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41. Die Affäre Cum-Ex (ZDF)

Das ZDF hat Mitte April die deutsch-dänisch-österreichische Ko-Produktion  "Die Affäre Cum-Ex" ausgestrahlt, die sich mit dem internationalen Skandal um Steuerbetrug in gewaltiger Höhe befasste. In den Hauptrollen spielten Lisa Wagner, Nils Strunk und Justus von Dohnányi mit. Die achtteilige Serie wurde an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in Viererpacks am späteren Abend gezeigt - und fand nur ein kleines Publikum. Von anfangs 1,44 Millionen Zuschauern waren am Ende nur noch 750.000 übrig. Die Marktanteile pendelten zwischen schwachen 7,8 und 9,4 Prozent. ZDF/Jens Koc


42. Die Hochzeit (Das Erste)

Regisseur und Autor Jan Georg Schütte hat sich auf die besondere Disziplin der sogenannten Impro-Serien spezialisiert - also Serien, die ohne ausgearbeitetes Drehbuch auskommen. Mit  "Die Hochzeit" folgte in diesem Jahr sein nächster Streich. Die sechsteilige Miniserie wurde am 5. September ab 22.20 Uhr in einer Marathonprogrammierung im Ersten ausgestrahlt - und tat sich schwer. Die Reichweiten gingen stetig von anfangs 1,17 Millionen auf 540.000 Zuschauer zurück. Aus Marktanteilssicht waren nur Werte zwischen 5,8 und 7,7 Prozent drin. ARD Degeto Film/Florida Film GmbH/Ricardo Gstrein


43. Unsere Lieblinge (Sat.1)

Oliver Geissen präsentierte auch 2025 die Sat.1-Rankingshow  "Unsere Lieblinge", die bereits im Vorjahr kein großer Erfolg war. Auch diesmal interessierte sich kaum jemand für die vier Folgen, in denen unter anderem "Deutschlands größte Bands" und "Deutschlands legendärste Fernsehserien" gekürt wurden. Die Reichweiten bewegten sich zwischen 470.000 und 680.000 Zuschauern. In der jungen Zielgruppe kamen nur düstere 3,6 bis 4,7 Prozent Marktanteil zustande. Sat.1/Joyn/Willi Weber


44. Murmel Mania (Sat.1)

Die Spielshow  "Murmel Mania" aus der Ideenschmiede von John de Mol hat in Deutschland eine bemerkenswerte Historie hingelegt. Schon zweimal wurde die Moderation ausgetauscht, mehrfach wurde der Sendeplatz geändert - und nicht zuletzt wechselte die Show den Sender: Nach drei Staffeln bei RTL sicherte sich Konkurrenzsender Sat.1 die Produktionsrechte an dem Format und zeigte in diesem Jahr sogar zwei kurze Staffeln. Erfolgreich waren diese jedoch nicht. Die Reichweiten blieben deutlich unter einer Million und die Zielgruppen-Marktanteile verharrten im einstelligen Bereich. Tiefstwerte waren 2,3 und 2,5 Prozent, als die Show direkt gegen das RTL-Dschungelcamp gezeigt wurde. Joyn/Julia Feldhagen


45. Die perfekte Reihe - Das Bilder-Quiz (RTL)

Mehrfach versuchte RTL in diesem Jahr, mit neuen Quizformaten zu punkten - was ziemlich schiefging. Die erste Folge von  "Die perfekte Reihe - Das Bilder-Quiz" kam Ende April nach einem strategiemäßig sinnvoll gedachten Vorlauf durch  "Wer wird Millionär?" auf 2,04 Millionen Zuschauer, in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen jedoch nur auf maue 6,5 Prozent Marktanteil. Zwei weitere Ausgaben der von Daniel Hartwich moderierten Show stürzten ohne Rückenwind durch "Wer wird Millionär?" auf bis zu eine Million Zuschauer und miese 5,5 Prozent beim jungen Publikum. RTL/Ralf Juergens


46. 7 Richtige - Das Quiz der Besserwisser (RTL)

Anfang September durfte sich dann erstmals Steffen Hallaschka als Quizmaster bei RTL versuchen - für die neue Show  "7 Richtige - Das Quiz der Besserwisser". Nach den zwei gezeigten Ausgaben empfielt sich das Format jedoch nicht für eine Fortsetzung. Die erste Ausgabe erreichte 1,27 Millionen Menschen und ging insbesondere in der jungen Zielgruppe mit nur 6,1 Prozent Marktanteil ziemlich unter. Die zweite Folge stürzte dann auf 1,15 Millionen Zuschauer und 5,4 Prozent ab. RTL/Stefan Gregorowius


