live-Reportagen", kündigte Eser vor dem Senderstart an. Von 10 bis 24 Uhr gab es stündlich die Nachrichtensendung "punkt vox", zusätzlich um 19.45 Uhr die von Wibke Bruhns und Werner Holzer moderierten Hauptnachrichten "welt vox". "Schlagabtausch" hieß eine kontroverse Live-Talkshow mit Hanjo Seißler und je zwei Gästen. Thomas Wilsch moderierte "NachmitTalk", eine 50-minütige täglich Gesprächssendung zu Ereignissen des Zeitgeschehens. Im Magazin "Zeitpunkt" präsentierten Reporter Beiträge aus dem In- und Ausland. Michael Palin besuchte in seiner Dokureihe "Fremde Welten".

Carol Campbell moderierte "Avanti", eine Sendung für junge Erwachsene, in der sie die politische und kulturelle Szene aus Städten wie New York, London und Paris zeigte. Später übernahm Götz Alsmann die Sendung. Zudem gab es das Erfindermagazin "Heureka" und eine Spielshow für Jugendliche namens "Papperlapapp". Sandra Maischberger führte in "Interview" Gespräche vor Ort. In Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung gab es unter der Dachmarke "S-Zett" große Reportagen zu sehen und auch Die Zeit hatte ihr eigenes "TV-Magazin" mit Hintergrundberichten zu aktuellen Themen. Für Sport-Fans gab es täglich um 19.30 Uhr die Sportnachrichten "SPRINt" sowie dreimal im Monat das Hintergrundmagazin "Sports TV". In der Quizshow "VoxBox" mussten die Kandidaten aus vielen Informationen die richtige Nachricht erraten. Immer freitags war in "Xov" Kabarett mit Ralph Morgenstern angesagt, am Wochenende waren Spielfilme im Programm. Bis heute noch in Erinnerung geblieben sind das Medienmagazin "Canale Grande" mit Dieter Moor (heute Max Moor) und das Erotikmagazin "Liebe Sünde" mit Matthias Frings, das später zu ProSieben wechselte. Die Sendungen wurden für ihr anspruchsvolles Konzept von Kritikern gelobt.

Beitrag melden

  •  

Leserkommentare

  • User_1052961 schrieb am 04.09.2018, 23.09 Uhr:
    User_1052961Vox war mal zu den Anfags zeiten gut wie alle erst ende der 90er wurde er auch schlechter kein gutes Programm mehr.
  • Hildesheim73 schrieb am 20.08.2018, 11.39 Uhr:
    Hildesheim73Alle Sender sind zu beginn gut und bauen ab, wenn die Leute das Programm kennen. Vox ist nichts anderes wie RTL 3 in schlecht
  • User_766212 schrieb am 27.01.2018, 18.10 Uhr:
    User_766212Ich finde es sehr schade, dass VOX im Lauf der Zeit immer mehr zu einem Pendant von RTL wurde und außer srcipted reality Mist und irgendwelchen schwachsinnigen Bewertungs Shows kaum mehr etwas gesendet wird, dass jemand interessiert, der mehr als eine Gehirnzelle hat. Nur die einzelnen Serien Tage Mittwoch und Freitag sind akzeptabel und das auch nur dann, wenn nicht die gefühlt 500. Wiederholung einer Serie sondern neue Folgen und Serien am Programm stehen und das ist viel zu selten der Fall. Dazu kommen noch unzählige Abbrüche von begonnenen Serien, die man nur mit viel Glück und durch Zufall irgendwann auf einem anderen Sender weitersehen kann, was eine besondere Frechheit ist. Alles in allem also kein Grund zur Freude oder Gratulation sondern eigentlich nur Befremden darüber, dass man an Qualitätsfernsehen so offensichtlich überhaupt kein Interesse mehr hat, was sehr bedauerlich ist.
  • Amy schrieb am 27.01.2018, 09.55 Uhr:
    Amyauch von mir Herzlichen Glückwunsch - wenngleich ich VOX aus meiner Favoritenliste verbannt habe.

    Für mich ist der Sender nicht mehr interessant, da ich ein Serienjunkie bin.

    Unvergessen "Für alle Fälle Amy", "Ally McBeal, u. v. a.
  • Helmprobst schrieb via tvforen.de am 25.01.2018, 13.26 Uhr:
    HelmprobstHerzlichen Glückwunsch, VOX. Und vielen Dank für diesen interessanten, umfassenden Rückblick.

    Ich persönlich fühle mich zwar schon länger nicht mehr wohl bei VOX und schalte kaum noch ein, es war aber viele Jahre einer meiner Favoritensender. Eben besonders dank der Kultserien "Ausgerechnet Alaska", "Everwood", Noch mal mit Gefühl", "Beziehungsweise", "Providence" und natürlich "Ally McBeal". Damit habe ich viele Stunden vor diesem Sender verbracht.

    Dunkel erinnere ich mich im Zusammenhang mit der drohenden Einstellung des Sendebetriebes (war es der 31.03.1994 kurz vor Mitternacht??) auch an Thomas Gottschalk, der in seiner RTL Late Night live in das VOX-Programm geschalten und es kommentiert hat. Oder verwechsle ich da was?