Es begann im Oktober 1967 mit einem Film-in. Drei Tage und Nächte lang gab es in einem Ladenlokal in der Hamburger Brüderstraße, wo Werner Grassmann produzierte, nonstop Film aus dem Untergrund zu sehen. Vier Monate später wagen sich die Kino-Revoluzzer mit der 1. Hamburger Filmschau an das Publikum. Doch dessen Erwartungen und Sehgewohnheiten werden völlig ignoriert. Hier wird der Film neu entdeckt, wird frech gealbert und hingebungsvoll provoziert. Von der grünen Heide sind Filmemacher wie Werner Nekes, Dore O., Helmut Herbst, Hellmuth Costard, Thomas Struck und Franz Winzentsen genauso weit entfernt wie von Hollywood. Im Frühjahr 1968 gründen sie und ihre Mitstreiter die Hamburger Filmcooperative, die nach New Yorker Vorbild frei von den Zwängen der Filmindustrie die „anderen Filme“ vertreiben soll. „Man hat nicht gut gelebt, aber man hat frei gelebt“, fasst Werner Nekes 30 Jahre später die finanziellen Bedingungen dieser Arbeit zusammen. Der Regisseur Christian Bau dokumentiert diese Ära.
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