47. Bratwurst & Baklava - Die Show (ProSieben)

Im vergangenen Jahr adaptierte ProSieben den Podcast "Bratwurst & Baklava" von Bastian Bielendorfer und Özcan Cosar als TV-Format und fuhr damit teilweise ganz ordentliche Quoten ein. Nach einer längeren Pause ging es in diesem Jahr mit einer neuen Staffel weiter - fortan am späteren Dienstagabend. Dort tat sich  "Bratwurst & Baklava - Die Show" jedoch äußerst schwer. Nur 300.000 Zuschauer waren im Schnitt bei den fünf Folgen dabei. Bei den 14- bis 49-Jährigen kamen nur noch maue Marktanteile von fünf Prozent zustande. Seven.One/Steffen Z. Wolff


48. The Connection - Wer knackt die Verbindung? (Sat.1)

Im Herbst hat Sat.1 die deutsche Adaption des niederländischen Formats  "The Connection" ausgestrahlt. Die von Matthias Opdenhövel moderierte Show kam jedoch im Gegensatz zu den meisten anderen Quizformaten am Sat.1-Donnerstag nicht gut an. Schon die Auftaktfolge blieb Ende September mit 850.000 Zuschauern und 6,0 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen blass. Im Durchschnitt waren bei der ersten Staffel 650.000 Menschen dabei. In der Zielgruppe wurden durchschnittlich 5,2 Prozent erreicht. Joyn


49. Verklag mich doch! - Mit Christopher Posch (RTL)

Im Herbst 2023 brachte RTL überraschend die Scripted Reality  "Verklag mich doch!" zurück, die in ihrer Ursprungsfassung von 2011 bis 2014 bei VOX lief. Als Gesicht der Sendung an Bord geholt wurde Jurist und Anwalt Christopher Posch. Zwischen Januar und März zeigte RTL die zweite Staffel der Neuauflage, zog jedoch einen verfrühten Schlussstrich. Die Quoten waren zuletzt nämlich nicht mehr so rosig. Teilweise fiel das Format auf unter 5 Prozent in der erweiterten Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen sowie insgesamt 690.000 Zuschauer - was deutlich unter den Werten der Sendungen  "Ulrich Wetzel - Das Strafgericht" und  "Unter uns" lag, die davor und danach liefen. Es befinden sich noch einige ungesendete Folgen von "Verklag mich doch! - Mit Christopher Posch" auf Halde, die RTL bislang nicht ausgestrahlt hat. RTL


50. Amore unter Palmen (Sat.1)

Tief in Trash-Gefilde begab sich Sat.1 im Frühjahr mit der Doku-Soap  "Amore unter Palmen". Hierbei handelte es sich um die deutsche Adaption des gleichnamigen österreichischen Formats, das schon seit 2019 auf ATV läuft. In vorerst vier Folgen wurden sieben Frauen und Männer aus Deutschland begleitet, die ihr Liebesglück in anderen Teilen der Welt gefunden haben. Hinter der Sendung, die sich recht harmlos liest, verbarg sich jedoch ein sehr unterirdisches Format, in dem die Protagonisten der Lächerlichkeit preisgegeben wurden. Mit durchschnittlich 610.000 Zuschauern und nur 4,9 Prozent Marktanteil war es glücklicherweise kein Erfolg. Joyn




