Ein Ritter, ein Mönch und ein Drache gehen eine außergewöhnliche Allianz ein, um einen Tyrannen zu stürzen. Der Tyrann war einst ein junger Prinz, dem der Drache das Leben rettete. Jetzt ist ihr Schicksal untrennbar miteinander verbunden. Emotionale Fantasy-Geschichte mit Starbesetzung und launigem Drachen (Sprecher: Mario Adorf). 984 nach Christus. Ritter Bowen (Dennis Quaid) unterrichtet den Königssohn Einon (Lee Oakes/David Thewlis), der sich - nachdem sein Vater im Kampf gefallen ist - als machtgieriges Früchtchen entpuppt. Doch seine Mutter, Königin Aislinn (Julie Christie), rettet ihm das Leben, als er schwer verwundet wird. Sie bringt ihn in ein Gewölbe unter dem Schloss und ruft einen Drachen an, welcher dem missratenen Prinzen die Hälfte seines Herzens gibt und ihm so das Leben rettet. Zwölf Jahre später: Aus dem unsympathischen Teenager ist ein selbstherrlicher Despot geworden, der das Land ohne Rücksicht auf Verluste regiert und ausbeutet. Bowen ist längst aus seinem Dienst ausgeschieden und verdient sich als Drachentöter seinen Unterhalt. Unterwegs hat sich ihm der dichtende Wandermönch Gilbert (Pete Postlethwaite) angeschlossen. Als sie auf den Drachen Draco (gesprochen von Mario Adorf), den Letzten seiner Art, treffen, kommt es zu einem unentschiedenen Kampf zwischen Mann und Bestie. Doch die Dinge verlaufen anders als erwartet: Der Drache - gutmütig und mit mehr Vernunft als mancher Zweibeiner beseelt - schlägt dem Ritter des Alten Kodex einen Handel vor. Gemeinsam ziehen sie fortan über Land, um gutes Geld zu verdienen. So erhält der Drache die Gelegenheit, Bowen zu erklären, warum er einst die Hälfte seines Herzens einem nutzlosen, grausamen und nur auf den eigenen Vorteil bedachten Königssohn spendete. Doch die Zeit ist gekommen, Unrecht wieder in Recht zu verwandeln und den Tyrannen zu stürzen. Der englische Schauspieler Pete Postlethwaite erlag am 2. Januar 2011 im Alter von 64 Jahren einem Krebsleiden. Er wurde mit dem IRA-Drama "Im Namen des Vaters" an der Seite von Daniel Day-Lewis weltbekannt. Sein Talent und sein einprägsames, unverwechselbares Gesicht verhalfen vielen Filmen zu mehr Charakter, als sie ohne ihn gehabt hätten. Hauptdarsteller Dennis Quaid, der mehrere Jahre mit Meg Ryan verheiratet war, konnte bereits zu Beginn seiner Karriere Erfahrung im Umgang mit außergewöhnlichen Kreaturen sammeln, in dem unter der Regie von Wolfgang Petersen auf dem Münchener Bavaria-Gelände gedrehten Sci-Fi-Drama "Enemy Mine - Geliebter Feind". Mitspielerin Dina Meyer schlug sich in "Starship Troopers" ebenfalls mit seltsamen Geschöpfen herum - außerdem hatte sie eine Gastrolle in der Urversion von "Beverly Hills, 90210". Jason Isaacs in der Rolle Feltons ist als Lucius Malfoy ein vertrautes Gesicht aus dem Film-Universum Harry Potters. "Dragonheart" entstand in den Koliba Studios in Bratislava sowie an Originalschauplätzen in der Slowakei.
(ZDF)
Die Dreharbeiten waren besonders für Dennis Quaid keine leichte Aufgabe, denn der Drache Draco, mit dem er gemeinsam gegen den Tyrannen kämpft, entstand zum Großteil im Computer. So fehlte Quaid ein menschlicher Gegenpart während der Dreharbeiten, und er war gezwungen, sich mit einem Tennisball zu unterhalten, der die Stelle markierte, an der im späteren Film Dracos Gesicht zu sehen ist. Ein kleiner Hinweis für Fans der James-Bond-Filme: Das computeranimierte Gesicht von Draco erinnert nicht zufällig an das ehrwürdige Antlitz von Weltstar Sean Connery: Er lieh dem Drachen im Original seine Stimme. Im Deutschen übernimmt Mario Adorf ('Der große Bellheim', 'Der Schattenmann') Connerys Part. 'Computertechnisch perfekter Abenteuerfilm', urteilte die Cinema. Und der Film Dienst meinte: "Ein stimmungsvoller Ritterfilm und zugleich die glückliche Wiederbelebung des Fantasy-Genres mit moderner Computeranimation und einer guten Portion Selbstironie." 'Dragonheart' wurde für seine Spezialeffekte für den Oscar nominiert und erhielt die Auszeichnung als bester Fantasyfilm des Jahres von der amerikanischen 'Academy of Science Fiction, Horror and Fantasy Films'.
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Nach dem der König zu einem Despoten geworden ist, zieht Bowen (Dennis Quaid) als Drachentöter durch die Lande stets auf der Suche nach dem, der dem Prinzen einst sein halbes Herz spendete, ist er doch fest davon überzeugt, das Organ habe den Prinzen vergiftet.
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