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Leserkommentare

  • User 1653680 schrieb am 28.12.2025, 08.46 Uhr:
    Immer noch nicht verstanden!
    Ja, ab 50 jährige sind wichtig. Es ging damals nur darum, das knappe Gut der jüngeren Zielgruppe zu adressieren! Mittlerweile gehen die Sender auch auf hohe Altersgruppen , auch weil die TV Nutzung stark zurückgeht. Und repräsentativ ist die Quotenmessung allemal! Das hat mit 1449 nichts zu tun!
  • User 1830389 schrieb am 27.12.2025, 15.57 Uhr:
    Man liest immer von der Zielgruppe der 14- 49jährigen. Haben ältere Leute ab 50 keinen Anspruch mehr auf qualitatives Fernsehen? Oder warum sind diese bei den Fernsehsendern uninteressant?
  • chris40 schrieb am 27.12.2025, 12.05 Uhr:
    Erstmal möchte ich doch deutlich anzweifeln, ob die Auszählung der Einschaltenden tatsächlich repräsentativ ist! Ich habe das noch nie verstanden, genau wie die Zielgruppenangabe. Die ab 49 haben meistens Berufe mit Geld und konsumieren dementsprechend. Ich sehe selten sehr junge Menschen im Supermarkt oder im Einkaufszentrum, und die, die da sind, sind wegen Mode da, aber nicht wegen Verbrauchsgütern!
  • User 1395657 schrieb am 27.12.2025, 11.12 Uhr:
    Those about to die lief 2024 bereits auf Amazon prime. Wer diese Serie gucken wollte(sie war ganz gut) hat das bereits 2024 getan. Möchte behaupten das Amazon prime in sehr vielen Haushalten vorhanden ist
  • Blue_Jazzmann schrieb am 27.12.2025, 09.28 Uhr:
    Eigentlich lebe ich nach dem Motto „Was die Masse mag, kann nicht gut sein“.
    Fast alle Sendungen der Flop Liste habe ich gemieden, was das angeht, fühle ich mich durch die „Masse“  gut vertreten.
  • addicted4series schrieb am 27.12.2025, 01.54 Uhr:
    Kein(e) Trash-TV/Gameshows, kein True Crime & Auswanderer Gesocks - einfach ALLES weglassen, was kann daran wohl so besonders schwer sein..? 
    Vielleicht sollte man vormittags & nachmittags auch die eine oder andere "LANGZEITLEICHE" wiederbeleben... California Clan, Reich & Schön, General Hospital etc. Das waren zumindest mal Endlos-Serien, an die man sich auch heute noch allzu gerne erinnert...
    Und wenn man schon der Meinung ist, Leuten den ganzen Abend mit einer Show mit albernen Spielchen auf Sandkastenniveau versauen zu müssen, sollten sämtliche Öffs & Privatsender ihre Köpfe mal zusammenstecken & überlegen, ob eine GROSSE SHOW alle 2-3 Monate übers ganze Jahr verteilt nicht besser wäre, als unzählige davon... eventuell sogar mit Allgemeinnutzen (innovative Ideen, die den Alltag erleichtern etc.)
    Bei Serien ab den 2010ern kann man sagen, dass man sich daran inzwischen gründlich "satt" gesehen hat & sogar froh wäre, wenn diese für eine lange Zeit in der Versenkung verschwinden würden... beste Beispiele hierfür Grey's Anatomy & sämtliche NCIS/FBI-Ableger...
  • Information schrieb am 26.12.2025, 20.47 Uhr:
    Bei mir in Österreich bin ich froh dass wir noch viele gute Serien haben und 2026 mit dem Comeback von Kommissar Rex, Braunschlag 1986, School of Champions Staffel 3 und Biester Staffel 3 ja genug sehr gute Kost kommt. Brauche diesen großen deutschen Privatsender nicht mehr, und die Vollktastrophe Mozart Mozart schon gar nicht.
  • Torsten S schrieb am 26.12.2025, 13.35 Uhr:
    Schon Erstaunlich ieviele Rohrkrepierer es dieses Jahr gab. Ich glaube, soviele hatten wir noch nie. Man sieht wirklich den Trend wieder etwas weg vom Trash-TV und das die Zuschauer doch wieder etwas mehr an Qualität sehen möchten. Allerdings, und darüber kann man nur froh sein, gibt es heutzutage doch sehr gute Alternativen im Streamingbereich wo man schauen kann und brauch einiges im Free-TV nicht mehr. Zmal man bei ein paar Sendern nur noch das Gleiche vorgesetzt gekommt. Wiederholungen sind maßig zu sehen, Serien entweder in Endlosschleifen oder keine neuen Staffel gezeigt und Shows die an Peinlichkeiten kaum zu überbieten sind. Man kann schon sagen, dass es 2 - 3 Sender gibt, die man wirklich nicht mehr braucht und die, sollten sie mal Abschalten, auch keiner vermissen würde. Ich jedenfalls bin mal gespannt wie sich gerade solche Sender nächstes Jahr noch ver- oder überhaupt halten können. Bin überzeugt, dass sich die TV-Landschaft im Free-TV in den kommenden Jahren auch stark verändern wird.